1. #1
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    20 Minuten Interview mit einem Ghostwriter, der in Vollzeit Bachelorarbeiten auf Wunsch erstellt:



    Ich finde, er macht es sich sehr leicht, sich aus der Verantwortung zu ziehen. Zu sagen, dass man nicht dafür verantwortlich ist, was die Menschen mit seinen Texten machen, klingt für mich etwa so, wie ein Drogendealer, der sagt: "Ich verkaufe ja nur den Stoff! ob die Leute daran kaputt gehen, ist ihre Sache." (Ich weiss, der Vergleich hinkt) Ausserdem finde ich es nicht richtig, wenn sich Leute so durch ein Studium hindurch mogeln, weil letztlich qualifiziertes Personal in der jeweiligen Branche arbeiten soll. Als Bachelorstudent, der langsam auf seinen Abschluss zu geht, könnte ich mir nie vorstellen, einen Ghostwriter zu engagieren. Wenn schon nicht wegen des eigenen moralischen Kompasses oder des eigenen Stolzes, dann wegen der Tatsache, sich damit ein Leben lang erpressbar zu machen. So oder so, ein wahnsinnig spannendes Interview!

  2. #2
    Avatar von DMW007
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    Naja, ist dann auch der Verkäufer von Alkohol und Tabak verantwortlich, wenn jemand daran stirbt? Oder damit gar andere tötet, z.B. durch besoffen Auto fahren? Daran sterben übrigens weit mehr Menschen als an sämtlichen illegalen Drogen zusammen. Oder der Hersteller/Verkäufer von Süßigkeiten für Menschen, die zu viel davon konsumieren und krank werden? Machen die es sich der Logik nach nicht auch sehr leicht? Immerhin sterben alleine durch Tabak und Alkohol zehntausende Menschen jedes Jahr, dafür sehen sich sowohl Hersteller als auch Verkäufer kaum Verantwortlich. Eigenverantwortung haben wir an vielen Stellen und da ist die Frage, wo man die Grenze zieht.

    Und als Berufseinsteiger muss ich dem Zusammenhang von "qualifiziertem Personal" und guten Abschlüssen klar widersprechen. Es gibt Studenten mit Top Noten, die im Arbeitsalltag kaum zu gebrauchen sind. Andere fallen durch, sind aber wesentlich besser in der Lage sich in etwas einzuarbeiten und Probleme effektiv zu lösen, so einer scheint der Ghostwriter ja auch zu sein. Diese Leute holt unser Bildungssystem wenig bis gar nicht ab. Noch extremer ist das in den Schulen. Die Erfahrung habe nicht nur ich gemacht, sondern auch ältere Kollegen.

    Als Kunde ein Damoklesschwert zu haben ist ein valides Argument dagegen, wenn es dumm läuft kann das einem noch Jahre später Probleme machen. Ich würde es auch nicht machen und lieber einen anderen Weg suchen. Aber letztendlich ist auch eine große Spanne zwischen Ghostwriter akzeptabel finden und selbst einen aktiv nutzen.

    Moral ist etwas sehr individuelles. Ich denke du bist da (zumindest unterbewusst) etwas voreingenommen, was in deiner Rolle als Student bei dem Thema auch durchaus nachvollziehbar ist.

  3. The Following User Says Thank You to DMW007 For This Useful Post:

    Darkfield (15.10.2021)

  4. #3
    Avatar von Nuebel
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    Standard AW: Bis zu zwei Bachelorarbeiten pro Woche: Sind Ghostwriter moralisch vertretbar?

    Wenn man nicht religiös ist, hat es keinen Nutzen, den ehrlichen Weg zu beschreiten in diesem Leben. Außer dass du die am Ende vielleicht selbst auf die Schulter klopfen kannst, weil du ein guter Junge warst. Aber davon wird dein Kühlschrank nicht voll.

