1. #1
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    Standard Schriftart in Bewerbung und Lebenslauf

    Hallo, liebe User.

    Langsam habe ich keine Laune mehr für den Unsinn.
    Bald beginnt das Praktikum und als ob ich als Autist nicht schon genug Schwierigkeiten im sozialen Umfeld habe und auf jedes Detail in meinem Lebenslauf und in der Bewerbung achten muss, stellt sich plötzlich durch googlen heraus, dass das alles noch komplizierter zu sein scheint.
    Manches was ich auf verschiedenen Blogs gelesen habe, ist unmöglich.

    Zum Beispiel ist ja Arial eine Standart Schriftart und man möchte nicht immer wieder die gleich wirkende Texte geschickt bekommen.
    Wie ist dann die Schriftart "Garamond"?

    Die sieht für mich gut aus.

    Ich bewerbe mich für ein Betrieb.
    Eig. will ich mich auch für ein IT-Unternehmen bewerben, aber leider vermute ich dort zu hohe Erwartungen und späte Antwort.
    Geändert von BitNet (20.09.2017 um 15:53 Uhr)

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    Benzol (22.09.2017)

  3. #2
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    Standard AW: Fragen zu Bewerbung und Lebenslauf

    Hallo BitNet,

    Arial oder Times New Roman sind sicher die Standard-Schriftarten, mit der man nichts verkehrt machen kann. Wenn der Gesamteindruck stimmt und die Schriftart nicht zu ausgefallen ist, kann man aber bestimmt auch vom Standard abweichen. Deine vorgeschlagene Schriftart sieht mir vernünftig und normal aus.

    Ich habe als Akademiker unbewusst die Schriftart "Source Sans Pro" verwendet. Bei den von mir angeschriebenen Konzernen hatte ich damit viel Erfolg. Letztendlich kommt es aber wirklich auf den Inhalt und Gesamteindruck an. Die Schriftart kann noch so ideal sein: wenn aber bspw. der Lebenslauf uneinheitlich gestaltet ist oder der Inhalt der Bewerbung nichts hingibt, dann nützt einem auch Arial nichts.

    Inhaltlich habe ich in meinen Anschreiben stetig versucht, die drei Leitfragen zu beantworten: "Warum das Unternehmen", "Warum die Stelle", "Warum ich". Spätestens beim Vorstellungsgespräch müssen diese Fragen eh sitzen. Das hat meine Bewerbungen sehr individuell gestaltet und hatte hohe Erfolgsquote, deswegen empfehle ich es weiter.
    Mfg

    .\

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    Benzol (22.09.2017)

  5. #3
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    Standard AW: Fragen zu Bewerbung und Lebenslauf

    Hallo BitNet,

    ich behaupte jetzt einfach mal von mir, dass ich ein Spezialist in Sachen Bewerbungssachen bin. Ich selber befasse mich mit Bewerbungsunterlagen schon seit Jahren und habe auch selbst schon einige Bewerbungsunterlagen (-vorlagen) angefertigt und selbst anderen Mitmenschen geholfen, Bewerbungsmappen fertig zu stellen.

    Es liegt immer im Auge des Betrachters. Viele Arbeitgeber haben da ein Auge drauf. Meist ist es nicht die Mappe, die einem Arbeitgeber ins Auge fällt, sondern eher das Wichtigste und das ist in dem Fall die Bewerbung und der Lebenslauf.

    Was ich dir damit aber sagen möchte, dass du beim Ändern deiner Schriftart nichts falsch machen kannst, jedoch solltest du darauf achten, welche Schriftart du benutzt. Wichtig ist, dass dein Lebenslauf und dein Bewerbungsschreiben in derselben Schriftart / denselben Schriftarten verfasst sind. Das macht einen optisch guten Eindruck und man sieht direkt, dass die beiden Dokumente zusammengehören. Deine Unterlagen wirken damit also wie aus einem Guss.

    Hierbei kannst du z.B folgende Schriftarten benutzen:
    - Times New Roman
    - Georgia
    - Book Antiqua oder Garamond

    Du kannst auch, falls du kreativer sein möchtest, verschiedene Schriftgrößen benutzen, verwende am besten aber nur maximal 2 verschiedene Schriftgrößen – eine kleinere für den Fließtext, eine größere für die Überschriften und Oberbegriffe. Zum Beispiel formatierst du den Text in der Punktgröße 10 und die Überschriften in 12. Alternativ kannst du auch 11 und 13 oder 12 und 14 wählen.

    Du sagtest, dass du dich gerne im IT-Bereich bewerben möchtest, wie ich gelesen habe. Du liegst da mit deiner Vermutung schon richtig, denn der IT-Bereich ist etwas voreingenommener und sie achten da auf jegliches Detail und deswegen solltest du am Besten auch keinerlei Informationen außer acht lassen. Dass es zu längeren Wartezeiten bzw. Rückmeldungen auf deine Bewerbung kommen kann, ist hier aber selbstverständlich. Ich habe mich damals auch in der IT-Branche beworben und habe fast einen Monat auf eine Rückmeldung gewartet, es hatte sich aber gelohnt.

