1. #1
    Grünschnabel
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    Standard Mindestlohn in Bangladesch macht Näherinnen arbeitslos

    Nach dem Einsturz des Fabrikgebäudes in Rana Plaza Quelle war die Freude unter den Textilnäherinnen in Bangladesch sehr groß als der Mindestlohn eingeführt wurde. Mit dem Mindestlohn stieg das Einkommen der Näherinnen um auf einmal um 77% auf 50,-€ Monatlich. Nun sind die Näherinnen den Textilherstellern zu teuer geworden. Bisher produzierten z. B. die Discounter z.B. Aldi, Lidl und KIK oder Modemarken wie z.B. C&A, Benetton oder El Corte Inglés. publiceye.ch

    In der Konsequenz steigender Löhne werden die Textilnäherinnen den Luxus Modemarken zu teuer und Führen digitale Nähmaschinen ein. Nun haben die Näherinnen zwar einen garantierten Mindestlohn, sind aber arbeitslos da sie von den Nähmaschinen verdrängt wurden. Zuletzt kam die Corona Pandemie und die letzten Fabriken die Näherinnen beschäftigten mussten schließen. Corona hat die Umstellung der Nähindustrie beschleunigt.

    Die "Nähstube der Welt" steht still. Die großen Modehäuser habe Bestellungen im Wert von 1,4 Milliarden Euro storniert – wegen Corona. 1.000 Fabriken haben dicht gemacht. Damit hat ein ganzes Heer von Näherinnen seinen Job verloren. Viele Menschen in Bangladesch leben von der Hand in den Mund – auch Tagelöhner stehen jetzt ohne jedes Einkommen da. Sich und ihre Familien können sie nicht mehr ernähren, Hunger ist für sie deutlich konkreter als die Angst vor der Krankheit. Den Hunger spüren sie schon jetzt. daserste.del

    Ausbeutung Made in Germany: Bei dieser Entwicklung ist interessant zu beobachten, dass die Ausbeutung der Menschen von Deutschland aus problemlos organisiert werden kann. Allerdings scheint es unmöglich zu sein, den Menschen von Deutschland aus zu helfen. Wenn man nun etwas nachdenken und sich die Frage stellen: Was machen Menschen in einer Ausweglosen Situation ohne wirtschaftliche Grundlage? Ja, die Menschen begeben sich auf die Suche nach einem besseren Leben. dabei werden sie Angetrieben von der Hoffnung auf wirtschaftlichen Wohlstand. Solche Menschen kann man auch kurz als Flüchtlinge bezeichnen.

    Du kannst nichts machen nun ist die die Politik gefragt. Nationales denken war gestern. Heute muss man Global denken. Nun ist die Politik gefragt globale Lösungen zu finden um die Menschen ein leben in ihrer Heimat zu ermöglichen. Wenn sich keiner um die Not der Näherinnen kümmert muss sich niemand wundern, wenn eines Tages die arbeitslosen Näherinnen an die Tür klopfen und um eine Gabe bitten.

    Fühlst du dich für die Not der Näherinnen verantwortlich?
    Wie kann den Näherinnen geholfen werden?
    Ist die Indische Regierung gefragt Lösungen für ihre Bürger zu finden?
    Wo kaufst du deine Kleidung?

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    Andreas Weber (14.07.2021)

  3. #2
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    Ich finde es zwei schneidig. Denn wenn wir die Kleider nicht kaufen. Werden sie arbeitslos sein. Die andere Seite ist, dass die Näherinnen ausgebeutet werden aber trozdem ein bisschen Geld verdienen. Deswegen würde ich z.B nicht bei Kik einkaufen sonderen eher bei Kleidungsgeschäften die Qualitativ hochwertiger sind und ein Bisschen teuerer denn dann bekommen die Arbeiterinnen vllt ein bisschen mehr Geld. Ich kaufe meine Kleidung überall aber kein Fruit of Loom und kein Kik. Fruit of Loom gehört Firemen technisch zur Warren Buffet Company. Die T- Shirt sind viel zu billig für mein Geschmack und gehen sehr schnell Kaputt.

    Wie seht ihr das Thema?

  4. The Following User Says Thank You to Hase For This Useful Post:

    Andreas Weber (12.07.2021)

  5. #3
    Grünschnabel
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    Vor ein paar Jahren habe ich eine Dokumentation über die Näherinnen von Bangladesch gesehen.Hugo Boss hatte dieselbe Produktionslinie wie Kik. Das Gehalt der Näher bleibt somit gleich. Wie es aktuell ist kann ich konkret nicht sagen. Ich finde es sehr Grenzwertig das unsere Politik über Umweltschutz spricht, solche Produktionen bis in unsere Läden kommen. Dabei hätten wir selbst die Kapazität der Produktion. Sieht Trigema. Das Problem, es ist in Europa modern und angesagt ständig zum Klamotten Shoppen zu gehen.

  6. The Following 2 Users Say Thank You to Andreas Weber For This Useful Post:

    DotNet (16.07.2021), Fritz (13.07.2021)

  7. #4
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    Der Preis sagt leider nichts über die Arbeitsbedingungen aus. Ist nicht nur bei Kleidung so, ein teures iPhone wird von Foxconn unter genau so fragwürdigen Bedingungen produziert wie ein Samsung oder LG oder die meisten anderen. Bei Apple oder auch Hugo Boss bleibt mehr Gewinn und das ist ein Armutszeugnis, dass davon nichts bei den Mitarbeitern ankommt die das produzieren und damit die Wertschöpfung herstellen.
    Es gibt nur wenige Ausnahmen die wirklich fair produzieren und das dann auch nachweisen können.
    Wir müssen weg von vielem, billigen zu mehr teurerem. Ein TShirt für 1€ kann nicht fair Produziert oder gar hochwertig sein. Leider ist das der Trend. Grade viele Frauen und Mädels lieben es Kleidung einzukaufen das geht bei den heutigen Einkommen mit Billiger Kleidung natürlich besser.

  8. #5
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    T-shirts werden tatsächlich noch in Deutschland bei*trigema hergestellt. Ein T-Shirt kostet im*trigema online Katalog 26,-€. Wer bei diesen Preisen die Augen verdreht hat, beging den Fehler ein billiges T-Shirt mit einem trigema T-Shirt zu vergleichen.

    Unternehmen die mit Versprechungen "Fair gehandelt" oder sonstigen leeren versprechen werben sind nicht ernst zu nehmen. Die Versprechen dienen lediglich dazu den hohen Preis und das Gewissen des Käufers zu beruhigen.

    Andererseits ist es nicht verwerflich Kleidung im Ausland herstellen zu lassen. Die Frage ist nur, warum die Geldgier den Näherinnen nicht gute Arbeitsbedingungen stellen kann. Z.B. Landesübliche Entlohnung, Sanitäre Anlagen oder Kantine.

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