  5. #4
    Avatar von Investigator
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    Erst einmal vielen Dank für deine Antwort! Es ist schön, mal einen sachlichen Austausch im Netz zu haben. Zum ersten Punkt mit der Eigenverantwortung kann ich gegen dein Argument nicht viel dagegen halten. Wie oben schon erwähnt, war ich mir bewusst, dass der Vergleich hinkt. Ein grosser Unterschied liegt für mich darin, dass beispielsweise beim Alkoholkauf sowohl Kunde und Verkäufer wissen, was sie da verkaufen und worauf sie sich einlassen. Ghostwriting ist aus meiner Sicht eine Art des Betrügens, bei der diejenige Instanz, welche dem Studenten die nötigen Fachkenntnisse attestiert, nicht weiss, dass der Student seine Abschlussarbeit nicht selbst geschrieben hat.

    Klar ist am Ende jeder für sich selbst verantwortlich, aber mir schien seine Argumentation fast schon etwas naiv. Beim Punkt mit dem qualifizierten Personal meinte ich mit dem Begriff "qualifiziert", dass jeder das gleiche Qualifikationsverfah*ren durchlaufen und sich jeder Herausforderung des Studienganges stellen müssen soll. Ich gebe dir aber vollkommen Recht in der Aussage, dass ein guter Abschluss noch lange nichts damit zu tun haben muss, dass jemand auch gut arbeitet. Und über die Problematik, dass unser Bildungssystem nur auf Leute ausgelegt ist, die sich in Prüfungen gut behaupten können, könnten wir wohl einen ganzen Abend lang sprechen. Voreingenommen bin ich bestimmt, ausserdem studiere ich Kommunikation und das Schreiben von Texten liegt mir eher gut. Meine Partnerin hingegen hat Legasthenie, was ihr das Schreiben massiv erschwert. Bei solchen Menschen kann ich mir vorstellen, dass da die Verzweiflung beim Schreiben von Arbeiten noch viel schwerer wiegt. Am Ende kann ich hier nur meinen subjektiven Senf abgeben.

  6. #5
    Avatar von DMW007
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    Das der Vergleich hinkt stimme ich zu, schon alleine der Folgen wegen. Ich frage mich aber, warum du den Vergleich dann aufstellst? Dass beim Alkohol alle sich im klaren sind, würde ich so nicht unterschreiben. Für den Verkäufer ist es erst mal nur ein Konsumprodukt. Der will damit in erster Linie Geld verdienen und viele würden auch z.B. Cannabis verkaufen, wenn das legal wäre. Der primäre Unterschied ist die Legalität und die damit verbundenen Auflagen, wie z.B. eine Alterskontrolle - die funktioniert zwar auch bei legalen Drogen vereinzelt nicht, aber Großflächig kann man in meinen Augen sagen, dass da ein Mindestmaß an gesetzlich verpflichtender Verantwortung stattfindet. Zumal der Druck hier durch z.B. Testkäufe erhöht worden zu sein scheint.

    Der Käufer sollte als Konsument informiert sein. Ob er das ist, hängt aber wohl stark vom Einzelnen ab. Ein gewisser Teil der Alkoholkonsumenten ist es definitiv nicht, was man an den Folgen sieht. Im Extrenfall durch Todesfälle in Form einer Überdosis. Da kann man der Mehrheit sicher unterstellen, sich nicht bewusst damit umbringen zu wollen, sondern die Droge schlicht unterschätzt zu haben. Gerade als Jugendlicher fehlt oft die Erfahrung und einige Probieren halt einfach mal.

