1. #1
    Avatar von Fritz
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    Standard Wie hat der Corona Virus deinen Alltag verändert?

    Der Corona Virus hat das leben und soziale Kontakte grundlegend verändert.  Das undenkbare wurde plötzlich umgesetzt um die eigene Gesundheit zu schützen und Ansteckungsketten zu unterbrechen. Eine besondere Belastung wurde dabei Müttern und Familien auferlegt. Wenn jemand zu Hause bleiben musste, nutzte er die Zeit um zu entspannen oder Dinge im Haushalt zu erledigen die er immer schon mal erledigen wollte.

    Ganz anders sah es in Familien mit Minderjährigen Kindern aus. Schul- und Kindergartenkinder mussten zu Hause bleiben. Mütter wurden dadurch zu Erzieherinnen oder Hilfslehrer für ihre Kinder gemacht und gaben den Unterrichtsstoff aus der Schule an ihre Kinder zu Hause weiter. In dieser Situation bekam mancher Mitarbeiter Homeoffice.  Nun spielte sich das ganze Leben in der Wohnung ab. Mütter beaufsichtigten ihre Kindergartenkinder während sie mit ihren Schulpflichtigen Kindern unterrichteten. In dieser Situation machten Väter Homeoffice. Das Familienleben fand im engen, begrenztem Raum der Wohnung statt ohne die Möglichkeit die Wohnung verlassen zu können.

    Unternehmen mussten mit Social distancing umbauen und umdenken. Alte Menschen durften sich von ihren Enkeln besuchen lassen.

    Wie hat Corona deinen Alltag mit Homeoffice, Homescooling verändert?
    Wie hast du  die Corona Zeit wahrgenommen




  2. #2

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    Standard AW: Wie hat der Corona Virus deinen Alltag verändert?

    Ich arbeite im sozialen Bereich. Zu dem eh häufigen desinfizieren/waschen der Hände kommt noch mal das doppelte drauf.
    Halt der MNS den ich auf der Arbeit, beim einkaufen und im ÖPNV tragen muss, aber der stört ja nun wirklich nicht, weiß nicht wieso sich die Leute da so anstellen und das nicht auf die Kette bekommen den vernünftig zu tragen.

    Beim einkaufen sind die Leute irgendwie viel gestresster, vieles zwischenmenschlichen geht verloren, da man einfach das Lächeln eines Menschen nicht mehr so gut sehen kann.
    Saß auch schon in Quarantäne für 14 Tage, hab die Zeit genutzt um WoW zu spielen, also halb so wild.

    Was mir persönlich fehlt, ist diese Spontanität die man vor Corona hatte. Nun muss man sich ja überall vorher anmelden, seine Daten abgeben etc.

  3. The Following User Says Thank You to Tobe For This Useful Post:

    Pizzabäcker (10.07.2020)

  4. #3
    Avatar von DMW007
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    Zitat Zitat von Tobe Beitrag anzeigen
    seine Daten abgeben etc.
    Am besten die persönlichen Daten in eine öffentliche Liste eintragen, damit jeder kinderleicht an gültige Datensätze kommt... Finde ich bedenklich, was sich da entwickelt. Ich wollte erst schreiben, dass es sicher nicht lange dauert, bis die Daten missbraucht werden. Aber da ist mir Hamburg bereits voraus: Die Polizei nutzte dort solche Kontaktlisten bereits aus, um eine Datengrundlage für Ermittlungen zu haben.

    Daten sind halt begehrt, sowohl beim Staat als auch in der Wirtschaft. Sie führen zu Macht und/oder Geld. Seehofer will ja mittlerweile nicht nur die IT-Sicherheit schwächen, in denen ein dutzend staatliche Organisationen verschlüsselte Kommunikation ausspähen und knacken dürfen. Der Gipfel ist: Die betroffenen Unternehmen sollen mithelfen. Will die Polizei also z.B. verschlüsselte WhatsApp-Nachrichten lesen, soll WhatsApp dazu verpflichtet werden, die Daten mit einer Hintertür zu entschlüsseln. Natürlich ohne Richtervorbehalt. Wo kämen wir auch hin, wenn der Staat wenigstens ein wenig kontrolliert werden würde?

    Solche Datentöpfe halte ich daher für äußerst fragwürdig. Wenn ich irgendwo gedrängt werde Infos öffentlich preiszugeben oder mehr Daten anzugeben als nötig, verlasse ich das Geschäft und tätige den Kauf woanders. Wenn ein weiterer der letzten Vorteile des Einzelhandels bröckelt, kann man auch gleich im Internet bestellen. Da werden meine Daten zumindest im Regelfall wenigstens nicht ans schwarze Brett gehängt...

