1. #1
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    Standard Uni Leipzi - Smartphone kann Hyperaktiv und unaufmerksam machen

    Überall ist zu beobachten wie Menschen gebannt auf ihr Smartphone blicken und sich zunehmend mehr vom Smartphone beeinflussen lassen. Zunehmend mehr Kinder sind mit einem Smartphone in der Hand anzutreffen. Teilweise wird das Smartphone von den Eltern benutzt um Kinder ruhig zu stellen. Wissenschaftler der Uni Leipzig haben in der LIFE Child-Studie 527 Kinder im Alter zwischen zwei und sechs Jahren auf ihr Smartphone Verhalten aus Leipzig und Umgebung untersucht und erschreckendes festgestellt. Kinder die bis zum ca. 7. Lebensjahr täglich ein Smartphone oder einen Computer benutzen leiden später auffällig häufig unter Hyperaktivität und Unaufmerksamkeit.

    "Kinder sind halt noch klein und die Gehirne entwickeln sich auch noch - und die kleinen sich entwickelnden Gehirne sind sozusagen besonders empfindlich gegenüber allen äußeren Reizen und da gehören auch die medialen Reize, die medialen Inhalte dazu. Und es ist noch nicht ganz klar, inwieweit und ob Kinder die Flut an Informationen, die durch die Medien transportiert wird, richtig einordnen und verstehen können." Dr. Tanja Poulain Leiterin der LIFE-Child-Studie an der Universität Leipzig

    Die Wissenschaftlerin rät ab, das Smartphone zur Beruhigung der Kinder zu benutzen um beispielsweise etwas erledigen zu können. Einerseits führe häufiger Medienkonsum bei Kleinkindern später zu Verhaltensauffälligkeiten und andererseits können die Eltern nicht kontrollieren was das Kind am Smartphone konsumiert. Die Wissenschaftlerin Dr. Tanja Poulain rät deshalb den Smartphone und Medienkonsum bei kleinen Kindern möglichst gering zu halten um spätere auffälligkeiten zu vermeiden.

    Bist du mit dem Smartphone aufgewachsen und kannst der Wissenschaftlerin zustimmen, dass früher Medienkonsum schädlich ist?

    Bist du der Meinung dass Kinder mit gleichaltrigen spielen müssen um Sozialverhalten zu lernen, das später in der Gesellschaft, beispielsweise Kindergartengruppe oder Schulklasse gebraucht wird. Vor dem Smartphone wir das Sozialverhalten nicht gelernt. Kinder vereinsamen und haben ein Problem in der Gruppe, der Gesellschaft.

  2. #2
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    Standard AW: Uni Leipzi - Smartphone kann Hyperaktiv und unaufmerksam machen

    Es kommt eigentlich nur auf die Menschen an. Unaufmerksam kann es eig. jeden machen, wer drauf schaut. Wie die Sucht ist und wie die Reaktionen sind, ist von der Psyche des Menschen abhängig und nicht von diesem nicht lebendigen Smartphone.
    Smartphones sind natürlich schon ziemlich beladen mit vielen APPs, Funktionen, Technik usw. und können natürlich die Menschen mehr dazu verleiten, immer wieder im APP Store nach neuen APPs zu suchen, im Spiel weiter kommen, Browsen (tue ich hauptsächlich manchmal viel vor dem Einschlafen und irgendwo aus eigener Interesse , wenn mir etwas nicht klar ist und ich etwas besser verstehen will), vor allem aber Nachrichten aus Messengers oder Sozialen Netzwerken zu checken usw.
    Dies kann einige Menschen enorm viel ablenken. Mein S8 Plus lag einfach nur so rum und ich benutze es nur, wann ich unterwegs bin oder im Bett liege.
    Ich z.B. habe dort eine gute APP installiert, wo ich per Internetverbindung verschiedene Themen, wie maschinelles Lernen, Mathe usw. auf eine gute Weise erlernen kann.
    Spiele zocke ich schon seit langem nicht mehr.
    Geändert von BitNet (22.05.2018 um 18:07 Uhr)

  3. #3
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    Standard AW: Uni Leipzi - Smartphone kann Hyperaktiv und unaufmerksam machen

