1. #1
    Avatar von Baum
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    Etwa 70 Prozent der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. Doch heute schwimmenin jedem Quadratkilometer der Meere hunderttausende Teile Plastikmüll. Seevögel verenden qualvoll an Handyteilen in ihrem Magen, Schildkröten halten Plastiktüten für Quallen und Fische verwechseln winzige Plastikteilchen mit Plankton WWF

    The Ocean cleanup ist ein Unternehmen das Plastik Müll aus dem Ozean filtert und der Wiederverwertung zuführt.

    Wie sinnvoll ist das Handeln der Menschen?

    Menschen verwenden Plastik weil es nicht verrottet und reißfest ist. Plastik gelangt als Abfall in die Meere und ist dort eine Bedrohung weil es nicht verrottet und reißfest ist. Nun wird das Plastik mit enorm hohem Aufwand aus dem Ozean gefiltert.

    Wäre es nicht vernünftiger zukünftig nicht eine Vesperdose aus Kunststoff sondern aus Metall zu verwenden?
    Einen Stoffbeutel zum Einkauf von Obst und Gemüse mitzunehmen und auf die Plastikbeutel zu verzichten?
    Getränke in Glasflaschen zu kaufen?
    Auf Einweg-Kaffeebecher zu verzichten und eine Tasse aus Steingut oder Metall mitzunehmen und öfters zu verwenden?
    Auf Frischhaltefolie gänzlich zu verzichten?

    Oder ist Kunststoff für uns unverzichtbar, wie z.B. als Einweghandschuhe in Krankenhäusern, Verpackungsmaterial für Medikamente oder sterile Chirurgische Instrumente?
    Brauchen wir Kunststoff im Fahrzeugbau um Gewicht zu sparen, sonst würde ein höheres Fahrzeuggewicht mehr Kraftstoff verbrauchen und mehr Abgase erzeugen?
    Geändert von Baum (19.10.2019 um 18:27 Uhr)

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    3n3rgy (14.08.2021), DMW007 (01.07.2020)

  3. #2
    Avatar von DMW007
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    In den meisten Bereichen ist er weder sinnvoll noch unverzichtbar, wenngleich das in bestimmten Anwendungsfällen Sinn machen kann. Heutzutage ist Plastik jedoch überall. Bei den Getränken beispielsweise hat der Einweganteil sogar stetig zugenommen.

    Ein Beitrag des NDR zeigt auf, wie man seinen Plastikmüll erheblich reduzieren kann. Das schöne hierbei: Mit wenig Aufwand lässt sich vieles in den Alltag integrieren. Beispielsweise können Putzmittel aus einfachen Zutaten selbst hergestellt werden. Das ist nicht nur für die Umwelt sinnvoll: Man nutzt dadurch viel weniger Chemikalien, die auch für Menschen potenziell gesundheitsgefährdend sind. Außerdem spart es Geld, da man nicht zig "Spezial-Reinigungsmittel" teuer einkaufen muss.

    Teilweise denken auch die Läden um und bieten beispielsweise Obst unverpackt an oder füllen Produkte wie Müßli direkt aus einem großen Behältnis ab. Der Beitrag zeigt aber auch sehr schön, dass man darauf gar nicht warten muss. Entwickelt man ein Bewusstsein dafür und achtet im Alltag darauf, lässt sich viel Plastikmüll einsparen.


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    Darkfield (02.07.2020)

  5. #3
    Avatar von VW Kaefer
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    Standard AW: Wiedersinniger Umweltschutz: The Ocean Cleanup

    Greenpeace hat Anfang des Jahres festgestellt: 502 von 664 Kosmetikprodukten enthalten Mikroplastik!
    Am häufigsten war es in Augen-Make Up (satte 90%), Lippenstiften und Lippgloss enthalten. Quelle => ZUM ABSCHMINKEN – PLASTIK IN KOSMETIK
    Hier sieht man wie viel eine freiwillige Selbstverpflichtung bringt auf die ja auch die Klöckner bei Nestle & co. setzt...

    Ich finds erschreckend wo heutzutage überall Plastik drin ist. In Kosmetik hätte ich das nie erwartet. Wer weiß was das für gesundheitliche Auswirkungen hat wenn man sich Mikroplastik auf die Haut schmiert?
    Am Ende wird das aufgenommen und landet auch in unseren Körpern... gruselig!
    1. Es ist wichtig eine Frau zu finden, welche prima kocht und putzt.
    2. Es ist wichtig eine Frau zu finden, welche viel Geld verdient.
    3. Es ist wichtig eine Frau zu finden, welche es liebt, Sex zu haben.
    4. Es ist wichtig, dass diese 3 Frauen sich niemals treffen!