    Bei einer Abschlussarbeit würde ich sagen, ist zumindest der Student sich im klaren darüber. Selbst Auszubildende unterschreiben eine Erklärung, aus der klar hervorgeht, dass der Inhalt selbst verfasst wurde, Fremdleistungen nur in vorgegebener Form erlaubt sind und gekennzeichnet werden müssen (z.B. Zitate). Selbst bei schlechter Betreuung (die es leider ja durchaus gibt) sollte dem Student spätestens hier klar sein, dass er mittels Ghostwriter eine Form der Täuschung begeht. Für Drogen gibt es in anderen Ländern übrigens Ansätze, die Leute besser zu informieren. Beispielsweise Informations- und Beratungsgespräche beim Verkauf, oder zumindest wenn Drogen bei Kontrollen gefunden werden. Das nur so am Rande wegen des Drogen-Vergleiches. Etwas in der Richtung wäre imho generell für Drogen sinnvoll, auch für legale.

    Die Uni/FH wird beim Ghostwriting getäuscht, da gebe ich dir Recht. Hier liegt aber auch das Problem, welches der Ghostwriter anspricht und was du mit der Qualifikation auch bereits angesprochen hast: Es geht eher darum, dass jeder das Gleiche macht - die tatsächlichen Fähigkeiten scheinen untergeordnet. Wer sich durch z.B. Interesse und Selbststudium Qualifikation angeeignet hat, wird nicht anerkannt - bis er seine Zeit "abgesessen" hat und ein Papier bekommt, auf dem gute Noten stehen. Noch paradoxer wird es, wenn viele dieser Dinge dann gar nicht im Arbeitsalltag benötigt werden bzw. umsetzbar sind. Hier sehe ich so Dinge wie Ghostwriting dann eher als Symtombekämpfung für Dinge, die in unserem Bildungssystem schief laufen. Und dafür gibt es noch mehr. Es fängt in der Schule z.B. schon beim Schulbeginn an: Der ist für alle gleich früh und ignoriert seit langem wissenschaftliche Erkenntnisse, dass a) manche Menschen früh morgens produktiv sein können, andere erst später und b) die Tatsache, dass v.a. Jugendliche/Junge Erwachsene aufgrund ihrer Entwicklung mehr Schlaf benötigen, jedoch gerade durch ihre Wachstumsphase nicht früh ins Bett gehen (können). Aber es wird bis heute daran festgehalten, weil es soll ja jeder das gleiche machen müssen, schließlich haben sich die Eulen auch früher schon quälen müssen.

    Wenn wir jetzt von der anderen Seite drauf schauen und uns überlegen: Was zeichnet einen praktisch qualifizierten Bewerber im Beruf aus? Damit meine ich die praktische Sicht im Beruf. Suche ich als Unternehmen einen Junior Entwickler, will ich z.B. dass der die Grundlagen beherrscht, er sollte ein wenig Entwicklungserfahrung haben, vor allem aber in der Lage sein Probleme selbstständig zu lösen und so weiter. Kurz: Ich gebe ihm ein Problem, er ist in der Lage das zufriedenstellend zu lösen. Dann würde ich mir noch anschauen, welche Auswirkungen so eine gekaufte Abschlussarbeit in dieser Hinsicht und auf das vorhergehende Studium hat.

    Ich habe zwar kein Abgeschlossenes Studium, aber kann das anhand der Abschlussprüfung einer Berufsausbildung nachvollziehen und soweit ich auch durch Kontakte zu Studenten weiß, lässt sich das in der Hinsicht übertragen: Der Ghostwriter schreibt dem Kunde seine schriftliche Abschlussarbeit. Die gibt es in der Ausbildung in ähnlicher Form, nur in deutlich geringerem Umfang und eben mit einer eher praktischen statt wissenschaftlichen Fragestellung. Dazu kommt eine Präsentation und ein Fachgespräch. Heißt würde ich theoretisch die schriftliche Ausarbeitung kaufen, müsste ich trotzdem einigermaßen Ahnung vom Thema haben. Sonst falle ich spätestens in der Fragerunde durch. Und dann zählt die bisherige Leistung ja auch noch dazu. Selbst wenn ich im besten Falle rhetorisch begabt bin und mein geringes Wissen gut verkaufe, macht das aus einem schlechten Schüler keinen Spitzenabschluss.

