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    Standard USA: Mehr Waffen für weniger Amokopfer und Gewalt?

    Letzte Woche wurden in Florida 17 Menschen durch den Amoklauf eines 17-Jährigen Schülers erschossen. Präsident Trump sieht vor allem gewalttätige Videospiele und Filme dafür verantwortlich. Eine Diskussion über die Gewaltkultur und das Waffenproblem vermied er als Waffenfreund explizit und schlug lediglich schärfere Kontrollen vor. Dabei sind solche Gewalttaten in den USA keine Seltenheit: Alleine seit dem Jahre 2012 sind laut New York Times 273 Schussangriffe auf Schulen zu beklagen, die insgesamt 439 Opfer forderten. Auch außerhalb von Schulen werden mit weitem Abstand in keinem In den ersten 6 1/2 Wochen des Jahres 2018 kam es bereits zu 30 Massenschießereien. In diesem Zeitraum wurden sage und schreibe rund 1.800 Menschen durch Schusswaffen getötet, rund 3.000 weitere verletzt.

    In keinem anderen westlichen Land sterben so viele Menschen an Schusswaffen wie in den USA. Dies wird besonders deutlich, wenn man die Terrorismusopfer seit dem "Krieg gegen den Terror" mit denen durch Schusswaffen vergleicht. Von 2001 bis 2013 wurden hundert Mal mehr Amerikaner im eigenen Land durch Schusswaffen getötet, als durch Terrorismus auf der ganzen Welt. Tendenz steigend: Waren 2014 noch rund 12.500 Todesopfer durch Waffengewalt zu beklagen, sind es 2017 bereits rund 15.600.



    Sind gewalttätige Spiele schuld?
    Eine sehenswerte Doku zu dem Thema ist Bowling for Columbine. Sie untersucht die Frage anhand des Schulmassakers von Littletown 1999. Es wurde vom Amoklauf in Florida als blutigste Tat ihrer Art abgelöst. Schon damals wurden verschiedene Medien für die Tat verantwortlich gemacht. Unter anderen Rockmusik von Marilyn Manson, die ein Täter hörte. Die Doku regt zum Nachdenken mit der Frage an, ob nicht Bowling an der Gewalttat schuld sein könnte - schließlich spielten die Täter gerne Bowling und wollten sogar vor der Tat noch bowlen gehen.

    Wie ist eure Meinung: Sind die Medien an den Attentaten schuld?
    Ist es die Waffen- und Kriegspolitik, die in keinem westlichen Land derart ausgeprägt ist wie in den USA?
    Oder gibt es ganz andere Ursachen?
    Ist der Präsident der Vereinigten Staaten ernsthaft interessiert, das Problem zu lösen? Oder möchte er sich wie sein Vorgänger Obama nicht mit der Waffenlobby anlegen?
    Sind schärfere Waffengesetze notwendig, oder wie sollte zukünftig am besten mit dem Problem umgegangen werden?
    Ist der sogenannte "Krieg gegen den Terrorismus" noch zu rechtfertigen, wenn hundertfach mehr Amerikaner an Waffen im eigenen Land sterben?
    Müsste man nicht eher einen "Krieg gegen die Waffen" ausrufen?


    Quellen und weitere Infos
    Waffengewalt in Amerika: Die ernüchternde Sprache der Zahlen - Politik - FAZ
    https://de.statista.com/statistik/da...en-in-den-usa/
    https://www.heise.de/tp/features/Mas...p-3970823.html
    https://www.heise.de/newsticker/meld...r-3977230.html


  2. #2
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    Standard AW: USA: Mehr Waffen für weniger Amokopfer und Gewalt?

    Kein Politiker wird sich mit der stärksten Lobby, der NRA, anlegen - dieser Verein geht über Leichen, und da spielt es keine Rolle wer da die Leiche ist.

    Ist aber bei uns hier in DE auch nicht viel anders, hier dürfen die Waffenhersteller im Grunde auch tun und lassen was die wollen,
    beliefern wen sie wollen - Hauptsache das Geld fliesst.

    Was haben uns denn schärfere Waffengesetzte gebracht? Sind deswegen weniger Waffen im Umlauf?
    Nichts und Nein!

