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  1. #1
    Avatar von DMW007
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    Standard Kriminelle konzentrieren sich verstärkt auf Apple-Geräte

    Das Betriebssystem von Apple galt über Jahre hinweg als sicher: Virenschutzprogramme waren mangels Viren gar überflüssig. Doch das scheint sich derzeit zu ändern.

    Die Verbreitung von Apple-Geräten nimmt immer weiter zu. Dies betrifft nicht nur iPhone und iPad, sondern auch klassische Desktop-PCs oder Notebooks mit Mac OS X. Anscheinend haben die Tablets und Smartphones die Wirkung einer Einstiegsdroge: Erst wird ein iPhone oder iPad gekauft, später dann auch ein iMac oder MacBook. Zwar ist der Anstieg des Marktanteiles von 4,5 Prozent auf 5,2 Prozent verglichen mit Windows ein Witz. Da die Verbreitung von Apple bislang relativ gering ist, kann sich dieser aber durchaus sehen lassen.

    Für die Kunden ist das jedoch nicht unbedingt Grund zu Feiern: Durch die steigenden Marktanteile wird das Apple-Betriebssystem immer lukrativer für Schadsoftware. Bislang war es tatsächlich so, dass die Anzahl an Viren & co. für Apple-Geräte sehr überschaubar war. Das Infektionsrisiko geht somit gegen Null. Kriminelle spezialisieren sich meist auf Windows, da hier die Nutzeranzahl deutlich höher ist und es mehr potenzielle Opfer gibt. Apple hat früher sogar damit geworben, dass ihre Systeme ab Werk sicherer seien.

    Wie sich jedoch immer mehr bemerkbar macht, war das eine Lüge: Die Sicherheit wird nicht durch innovative und wirkungsfolle Sicherheitsfeatures erreicht, sondern schlicht und einfach durch mangelnde Attraktivität dank eines geringen Nutzerkreises. Vergrößert sich der Nutzerkreis, steigt die Anzahl an Schadsoftware und Apple entpuppt sich doch nicht mehr als überdurchschnittlich sicheres Betriebssystem. So wurde erst vor kurzem Schadsoftware auf über 650.000 Apple-Computern enteckt, die durch eine Lücke in Java infiziert wurden. Apple ist hier offenbar auch sehr nachlässig: Der Fehler war bereits seit Februar bekannt, wurde von Apple aber erst im April gepatcht.

    Der Viren-Experte und Kaspersky-Gründer Eugene Kaspersky ist der Ansicht, dass Apple in Sachen Virenschutz zehn Jahre hinter Windows hinterher hinkt. Es gäbe im Sicherheitsstandpunkt keine Unterschiede zwischen Mac OS und Windows. Jedoch würde sich Apple immer noch zu sehr in Sicherheit wiegen und zu selten Sicherheitsupdates anbieten. Daher müsse ein Umdenken erfordern - sowohl bei den Apple-Nutzern, als auch bei Apple selbst.

    Quelle: welt.de


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  3. #2
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    Standard AW: Hacker schießen sich auf Apple-Geräte ein

    Apple ist nicht mehr sicherer als ein normaler Pc schon ein Argument mehr Gegen Apple

  4. #3
    Avatar von Ta1lor
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    Standard AW: Hacker schießen sich auf Apple-Geräte ein

    Hab dazu irgendwann mal ein Zitat gehört:
    "Exploits für Windows zu finden ist eine Qual, für Mac hingegen macht es einen heiden Spaß".

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  6. #4
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    Standard AW: Hacker schießen sich auf Apple-Geräte ein

    Das war von der Pwn2own 2009: Pwn2own-Fazit: "Mac hacken macht Spaß, Windows ist harte Arbeit" | heise Security
    Ist aber auch nachvollziehbar. Für Apple waren Schadprogramme über Jahre hinweg kein ernstes Thema, unter Windows sind sie seit ewigkeiten Alltag.
    Da ist es natürlich klar, dass Mac OS diesbezüglich wesentlich unvorbereiteter ist, und man daher schneller zum Erfolg kommt als unter Windows.

    Apple hat sich da zu weit aus dem Fenster gelehnt. Vor ein paar Jahren noch gab es einen Werbespot von Apple, in dem Apple als virenfrei gelobt und mit dem vergleichsweise "Virenversuchten Windows" verglichen wurde.


  7. #5

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    Standard AW: Hacker schießen sich auf Apple-Geräte ein

    Apple ist sowieso der größte misst da einzige was mich überzeugt ist das design und das reicht auch nichtmehr.. Werde bald aufs S3 umsteigen! (:

  8. #6
    Avatar von Devon
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    Standard AW: Hacker schießen sich auf Apple-Geräte ein

    Gibt halt nichts was wirklich sicher ist. In jedes System kommt man irgendwie hinein und auch wieder raus.

