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  1. #101
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    Standard AW: MacOS nach Windows? Eine perfide Falle!

    Klingt fast wie bei Microsoft. Von denen bekomme ich immer Kommentare, wie schlimm Bill Gates sei. Ja, der war radikal, aber ist seit mittlerweile einigen Jahrzehnten nicht mehr CEO...


  2. #102
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    Standard Antwort von @bci3937

    Antwort von @bci3937:
    Ich habe 2 Apple Produkte mein altes MBP von 2015 wird nicht mehr unterstützt, das iPad läuft zwar noch weiß aber nicht wie lange. Das sind aber auch meine letzten Apple Produkte. Die Preise sind Wucher, was die Hardware nicht wert ist. Ansich kann man aber mit Apple arbeiten, es sieht ganz net aus und läuft auch ganz gut. Die Privatsphäre ist dann halt so wie bei MS. Jetzt hab ich Linux und ja das geht auch, aber die Hoffnung auf etwas mehr Marktbreite ist groß. Man kann schon einiges mit machen inkl. Wine oder WinBoat aber Linux ist halt in der Hinsicht nicht EASY to use.

  3. #103
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    Standard Antwort von @krokulawa3999

    Antwort von @krokulawa3999:
    Als Apple noch Intel-basierte Hardware verkaufte, konnte man durchaus von überteuerten Geräten sprechen. Mit der Einführung der eigenen M-Chips hat sich das Unternehmen jedoch in eine völlig neue Liga katapultiert und agiert seither nahezu konkurrenzlos. Womit ließe sich ein MacBook Pro mit M4 Max Chip heute überhaupt sinnvoll vergleichen?

  4. #104
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    Standard Antwort von @ArianDuca

    Antwort von @ArianDuca:
    Mit meinem iMac pro 27 Retina von 2017 bin ich super zufrieden. Linux Mint läuft darauf hervorragend.

  5. #105
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    Standard AW: MacOS nach Windows? Eine perfide Falle!

    Die älteren mit X86 Prozessoren sind technisch unproblematisch: Das war bloß normale PC-Hardware zu überteuerten Preisen mit Apfel & MacOS drauf. Aus dieser Ära stammt mit Hackintosh auch ein Projekt, das MacOS auf X86 PCs (statt Macs) bringt. Relativ leicht möglich, weil es ja keinen technischen Grund gibt, warum das nicht laufen sollte. Sondern Apple wollte das nicht und hat es auch über proprietäre Lizenzen versucht zu verhindern, damit die Nutzer Macs kaufen müssen.

    Problematisch wird es seit Apples Entscheidung, auf ARM zu setzen. Damit sind die Tage gezählt, an denen neue MacOS Versionen noch auf X86 laufen müssen. ARM ist in der Hinsicht schon außerhalb von Apple ein Graus: Keine Standards, kein UEFI/BIOS. Sondern Betriebssystemabbilder, die auf exakt ein Gerät mit seiner Hardware zugeschnitten ist. Anderes Betriebssystem? Neues Image. Anpassungen an der Hardware? Neues Image, sonst startet das nicht. Das hat uns bei Smartphones bereits einen großen Rückschritt beschert. Jedes Android-Update muss durch die Finger vom Gerätehersteller, und das für jedes Gerät.

    Sicherlich finden sich Bastler, die sich dieser Herausforderung auch für neuere Macs annehmen. Besser wird die Lage damit allerdings nicht. Auf neueren Macs wird es schwieriger, ein GNU/Linux zu installieren. Und die Vielfalt leidet. X86 ist durch UEFI abstrahiert, da kann jedes X86 OS drauf laufen. Bei ARM nur die, wo jemand ein Abbild für das jeweilige Hardwaregerät gebaut hat.


  6. #106
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    Standard Antwort von @ws13bf

    Antwort von @ws13bf:
    @ULabs Warum lässt sich dann Asahi Linux sehr einfach installieren, wenn Apple die Macs mit M-Chips vernagelt? Also vernagelt ist da im Vergleich zu den NAS-Boxen von Synology und QNAP mit ARM CPUs nichts.
    Ansonsten gibt es auch manchmal bessere Hälften, die lieber und besser mit macOS arbeiten, was ich respektiere.

  7. #107
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    Standard Antwort von @ws13bf

    Antwort von @ws13bf:
    @ULabs Naja, x86 ist nur deshalb so offen und gut dokumentiert, weil IBM wollte, dass sich ihre grauen Kisten gegen die technisch überlegenen Macintosh Rechner von Apple durchsetzen konnten. Das würde sie heute so auch nicht mehr machen.

  8. #108
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    Standard AW: MacOS nach Windows? Eine perfide Falle!