    Sind die Medien Mitschuld? Ja, sind sie!
    Schliesslich verdienen sich die Medien an Blut, Mord, Todschlag, am Elend Anderer, eine goldene Nase!
    Das die einmal im Jahr ein "Red-Nose-Day" veranstalten soll doch nur darüber hinweg täuschen,
    ist doch der gleiche SCHEISSDRECK wie die verfickten Spendenaufrufe zu Weihnachten - als wenn bedürftige und Betroffene NUR an WEIHNACHTEN Probleme hätten!

    Die Ursachen sind sowohl in den Köpfen der Menschen zu suchen, als auch in den Hinterzimmern wo sich Macht- und Geldgeile Politiker und Lobbyisten treffen!
    Schneidet man diesen Hinterzimmer-Abzockern mal die Zöpfe ab, wird es für eine längere Zeit ein wenig ruhiger (blöd nur das von diesen miesen Wixxern immer welche Nachwachsen).

    Und nein, ich entschuldige mich nicht für meine rüden Worte/Wortwahl,
    ich kann so etwas nicht mehr anders als so titulieren!
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  4. #3
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    Standard AW: USA: Mehr Waffen für weniger Amokopfer und Gewalt?

    Vielleicht demnächst Mobbing verhindern und im Kindergarten besser die Kinder auferziehen versuchen, statt sich mit geschockter Oma artigen Stimme sich fragt, warum sowas überhaupt "Menschen" tun. Genau bei dieser Frage liegt das Problem. Diese Frage ist zu oberflächlich. Welche Person soll man denn bitteschön mit "Menschen" meinen?
    Jeder Mensch hat doch seine eigene Geschichte und ist nicht einfach eine bewegende Gestalt, die mal andere abballert, wenn die mal Lust hat.
    Und statt jedes mal "Ich bin schockiert und habe dafür keine Worte" zu antworten, könnte man auch auf die möglichen Gründe dieses Gewaltausbruchs eingehen, damit die Schüler und Lehrer endlich lernen, wie gefährlich zu viel Menge an Mobbing bei einem depressiven Menschen sein kann.

    Ich wurde auch damals gemobbt und bin ein Autist.
    Musste weder heulen, noch an Selbstmord denken.
    Meine Denkweise war schon damals weit, sodass ich Selbstmord und Amoklauf als "feige" und "sinnlos" bezeichnete.
    Ich dachte mir: Was nützt es mich nun am Ende für nur 12 Idioten von 7 Milliarden Menschen selbst zu erschießen oder gar ohne Opfer zu sterben und die den Tod sogar feiern?

    Man soll halt mit solchen Idioten irgendwie aushalten.

    Am liebsten würde ich aber höhere Strafen dafür einführen.
    Sowas gefährdet den Frieden und züchtet egoistische Personen, die nach Macht streben, wenn diese intelligent handeln und nicht direkt mit sich Schluss machen.

    Manche Menschen stehen viel stärker auf, als die gefallen sind.
    Geändert von BitNet (25.02.2018 um 00:33 Uhr)

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    Darkfield (25.02.2018), Minecraft (25.02.2018)

  6. #4
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    Standard AW: USA: Mehr Waffen für weniger Amokopfer und Gewalt?

    Richtig!
    Lieber ein friedliches Nebeneinander als ständig diese verfickte Hackordnung den Kindern eintrichtern.

    Härtere Strafen haben ja bisher ihre Wirkung verfehlt, trifft es doch meist nur diejenigen die eh nix haben,
    und trifft es mal einen der was hat, kauft der sich mit der "gehe über Los Karte" da raus (man muss nur genug Millionen ins Ausland verschoben haben).

    Schlimmer noch als illegale Waffen ist die öffentliche Verarsche der wir ständig ausgesetzt sind.
    Die Waffen töten umgehen, sofort, mit maximaler Wirkung!
    Die Verarsche, das Abzocken, von Wenigen die an der Macht sind tötet langsam, unmerklich, still ....

    Das fängt damit an das Impfstoffe zur Grippeschutzimpfung nur für drei Virenstämme von den Krankenkassen bezahlt werden, nicht aber
    das viel wirksamere Mittel für vier Virenstämme - Pech wer da gesetzlich Versichert ist.
    Wichtige Schutzimpfungen, z.B. gegen Hepatitis, muss man selbst bezahlen (liegt bei ca. 100€)!
    Irgend welche Bekloppten trichtern jungen Eltern ein das Kleinkinder bloß nicht mehr geimpft werden sollen - ja, prima, das nennt man dann natürliche monetäre Selektion,
    wer es nicht überlebt liegt der Gesellschaft nicht mehr auf der Tasche.

