1. #1
    Avatar von Ahnungsloser
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    Standard Zukünftig sollen die ersten drei Kranktage unbezahlt sein, fordert FDP-Politiker.

    Allianz-Chef Bäte fordert einen Karenztag, die FDP lehnt das eigentlich ab. Doch jetzt äußert sich ein liberaler Abgeordneter ganz anders: Mittelstandsexperte Cronenberg will gleich bis zu drei Krankentage, für die Arbeitnehmer keinen Lohn bekommen sollen. Der Politiker, der auch Chef eines Familienunternehmens mit insgesamt 450 Angestellten ist, regte weiterhin an, die telefonische Krankschreibung wieder abzuschaffen. www.n-tv.de

    Zukünftig sollen die ersten 3 Kranktage unbezahlt bleiben. Das bedeutet, wer 2 Wochen mit Grippe zu Hause liegt bekommt lediglich 7 Tage bezahlt. Begründet wird das mit den viel zu hohen Fehltage durch Krankheit. Der FDP Politiker vermutet, dass die hohen Krankstände daher rühren, dass es zu leicht ist sich krank schreiben zu lassen. Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken und die Menschen wieder zur Arbeit zu Motivieren sollen 3 Karenztage eingeführt werden.

    Wenn eine Mutter Montags nicht arbeiten gehen kann weil ihr Kind krank ist und sie sich krank schreiben lässt, wird sie die ersten 3 Tage keinen Lohn bekommen. Wenn das 2x im Monat geschieht, bekommt die Mutter für 6 Tage keinen Lohn bezahlt. Nun stellt sich die Frage, wie soll die Mutter am Monatsende das essen, die Kleidung und die Heizung für ihre Kinder bezahlen? Wird die Mutter am Monatsende Geld von der arge bekommen um die Miete zu bezahlen?

    Wie kommen Politiker auf die Idee Karenztage einzuführen? In der Geschichte der gesetzlichen Krankenversicherung ist nachzulesen dass seid 15. Juni 1883 Arbeiter Krankenversichert sind und bei Krankheit Anspruch auf Lohnfortzahlung haben.

  2. #2
    Avatar von Darkfield
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    Standard AW: Zukünftig sollen die ersten drei Kranktage unbezahlt sein, fordert FDP-Politiker.

    Solche Vorschläge kommen immer von Leuten die wie die Made im Speck leben und fernab von jeglicher Realität leben!
    Ich konnten solche Arschlöcher noch nie was abgewinnen.
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  3. #3

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    Standard AW: Zukünftig sollen die ersten drei Kranktage unbezahlt sein, fordert FDP-Politiker.

    Der Politiker, der auch Chef eines Familienunternehmens mit insgesamt 450 Angestellten ist, regte weiterhin an, die telefonische Krankschreibung wieder abzuschaffen.
    Dieses drecks Schw… Es ist wirklich erschreckend, wie dieser Mensch den Mitarbeitenden vorschreiben will, wann sie krank sein dürfen, und sie gleichzeitig unter Generalverdacht stellt, sich Krankschreibungen zu erschleichen. Dabei ignoriert er völlig, dass die Politik mit ihrer ständigen Belastung die Menschen immer kränker machen. Depressionen auf Höchststand, die in den nächsten Jahren die am weitesten verbreitete Krankheit weltweit sein wird, aber statt Verantwortung zu übernehmen, wird wieder nur auf andere gezeigt.

    Warum wechseln die Leute, die in seinem Unternehmen arbeiten, nicht einfach den Job und zeigen ihm, dass er ohne die Menschen, die er ausbeutet, nichts ist? Vielleicht wird er dann endlich merken, dass er ohne den Einsatz und das Wohl seiner Mitarbeitenden nicht weiterkommt und auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wird. Vielleicht als ganz normaler Mitarbeiter mit 3 unbezahlten Krankheitstagen

  4. #4
    Avatar von Ahnungsloser
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    Standard AW: Zukünftig sollen die ersten drei Kranktage unbezahlt sein, fordert FDP-Politiker.

