1. #1
    Avatar von Baum
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    Standard Die Auswirkungen des Ukraine Krieges

    In diesem Beitrag werden die Auswirkungen des Ukraine Krieges gesammelt. Der Krieg in der Ukraine wirkt sich in verschiedenen Bereichen aus und hat vielfältige Folgen. In unserer Globalisierten Welt wo alles miteinander verbunden ist hat es gravierende Folgen auf die gesamte Welt wenn man ein Teil herausnimmt oder zerstört. Die Folgen können auch sonderbar oder kurios wie die Todesserie unter Gazprom Oligarchen sein.

    Rätselhafte Todesserie: Gazprom-Umfeld stirbt "wie die Fliegen". Bill Browder liefert in dem Film eine mögliche Erklärung: Die nach dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine verhängten Sanktionen könnten eine Rolle gespielt haben. "Es sieht so aus, als sei der Kuchen kleiner geworden", so der Investor. "Jetzt gibt es einen Haufen Leute, die über geschrumpfte Mengen Geld streiten. Und immer wenn es zugleich begrenzte Ressourcen und sehr mächtige Leute gibt, beginnen Leute zu sterben." Der polnischen Denkfabrik "Warsaw Institute" zufolge kommt eine weitere Erklärung infrage: Möglicherweise versuchen Menschen mit Verbindungen in den Kreml, Spuren zu verwischen, die zu Betrügereien in Staatskonzernen führen. www.n-tv.de

    USA und Großbritannien legen Stahlstreit bei. Das zeigt auch das jüngste Beispiel: Am Dienstag haben sich die USA und Großbritannien geeinigt, ihren Stahlstreit beizulegen. Ab 1. Juni wollen die USA die Strafzölle auf Stahl aus Großbritannien aufheben. Donald Trump hatte diese Zölle über ein Volumen von 500 Millionen Dollar der Stahlimporte aus Großbritannien verhängt. Im Gegenzug hebt Großbritannien seinerseits die Strafmaßnahmen auf US-Waren wie Whiskey, Levi‘s Jeans und Harley-Davidson-Motorräder auf. ZDF.de

    Der Krieg in der Ukraine hat viele Auswirkungen. Einige Folgen sind erwartet, andere unerwartet. Durch den Ukraine Krieg haben sich Streitparteien wie die USA und Großbritannien versöhnt. Welche Folgen und Auswirkungen des Krieges oder der Sanktionen hast du beobachtet?

  2. #2
    Avatar von DotNet
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    Standard AW: Die Auswirkungen des Ukraine Krieges

    Das Atomkraftwerk Saporischschja ist ein schönes Beispiel, an dem man sehen kann, warum im Krieg niemandem getraut werden darf: Die Russen sollen von dort aus Ukrainer angreifen, was die dementieren. Nun steht der Verdacht im Raum, die Ukrainer wollen das AKW stürmen. Wollen die natürlich angeblich auch nicht vor haben. Was stimmt nun? Es kann nicht sein, dass beide Seiten nichts mit dem AKW machen, denn es steht und stand ja schon unter Beschuss. Mindestens eine Partei sagt nicht die Wahrheit, gut möglich, dass es beide nicht tun.
    Ähnliches kann man an anderen Stellen beobachten. Überspitzt gesagt sieht sich jede Seite vor dem Sieg und die andere Geschwächt. Wenn nur eine der beiden Kriegsparteien damit Recht hätte, wäre der Krieg schon längst vorüber. Aber da kämpft jeder nicht nur an der Front, sondern auch mit PR. Eigene Soldaten und Landsleute motivieren während man den Gegner schwächer macht und so.

    Im Krieg gibt es keine Gewinner, nur Verlierer!