    Richtig, Waffen können töten - aber nur wenn der Vollhonk an der Waffe das auch tut!
    Das Messer mit dem ich mein Brot schmiere kann mein Frühstück helfen zu bereiten, ich kann aber auch meinem idiotischen Nachbarn die Kehle damit aufschlitzen.

    Richtig, kein Mensch braucht mehr eine Waffe um sich sein Essen schießen zu gehen, es sei denn ALDI-Süd hat man wieder was im Sonderangebot,
    dann kann man sich ja den Weg frei Schießen!

    Richtig, durch Waffen wird ein vorhandenes Elend nur noch verschlimmert, Waffen verbessern GAR NICHTS.

    Wer immer noch derart Merkbefreit durch die Weltgeschichte schlummert sollte sich dringend selbst erschießen und der Menschheit einen riesen gefallen tun.
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  7. #5
    U-Labs Routinier
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    Standard AW: USA: Mehr Waffen für weniger Amokopfer und Gewalt?

    @Darkfield. Hast recht, aber trotzdem würde ich nicht so ein Beispiel machen, dass beides schlimm sein kann, wenn man damit angreift. Nur das Risiko für versehntlich Schuss abzugeben, ist höher, als ein Messer auf jemanden zu werfen. Dafür muss man nur einmal drauf klicken, falls es schon geladen ist. Pistole macht eig. immer hohen Schaden und bei einem Messer kann man als Angreifer kontrollieren, wie stark man jemanden verletzen soll.
    Geändert von BitNet (27.02.2018 um 00:17 Uhr)

  8. #6
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    Standard AW: USA: Mehr Waffen für weniger Amokopfer und Gewalt?

    Welche Waffe man auch immer nutzt, Schusswaffe, Messer, Schlagstock, Brecheisen (auch Kuhfuß genannt), Knüppel, Auto,
    es ist IMMER die falsche Wahl - wer bitte braucht eine Waffe?

    Wir leben doch nicht auf den Golanhöhen, die seit 60 Jahren im Dauer-Kriegszustand sind!
    Wir leben in einer, weitest gehend, zivilisierten Welt, mit Menschen die von sich behaupten Zivilisiert zu sein,
    wer braucht da bitte eine Waffe?

    DASS konnte mir bisher noch keiner beantworten!
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    7schafe (06.03.2018)

  10. #7
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    Standard AW: USA: Mehr Waffen für weniger Amokopfer und Gewalt?

    Diese ganze Flut an gesellschaftlichen Konventionen und Gesetzten mit der Ordnungsmacht Polizei und den unfehlbaren Gerichten, ja dieses umfassende Konstrukt der Staatsgewalt könnten wir uns alles sparen, wenn wir uns alle richtig gut bewaffnen und das Recht des Stärkeren ausrufen. Dann haben wir auch endlich wieder das gleiche Recht für Alle und Chancengleichheit über die Geschlechter hinweg, oder? Das System funktioniert in anderen Ländern doch auch perfekt. Diese Vorbildregionen werden nur von uns ignoranten Mitteleuropäern als Krisengebiete bezeichnet. ECHT JETZT?

    Ich bin für ein absolutes privates Waffenverbot! Polizist bis Jäger muss die Dienstwaffe nach Arbeitsende am Arbeitsplatz sicher verwahren und aus. Wer braucht eine Waffenausbildung beim Bundesheer (oder Bundeswehr) – das sollte Berufssoldaten vorbehalten bleiben und diese Söldner müssen einen Psychotest bestehen der es in sich hat. Weiters rigorose Strafen bei unerlaubtem Waffenbesitz, aber so richtig – Jahre der Freiheit vergeudet für den Besitz einen mörderischen Spielzeugs!

    Bitte wer braucht eine Waffe? Wofür? Weg mit dem Scheiß!

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    Darkfield (07.03.2018)

  12. #8
    Neuling

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    Standard AW: USA: Mehr Waffen für weniger Amokopfer und Gewalt?