    Seit langem am Handy nicht gespielt, soziale Netzwerke benutze ich nicht so aktiv (1-2 mal pro Tag den Feed durchscrollen reicht, dabei ist er nicht mit Seiten überflutet), WhatsApp ist da eher meine Sucht.
    Nach neuen Apps suche ich persönlich eher nicht, je mehr Apps, desto langsamer wird das Handy. Unaufmerksam bin ich aber nicht nur "dank" Handy, sondern Internet allgemein geworden.
    Ich glaube, ihr kennt das: viele Tabs im Browser, man liest da was, guckt da was, macht ne Pause oder wird abgelenkt - und macht weiter mit was anderem. Und das passiert mir öfters, eigentlich jeden Tag. Es gibt heutzutage so viele Infos, dass man sogar mit wichtigen Sachen überfordert wird, geschweige von unwichtigen... ehrlich gesagt, stresst mich das sehr. ich folge nur wenigen Seiten/Menschen, um das zu reduzieren, vieles speichere ich in Lesezeichen, um nur bei Interesse/Notwendigkeit mir anzuschauen... das hilft aber nicht wirklich. hätte ja jemand irgendwelche Tipps?

  4. #4
    Mitglied

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    Standard AW: Uni Leipzi - Smartphone kann Hyperaktiv und unaufmerksam machen

    Man sollte hier halt stark Differenzieren, ja heute sitzen wir vor dem Handy, damals war es die Zeitung, das Buch oder was auch immer.
    Bei Kindern ist es jedoch etwas anderes. Diese sitzen mit 3 Jahren nicht vor einer Zeitung ... also zumindest nicht um diese zu lesen.
    Wir hatten einen Gameboy, aber auch hier war viel mit lesen und Spiele die kein Lesen beinhalten waren sehr sehr simpel (Mario zb).
    Es gab eine begrenzte Anzahl an Spielen, eine begrenzte Anzahl an Bildern usw.
    Das bei den Handys ist in meinen Augen jedoch für Kinder eine Reizüberflutung. Diese werden von den Bunten Bildern und Grafiken geradezu überhäuft.
    Hinzu kommt, dass es auch noch eine gigantische Anzahl an Spielen, Apps etc gibt. Dafür muss man nicht in Laden gehen, ein ... öhm Schachtelding (Wie heißen die Teile nochmal?^^) kaufen, dass man hinten rein steckt.
    Sondern man installiert es, meist kostenlos, bequem vom Sofa aus. Dadurch lernen Kinder auch nicht Spiele zu schätzen, sondern lernen schon von klein auf. Mag ich etwas nicht mehr, hole ich mir das nächste. Statt sich intensiv mit einer Sache zu beschäftigen.
    Man verliert in meinen Augen auch das Durchaltevermögen, wozu sich bei etwas durchbeißen, wenn man einfach was neues installieren kann.

  5. The Following User Says Thank You to Kirian For This Useful Post:

    Fritz (17.06.2018)

  6. #5
    Neuling

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    Standard AW: Uni Leipzi - Smartphone kann Hyperaktiv und unaufmerksam machen

    Damals war es wohl eher Fernsehen, als eine Zeitung ein Buch ist ja auch nicht schlimm, jedenfalls anspruchsvoller als ein Spielchen für Kinder. ich las schon als Kind sehr gern, man hat es mir früh beigebracht, damit ich meinen Eltern nicht auf die Nerven ging XD musste neulich auf den Sohn einer Kollegin aufpassen, der Junge ist 5 Jahre alt. der wollte nicht was spielen, verlangte aber sofort Zeichentricks. "sag mir Bescheid, wenn die Mama kommt, dann schalte ichs aus." ein Handy hat er zum Glück noch nicht.
    ja, heute schätzt man Dinge nicht mehr so, man hat halt eine riesige Auswahl, unüberschaubar. aber da muss ich auch mal sagen, dass es darunter sehr viel Schrottsachen gibt. keine Qualität, keine Idee, Hauptsache man zahlt für das spiel selbst oder um zu gewinnen. oder man wird gezwungen, wenigstens Werbung zu schauen. man braucht wirklich Zeit, um was gutes zu finden. die Kinder und auch Erwachsene von heute müssen lernen, wie man Fakes von wirklich qualitativen Sachen unterscheidet, sei es Spiele, Bücher, Filme, Technik oder auch Lebensmittel usw.

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