    Im späteren Beruf brauche ich das entweder nicht, dann kann man da auch mit einem mittelmäßigen Abschluss ganz akzeptable Ergebnisse erzielen. Oder aber ich falle hier richtig auf die Füße, weil ich in meinem Gebiet nicht gut bin. In dem Fall würde ich aber sagen, dass das Hauptproblem wohl eine suboptimale Berufswahl ist. Denn wer seine Tätigkeit gerne macht, der hat auch kein Problem, sich die dafür notwendigen Fähigkeiten anzueignen. Teilweise verzichten solche Menschen sogar auf Dinge, um ihrer Wunschtätigkeit nachzugehen (z.B. Gehalt + Arbeitsbedingungen beim Pflegepersonal).

    Bei den Menschen, die diese Fähigkeit besitzen und einen Ghostwriter nicht aus dem Grunde gebucht haben, weil sie keine Ahnung haben - sondern aus anderen Gründen, von denen es ja viele gibt: Persönliche Umstände beispielsweise, Erkrankungen oder wie du selbst nachvollziehen kannst Legasthenie bei deiner Freundin. Das ist ein gutes Beispiel für Menschen, die in so eine Ausarbeitung übermäßig viel Mühe investieren müssen und Unterstützung benötigen, um ggf. überhaupt zu bestehen. Was aber keineswegs heißt, dass diese Menschen unfähig sind einen Beruf ausüben oder gar Dumm sind - im Gegenteil, oft haben sie dafür in anderen Gebieten ihre Stärken. So eine Abschlussarbeit stellt sie aber vor große Herausforderungen, obwohl sie das im Beruf zumindest in dem Umfang gar nicht benötigen.

    In solchen Fällen finde ich es nicht verwerflich, wenn man zu Hilfsmitteln greift, um z.B. im Bereich der schriftlichen Ausarbeitung unterstützt zu werden. Denn Leider nimmt das Bildungssystem zu wenig Rücksicht auf Menschen, die nicht dem "Normschema" entsprechen. Die "Jeder muss alles wissen bzw können" Mentalität fängt ja bereits in der Schule an. Wer z.B. keine Begabung für Sprachen hat, kann sich damit (v.a. am Gymnasium mit zweiter Fremdsprache) seinen Abschluss versauen oder ihn im schlimmsten Falle gar nicht bestehen. Obwohl die Person vielleicht ein Ass in Naturwissenschaften ist und in dem Bereich beruflich richtig gut werden könnte. Ähnliches gilt natürlich auch für andere Konstellationen, wie der Sportskanone, die in naturwissenschaftlichen Fächern Probleme hat. Erschwerend hinzu kommt, dass die Wissensvermittlung nicht selten auf dem Niveau vom vorherigen Jahrhundert stattfindet. Das ist natürlich gerade in den Bereichen die einem weniger liegen fatal, weil sie das eher verstärken statt Neugierde zu schaffen.

    An den Universitäten und danach ist es nicht ganz so schlimm, wenngleich es auch hier fundamentale Probleme gibt. Eines davon sind z.B. Unternehmen, die jemandem mit abgeschlossenem Studium pauschal mehr bezahlen - obwohl er ggf. die gleiche Arbeit macht, wie jemand zwei Schreibtische weiter mit Ausbildung. Ein Paradebeispiel dafür, wie ein Zeugnis höher gewichtet wird als die tatsächlich erbrachte Leistung. So jemand kann sich auf der anderen Seite auch die Frage der Gerechtigkeit stellen, wenn er nun formell Studieren müsste um mehr Geld zu bekommen, obwohl er die Tätigkeit erfüllen kann.

