Friedrich Merz: „Die Einigung zum EU-Mercosur-Abkommen ist ein Meilenstein in der europäischen Handelspolitik und ein wichtiges Signal unserer strategischen Souveränität und Handlungsfähigkeit. Mit dem Abkommen stärken wir unsere Wirtschaft und die Handelsbeziehungen mit unseren Partnern in Südamerika – das ist gut für Deutschland und für Europa. Bundesregierung.de
Das Abkommen sieht unter anderem den Abbau von Zöllen für europäische Exporte und Importe sowie verbesserten Zugang zu einem attraktiven Dienstleistungsmarkt vor. Zudem erleichtert es den Zugang zu kritischen Rohstoffen wie Lithium und Kupfer, die für die Transformation der Wirtschaft dringend benötigt werden. Damit schafft es wesentliche Rahmenbedingungen für die Diversifizierung der europäischen Wirtschaft und setzt wichtige Wachstumsimpulse für die Volkswirtschaften auf beiden Seiten. bundeswirtschaftsministerium.de
Freihandelsabkommen. Vereinbaren zwei oder mehr Länder ein Freihandelsabkommen, bauen sie im internationalen Waren- und Dienstleistungsverkehr Barrieren ab, die den Handel einschränken beziehungsweise erschweren. Solche Handelshemmnisse können zum einen preislicher – so genannter tarifärer – Art sein. Ein Beispiel sind Importzölle: Sie verteuern künstlich die Einfuhr von Waren. Zum anderen spielen nicht-tarifäre Handelshemmnisse eine immer wichtigere Rolle. Darunter fallen beispielweise nationale Normen und Standards sowie die Sicherung geistigen Eigentums, die den Import von Waren und Dienstleistungen einschränken können. Freihandelsabkommen führen also zu einer günstigeren oder einfacheren Einfuhr von Waren und Dienstleistungen ausländischer Hersteller; dies bringt in der Regel auch für die inländischen Nachfrager eine Preissenkung mit sich. Neben diesem Preiseffekt profitieren Konsumenten meist von einer größeren Auswahl an Produkten. Der freie Handel forciert zudem den Wettbewerb und kann innovationsfördernd wirken. www.diw.de
Mit dem Freihandelsabkommen können Produkte ohne Handelshemmnisse nach Europa oder von Europa nach Südamerika gelangen.
Welche Folgen hätte das Mercosur-Abkommen für die Landwirtschaft? Landwirte in Europa fürchten die Konkurrenz aus Südamerika, denn es sollen fast alle Zölle fallen beziehungsweise stark sinken. Beispiel Rindfleisch: Bislang müssen für den Export von Rindfleisch aus Südamerika in die EU 60 Prozent Zollgebühren gezahlt werden. Künftig sollen es nur noch 7,5 Prozent sein. Um die heimische Landwirtschaft zu schützen, hat die EU begrenzte Importe mit den südamerikanischen Handelspartnern vereinbart: Pro Jahr darf die EU dann nur 99.000 Tonnen Rindfleisch zu einem reduzierten Zollsatz importieren. Das ist rund die Hälfte der aktuellen Importmenge und entspricht weniger als 2 Prozent der Rindfleisch-Menge, die in der EU produziert wird. www1.wdr.de
Fruit Logistica: Bio-Angebot aus Entwicklungs- und Schwellenländern wächst. Exotische Früchte in Bio-Qualität. Mit Ecuador, Kolumbien, Peru und dem neuen IPD Partnerland Brasilien ist Südamerika auf der Fruit Logistica stark vertreten. Die südamerikanischen Unternehmen präsentieren vor allem tropische und subtropische Früchte auf dem IPD Messestand. In Bio-Qualität bieten sie stark nachgefragte Früchte, wie Mangos und Avocados, an. fruchtportal.de
Klimaziele werden in Europa leichter erreicht. Mit dem Mercosur-Abkommen wird es in Europa leichter werden Klimaschutz umzusetzen und Klimaschädliche Landwirtschaft wie z.B. Tierhaltung und Fleischproduktion nach Südamerika zu verlagern. In Deutschland wird Methan und CO2 durch Kühe ardalpha.de nach Südamerika verlagert und lediglich das produzierte Fleisch wird nach Europa importiert.
Das EU-Mercosur-Abkommen verspricht deutschen Unternehmen einen erheblich erleichterten Zugang zu lateinamerikanischen Märkten: dihk.de
Deutsche Autobauer jubeln: EU einigt sich mit Südamerikanern auf Handelsdeal. Unter anderem die deutsche Automobilindustrie sieht ein deutliches Potenzial, die Exporte in Richtung Südamerika zu steigern. Insbesondere wegen hoher Zölle wurden aus Deutschland im gesamten Jahr 2023 nur 20.700 Pkw nach Argentinien und Brasilien exportiert. Merkur.de
Was hältst du von dem beschlossenen EU-Mercosur-Abkommen? Zukünftig wird Deutschland die Klimaziele leichter einhalten, da Klimaintesnsive Produktion nach Südamerika verlagert wird. für Deutsch Verbraucher bedeutet das, Tropische Früchte aus Südamerika können leichter nach Europa importiert werden und tragen zur gesunden, fleischlosen Ernährung der Europäer bei.
Gleichzeitig werden in Deutschland Arbeitsplätze geschaffen, da Produkte aus Deutschland leichter nach Südamerika verkauft werden können.

Das EU-Mercosur-Abkommen ist für beide Seiten Gewinnbringend, oder?