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Heute, 00:45 #31Brücke zwischen U-Labs & YouTube
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Antwort von @thiloalfredbatzig5867
Antwort von @thiloalfredbatzig5867:
Die Länderregierungen, und die Bundesregierung, könnte das Geld was in Umstürze im Ausland, und in NGOs fliest einfach für Freie Software Investieren. Oder ein Deutschen OSS Entwicklerzentrum.. Verteilt auf alle Bundesländer... Dann wär des Problem, mit der Einstellung einer Software eh nicht mehr gegeben. Denn weshalb werden OSS Projekte Eingestellt? Die Entwickler haben kein Interesse mehr, weil das Problem gelöst wurde. Oder ein Einzelner Entwickler der ein ganzes Projekt selbst Stemmt, "Geht in Rente"... Oder auch das bei OSS die Finanzierung nicht mehr gewärleistet ist. OSS ist halt kein Freibier...
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Heute, 00:53 #32Projektleitung
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AW: Open Source: Hier liegt Schleswig-Holstein komplett falsch
Dafür muss überhaupt kein Geld von was anderem umgeleitet werden: Es fließt derzeit eine Milliarde (!) Euro an Steuergeld in unfreie Software, ein Großteil davon geht zu Microsoft. Ich habe schon in mehreren Beiträgen darauf verwiesen, wie diese Summe seit Jahren wächst. Das wird sie auch weiterhin tun, weil MS an der Preisschraube dreht. Und die Kunden in ihre Clouddienste drängt, womit es noch teurer wird. Es müsste "nur" dieses Geld stattdessen in freie, quelloffene Software investiert werden.
Das häufigste Problem bei OSS sind Ressourcen. Viele halten das leider für Freibier. Auch jene, die es sich problemlos leisten könnten, diese Projekte ordentlich zu fördern. Ein Extrembeispiel ist Curl: Der führende Betreuer hat in einer Präsentation gezeigt, wie so ziemlich jede Automarke curl benutzt. Von den großen deutschen Autobauern bis hin zu völlig unbekannten aus dem Ausland sind unzählige dabei. Eine Folie weiter soll zeigen, wer davon curl unterstützt. Sie war komplett leer. Nicht einer hat wenigstens 500€ gespendet. Das ist ein Armutszeugnis. Leider zeigt das ein Grundsatzproblem unseres Systems auf, weil Solidarität darin nicht verankert ist. Aus Sicht eines Konzerns ist der beste Weg, kostenfreie Ressourcen maximal auszubeuten.
So kann FOSS auf Dauer allerdings nicht überleben. Alleine curl muss massiv Arbeitszeit verschwenden, um sich mit "KI" Müll herum zu schlagen. Die bekommen also eine zusätzliche Arbeitsbelastung, während die Unterstützung weiterhin sehr gering ist. Hier muss entweder ein Umdenken stattfinden. Oder FOSS muss tatsächlich kapitalistisch werden, in dem sie für Unternehmen ein Preisschild dran hängen. Widerspricht zwar dem Grundgedanke freier Software und ist schade, dass das nötig zu sein scheint. Doch es braucht Lösungen, sonst drehen wir uns im Kreis bzw. machen sogar Rückschritte.
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Heute, 00:54 #33Brücke zwischen U-Labs & YouTube
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Antwort von @alfredo9404
Antwort von @alfredo9404:
Und BTW, Es gab in den 0er und 10er Jahren mehrere Versuche auf Open source (v.a. Linux) zu wechseln (v.a. im Bereich öffentliche Verwaltung). Zurückgedreht wurde dies nicht aufgrund technischer Gegebenheiten, sondern aufgrund politischer Entscheidungen (Intrigen) siehe Stadtverwaltung München, kantonale Verwaltung Solothurn. Vor allem schafft es Microsoft bei den Entscheidungsträgern immer präsent zu sein.
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Heute, 00:56 #34Projektleitung
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AW: Open Source: Hier liegt Schleswig-Holstein komplett falsch
Zu LiMux gibt es bereits einen Beitrag von mir. Ein zweiter Teil ist geplant, der den Fokus auf die politischen Verstrickungen setzt. Dazu gibt es einiges an Material, welches erahnen lässt, was wirklich dahinter steckte. Beispielsweise hetzte die CSU gegen GNU/Linux, noch weit bevor das Gutachten zur Ursachenanalyse überhaupt fertig war. Als es abgeschlossen wurde, kam es zu dem Schluss: Organisatorisches Versagen. Wäre mit Windows und jedem anderen OS auch schief gelaufen. Selbst da hat die CSU ihre Hetzkampagne nicht eingestellt - sondern wurde noch dreister: Sie verlangte einen Wechsel von GNU/Linux zu MS Software und berief sich auf das Gutachten, welches klar feststellte, dass GNU/Linux nicht schuld war...
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Heute, 00:57 #35Brücke zwischen U-Labs & YouTube
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Antwort von @FrodoBeutlin-i1k
Antwort von @FrodoBeutlin-i1k:
Wenn der Staat Open-Source-Software nutzt, dann sollte es auch eine staatliche Verpflichtung zur Finanzierung derselbigen geben, beispielsweise durch Steuererleichterung für Open-Source-Entwickler und -Beitragende.
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Heute, 00:57 #36Brücke zwischen U-Labs & YouTube
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Antwort von @Volker-Dirr
Antwort von @Volker-Dirr:
Sorry, aber von steuererleichertung habe ich im Grunde nichts. Ich bin Open Source Entiwckler und werde so schlecht bezahlt, dass ich im Grunde schon volle Steurerleichterung habe. Die Einnhamen sind so gering, dass ich genau genommen schon heute genau 0 Euro Steuern zahle. Man soll/muss die Entwickler erstmal überhaupt gescheit bezahlen und nicht einfach immer nur nehmen und nutzen (Und ja, meine Software wird von 1000den "Behörden" professionell genutzt (Schulen). Und wenn man die Entwickler mal normal/ordentlich bezahlen würde, dann wüßte ich nicht, warum sie (ich) weniger Steuern als bei anderen Berufen zahlen sollten. Selbstverständlich bin ich bereit ganz normal Steuern zu zahlen. Warum sollten andere Leute mehr Steuern zahlen, nur weil sie Taxi fahren und nicht Open Source programmieren? Das ist meiener Meinung nach totaler Unfug.
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Heute, 00:58 #37Projektleitung
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AW: Open Source: Hier liegt Schleswig-Holstein komplett falsch
Hilfreicher wäre es, wenn sich die Nutzer an der Weiterentwicklung & Finanzierung beteiligen. Das tut SH, wie ich im ersten Beitrag dazu - neben anderen Aspekten zum Projekt - gezeigt hatte. Gesellschaftlich läuft derzeit eine Initiative, die Mitarbeit an quelloffener Software als Ehrenamt anerkennen möchte. Das löst zwar nicht das Ressourcenproblem. Finde ich unabhängig davon eine positive Entwicklung, weil es letztendlich genau das ist: Ehrenamtliche Arbeit, von der andere profitieren.
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