    Allianzchef Oliver Bäte forderte einen sogenannten Karenztag. Das bedeutet, die Lohnfortzahlung am ersten Krankheitstag soll gestrichen werden. Der drohende Lohnabzug soll Beschäftigte abschrecken, „blau zu machen“. In Deutschland war der sogenannte Karenztag 1970 abgeschafft worden. Die lückenlose Lohnfortzahlung im Krankheitsfall war ein großer sozialpolitischer Erfolg, für den die Gewerkschaften immer wieder kämpfen mussten. Mitte der 90er Jahre waren erneut gewerkschaftliche Proteste notwendig, um die Lohnfortzahlung gegen geplante Kürzungen der damaligen CDU-FDP-Bundesregierung zu verteidigen. www.igmetall.de

    Karenztage senken die Kosten der Arbeitgeber. Ein Arbeitgeber der 100 Mitarbeiter hat von denen sich 30 Mitarbeiter monatlich für 3 Tage krank melden, muss für 90 Tage keinen Lohn bezahlen. Der Arbeitgeber hat geringere Lohnkosten durch kranke Mitarbeiter.

    Geringere Löhne, geringere Beiträge zur Krankenversicherung. Kranke Mitarbeiter verursachen der Krankenversicherung Kosten. Mit den Karenztagen haben kranke Mitarbeiter ein geringeren Bruttolohn und bezahlen weniger in die Krankenversicherung ein.

    Mit dieser Meldung sollen Menschen die sich leichtfertig krank schreiben lassen aufgeschreckt werden zukünftig auch mit leichten Schmerzen, Erkältung oder Kopfschmerzen zur Arbeit zu gehen. Ein Mitarbeiter der beispielsweise mit Kopfschmerzen zur Arbeit geht und eine Maschine bedient kann sich nicht konzentrieren und macht Fehler die zu einer längeren Krankschreibung führen können. Jemand der mit Heiserkeit an einem Servicetelefon arbeitet wird ein schlechtes Ansehen für das Unternehmen an die Kunden ausstrahlen.

    Nun stellt sich aber die Frage, wie kompetent ist der Abgeordneter Carl-Julius Cronenberg der den Vorschlag des Allianz-Chef Bäte befürwortete?
    Hat der Abgeordneter Carl-Julius Cronenberg bevor er die Karenztage befürwortet den Plan bis zum Ende durchdacht?

  5. #5
    Avatar von Ahnungsloser
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    Standard AW: Krank machen - Wie?

    Parteitag: CDU will Aus für telefonische Krankschreibungen. Die CDU fordert angesichts der Fehlzeiten von Beschäftigten ein Ende der Möglichkeit, sich ohne Praxisbesuch telefonisch krankschreiben zu lassen. In der Begründung heißt es, je einfacher eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zu erhalten sei, desto eher falle die „Bettkantenentscheidung“ zugunsten der Krankmeldung aus. Würden Arztbesuche durch bloße Anrufe ersetzt, sinke die Hemmschwelle weiter. Tagesspiegel.de

    Offensichtlich ist die Politik sehr weit von der Realität entfernt und weis nicht, wie es beim Hausarzt am Montag Morgen zugeht. Wer am Montag Morgen sich in der Arztpraxis anmeldet und im Warteraum auf die Behandlung wartet, hat die besten Möglichkeiten sich mit weiteren ansteckenden Krankheiten anzustecken.

    Wer allerdings die Möglichkeit hat telefonisch zu seinem Hausarzt Kontakt aufzunehmen um beispielsweise eine Überweisung abzuholen, kann die Überweisung kurz abholen und zum weiteren behandelnden Arzt gehen. Zukünftig soll dem Patienten das sich krank melden erschwert werden indem der Patient sich zwingend beim Hausarzt vorstellen muss. Nach dem willen der CDU soll jemand der Morgens beispielsweise mit Ohrenschmerzen aufwacht der Gang zu Hausarzt so sehr erschwert werden, dass sich der Patient entscheidet mit Ohrenschmerzen am Arbeitsplatz zu erscheinen. Es ist zweifelhaft wie sinnvoll die Maßnahme der CDU sein wird, wenn der Mitarbeiter beispielsweise mit Ohrenschmerzen an einer Telefoninformation in einem Autohaus arbeitet und die Anrufe der Kunden nicht versteht, da dass Ohr entzündet ist.

