DMW007 (01.02.2026)
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28.01.2026, 04:00 #1
Dank Proton DB zocken auf Linux?
Ich beschäftige mich heute mit der Frage.
Ist Linux gut zum zocken von Spielen auf Steam?
Und ich muss sagen ich bin positiv überrascht ich habe jetzt seid einer, weile auf meinem Linux PC unterschiedliche Spiele ausprobiert. Man muss dazu sagen, dass ich Stichprobenartig getestet habe. Ich habe Spiele getestet die von Steam nur unter Windows angeblich laufen und dazu muss ich sagen, dass alle Spiele die nur auf Windows laufen sollten genauso gut auf Linux laufen. Und das macht das Programm ProtonDB möglich also nicht mehr aufs heiß geliebte Spiel unter Linux verzichten. Und das finde ich sehr gut da ich selber sehr gerne und sehr viel Zocke. ProtonDB muss man nicht extra herrunterladen denn das Programm ist automatisch bei der Steam installation unter Linux dabei.
Aber wie laufen die Spiele an sich auf Linux so?
Die Spiele laufen ganz normal wie auch auf Windows mit dem Unterschied, dass Ihr auf einem Open source Betriebssystem zockt. Das euch nicht spioniert und euch gängelt. Und ich finde da sollte man auch das zocken fördern denn dann werden noch mehr Spiele noch besser auf Linux laufen.
Auf der Webseite von ProtonDB gibt es eine Übersicht welche Spiele wie gut sie unter Linux laufen. Das könnt Ihr euch gerne anschauen im nachfolenden Link
https://www.protondb.com/
Wer zockt gerne?
Wer hat davor unter Windows gezockt?
Und wer würde mal unter Linux zocken ausprobieren.LG Hase
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31.01.2026, 23:39 #2
AW: Dank Proton DB zocken auf Linux?
Ich bin seit ungefähr einem Monat von Windows auf CachyOS gewechselt (I use arch btw :b) und muss sagen: Es gefällt mir sehr. Es funktioniert gefühlt alles, was ich brauch.
Das einzige Problem ist nur, der fehlende Support von gewissen Anbietern bezüglich deren Kernel Level Anticheat (*hust* RIOT GAMES) und ich leider in der Sucht von League of Legends (bzw. TFT) gefangen bin.
Ansonsten kann ichs empfehlen, 10/10. Scheiß Windows.
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Darkfield (01.02.2026)
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11.02.2026, 22:48 #3Projektleitung
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AW: Dank Proton DB zocken auf Linux?
Steam hat mit Proton einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, damit viele kommerzielle Spiele unter GNU/Linux lauffähig sind. Obwohl die Hersteller das meist überhaupt nicht unterstützen. Daher eine beachtliche Leistung. Zehntausende Titel sind auf dem Steam Deck spielbar, dort setzt Valve die gleiche Technik ein. Daher besteht ein Anreiz für die Spiele-Hersteller. Auf dem Desktop können sie native Portierungen für die ca 4% GNU/Linux-Nutzer leider vernachlässigen.
Anti-Cheat auf Kernel-Ebene ist technisch eine absurde Seuche. Derartiger Unsinn, dass es immer wieder sogar Windows zum Absturz bringt. Es hat seinen Grund, warum Anwendersoftware im Userspace landet. Wenn die Murks machen, soll eben nicht das gesamte OS unkontrolliert abstürzen. Das gilt natürlich eben so für alle anderen, die im OS-Kernel herum basteln. Crowdstrike ist das bekannteste Beispiel: Die haben ein ungetestetes Update an alle gleichzeitig ausgerollt und damit einen weltweit riesigen Ausfall verursacht.
Ich bin daher bei Spielen raus, die solchen Murks einsetzen. Solltet ihr auch sein, ansonsten wird sich das wie eine Seuche verbreiten und gegen euch richten. Battlefield hat bereits die nächste Eskalationsstufe gezündet und verlangt Secure Boot. Wenn das so weiter geht, wird der X86 PC - erfolgreich durch seine Offenheit und Flexibilität - zu einem zugenagelten, versifften System, wie es leider bereits bei Smartphones geschehen ist. Das wäre ein massiver Rückschritt für uns Nutzer. Die Konzerne finden das natürlich super. John Deere hat das bei Traktoren zum Geschäftsmodell gemacht: Du kaufst einen Traktor, darfst ihn bei defekten aber nicht reparieren. Sondern musst beim Hersteller betteln, damit der das macht. Mit teurer Rechnung als Dank, versteht sich...
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12.02.2026, 17:21 #4
AW: Dank Proton DB zocken auf Linux?
Ich stimme dir da grundsätzlich zu, Kernel-Level Anticheats sind in der Tat eine Seuche. (Vanguard, Easy Anticheat o.ä.) und nachdem Riot Games Vanguard forciert hat, bin ich auch erstmal davon weggegangen.
