1. #1
    Neuling

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    Standard Leistungssteigernde Medikamente

    Hallo zusammen

    ich studiere Journalistik und recherchiere aktuell zum Thema "Immer mehr
    Studenten/innen nehmen leistungssteigernde Medikamente". Momentan suche ich
    noch nach Menschen, die schon mal ebensolche Mittel genommen haben und
    bereit sind mit mir darüber zu sprechen.

    Habt ihr eventuell schon mal selbst Erfahrungen damit gemacht? (von Koffeintabletten bis hin zu Ritalin - ganz egal)
    Oder kennt ihr andere Leute an die ich mich wenden könnte?
    Schon mal vielen Dank für eure Hilfe!

    Liebe Grüße
    Marie

  2. #2
    Mitglied

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    Standard AW: Leistungssteigernde Medikamente

    Hallo @maryjanika,
    ich habe Ritalin genommen und somit logischerweise selbst Erfahrungen damit. Ich kenne auch mehrere, die mein Schicksal teilen, inwiefern die bereit sind darüber zu reden und sich damit zu outen weiß ich allerdings nicht. Wofür brauchst du es denn genau? BA, Master oder einfacher Beleg.
    Du kannst ja mal mitteilen, was genau du wissen möchtest.

  3. #3
    Neuling

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    Standard AW: Leistungssteigernde Medikamente

    Hallo Kingqwertz,

    schön, dass du dich meldest!
    Ich bin jetzt im zweiten Semester und schreibe für ein Seminar ein Feature zu diesem Thema. Es kann sein, dass es später veröffentlicht wird, ist aber eher unwahrscheinlich.
    Die Namen würde ich selbstverständlich ändern.
    Kurz gesagt soll es darum gehen, wieso man zu den Mitteln gegriffen hat bzw. immer noch dazu greift, inwieweit sie wirklich helfen und mit welchen Nebenwirkungen man eventuell zu kämpfen hat.
    Falls du oder einer deiner Bekannten bereit wären ein paar Fragen zu beantworten, kannst du mir ja nochmal schreiben.

  4. #4
    Grünschnabel
    Avatar von Boyka
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    Standard AW: Leistungssteigernde Medikamente

    Ich habe bereits viele Erfahrungen gesammelt.
    Koffein würde ich wirklich sehr sehr sparsam einsetzen da ich gemerkt habe wie es einen kaputt macht.
    Ich empfehle dir Aminosäuren. Morgens L-Tyrosin zum Beispiel. DMAE ist auch sehr gut für die Konzentration.
    I'm going to succeed because I'm crazy enough to think I can!

  5. #5
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    Standard AW: Leistungssteigernde Medikamente

    Eigentlich hätte ich das nicht gebraucht aber nach dem Probieren fand ichs recht interessant sich lange konzentrieren zu können.
    In der Zeit hab ich aber weniger Zeug für die Uni gemacht (was vermutlich fast sinnvoll gewesen wäre, sondern zeug, dass mir eh Spaß gemacht hatte.
    Der Spaß darin ging dann halt irgendwie verloren, da ich nicht sonderlich viel davon gespürt habe. Ich greife nicht mehr dazu, ich gehe die Sache jetzt ruhig an - Ich trinke weder Kaffee noch sonst irgendetwas in die Richtung.
    Nebenwirkungen: Habe mich von meinen Freunden abgekapselt - aber die wussten es besser und haben mich zum Glück "gerettet".

  6. The Following User Says Thank You to Kingqwertz For This Useful Post:

    maryjanika (03.06.2017)

  7. #6
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    Standard AW: Leistungssteigernde Medikamente

    Vor 5 Jahren habe ich mal dazu gegriffen, und dann nie mehr.

    Ich beschreibs einfach mal.

    Ich war bei einem Freund, um für die Aufnahmeprüfung ins Gymnasium zu lernen. Er hatte Ritalin vom Arzt verschrieben, hatte entsprechend ein gutes Reservoir mit den Mittelchen à Lager. Er schlugs mir mal vor, und ich nahm es.

    Ich weiss nicht mehr wieviel es war, aber ich glaube zwei kleine Tabletten. Was dann passierte, ist - wenn ich jetzt dran denke - einfach nur krass.

    Zuerst spürte ich nichts, ganz normal gings weiter mit lernen. Als ich dann ein paar Stunden später nach Hause ging, lernte ich weiter, und weiter, und weiter. Absolut rein gar nichts hat mich abgelenkt, ich war richtig konzentriert. Ich hatte weder hunger noch durst, ich konnte nicht einschlafen (es waren glücklicherweise Ferien). Deshalb habe ich die ganze Nacht, tutto quanti, durchgemacht und zwei von vier Vorbereitungsbüchlein für die Aufnahmeprüfung von Anfang bis Schluss durchgenommen. Und dies nur in der Nacht, also es waren glaub ich um die 6 Nachstunden, die ich mit diesen Büchlein verbrachte. Ich dachte nichts anderes, ich las die Aufgaben, löste es und ich löste sie relativ schnell und richtig.

