1. #1
    Avatar von Nuebel
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    Standard Visual Studio Code - Microsofts plattformübergreifender Code-Editor

    Wie heise.de berichtet, soll Microsoft auf seiner Entwickler-Konferenz Build 2015 einen Code-Editor (keine "volle" IDE) vorgestellt haben, der nicht nur auf Windows laufe, sondern auch auf OS X und Linux: Visual Studio Code.

    Das Produkt sei seit gestern Abend, 20 Uhr deutscher Zeit, kostenlos verfügbar. Leider ist jedoch zur Zeit die offizielle Seite dazu nicht zu erreichen, sodass ich das Teil leider noch nicht testen konnte. Screenshots von Visual Studio Code erinnern mich ein bisschen an Sublime Text, ob aber auch dieselbe geniale Funktionalität dahinter steckt, wage ich zu bezweifeln. Liest man die Kommentare dazu auf heise.de, findet man wieder nur das normale Bashing, das man unter jedem Artikel dort zu sehen bekommt.

    Edit: Die Seite ist nun erreichbar: https://code.visualstudio.com/
    Geändert von Nuebel (30.04.2015 um 10:35 Uhr)

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  3. #2
    Avatar von Dose
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    Standard AW: Visual Studio Code - Microsofts plattformübergreifender Code-Editor

    Jetzt wo ich das hier lese wird mir erst so richtig bewusst, dass MS nicht mal einen Text-Editor hat... Notepad zähle ich nicht, das Ding kommt ja nicht mal mit den gängigen Umbruchtypen klar und klatscht dann nicht selten alles aneinander. Denke mal das benutzt auch keiner. Gibt viel bessere Alternativen wie Notepad++ das benutze ich selbst. Ist auch als Code-Editor nützlich, nehme den für kleinere HTML Seiten.

    Auf die Seite vom Editor komme ich zwar aber sehr langsam und beim Download läd er nur ewig, ist wohl noch überlastet, schade. Klingt aber toll, dass MS endlich mal einsieht, dass sie in dem Bereich eine große Lücke haben und diese schließen wollen. Werde heute Abend nach Feierabend noch mal reinschauen, vielleicht hat sich der Ansturm bis dahin gelegt und ich kann ihn mir mal herunterladen.

  4. #3

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    Standard AW: Visual Studio Code - Microsofts plattformübergreifender Code-Editor

    Hallo zusammen,

    habe mir die benannte IDE noch nicht angeschaut, frage mich jedoch, ob diese ihre absolute Daseinsberechtigung hat. Die Betriebssysteme an sich werden immer weiter abgespeckt, wenn ich was für Windows entwickeln will, nehme ich Visual Studio, sonst kann ich mich gleich andere IDEs runterladen.
    Eine IDE auf einem System in dem gegebenenfalls Frameworks, Com-Schnittstellen und was weiß ich nicht alles fehlen, kann ich nicht brauchen.

    Interessant fand ich den Hinweis mit dem Texteditor. Wenn man Visual Studio in seinem vollen Umfang zu nutzen weiss, braucht man keinen Editor mehr.

    Anonsten ein interessantes, wenn auch meiner Meinung nach überflüssiges Produkt.

  5. #4
    Avatar von Tony Montana
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    Standard AW: Visual Studio Code - Microsofts plattformübergreifender Code-Editor

    Das ist eben keine IDE, genau deswegen hat der Editor auch seine Daseinsberechtigung!
    Visual Studio Code soll eine leichtgewichtige Alternative zu Visual Studio sein, wenn man keine vollwertige IDE benötigt. Diesen Job erledigen momentan Drittanbieterprodukte wie Sublime Text oder Notepad++ gibt sicher noch weitere aber das sind so die bekanntesten. Es ist zu begrüßen dass Microsoft endlich mal einen Editor rausbringt der diese Bezeichnung verdient. Notepad war ja schon vor 10 Jahren eine Schande und ist teilweise nicht mal zum Lesen von Readmes zu gebrauchen wegen dem bereits angesprochenen Problem mit den neuen Zeilen...

  6. #5
    Avatar von Bob Marley
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    Standard

    Die Frage nach der Daseinsberechtigung können wir fast 6 Jahre später mit einem klaren Ja beantworten. Laut Umfragen wie z.B. auf Stackoverflow ist Visual Studio Code der mit Abstand meistgenutzte Editor. Selbst die bis dato als "hipp" geltenden Editoren wie Atom wurden und werden zunehmend von VS Code verdrängt. Durch viele Erweiterungen kann er mittlerweile für einige Sprachen als leichtgewichtigere Alternative zu einer IDE angesehen werden.

    Gegenüber Visual Studio sehe ich den großen Vorteil darin, dass er plattformunabhängig ist. Visual Studio für Mac ist ein ziemlich abgespecktes Gefrickel und für Linux gibt es bis heute keine Version. Und das, obwohl Visual Studio für Linux im Ideen-Bereich der Community auf Platz 1 der am meisten gewünschten Funktionen steht. Die Votes wären noch viel höher, wenn Microsoft die alte Idee (vor 2018) nicht beim Plattformwechsel gelöscht hätte.

    Wer keine Drittanbieter-Alternativen wie etwa von Jetbrain (die proprietär sind und dementsprechend auch kosten) nutzen möchte, kommt an VS Code nicht vorbei. Was für Microsoft ein trauriges Zeugnis darüber ist, dass ihre Vorzeige-IDE nach wie vor nicht auf der primären Platform für Entwickler und technikversierte funktioniert.

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