1. #1
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    Standard Netflix macht bald ernst: So will der Streaming-Anbieter gegen Account-Sharing vorgehen

    Laut Netflix nutzen 100 Millionen Menschen den Streaming-Dienst über das gemeinsam genutzte Konto eines anderen. Dass damit bald Schluss sein soll, wurde bereits vor einiger Zeit angekündigt - doch wie? Nun wird Netflix konkret: Man muss sich spätestens alle 31 Tage am Netz des Hauptstandortes anmelden und irgend etwas streamen. Das dürfte für die meisten Menschen das WLAN-Netzwerk zuhause sein. Geschieht dies nicht, wird das Gerät gesperrt und kann nicht mehr Streamen.

    Wer unterwegs ist, kann sich einen zeitlich begrenzten Code generieren. Damit lässt sich Netflix an 7 aufeinander folgenden Tagen auch unterwegs nutzen, ohne sich am Netzwerk des Hauptstandortes anzumelden. Wie oft dies möglich ist, verrät der Konzern bislang nicht. Der Streaming-Anbieter sammelt verschiedene Daten, um die Geräte identifizieren und einzeln ausschließen zu können. Darunter IP-Adressen, eindeutige Identifikatiosnummern der Geräte und die Aktivität im Netflix-Konto.

    Dies wird nicht nur viele Nutzer betreffen, die ihr Konto mit anderen teilen, um die steigenden Kosten zu reduzieren. Sondern auch jene, die nicht alle Geräte regelmäßig nutzen. Wann genau die Maßnahmen greifen, ist bislang nicht bekannt. Der Geschäftsführer sagt, er sei ab dem ersten Quartal 2023 bereit. Derzeit gibt es noch Bedenken von den Anlegern: Sie befürchten, die Kunden würden mit einer Kündigungswelle reagieren. Netflix widerspricht dem nicht, aber argumentiert, dass man mit jenen Nutzern die nicht kündigen am Ende trotzdem ein Umsatzwachstum erreichen würde. Tests aus Lateinamerika sollen dies bestätigen.

    Hier findest du den Beitrag als Kurzvideo (Short) auf YouTube.


  2. #2
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    Standard AW: Netflix macht bald ernst: So will der Streaming-Anbieter gegen Account-Sharing vorgehen

    Ähm wie mach ich das dann wenn ich mir einen mehraccount mit meiner familie teile? Ich wohne eigentlich nicht mehr zu hause aber wir haben nich einen gemeinsamen account das wäre dann ja total doof?

    Kommentar von Schattenlicht 21.

  3. #3
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    Standard AW: Netflix macht bald ernst: So will der Streaming-Anbieter gegen Account-Sharing vorgehen

    Für Netflix nicht. Die wollen in so einer Situation ja, dass deine Eltern und du jeweils getrennte Abos abschließen. Oder eben den Aufpreis zahlen, der für zusätzliche Nutzer angekündigt wurde - in beiden Fällen wird es teurer. Den Aufpreis zu bezahlen, ist die einzige offizielle Möglichkeit. Ansonsten müsstest du zum jetzigen Stand einmal im Monat zu deinen Eltern ins Netzwerk und dort eine Wiedergabe starten. Oder bei deinen Eltern einen VPN-Server einrichten, über den du dich in deren Netz verbindest. Wenn sich Netflix nichts weiteres einfallen lässt, wäre das eine denkbare Alternative.


  4. The Following User Says Thank You to DMW007 For This Useful Post:

    Darkfield (02.02.2023)

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