    Das trifft natürlich auch wieder nicht auf alle zu, gerade Startups sind da tedenziell flexibler und schauen eher was die Person wirklich kann. Aber das gibt es halt immer noch und ein wichtiger Grund für den seit langen bestehenden Trend zum Studieren ist die Vorstellung, damit einen sicheren Job zu bekommen und mehr Geld zu verdienen. Das wiederum schafft woanders ganz neue Probleme: Zunehmend weniger Menschen wollen z.B. ins Handwerk, v.a. nicht zu kleineren Unternehmen. Einige stellen sich die Frage: Warum soll ich eine körperlich anstrengende Tätigkeit wählen, wenn ich auch Studieren kann und vielleicht sogar mehr verdiene? Dazu noch der soziale Status, mit Studium ist man in vielen Kreisen eben doch angesehener als mit einer Ausbildung bei Schreiner Müller. Meinem subjektiven Eindruck nach reicht einigen selbst das nicht mehr und die nächste Stufe ist, ein Master-Studium dran zu hängen.

    Man kann diesen Trend auch als einen Mitgrund für die Nachfrage nach Ghostwritern sehen. Denn natürlich gibt es dadurch einige Menschen, die sich durch Abitur und Uni/FH quälen, obwohl sie dort nicht wirklich hin gehören. Da ist es nicht abwegig, dass manch einer mit dem Gedanke spielt, seine eher durchschnittlichen Leistungen zumindest auf diesem Wege noch etwas zu pushen. Klar ist es keine 180 Grad-Wandlung, aber kann schon den Unterschied machen, ob man zumindest zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird oder im Papierkorb landet. Vor allem wenn man sich gut verkaufen kann, ist das für einen persönlich vielleicht der entscheidende Unterschied, um einen Fuß in die Tür zu bekommen.

    Kommt natürlich auch immer auf den Bereich an und ich will als Schlussfolgerung auch nicht sagen, jeder soll Studieren und sich seine Arbeiten kaufen. Für mich ist der Punkt, dass vieles davon Symtome sind und eine Reform des Bildungssystemes überfällig ist.

    Deine Einsicht zur Voreingenommenheit finde ich gut. Menschen neigen tendenziell dazu, dass wir uns für einen Standpunkt entscheiden und dann nur noch nach Argumenten suchen um dies zu rechtfertigen, statt auch mal zu reflektieren. So nach dem Motto: Wenn jemand was anderes sagt, ist der pauschal böse. Im Grunde ist das ein menschliches Verhalten, aber es dient eben nicht dem Erkenntnisgewinn, wenn man andere Standpunkte als "Gegner" angreift statt zu überlegen, ob sie Sinn machen und ggf. die eigene Position zu hinterfragen. Wohin das führen kann, sehen wir leider z.B. bei geimpfte vs ungeimpfte. Deswegen finde ich es wichtig, dass man offen und im Dialog bleibt.

  7. The Following User Says Thank You to DMW007 For This Useful Post:

    Darkfield (16.10.2021)

  8. #6
    Avatar von Maus
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    Standard AW: Bis zu zwei Bachelorarbeiten pro Woche: Sind Ghostwriter moralisch vertretbar?

    Ich denke, es ist vertretbar, sofern es nicht um essenzielle (= lebensbedrohliche) Themen geht, bei denen die Kompetenz leiden könnte.
    Bei einem Arzt würde ich mich nicht wohl fühlen, wissend, dass er seine Abschlussarbeit nicht selbst geschrieben hat. Zumindest wenn er es getan hat, weil er es nicht konnte.
    Ist ja auch die Frage, was dazu motiviert hat. Wenn es wirklich nur die Zeit war, aber die Kompetenz vorliegt, sehe ich es weniger schlimm. Hat man die Abschlussarbeit aber gekauft um überhaupt bestehen zu können... das ist hart.

  9. #7
    Avatar von Hase
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    Ich finde es auch vertretbar solange es keine wichtigen Prüfungen sind denn wie die Maus schon Gesagt hat könnte es sein wenn man eine Abschlussarbeit Ghostwritet das der Jenige der es machen sollte eine Kompetenzschädigung erleidet und das ist nicht so gut. aber Ghost writing an sich ist nicht so schlimm. Solange man kein Großes Geld verlangt.

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