    Kann es sein, dass die CDU mit ihren Maßnahmen zunehmend bei Populisten abschreibt um die Gunst der Wähler zu gewinnen?

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    DMW007 (Gestern)

  7. #6
    Avatar von Darkfield
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    Standard AW: Krank machen - Wie?

    Diese Partei ist weder C-hristlich, noch D-emokratisch, sondern eine Reichen- und Arbeitgeber-Partei ; die Andere ist auch nicht viel besser, denn die ist alles, nur nicht S-ozial!
    Und diese privatversichterten Parteibonzen haben gut reden, bei dem Einkommen lässt es sich trefflich nach unten Treten, auf die Scheissen die das Geld über die Steuern bringen.

    *RESPEKT*
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    DMW007 (Heute)

  9. #7
    Avatar von Hase
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    Standard AW: Krank machen - Wie?

    Ich finde es erschreckend dass man die Rechte der Bevölkerung kaputt macht.
    Die man über Jahrzehnte etabliert und für die man gekämpft hat.
    Ich weiß nicht warum aber Merz denkt glaube ich, dass man so die Wirtschaft retten kann aber das funktioniert in meinen Augen nicht und es ist einfach nur das kaputt machen der Gesellschaft.
    LG Hase

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    Darkfield (Gestern), DMW007 (Gestern)

  11. #8
    Avatar von DMW007
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    Standard AW: Zukünftig sollen die ersten drei Kranktage unbezahlt sein, fordert FDP-Politiker.

    Zwei Parteien für die Reichen haben sich gefunden. Nächster Vorschlag von CDU und der längst irrelevanten FDP: Kündigungen erschweren. Je einfacher das Kündigen sei, um so eher befreit man sich von skrupellosen Arbeitgebern, die einen ausbeuten. Wo kämen wir da hin, wenn der Niedriglohnsektor schrumpft? Am Ende kommen die wirklich noch auf solche Ideen. Die Telefonische Krankschreibung abzuschaffen, ist völlig aus der Luft geholt. 2022 wurde in 1,2% der Fälle per Telefon eine AU ausgestellt, 2023 waren es 0,9%! Ja richtig gelesen: Wir diskutieren über weniger als ein Promille. Die CSU will uns erzählen, dass die Fehltage ins Bodenlose sinken, wenn diese Maßnahme abgeschafft wird...

    Ist natürlich völlig Realitätsfremd. Entweder haben diese Leute dann mehr Stress, sich vor Ort krank schreiben zu lassen. Gefährden dabei ggf. noch jemanden (z.B. Auto fahren). Oder sie schleppen sich krank zur Arbeit. Das schadet ihrer Gesundheit und je nach Erkrankung werden als Bonus noch die Kollegen angesteckt. Als unser CEO Stolz mit Schal hustend & niesend in den Pausenraum kam, um Stolz zu erzählen, dass er noch nie krank war, hätte ich mir gewünscht in der Position zu sein, um ihm zu erklären, was das für eine idiotische Einstellung ist.

    Kommt euch das Theater der CDU bekannt vor? Richtig: Das haben die schon mal mit dem Bürgergeld versucht! Bis zu 30 Milliarden "Einsparungen" wurden versprochen. Mittlerweile sind wir bei ein paar lächerlichen Millionen. Davon müssen noch Millionenkosten für die Reform in den nächsten 2 Jahren abgezogen werden. In den Verhältnissen des Bundeshaushalts ein Taschengeld. Der Preis dafür: Zündeln mit dem Sozialen Frieden. Und eine Gesellschaft, die keine Hoffnung entwickelt und daher wohl nie in Aufbruch-Stimmung kommen wird. Wir bräuchten einen Kanzler, der Gesellschaftlich sinnvolle Utopien aufzeigt & motiviert. Keinen, der mit Bullshit-Argumenten erklärt, was wir für eine faule Bevölkerung seien und versucht, sinnvolle Neuerungen wieder rückgängig zu machen.


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