Leider spielt fast mein kompletter Freundeskreis League of Legends oder TFT - beides Spiele, wo Vanguard benötigt wird. Habe auch eine zeitlang Valorant gespielt, was auch Vanguard braucht, aber ich meine mich zu erinnern, dass man dort SecureBoot aktivieren musste. Da bin ich tatsächlich aber ein bisschen uneducated bisher - was genau ist das Problem, wenn man für ein Spiel Secure Boot aktivieren muss?
Du hast 4% Linux / GNU Nutzer erwähnt: Wirklich nur so wenige im Desktop Bereich? Ich könnte schwören, dass Linux einen kleinen Hype erlebt hat und einige mehr dahin gewechselt sind.
Wie sollen die armen Konzerne denn sonst noch Geld verdienen? /sDie Konzerne finden das natürlich super. John Deere hat das bei Traktoren zum Geschäftsmodell gemacht: Du kaufst einen Traktor, darfst ihn bei defekten aber nicht reparieren. Sondern musst beim Hersteller betteln, damit der das macht. Mit teurer Rechnung als Dank, versteht sich...
Das ist genauso wie das Geschäft mit dem Drucker.. Günstige Drucker, wo die Hersteller bei einem Kauf Verlust machen, nur um dann Patronen, die wenige Cent in der Herstellung kosten, für viel Geld zu verkaufen. Und dann noch per Software einschränken, dass man nur originale Patronen nutzen kann, oder die Patrone nach x Druckvorgängen als leer im System anzeigen lassen, obwohl da noch Tinte drinnen ist, oder oder oder ...
Es ist immer Gewinnmaximierung, Kapitalismus und so.
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Gestern, 22:45 #5Projektleitung
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AW: Dank Proton DB zocken auf Linux?
Grob zusammengefasst geht es darum, dass Secure Boot von MS geschaffen wurde und unter alleiniger Kontrolle des Konzerns steht. Jede GNU/Linux-Distribution ist damit von MS abhängig. Der Konzern bestimmt die Spielregeln. Konflikte haben z.B. bei Fedora dafür gesorgt, dass die Distribution über drei Versionen hinweg (1,5 Jahre!) nicht ohne abgeschaltetes Secure Boot starten konnte. Andere Betriebssysteme werden überhaupt nicht signiert, sodass sie keine Chance haben, ohne Deaktivierung/Anpassung von Seiten des Nutzers zu starten. Im Endeffekt bestimmt damit MS, was auf PCs der letzten ~10 Jahre starten darf - oder eben nicht.
Ich habe zu der Problematik zwei ausführlichere Beiträge mit Videos gemacht:
Teil 1 erklärt die Grundlagen und zeigt die (meist negativen) Entwicklungen der letzten ~12 Jahre auf
Im zweiten Teil geht es explizit darum, wie MS mit Secure Boot dem GNU/Linux Ökosystem sowie anderen freien Betriebssystemen schadet
Das war der Hype. Man kann es auf dem Bild nicht erkennen. Wenn du im Diagram mit der Maus über die Kurve fährst, siehst du: Im Januar 2021 hatte GNU/Linux 1,91%. Aktuell (Januar 2026) stehen wir bei 4,01%. Ich würde mich nicht zu sehr auf diese Zahlen verlassen. Statcounter hatte bereits seltsame Entwicklungen (z.B. stieg Windows 7 massiv an) & musste sich teils korrigieren. Dazu die altbekannten Diskussionen, ob ChromeOS auch dazu zählt. Und wie viele GNU/Linux-Distributionen wohl unter "Unknown" falsch erkannt worden sind. Die unbekannten sind mit über 15% zudem recht hoch. All zu viele weitere Betriebssysteme gibt es ja nicht. Die BSD-Familie ist bereits im Serverumfeld recht überschaubar. Zumal GNU/Linux-Nutzer häufig auf ihre Privatsphäre achten. Es dürfte daher eine große Dunkelziffer geben.

Ein wichtiger Aspekt wird dabei gerne übersehen: Die HP #26 Patrone (in den späten 1980er/frühen 1990er Jahren für die ersten Tintenstrahldrucker ohne Endlospapier entwickelt) ist mit 40ml gefüllt. Typische billige Multifunktionsgeräte heute wie z.B. der HP DeskJet 2821E drucken mit der HP 305. Die ist laut Herstellerseite mit 2 ml (!) gefüllt. Die Patrone hat ein Leergewicht von gut 23g. Man bekommt also weitaus mehr Verpackung, als Tinte. Die HP 305 enthält 20x weniger Tinte, als die HP 26. Natürlich ist nicht wenigstens der Preis um Faktor 20 geringer. Und wir sind hier nur bei den Oberflächlichkeiten. Nicht bei Details, wie z.B. dass die HP 26 einen klassischen Tintentank ohne Schwamm besitzt. Im Kern hat sich Tinte durch geringere Füllmengen erheblich verteuert. Zusätzlich produziert das unnötigen Müll, weil man 20 Patronen statt einer wegwirft - für die gleiche Menge an Tinte. Siehe dazu mein Beitrag: Funktioniert 14 Jahre abgelaufene Druckertinte noch?
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