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11.03.2018, 16:31 #1
Lösung militärischer Konflikte zwischen NATO-Mitgliedsstaaten
Die Frage eines militärischen Konflikts zwischen den NATO-Mitgliedsstaaten wäre vor einem Jahrzehnt eine rein hypothetische Frage gewesen, aber wenn man sich einige NATO-Mitgliedsstaaten (z.B. die Türkei) ansieht, die sich zunehmend mit Russland verbünden, dann erscheint es plausibel, dass es einen militärischen Konflikt zwischen den NATO-Mitgliedsstaaten geben kann.
Hier ist ein Beispiel - Vor einigen Monaten kam die Türkei einem militärischen Konflikt mit den US-Streitkräften in Nordsyrien sehr nahe: https://www.bloomberg.com/news/artic...-turkey-rising
Organisationen wie die NATO oder die UNO wurden eigentlich gegründet, um militärische Konflikte zu stoppen. Aber was passiert, wenn ein NATO-Mitgliedstaat einem anderen NATO-Mitgliedstaat den Krieg erklärt?
Aus meiner Frage, ob die NATO einen Mitgliedstaat aus der Organisation ausschließen kann, konnte ich keine positive Antwort darauf erhalten, ob die NATO einen Mitgliedstaat ausschließen kann.
Im Falle eines Krieges zwischen den NATO-Mitgliedsstaaten hat die NATO also keine Möglichkeit, einen Mitgliedsstaat zu entfernen und dann Artikel 5 auszulösen? Welche Seite würden die NATO-Mitgliedsstaaten in einem solchen Fall einnehmen?
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13.03.2018, 02:17 #2
AW: Lösung militärischer Konflikte zwischen NATO-Mitgliedsstaaten
Wahrscheinlich spaltet sich die EU und die EU Staaten werden sich gegenseitig verbünden und es entsteht dann ein Team Deathmatch.
Eigentlich kein Plan, aber würde es auch wissen xDGeändert von BitNet (13.03.2018 um 02:23 Uhr)
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14.03.2018, 09:55 #3Moderation
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AW: Lösung militärischer Konflikte zwischen NATO-Mitgliedsstaaten
Die Entscheidung trifft das Kapital und die Rendiete. Zur Zeit sind die Vermögenswerte in Europa hoch und die Rendiete mit Frieden ist höher als mit einem Krieg. Macht und Einfluss wird in Europa über die Politik und durch die Wirtschaft gewonnen. Aus diesem Grund ist die Wahrscheinlichkeit dass es in Europa demnächst zu einem Krieg kommt gering.
Dagegen in Ländern mit geringem Vermögen sind die Menschen bereit, durch Gewalt ihre Macht und ihr Vermögen zu erweitern.
Deshalb werden heutzutage in Europa "Kriege" mit der Geldpolitik und der Stärke der Wirtschaft geführt. Dieses Kräftemessen wird deshalb auch Wirtschaftskrieg genannt.
Früher wurde der Einflussbereich erweitert indem man Militär in ein Land schickte. Aus dem eroberten Land wurden beispielsweise Bodenschätze geplündert und günstig in das Heimatland geschickt.
Heute wird der Wert des Geldes zentral festgelegt. Der Wert des Geldes entscheidet ob ein Land die Bodenschätze günstig oder teuer bekommt.
"Krieg" hat sich modernisiert. Deshalb ist die Wahrscheinlichkeit, dass es einen Krieg wie früher noch einmal gibt, zur Zeit gering. Die Macht des Geldes würde einen gewalttätigen Konflikt aufhalten, da die Rendite geringer wäre.
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Gestern, 23:07 #4Projektleitung
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AW: Lösung militärischer Konflikte zwischen NATO-Mitgliedsstaaten
US-Präsident Trump verlangt Unterstützung von der NATO im Iran. Es herrscht weite Einigkeit darüber, dass es sich hierbei um einen illegalen Angriffskrieg handelt. Prof. Carlo Masala ist nur einer von vielen Stimmen, die das klar benennt. Insbesondere, da bewusst zivile Ziele angegriffen werden. Zulässig wäre nur ein Angriff auf militärische Einrichtungen. Somit wird die NATO erneut vom Verteidigungsbündnis zum Angriffsbündnis. Trump dürfte das gefallen - er selbst hat das Verteidigungsministerium zum Angriffsministerium umbenannt. Andere Länder anzugreifen, um persönliche Interessen durchzusetzen, ist für ihn legitim. Dass es sich dabei um einen Völkerrechtsverstoß handelt, scheint ihm egal zu sein.
Schon das ist der Auftakt zu einer komplizierten Situation. Doch es geht noch weiter: Spanien hat den Luftraum für alle militärischen Flugzeuge gesperrt, die sich am Krieg gegen den Iran beteiligen. Die spanische Regierung möchte sich nicht an diesem einseitig begonnen Krieg beteiligen oder ihn unterstützen, stellt der stellvertretende Ministerpräsident und Wirtschaftsminister Carlos Cuerpo klar.
Das kann zu gefährlichen Situationen führen. Sollten sich NATO-Länder wie die USA nicht daran halten, wäre der Bündnisfall die Folge. Ähnlich ist es mit Grönland. Obwohl es sich um ein weitgehend autonomes Land handelt, gehört es geopolitisch zum NATO-Mitglied Dänemark. Trump hat bereits angekündigt, Grönland entweder mit Geld oder Waffen besitzen zu wollen. Dieses Ziel geriet einige Wochen aus dem medialen Blick, bis der US-Präsident in seinem Ärger über die angeblich unterlassene Unterstützung es als Drohung einsetzte.
Während bereits nach wenigen Monaten Trump 2.0 bisher ungeahnte Eskalationen in Richtung eines Weltkriegs möglich scheinen, hat er erst etwas über 1 Jahr seiner zweiten Amtszeit beendet. Offiziell endet diese im Januar 2029. Beim derzeitigen Tempo könnte in den knapp 3 Jahren noch viel Schaden angerichtet werden. Zumal keineswegs sicher ist, ob er zumindest 2029 seine Abwahl anerkennt. Seine eigenen Aussagen deuten eine Umwandlung der USA in eine Diktatur an. So hat er beispielsweise den Amerikanern versprochen, sie müssten nur noch einmal wählen gehen. Auch sein Umfeld bestätigt, Trump sei bis 2029 noch nicht fertig.
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