    Der Satz ist bewusst so formuliert, weil es in erster Linie die ARM-Architektur betrifft. Dementsprechend ist das überall unfrei, egal ob Mac, Smartphone, NAS, SBC usw. Hier geht es um Apple, daher liegt der Fokus auf denen. Apple nimmt das dankend an, weil die gar kein Interesse an offenen Systemen haben. Das eine oder andere GNU/Linux portiert trotzdem jemand drauf, das ist kein Beleg für die Offenheit einer proprietären Plattform oder Widerspruch gegen die ARM-Problematik. Ein Teil der Entwickler/ITler liebt Herausforderungen und bastelt mit Reverse Engineering so lange rum, bis es mit massivem Aufwand irgendwie technisch läuft. Siehe Windows 95 auf Smartwatches, Linux im PDF oder Crysis als ganze Reihe. Daraus eine produktive, vernünftige Software zu bauen, ist was ganz anderes.

    Schau dir an, wie die ARM Architektur aufgebaut ist und du wirst die Problematik verstehen. Da gibt es keine Standards. Unter Android z.B. hast du kein "Android-ISO", das auf zig hundert Smartphone-Modellen installiert wird. So würde das GNU/Linux und selbst Windows im X86 Bereich handhaben: Das UEFI legt Standards fest, wodurch ein ISO auf tausenden PCs mit komplett unterschiedlicher Hardware problemlos booten kann. Wie sieht es bei ARM aus? Ein Abbild, das nur auf einer Hardware-Kombination funktioniert. Flashe ein Android ROM für ein Samsung Galaxy S23 auf einem Fairphone, wird nicht laufen. Schon auf dem Vorgängermodell nicht. Oft reicht schon eine andere Edition des gleichen Modells.

    Jetzt überlege dir mal, was da an Ressourcen verbrannt werden, um diese Jauchegrube zu pflegen. Oder auf der anderen Seite die Kunden das ausbaden mussten. Die Android-Hersteller haben sich den Aufwand gespart und selbst bei absurd teuren Geräten die Update-Pflege nach 1-2 Jahren eingestellt. Danach können die halt nicht einfach selbst updaten oder was anderes installieren. Selbst mit aus der Community gebastelten Custom ROMS kommst du teils nicht mal mehr drauf, weil die den Bootloader vernageln.

    Mit Apple & co. bestehen diese Probleme im Kern genau so, diverse "Sicherheitsfunktionen" sind da mittlerweile auch an Board. IBM spielt schon länger keine große Rolle mehr und das BIOS ist auch schon seit Jahrzehnten Geschichte. Abgelöst durch UEFI und damit nicht mehr proprietär. Klar hätte das damals anders laufen können. Eben so wie z.B. der kalte Krieg fast zum Atomkrieg geführt hätte, dann hätte sich all das ohnehin erledigt. Hat es aber nicht. Fakt ist: Im X86 Bereich sind wir mit UEFI um Welten weiter. ARM ist in dem Punkt ein gewaltiger Rückschritt um viele Jahrzehnte, als mangels Standards die Software an die Hardware eines bestimmten Herstellers gekoppelt war. Und der das natürlich kommerziell ausgenutzt hat. Wenn heute z.B. Lenovo zu teuer wird, kauft man HP oder sonst was. Da läuft die gleiche Software mit OS drauf. Das ist selbst in großem Maßstab keine riesige Sache.

    Im übrigen hast du ja schon selbst erkannt, dass dir eine einfache Installation nix bringt, wenn das ganze nicht stabil über Updates hinweg bleibt. Das ist oft eine Folge von diesem Gebastel: Man betreibt Reverse Engineering, das geht gut, bis sich irgendwas ändert. Oder man eine Konstellation nicht berücksichtigen kann, weil du den Code dahinter nicht kennst. Das nächste Grauen bei dem ARM Zeug ist ja die Fehlersuche.

    Kann man sich alles antun. Es steht jedem frei, sich selbst und der Gesellschaft zu schaden, auf vielfältige Art und weise. Ob man das tun sollte, nur weil man es kann, ist eine völlig andere Sache. Das lehne ich ab, weil die Konzerne zwar entscheidend für so was Verantwortlich sind. Auch die haben die Freiheit, den Kunden & der Gesellschaft zu schaden, so lange sie sich im Rahmen der Gesetze bewegen. Aber die haben eben nicht alleine zu diesem heutigen Zustand geführt. Dazu gehören zwei Seiten: Eine die es anbietet und die andere, die es kauft. Letzteres liegt im individuellen Handlungsspielraum eines jeden einzelnen. Übrigens nicht nur in diesem Falle, sondern beim gesamten Konsum. McDonalds gibt es nicht überall, weil alle sich überwiegend vernünftig ernähren. Drogendealer existieren überall, da es eine massive Nachfrage gibt, mit der sie hohe Umsätze generieren. Die Liste kann man mit allem weiter führen, was aus gutem Grunde als schädlich eingestuft werden kann.


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