    Ego-Shooter-Spiele mit menschlichen Zielen gab es vor Wolfenstein 3D 1992 nicht. Es gab einige mutige Versuche (vor allem Aliens und Operation Wolf), aber nichts, was es dem Spieler erlaubte, die Umgebung frei zu erkunden. (Es gab frühere FPS-Spiele, aber keine, die gewalttätig waren. Beachten Sie, dass ich davon ausgehe, dass sich die Frage auf FPS und nicht auf andere Spiele (z.B. Martial-Arts-Spiele wie Street Fighter) konzentriert, weil es häufig behauptet wird, dass FPS-Spiele es den Schützen erlauben, Gewalt zu üben.

    Laut Grant Duwe vom Minnesota Department of Correction gab es in den USA 6 Massenerschießungen in den 1960er Jahren, 13 in den 1970er Jahren, 32 in den 1980er Jahren, 42 in den 1990er Jahren und 28 in den 2000er Jahren. Der größte Sprung kommt eindeutig in den 1980er Jahren, aber Ego-Shooter-Spiele gab es damals einfach nicht.

    Filme gab es natürlich, und die 1980er Jahre waren auch die Geburtsstunde des Videoverleihs, ebenso wie das böse Video. Diese waren zwar weltweit verfügbar, aber nur die USA haben eine solche Häufigkeit von Massenerschießungen.

    Es ist durchaus möglich, dass dazu sowohl gewalttätige Bilder als auch der Zugang zu Waffen erforderlich sind. Allerdings gab es in den 1970er Jahren in den Filmen (Straw Dogs, Death Wish, The Deer Hunter oder Apocalyse Now) reichlich gewalttätige Bilder, aber ohne einen entsprechenden Sprung in Massenerschießungen.

    Kommentatoren haben angedeutet, dass es noch eine Verbindung mit weiteren Faktoren geben könnte. Dies kann nicht widerlegt werden, denn wir können niemals ein negatives Ergebnis widerlegen, aber eine direkte Korrelation zeigt sicherlich keinen direkten Zusammenhang. Wenn andere Länder außerhalb von Kriegsgebieten häufige Massenerschießungen hatten, könnten wir vielleicht Gemeinsamkeiten feststellen, ob es sich dabei um Ereignisse, Gesetze oder Kultur handelt; aber leider sind die USA wirklich das einzige Land der Ersten Welt mit diesem Problem, so dass es keine Möglichkeit gibt, dies zu testen.

    Time Magazine schlägt einen alternativen Link vor. Der Anstieg der Massenerschießungen steht in engem Zusammenhang mit dem Anstieg der Drogenverteilung. Als Drogenbanden anfingen, militärische Waffen zu erwerben, tat die Polizei dasselbe, und Privatpersonen erkannten, dass sie das auch tun konnten. Und mit dem breiteren Zugang zu diesen Waffen wurden Massenschüsse leichter zu erreichen.
    Geändert von Investigator (11.03.2018 um 17:39 Uhr)

  13. #9
    Neuling
    Avatar von raspberry
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    Standard AW: USA: Mehr Waffen für weniger Amokopfer und Gewalt?

    Natürlich reagieren wir, indem wir versuchen, die Ursache zu lokalisieren: schlechte Erziehung, psychische Erkrankungen, Waffen, Videospiele, die Medien, Heavy Metal Musik oder einfach nur das Böse. Sobald ein "anderer" als beleidigender Agent identifiziert wurde, richten wir eine Art Quarantäne ein, damit er aus der Gesellschaft verbannt und nicht mehr bedroht werden kann. In der Hoffnung, Ängste zu zerstreuen und auf emotional aufgeladene Handlungsforderungen zu reagieren, springen die Politiker auf diesen oder jenen Zug mit Legislativvorschlägen, die darauf abzielen, potenzielle Schuldgefühle abzuschirmen und zu beseitigen. Dann gehen wir um unser Leben herum, bis das nächste Massenschießen stattfindet und der Zyklus wiederholt wird.

    Kurzfristig gibt uns dieser Prozess mehr Sicherheit, als über den Teller zu schauen. Aber was, wenn die Realität so ist, dass die zugrundeliegende Ursache für Massenmord nicht in etwas Äußerem zu uns selbst liegt, sondern in etwas, das die Wurzel des menschlichen Instinktes und Verhaltens ist und auch in die amerikanische Populärkultur verwoben ist? Diese Möglichkeit deutet darauf hin, dass, anstatt zu versuchen, einen beleidigenden externen Faktor loszuwerden, ein sinnvollerer Ansatz die Suche nach einer Lösung in uns selbst und unseren eigenen Gemeinschaften erfordern könnte.

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