  6. #4
    Avatar von DMW007
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    Kosmetikhersteller haben erkannt, dass Kunden zunehmend auf natürliche Inhaltsstoffe achten. Gerade auch im Hinblick auf Schlagzeilen von Mikroplastik, die ja oft durch synthetische Stoffe entstehen. Man sollte hier allerdings vorsichtig sein: Seit 2017 dürfen die Hersteller auch "Wasser" als natürlichen Inhaltsstoff deklarieren. Da viele Produkte zu einem großteil aus Wasser bestehen, sind Angaben wie "zu 80/90% aus natürlichen Stoffen" eher irreführend.

    Außerdem sagt die Konzentration nicht zwingend etwas darüber aus, wie schädlich der Stoff ist. Vor allem bei Produkten, die häufig genutzt werden kann es über Jahre oder Jahrzehnte auch dann zu Schäden kommen, wenn der schädliche Stoff selbst nur in geringer Konzentration vorhanden ist.


  7. #5
    Avatar von DMW007
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    Besser als Plastikmüll aus dem Ozean fischen ist, ihn gar nicht erst entstehen zu lassen. Iglo stellt ihr Schlemmerfilet um: Statt Aluminiumschalen befindet sich der Fisch in Pappschalen. Sie bestehen zu 95% aus Karton. Die restlichen 5% bestehen aus einer Silikonschicht, wie sie auch bei Backpapier verwendet wird, um das Ankleben zu verhindern. Außerdem entfällt die Plastikfolie um den Fisch, er wird stattdessen in einem verschlossenen Karton verpackt.

    Andere Hersteller wie Frosta haben bereits seit einer Weile umgestellt. Weitere Unternehmen denken darüber nach, ihre Packungen ebenfalls umweltfreundlicher zu gestalten.

    Habt ihr euch auch schon über Verpackungen geärgert, die unnötig viel Verpackungsmüll erzeugen?
    Letztendlich kostet das ja alles Energie und reiht sich ein in die Flut aus Plastikmüll, von denen schlussendlich einiges in den Ozeanen landet - oder an anderen Stellen in der Natur, wo es der Umwelt schadet.



  8. #6
    Avatar von 3n3rgy
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    Ich denke in Krankenhäusern wird es schwer Alternativen zu finden. Aber man muss sich ja auch nicht auf die Bereiche konzentrieren wo es am schwierigsten ist.
    Es gibt so viele Fälle wo man Plastik einsetzt weil es oft einfach nur billiger ist:*Warum muss Klopapier in Plastik eingepackt sein? Da könnte man auf einen Schlag viel Plastik einsparen ohne dass die Menschen sich einschränken müssen. Spielt ja keine Rolle ob das Klopapier aus einer Plastikfolie, Papiertüte oder einem Karton kommt. Bleibt das gleiche Toilettenpapier!

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    Baum (15.08.2021)

  10. #7
    Avatar von Baum
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    Standard AW: Wiedersinniger Umweltschutz: The Ocean Cleanup

    Steuererhebung, Steuergegenstand
    (1) Die Universitätsstadt Tübingen erhebt nach Maßgabe der folgenden Vorschriften auf nicht wiederver-
    wendbare Verpackungen und nicht wiederverwendbares Geschirr, sowie auf nicht wiederverwendbares
    Besteck, eine Steuer, sofern Speisen und Getränke darin bzw. damit verzehrfertig für den unmittelbaren
    Verzehr verkauft werden (z. B. warme Speisen und Getränke, Eis von der Eisdiele, Salat mit Verpackung,
    Sauce und Besteck, Getränke „to go“). Tuebingen Gemeinderat

    Warum sind Menschen erst in der Lage eine Alternative zu finden, wenn es teuer wird?
    Tübingen ist voller weltverbessernde Studenten die es nicht schaffen Umweltschutz zu betreiben? Es muss doch möglich sein, seine Pizza mit dem eigenen Steingut Teller beim Pizza Express abzuholen. Im Fastfood Restaurant kann man das essen auf abwaschbaren Tellern servieren, so wie es in der Gastronomie üblich ist.

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    Hase (15.08.2021)

  12. #8
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    Ich befürworte das unsere Gesellschaft nach Umweltfreundlichen und Plastikfreien Verpackungen verlangt. Ich wünschte mir, dass die Politik das auch so sieht und die Forschung und Produktion solcher Verpackungen fördert. Wenn ich mal ein Eis esse nehme ich immer eine waffel den die ist essbar und somit Umweltfreundlich. Ich habe schon mal eine Eisdiele gesehen die hat das Problem der Eisbecher clever gelöst. Nämlich indem sie einfach den Waffelteig als Bcher geformt haben bloß doppelt so dick wie eine Waffel damit der Becher nicht so schnell durch weicht und auseinander bricht. Ich wünschte mir solche cleveren Ideen auch in anderen Gebieten der Gastronomie und den Anderen Branchen.

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