1. #1
    Avatar von Fritz
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    Standard Was kann man mit gutem Gewissen noch essen ohne am Klimawandel schuld zu sein?

    Essen und Klimawandel: Immer mehr Menschen machen sich Gedanken über ihr essen und wie das essen hergestellt wurde. Viele Menschen sind darüber überrascht unter welchen Bedingungen ihre billigen Lebensmittel hergestellt werden dass sie auf diese verzichten wollen. Dabei ist aufgefallen, dass die extreme Monokultur und Massentierhaltung für die Natur schädlich ist.

    Fleisch: Durch Kühe wird viel Methan ausgestoßen das für das Klima schädlich ist. Für die Fleischproduktion werden enorme Massen an Ressourcen wie Land, Wasser, Energie und Getreide verbraucht. nabu.de

    Lebensmittel: Der Klimawandel macht sich nicht nur durch steigende Temperaturen, Umweltkatastrophen oder einen Anstieg des Meeresspiegels bemerkbar: Einige Lebensmittel könnten künftig knapper und somit zu Luxusgütern werden. Diese fünf Lebensmittel sind unmittelbar vom Klimawandel betroffen.Oliven, kakao, Zitrusfrüchte, Kaffee, Tomaten. Mein-schoener-Garten.de6

    Butter, Rindfleich, Schweinefleisch, Geflügelfleisch, Käse und Sahne, Tiefkühl- Pommes, Schokolade sind für das Klima schädlich. utopia.de

    Lebensmittel wegschmeißen schadet dem Klima massiv. Zweite Baustelle Lebensmittelverschwendung: Es wird angenommen, dass Lebensmittelverluste – das Wegschmeißen von Lebensmitteln entlang der gesamten Lebensmittelkette, vom Acker bis zum Teller – fast 10 Prozent aller Emissionen des globalen Ernährungssystems ausmachen. In Deutschland werden 313 Kilo Lebensmittel weggeschmissen – pro Sekunde! Etwa 40 Prozent der weltweit produzierten Nahrungsmittel werden nie gegessen. Wäre Lebensmittelverschwendung ein Land, wäre es der drittgrößte Verursacher von Treibhausgasen, direkt nach den USA und China –** so die Food and Agriculture Organization der Vereinten Nationen, kurz FAO. [URL="https://www.wwf.de/themen-projekte/landwirtschaft/ernaehrung-konsum/essen-wir-das-klima-auf"]wwf.de/URL]

    Früchte: Mehr als die Hälfte der Treibhausgase unserer Ernährung. entsteht außerhalb Deutschlands. Die Erzeugung der von uns konsumierten Lebensmittel trägt auch zum Klimawandel bei. Mehr als die Hälfte der Treibhausgasemissionen unseres Nahrungsmittelkonsums entstehen dabei außerhalb Deutschlands (53 %). Umweltbundesamt.de



    Was kann man noch essen ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen zum Klimawandel beigetragen zu haben?

  2. #2
    Avatar von Darkfield
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    Standard AW: Was kann man mit gutem Gewissen noch essen ohne am Klimawandel schuld zu sein?

    Atmen und Furzen sind ebenfalls Klimaschädlich!
    Und das bei 7/8 mrd. Menschen ... HUIII
    Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren. (Benjamin Franklin)
    Die zwei häufigsten Elemente im Universum sind Wasserstoff und Blödheit. (Yonathan Simcha Bamberger)
    Wer schweigt, stimmt nicht immer zu. Er hat nur manchmal keine Lust mit Idioten zu diskutieren. (Albert Einstein)
    Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert. (Dante)
    Es gibt Besserwisser, die niemals begreifen, dass man recht haben und ein Idiot sein kann. (Martin Kessel)
    Doofheit ist keine Entschuldigung.

  3. #3
    Avatar von Baum
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    Standard AW: Was kann man mit gutem Gewissen noch essen ohne am Klimawandel schuld zu sein?

