Mitten in der Pandemie wendet die Politik ihren Blick auf die Bundestagswahl 2021 und läutet den Wahlkampf ein. Der Wahlkampf hat sich der Pandemie angepasst und findet nicht wie bisher in Bierzelten mit Freibier oder an Diskussionsständen in der Fußgängerzone statt. Pandemie gerecht Propagieren die Parteien ihre Programme in den Medien. Und da machen es die Politiker wie gehabt und versprechen dem Wahlvolk alles was es hören möchte.Die Parteien setzen sich für lobenswerte Ziele ein.

Gleichzeitig entbrennt die Diskussion um die Kanzlerfrage. Die Grünen schicken Annalena Baerbock
in das Rennen. Die SPD möchte das Kanzleramt mit Olaf Scholz  belegen. Für die CDU Startet Armiin Laschet in das Rennen um das Kanzleramt.

Wenn stimmt, was die Kanzlerin sagt, dann hat Corona die deutsche Gesellschaft vor die "größte Herausforderung seit dem zweiten Weltkrieg" gestellt. Es wäre also naheliegend, wenn sich der Bundestagswahlkampf zumindest grob an diesem Befund orientiert. Tut er aber nicht. Im Gegenteil. Die Union hat sich ein machtpolitisches Gemetzel von historischer Tragweite geliefert, aber bis heute kein Wahlprogramm. Die Grünen haben eine Kanzlerkandidatin, die bei jedem noch so kleinen inhaltlichen Vorstoß erst mal erklären muss, warum sie keine Regierungserfahrung hat und trotzdem regieren will. Und der Kandidat der SPD verströmt aus jeder Vizekanzlerpore die Gewissheit, dass eh seit Jahren klar ist, für welche Politik er steht. Die Zeit

Wie wirkt der Wahlkampf in der Pandemie auf dich? Geraten die Kranken der Corona Pandemie in den Hintergrund zugunsten der Bundestagswahl?
Oder ist es dir gleichgültig was die Politik macht?