CDU beschließt Social-Media-Verbot für Kinder, aber keine Klarnamenpflicht. Auf ihrem Parteitag in Stuttgart hat die CDU beschlossen, dass Jugendliche erst ab 14 Social Media nutzen können.
„Digitales Erwachsenwerden“. Wie die Süddeutsche Zeitung aus dem angenommenen Antrag zitiert, ist die Bundesregierung nun aufgefordert, „eine gesetzliche Altersgrenze von 14 Jahren für die Nutzung sozialer Netzwerke einzuführen und das besondere Schutzbedürfnis bis zum 16. Lebensjahr im digitalen Raum auszugestalten“. Für Nutzer zwischen 14 und 15 Jahren sollen die Plattformen gesonderte Jugendversionen ihrer Dienste anbieten. Zugleich soll im Schulunterricht Medienkompetenz laut CDU „verbindlich gestärkt“ werden. Der gesamte Vorstoß läuft dem Antrag zufolge unter dem Motto „verantwortungsvolles digitales Erwachsenwerden“. www.heise.de
An Schulen mit Lehrermangel, ausfallendem Schulunterricht und fehlenden Computern sollen Schüler in einem weiteres Unterrichtsfach "Medienkompetenz" unterrichtet werden, nach dem Willen der CDU.

Wäre es nicht sinnvoller zuerst die Lehrer im Fach Medienkompetenz zu schulen, bevor die Lehrer die Schüler unterrichten?
Sollte der Bund nicht mehr Geld für aktuelle, funktionierende Computer an Schulen ausgeben um die Schüler daran zu unterrichten?
Wie sinnvoll ist es jungen Menschen den Zugang zu Social Media ab 16 Jahren zu gewähren und wer und wie überprüft das Alter unter Einhaltung des Datenschutz?