    Generationenvertrag für das Klima. Mit der Änderung des Klimaschutzgesetzes hat die Bundesregierung die Klimaschutzvorgaben verschärft und das Ziel der Treibhausgasneutralität bis 2045 verankert. Bereits bis 2030 sollen die Emissionen um 65 Prozent gegenüber 1990 sinken. Bundesregierung.de

    Spätestens ab dem Jahr 2045 wird die Ernährung Regional sein, da die Menschen freiwillig auf Tomaten aus Spanien verzichten. Damit wurde nicht nur etwas für den Klimaschutz durch den vermiedenen Transport gemacht sondern auch etwas gegen die Ausbeutung Afrikanischer Wanderarbeiter unternommen. Tagesschau.de

    Tofu wird vermutlich nach dem Jahr 2045 verboten da Tofu aus Soja hergestellt wird. Für den Sojaanbau wird in Südamerika Regenwald gerodet. Geo.de

    Palmöl: Segen oder Fluch? wwf.de Zukünftig werden die Menschen in Europa auf alle Produkte aus Palmfett verzichten, da für den Palfettanbau Regenwald gerodet werden muss. Die Rodung des Regenwald wirkt sich negativ auf das Klima aus.
    Checkliste - da steckt meist Palmöl drin. Umweltberatung.at. Wer sich für den Weltuntergang mit Kerzen vorbereitet hat, hat mit den Kerzen zur Klimaerwärmung beigetragen, da Kerzen Palmfett enthalten.
    Palmöl - da steckt garantiert Regenwald drin. Umweltberatung.at

    In Deutschland wird man sich vermutlich nach dem Jahr 2045 so ernähren, wie es vor dem Jahr 1945 war.Zukünftig wird man das essen was die umliegenden Bauern anbauen. Es wird weniger Fleisch und dafür mehr Gemüse gegessen werden. Tropisch Früchte wird niemand mehr mit gutem Gewissen bezahlen können. Bananen werden vom Speiseplan gestrichen. Es werden wieder vergessenes Gemüse wie z.B. Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln oder Kohlrabi gekocht werden. Sonntags wird man etwas Fleisch in der Suppe haben.

  4. #4
    Avatar von Ahnungsloser
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    Standard AW: Was kann man mit gutem Gewissen noch essen ohne am Klimawandel schuld zu sein?

    Klimaneutral leben im Alltag. Je nach Lebensstil kann der persönliche CO2-Fußabdruck sehr unterschiedlich sein. Die wichtigsten Stellschrauben liegen im Bereich Mobiliät, Wohnen und Ernährung. Umweltbundesamt.de
    Klimaneutral leben. Verbraucher starten durch beim Klimaschutz. Klimaschutz hat Eile. Es geht um die Schaffung einer „klimaneutralen Gesellschaft“. Eine Gesellschaft, die nicht mehr CO2 und andere Klimagase in die Umwelt entlässt, als diese ohne Schaden vertragen kann. Umweltbundesamt.de
    CO2-Rechner des Umweltbundesamtes. Berechnen Sie Ihre aktuelle CO2-Bilanz und optimieren Sie diese für die Zukunft. CO2-rechner.de
    Klimafreundliche Ernährung: Mehr Gemüse schmeckt nicht nur dem Klima, sondern nutzt auch der Gesundheit. Umweltbundesamt.de

    Klimaneutrales leben erfordert eigene Gewohnheiten zu verändern. Die Welt wird sich ändern! Bei allem was zukünftig gemacht wird, muss hinterfragt werden wie sehr das Klima belastet wird. Wer beispielsweise Motorrad zu Freizeitgestaltung fährt muss zukünftig hinterfragen wie sehr das Klima durch das Motorradfahren geschädigt wird. Wird die Ernährung Klimaarm auf Früchte und Gemüse umgestellt, muss jeder überprüfen woher die Früchte kommen. Beispielsweise sind Äpfel aus der Umgebung weniger schädlich für das Klima als Kiwi. Zukünftig wird auch nicht mehr Käse aus Parma über die Spaghetti gestreut sondern ein Käse aus der örtlichen Käserei.