  9. #7
    Avatar von DMW007
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    Standard AW: Hacker schießen sich auf Apple-Geräte ein

    Mit der Einstellung kannst du auch aus dem 30. Stock springen, denn sterben musst du ja sowieso...


  10. The Following 4 Users Say Thank You to DMW007 For This Useful Post:

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  11. #8
    Avatar von Benzol
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    Standard AW: Hacker schießen sich auf Apple-Geräte ein

    Der Thread ist zwar schon etwas älter, aber das Thema immer noch aktuell. Durfte ich erst vor kurzem feststellen. Das Problem bei vielen Apple-Nutzern ist, dass sie unterdurchschnittlich wenig Ahnung haben. Die einen hören dann Apple sei imun gegen Viren und die anderen halten Apple dann für eine Art Gottheit das man nicht angreifen kann. Zusammen führt das natürlich dazu, dass Nutzer von Apple-Sachen anfälliger gegen Viren sind. Wobei diese Leute Glück haben, dass Apple durch die überteuerten Preise und fehlende Dominanz selbst heute, also 2 Jahre später, immer noch einen relativ geringen Marktanteil hat. Würde sich der aber nur verdoppeln (geschweige denn so hoch werden wie von Microsoft) wäre die Katastrophe bei den Apfel-Leuten voprogrammiert ^^

  12. The Following User Says Thank You to Benzol For This Useful Post:

    DiscoDieter (14.06.2014)

  13. #9

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    Standard AW: Hacker schießen sich auf Apple-Geräte ein

    Zitat Zitat von Benzol Beitrag anzeigen
    Wobei diese Leute Glück haben, dass Apple durch die überteuerten Preise und fehlende Dominanz selbst heute, also 2 Jahre später, immer noch einen relativ geringen Marktanteil hat. Würde sich der aber nur verdoppeln (geschweige denn so hoch werden wie von Microsoft) wäre die Katastrophe bei den Apfel-Leuten voprogrammiert ^^
    1. Wird laut deine Ttheory Apple nie auch nur an den Marktateil von Mircosofrt rankommen. Die Apple Geräte sind einfach zu teuer.

    2. Wenn es mal einen "höheren" Marktanteil gibt, bei dem es sich lohnt Apple Computer anzugreifen, wird sich das rumsprechen und Apple bzw. der User selbst wird da was gegen unternehmen. Es ist ja nicht so, dass wenn es jetzt für Apple Viren gibt, man da einfach wie ein Affe zusieht, bis man gehackt wird.

  14. #10

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    Standard AW: Kriminelle konzentrieren sich verstärkt auf Apple-Geräte

    Sicherheitsforscher haben einen neuen App-in-the-Middle-Angriff veranschaulicht, der es einer auf Ihrem iOS-Gerät installierten bösartigen Anwendung ermöglichen könnte, sensible Informationen aus anderen Anwendungen zu stehlen, indem sie bestimmte Implementierungen des benutzerdefinierten URL-Schemas nutzen. Standardmäßig läuft jede App auf Apples iOS-Betriebssystem innerhalb einer eigenen Sandbox, die verhindert, dass alle auf demselben Gerät installierten Apps auf die Daten der anderen zugreifen.

    Apple bietet jedoch einige Methoden an, die das Senden und Empfangen von sehr begrenzten Daten zwischen Anwendungen erleichtern. Ein solcher Mechanismus heißt URL-Schema, auch bekannt als Deep Linking, das es Entwicklern ermöglicht, Benutzer ihre Anwendungen über URLs starten zu lassen, wie facetime://, whatsapp://, fb-messenger://.

    Wenn du beispielsweise in einer E-Commerce-Applikation auf "Mit Facebook anmelden" klickst, wird die auf deinem Gerät installierte Facebook-App direkt gestartet und die Authentifizierung automatisch verarbeitet. Im Hintergrund löst diese E-Commerce-Applikation tatsächlich das URL-Schema für die Facebook-App aus (fb://) und übergibt einige Kontextinformationen, die für die Bearbeitung Ihrer Anmeldung erforderlich sind.

    Forscher von Trend Micro stellten fest, dass, da Apple nicht explizit definiert, welche App welche Schlüsselwörter für ihr benutzerdefiniertes URL-Schema verwenden kann, mehrere Apps auf einem iOS-Gerät ein einziges URL-Schema verwenden können, das schließlich sensible Daten auslösen und an eine völlig andere App unerwartet oder böswillig weitergeben könnte.

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