    Es ist einfach so, dass man wirklich gar nichts mehr mitbekommt von seiner Umgebung. So war es jedenfalls bei mir - bei dir bspw. könnte es die umgekehrte Folge haben: Hyperaktivität. Dann kannstes vergessen mit lernen.

    Solange das Zeug wirkt, ist man eine reine Lernmaschine.

    Ob ich es nochmals brauchen werde, kann ich jetzt nicht sagen. Was man aber teilweise liest, macht nicht gerade Mut. Wenns absolut nötig sein wird, werde ichs wohl wieder nehmen.

    Und: ich bin nicht abgejunkt oder abhängig geworden von dem Zeug. Es war ein Tag, an dem ich es probierte, und der war verdammt lernintensiv.

    Aber wie gesagt: bei jedem Menschen kann es anders wirken. Und eventuell würde es bei mir eventuell auch nicht mehr funzen - ich weiss es nicht.

  8. The Following User Says Thank You to g-lex For This Useful Post:

    maryjanika (03.06.2017)

  9. #7
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    Standard AW: Leistungssteigernde Medikamente

    vielen Dank für eure Antworten! Wirklich interessant eure Erfahrungen zu lesen. Ich habe euch beiden mal noch eine private Nachricht geschrieben

  10. #8
    Neuling

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    Standard AW: Leistungssteigernde Medikamente

    Ich habe noch nie Ritalin oder ähnliches genommen. Aber es gibt viele Leute und Berichte, die sagen, dass die Konzentration erheblich gesteigert wird. Nächstes Jahr habe ich Abiturprüfungen und ich weiß jetzt schon, dass ich für meine Vorbereitungen, also während des lernen Ritalin nehmen werde, wenn nicht sogar, je nachdem, wie Ritalin auf mich wirkt während der Prüfung.
    Wenn es ein solches Medikament gibt, warum sollte ich es dann nicht nehmen? Es gab schon viele, die dadurch bessere Leistungen in deren Prüfungen erbracht haben, warum sollen sie als einzige diese Vorteile genießen dürfen?

  11. #9
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    Standard AW: Leistungssteigernde Medikamente

    Ich habe damals mit einer Freundin für meine Zwischenprüfung aus dem Darknet ein Benzodiazepine - stark süchtig machender Stoff - genommen. Welchen Stoff genau, weiß ich gar nicht mehr, ist immerhin einige Jahre her. War jedenfalls laut Beipackzettel und Internet ein Antiepileptikum.
    Ob ich das gebraucht habe ist fraglich. Von Anfang an hatte ich gute Noten aber wer die Zwischenprüfung damals zum Anfang der Ausbildung verkackt hätte, hätte die Ausbildung nicht weiter machen dürfen. Und da ich unbedingt in diesem Bereich arbeiten wollte, habe ich mit der besagten Freundin gemeinsam eine Tablette zum Testen etwa eine Woche vor der Prüfung geworfen, um etwaige Nebenwirkungen nicht erst am Prüfungstag durchmachen zu müssen.
    Wir hatten beide das Gefühl, dass es uns gut geht. Nur haben wir stark geschwitzt, was für mich sehr unüblich ist, da ich seltener schwitze.
    Mit dieser Erfahrung haben wir unter uns abgemacht, dass wir zum Tag der Prüfung das Medikament ebenfalls zu uns nehmen und als einzigen Effekt (weder war ich konzentrierter, noch das Gegenteil → müde) haben wir beide nur das starke Schwitzen wieder verspürt.
    Wirklich so extrem, dass wenn ich meine Handflächen über einen längeren Zeitraum (~10 Minuten) mit der Leistenhaut nach oben gehalten habe, eine kleine Pfütze an Schweiß entstanden ist.
    Die Prüfung habe ich dann natürlich trotzdem problemlos - aber nass - geschafft.


    Ich habe vor etwa einem Jahr aber für einen Abiturienten und gleichzeitig Freund des Hauses aus dem Darknet ein Generika von Ritalin in der Stärke von 40mg gekauft, da er selbst nicht dran gekommen wäre. Ich habe ihm gerade, wie auch meine Freundin und ich es gemacht haben, das Medikament nicht das erste Mal am Prüfungstag zu nehmen, sondern vorher auszuprobieren. Dazu wollte ich ihn das nicht alleine machen lassen, also habe ich mir mit ihm eine 40mg Kapsel geteilt (auseinander ziehen, Hälfte umschütten). Das Medikament habe ich wirklich bemerkt, ich habe kein Auge zu bekommen und war alles andere als Müde und hab im Bett, weil ich einfach nur schlafen wollte, die Intensität meines Herzschlages so stark gespürt, dass mich eine gewisse Angst vom Schlafen abgehalten hat.

    Ich würde es für mich nicht mehr nehmen, wenn ich aber für einen Freund so etwas besorge und er keinen hat, mit dem er es das erste Mal ausprobieren kann, dann stehe ich dafür ein. Aber sonst rate ich davon tunlichst ab - das ist nicht nötig. Geholfen hat es mir nicht.

  12. The Following User Says Thank You to helfen2 For This Useful Post:

    maryjanika (03.06.2017)

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