    Arbeiten und Reisen werden zukünftige Studenten wie Zimmermänner auf der Walz machen. Lediglich zu Fuß laufen oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. Studenten werden beim arbeiten und Reisen auf Klimaschädliches Reisen mit dem Flugzeug oder Schiff vermeiden. Urlaub mir einem alten Diesel Wohnmobil wird in einer Klima bewussten Gesellschaft Geschichte sein. Studenten werden zukünftig nur noch eine Wohnung beziehen die mit Wärmepumpe beheizt und mit grünem Strom beliefert wird.

    Klimaneutrales Leben erfordert umdenken. Alte Gewohnheiten müssen verändert werden.

  5. #5
    Avatar von Darkfield
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    Standard AW: Was kann man mit gutem Gewissen noch essen ohne am Klimawandel schuld zu sein?

    Sprich für Dich oder den Menschen die in Städten wohnen!

    Ich wohne auf dem Land, und nicht weil ich keinen bezahlbaren Wohnraum dort finde (ich finde das Wohnen in der Stadt
    einfach nur zum Kotzen).

    Mobile Infrastruktur auf dem Land ist schlicht nicht vorhanden!
    Der Gang zum Hausarzt, oder noch viel schlimmer zu einem Facharzt, ist ohne eigenes Fahrzeug nicht machbar!

    Ich hab jetzt den Luxus das ich ziemlich alles zu Fuß erreichen kann, dass kann hier nicht jeder von sich Behaupten.

    Was wir für uns von Corona mit genommen haben?
    Wir gehen nur noch alle 14 Tage einkaufen - dieses ständige "ich muss jeden Tag irgend was kaufen"
    ist nicht nur Nervig (weil Menschen einfach nur noch Doof sind) sondern auch kaum noch zu bezahlen (ist ja alles extrem teuer geworden,
    vor allem der Unterhalt von Fahrzeugen).

    Aber noch mal, die Intension das wir unsere mobilen Gewohnheiten ändern müssen kann man NICHT verallgemeinern!
    Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren. (Benjamin Franklin)
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  6. #6
    Avatar von DMW007
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    Standard AW: Was kann man mit gutem Gewissen noch essen ohne am Klimawandel schuld zu sein?

    Verallgemeinern kann man sowieso wenig, das ist ja das schwierige an dem ganzen. Von lokalen pflanzlichen Lebensmitteln leben ist schön und gut. Aber wenn diese Person 4x/Jahr ans andere Ende der Welt in den Urlaub fliegt, dazwischen noch Wochenend-Flüge nach Paris und privat zwei SUVs fährt, ist das in Summe trotzdem zu viel und nicht nachhaltig. Genau die Summe ist das entscheidende. Es ist wie mit jemandem der übergewichtig ist und abnehmen muss: Der kann auch mal ein Stück Schokolade oder Kuchen essen. Dafür muss er an anderer Stelle weniger Kalorien zu sich nehmen, damit sein Kalorienhaushalt passt.

    Greenpeace sagt, eine Tonne CO2 pro Kopf und Jahr ist das Limit. Der durchschnittliche Deutsche verursacht aber 10,5 Tonnen (Zahlen von 2023). In dem Artikel wird auch grob aufgeschlüsselt, aus welcher Branche das kommt. So sind 1,8 Millionen pro Kopf durch die Ernährung verursacht. Weniger Fleisch und mehr pflanzliche Lebensmittel ist also nicht nur gut für die Gesundheit, sondern reduziert den CO2 Ausstoß sowie Ressourcenverbrauch und die Umwelt. Da hängt vieles dran. Das Artensterben wird z.B. wesentlich dadurch getrieben, weil der Lebensraum kaputt geht. Da ist die Fleischproduktion ein wesentlicher Treiber, weil man viel Fläche für in schlimmsten Falle Monokulturen im Futteranbau plus die Viehzucht benötigt. Das nur so nebenbei, weswegen die Gesellschaft für Ernährung 2/3 pflanzlich empfiehlt.