    Falls du weiterhin Fragen hast, kannst du dich jederzeit bei mir melden.
    Ich helfe dir gerne!
    Geändert von watermeloN (21.09.2017 um 09:57 Uhr)

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    Benzol (22.09.2017)

  7. #4
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    Standard AW: Schriftart in Bewerbung und Lebenslauf

    Hallo BitNet,

    vielleicht ist es für Dich auch interessant Infos von jemanden zu bekommen, der auf der anderen Seite des Tisches bei Bewerbungsgesprächen sitzt. Ich bin in einem mittelgroßen Architekturbüro u.a. auch mit Personalfragen betraut und lese im Jahr ca. 300 Bewerbungen.
    Wer denkt, er sollte bei der Gestaltung seiner Unterlagen kreativ sei, der irrt in den meisten Fällen. Geringfügig wirkt ein Schritt aus der Masse zwar nicht störend, aber ein Impuls für die Bevorzugung gegenüber anderen wird dadurch mit Nichten ausgelöst. Dabei muss einem klar sein, dass die Flut der Interessenten vom Sekretariat vorgesiebt wird und dieses filtert rein nach Checkliste, sprich Fakten – Gestaltung egal.
    Erst beim zweiten internen Schritt wird die Person dahinter angeschaut und da müsste man mit Auffälligkeiten im Design schon genau den subjektiven Geschmack des unbekannten Gegenübers treffen, um sich einen Vorteil zu verschaffen.
    Hingegen sehr wichtig sind Klarheit und gute Lesbarkeit der Unterlagen (die Betreffenden müssen viele Dinger wie Deines bearbeiten – Schriftgrößen maximal 11 und 13 Überschriften, eher 10 + 12), ein Foto (Passfoto mit sanftem Lächeln ev. in SW – außer diese sind vom Betrieb ausgeschlossen wegen Gender – Diskriminierung,…), und keine Möglichkeitsformen verwenden (ich will, kann und habe – ohne zu dick aufzutragen oder unsympathisch rüberzukommen). Für den letzten Punkt ist es oft hilfreich das Endprodukt von einem Freund durchlesen zu lassen.
    Die Standard-Unterlagen (Bewerbung + Lebenslauf-Stichwörter ev. Timeline) sollten kurz und bündig (jeweils max. eine nicht zu volle Seite) ausfallen. In einer extra Mappe kann man dann zeigen was man schon gemacht hat und kann seine Persönlichkeit und eigene Visionen mit einbringen.
    Bitte keine eigenen Logos, verspielte Grafiken oder Online-Auftritte wie Homepages oder Facebook,… (außer diese befassen sich ausschließlich mit der Arbeit für die Du dich bewirbst)
    So, das waren jetzt eh schon wieder fast zu viele, nur gut gemeinte Ratschläge. Ich wünsch Dir auf jeden Fall viel Erfolg.

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    Benzol (22.09.2017)

  9. #5
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    Standard AW: Schriftart in Bewerbung und Lebenslauf

    Jeder Betrieb ist anders. Bei optischen Fragen sowieso, das betrachten schon einzelne Menschen teils völlig unterschiedlich: Der eine findet z.B. Times New Roman in einer Bewerbung ansprechend. Wogegen der andere die Schrift für hässlich hält und am liebsten verbieten würde. In letzterem Fall kann der erste Eindruck schon etwas negativ sein. Letztendlich sind Personaler ja auch nur Menschen. Die eigene Meinung spielt da immer etwas mit rein, ob bewusst oder unbewusst. Ist bei Lehrern beispielsweise nicht anders. Beim einen mehr, beim anderen weniger. Letztendlich kannst du solche Sachen nicht vorher sehen - wie auch? Du kennst den Personaler schließlich nicht, während die Bewerbung geschrieben wird.

    Worauf du achten kannst und solltest ist generische Dinge die hier auch schon genannt wurden: Vollständigkeit, sauberer Aufbau usw. Letztendlich sollte das der Kern sein und mehr gewichten als die optische Darstellung. Was die angeht, würde ich mich nach dem Beruf richten. Und ggf. etwas an die jeweilige Firma anpassen. Wer sich beispielsweise im Bereich Grafikdesign bewirbt, kann sich mit Photoshop was passendes Basteln. Das hebt ab und zeigt gewisse Vorkenntnisse. In der IT hingegen macht das weniger Sinn. Da sollte die Bewerbung eher nicht zu extrem verkünstelt sein. Wenn du Probleme mit der Rechtschreibung oder Formulierung hast, lasse die Bewerbung von Freunden, Familienmitgliedern oder anderen korrektur Lesen. Am besten von mehreren.

    Was du ansonsten noch machen kannst ist ein vorheriges Praktikum im jeweiligen Betrieb. Das ist natürlich aufwändiger, aber: Es drückt Initiative aus, du hast bessere Chancen beim Bewerbungsverfahren wenn du einen guten Eindruck hinterlassen hast, und am wichtigsten lernst du die Firma/Mitarbeiter kennen. Du kannst beispielsweise mit Azubis oder Kollegen sprechen und Infos bekommen, auf was wert gelegt wird. Und du selbst bekommst auch ein besseres Bild von der Firma. Das halte ich für wichtig. Schließlich bist du als Bewerber kein reiner Bittsteller. Sondern möchtest ja wohl auch ein Unternehmen finden, in dem du gerne arbeitest. Ich war schon in Betrieben, da hat 1 Woche Praktikum ausgereicht um mich davon überzeugen, dass ich da nicht bleiben möchte.


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    Benzol (22.09.2017)

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