  5. The Following 2 Users Say Thank You to DMW007 For This Useful Post:

    eXtrac3 (10.07.2020), Tobe (10.07.2020)

  6. #4
    Avatar von Fritz
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    Mit der COVID19 Pandemie hat sich ab April 2020 alles durch die Hygienevorschriften 1,5m Abstand zu halten in allen Lebensbereichen verändert. alles musste neu organisiert und den Hygienevorschriften angepasst werden. Der Kontakt zwischen den Menschen und ihre Gewohnheiten veränderten sich grundlegend. Das neue Verhalten der Menschen hat Auswirkungen in allen Bereichen.

    Durch das im April verhängte Ausgangsverbot mussten Gaststätten und Hotels schließen. Schulen und Kitas wurden geschlossen und die Eltern mussten ihre Kinder Unterrichten. Mit dem Versammlungsverbot schlossen alle Freizeiteinrichtungen. Flohmärkte, Festivals, Diskotheken schlossen.

    Was sich niemand in einer Konsumgesellschaft vorstellen konnte geschah. Der Konsum ging zurück und brachte ungeahnte Folgen mit sich.

    Mallorca ist Risikogebiet. Niemand hätte sich vorstellen können, dass die Deutschen nicht mehr auf Mallorca Urlaub machen dürfen. Dadurch bricht auf der Touristeninsel die Geldeinnahmequelle Tourismus weg.

    Weniger Freizeitveranstaltungen bei denen Pommes Frites verkauft wurden bedeuten Umsatz Rückgang für Kartoffeln. "Für Bauern, die Kartoffeln für Pommes-frites anbauen und für Rindermäster bringt die Schließung der Kantinen und Restaurants Einkommensverluste". Soester Anzeiger

    In diesem Beitrag sollen Berichte gesammelt werden, wie die COVID19 Pandemie sich auf das Gesellschaftliche zusammenleben, wirtschaftliche verhalten und den Konsum ausgewirkt haben. Manche Menschen merken, dass sie mit weniger Konsum sehr gut auskommen und sind überrascht. 

    Wie hat COVID19 dein Leben beeinflusst?

  7. #5
    Avatar von Fritz
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    Standard AW: Wie hat der Corona Virus deinen Alltag verändert?

    Landratsamt/ Zulassungsstelle: Mit Corona macht die Behörde einen Rückschritt um 30 Jahre. Vorbei ist die Zeit als sich eine Behörde als Dienstleister verstanden wissen wollte. Wer heute ein Kraftfahrzeug beim Landratsamt An- oder Ummelden möchte kann nicht einfach innerhalb der Öffnungszeiten zu der Behörde gehen und sein Anliegen erledigen. Heute ist es notwendig, dass der Bürger zuerst per Internet einen Termin mit einem Anliegen bucht. Zum gebuchten Termin muss der Bürger sich mit einem QR Code an einem Bildschirm anmelden und erhält eine Wartenummer. Mit der Wartenummer muss der Bürger im Warteraum auf das Aufrufen seiner Nummer warten. Anschließend kann er sein anliegen erledigen.

    Wer kein Internet hat oder mit der online Anmeldung Probleme hat, wird ausgegrenzt und erhält keinen Termin. Personen die in der Behörde Probleme mit der Anmeldung haben, erhalten keine Wartenummer und werden nicht von der Behörde erkannt.

  8. #6
    Avatar von Hase
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    Mittlerweile wird man komisch angeschaut wenn man nicht geimpft ist. Aber auch die nicht Geimpften drehen gerade komplett durch.
    Denn sie sagen das man als Geimpfter aufpassen muss auf sie denn man kann ja sie anstecken.

  9. #7
    Avatar von Darkfield
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    Standard AW: Wie hat der Corona Virus deinen Alltag verändert?

    Eine Impfung schützt einen NICHT vor Ansteckung, nur vor den Auswirkungen (diese sind dann im Verlauf nicht so schwerwiegend).
    Ein angesteckter Geimpfter kann als Überträger dienen, darum nach wie vor Maske tragen und Hygieneregeln einhalten.

    Klingt scheisse, ist auch so (auch wenn das die Arschlöcher Verleugner und Ignoranten es nicht kapieren wollen).

    Es gibt durchaus medizinische Gründe wenn jemand nicht geimpft werden kann, dass sollte man aber auch respektieren und diese Menschen schützen.
    Die die nicht geimpft werden wollen, weil die "querdenken", und sich dann anstecken und einen schweren Krankheitsverlauf haben - sollten auch keine Intensivbetten belegen dürfen,
    immerhin haben diese Menschen sich dafür entschieden.
    Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren. (Benjamin Franklin)
    Die zwei häufigsten Elemente im Universum sind Wasserstoff und Blödheit. (Yonathan Simcha Bamberger)
    Wer schweigt, stimmt nicht immer zu. Er hat nur manchmal keine Lust mit Idioten zu diskutieren. (Albert Einstein)
    Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert. (Dante)
    Es gibt Besserwisser, die niemals begreifen, dass man recht haben und ein Idiot sein kann. (Martin Kessel)
    Doofheit ist keine Entschuldigung.

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