  3. #3
    Avatar von DMW007
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    Standard AW: Die Auswirkungen des Ukraine Krieges

    Die Stimmung zu den Sanktionen gegen Russland scheint gerade zu kippen. Der Stern hat eine Umfrage in Auftrag gegeben, nach der 55 % keine weiteren Belastungen hinnehmen wollen. Wobei man mit "wollen" hier vorsichtig sein sollte. Ich hatte letztens an anderer Stelle ja bereits auf eine Umfrage zu den Rücklagen verwiesen. Etwa 40 % hatten 1000 € oder weniger auf der Seite. Wie soll so jemand alleine z.B. eine Nachzahlung bei Gas stemmen? Ganz zu schweigen von den insgesamt gestiegenen Kosten hat der gar nicht das Privileg, groß darüber nachzudenken, ob er die Sanktionen richtig oder falsch sind. Die Diskussion kann man führen, alleine wenn man sich z.B. die Energiepreise anschaut. Von den hohen Preisen profitiert Russland ja stark. Sie verkaufen weniger, aber erzielen trotzdem höhere Gewinne. Wenn man allerdings nicht weiß, wie man in ein paar Wochen die Rechnungen bezahlen soll, macht man sich über Putin eher weniger Gedanken.

    Hier sollte man also nicht zu viel rein interpretieren. Bei den 55 % kann von armen Menschen über jene die diese Sanktionen als wirkungslos im Sinne der Sache halten bis hin zu Sympathisanten für Russland alles dabei sein. Da ein erschreckend großer Teil der Bevölkerung hierzulande allerdings wenig bis sehr wenig Rücklagen besitzt, liegt es nahe anzunehmen, dass ein großer Teil bei dem Thema in erster Linie die eigene Existenz bedroht sieht. Was vor allem unter den Umständen auch durchaus legitim ist. Einen Wirtschaftskrieg gegen ein Land, von dem man hochgradig abhängig ist, muss man sich erst mal leisten können. Das hat mit dem Krieg erst mal nichts zu tun. Viele Leute können sich das schlichtweg nicht leisten und die haben somit ein dickes Problem, wenn der Staat denen nicht hilft. Die 300 Euro Energiegeld sind ja bislang eher ein Witz. Für viele wird das nicht mal als Anzahlung für die neue Gasrechnung reichen.

    Interessant ist, dass dieser Anteil in nur einem knappen Monat um 8 Prozent gestiegen ist. Die Ursachen dürften klar sein: Man merkt seit Wochen überall die steigenden Preise. Es ist nicht mehr wie anfangs, als sich viele mit den Forderungen nach noch mehr Sanktionen gegenseitig überboten haben. Zu der Zeit war das eher abstrakt, da es kaum spürbar ist. Zunehmend wird es das aber. Wir haben schon eine leicht gestiegene Zahl an Insolvenzen. Von einer Welle kann man noch nicht sprechen. Aber es braucht keine Glaskugel um zu Prognostizieren, dass es mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit mehr statt weniger werden. Zumal es bislang für kleinere bis mittlere Unternehmen so gut wie keine Unterstützung gibt. Da werden die nächsten Wochen zeigen, wie es weitergeht bzw. bei einigen wohl auch schon ob das überhaupt der Fall sein wird. Aber auch die Privatpersonen merken das.

    Warum finde ich das erwähnenswert? Weil wir erst Mitte September haben. Hier wo ich wohne, ist es erst diese Woche Donnerstag spürbar kühler geworden. Davor hat ein Pullover für draußen gereicht. Nun braucht es eine Jacke bei 5 bis 10 Grad, die es heute hatte. Die Umfrage wurde am 12.09. veröffentlicht, heißt zum Befragungszeitpunkt war das Wetter noch eher milde. Wie werden die Menschen nächsten Monat antworten? Sicher werden es noch mal einige mehr. Und da ist es wohlgemerkt zwar etwas kühler geworden, aber vom richtig tiefen Winter mit Temperaturen deutlich unter 0 °C sind wir immer noch weit weg.

    Ich hoffe ja mal, die Regierung erkennt wenigstens halbwegs, dass sich gerade ein Sturm zusammenbraut, dem sie möglichst den Wind aus den Segeln nehmen sollte. Und handelt vorher durch Entlastung der Menschen, die es dringend nötig haben. Sowie jenen, die es in den nächsten Wochen und Monaten nötig haben werden. Spätestens zur Jahresabrechnungen wird das sonst nämlich wohl auch einige treffen, die bislang noch einigermaßen ihr Leben finanzieren konnten. Aber denen eben die Rücklagen fehlen, um mehrere hundert oder gar tausend Euro mehr zu bezahlen.


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    Darkfield (18.09.2022)

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