    Privater Konsum ist mit 2,9 Tonnen drin, Heizen/Strom 2,5 Tonnen, weitere 2,5 Tonnen für den Verkehr. Das einzige was sich pauschal sagen lässt: Dieses Ziel lässt sich nur mit radikalem Wandel erreichen. Und da muss strukturell viel mehr passieren. Es ist löblich, wenn man z.B. lokales Gemüse kauft. Das zeigt Markt und Politik, es ist Interesse da. Realistisch wird man damit aber seinen Verbrauch bei weitem nicht auf 1/10 runter drücken. Das geht nur, wenn wir alles maximal ausreizen. Dazu gehört z.B. breitflächig ausgebaute öffentliche Verkehrsmittel, die Lebensdauer von Produkten zu maximieren statt zu reduzieren usw. Bei Gigaset wandert gerade fast das ganze Smart Home Portfolio in den Elektroschrott, weil das cloud only ist und proprietär. So eine Verschwendung können wir uns in keinem Bereich auf Dauer leisten. Das gilt analog genau so für z.B. Lebensmittelabfälle, die in Industrieländern wie Deutschland riesig sind. Und weitere Dinge.

    Ich finde den Vergleich mit einem stark übergewichtigen Menschen sehr passend. Wir haben Übergewicht und trotzdem weiter zu viel gegessen, sodass wir nun bei Adipositas sind. Jetzt reicht ein Stück weniger Kuchen essen halt nicht mehr, weil Herzversagen droht, wenn das noch ein paar Jahre so weiter geht.


  7. #7
    Avatar von Baum
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    Standard AW: Was kann man mit gutem Gewissen noch essen ohne am Klimawandel schuld zu sein?

    Fertiggerichte belasten das Klima. Selbst kochen ist besser für das Klima.

    Wieso belasten vor allem stark verarbeitete Lebensmittel die Umwelt? Für die Herstellung von stark verarbeiteten Lebensmitteln wie Tiefkühlpommes, Wurstwaren oder Chips ist meistens eine ganze Reihe industrieller Prozesse notwendig, welche wiederum mit einem hohen Energieverbrauch einhergehen. Zum Vergleich: Für die Produktion von getrockneten Apfelringen wird im Gegensatz zu frischen Äpfeln etwa 26-mal mehr Energie benötigt und sie verursachen – auf das Kilogramm gerechnet – etwa 40-mal mehr Treibhausgase. Auch Tiefkühlpommes weisen eine schlechte Klimabilanz auf. Ihre Herstellung trägt 29-mal mehr CO2-Äquivalente in die Atmosphäre ein, als dies bei Kartoffeln der Fall ist. AOK.de

    Konsum und Produkte. Egal welche Produkte wir kaufen, unser Konsum hat Folgen für die Umwelt. Unser Konsumverhalten und der Lebensstil der westlichen Welt werden zu einer Belastungsprobe für die Umwelt. Dabei teilen sich Produzenten und Konsumenten die Verantwortung: Auf der einen Seite sind Hersteller für ihre Produkte verantwortlich, andererseits bestimmen die Verbraucher durch ihre Nachfrage, welche Produkte sich auf dem Markt behaupten können. Diese strategische Macht können sie bewusst nutzen. Denn Unternehmen reagieren auf die Nachfrage der Verbraucher nach nachhaltigen und bezahlbaren Produkten. Umweltbundesamt.de

    Selbst kochen für den Klimaschutz. Fertiggerichte benötigen mehr Energie zur Herstellung und Zubereitung als vergleichbar zu kochen. Beispielsweise für Tütensuppen muss Energie aufgewendet werden um den Zutaten Wasser zu entziehen, Bei der Zubereitung muss erneut Energie verwendet werden um das Wasser zu erhitzen. Wenn man dagegen selbst eine Suppe kocht wird für die Herstellung weniger Energie benötigt.

    Zukünftig wir selbst gekocht mit Produkten aus der Umgebung um die Klimaerwärmung aufzuhalten. Döner wird gestrichen, da ein Dönerspieß den ganzen Tag Strom verbraucht. In allen Schnellrestaurants sind Fritteuse und Bratplatte den ganzen Tag eingeschaltet um den Kunden schnell etwas zubereiten zu können. Zukünftig wird mehr Rohkost gegessen um Energie zu sparen. Sonntags wird es dann ein warmes essen geben.

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