1. #1
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    Wer eine grafische Oberfläche benötigt, kann den Raspberry Pi trotzdem fern steuern. Dadurch muss man nicht mit mehreren Geräten (Pi und PC/Laptop) parallel arbeiten, sondern kann mit seinem Hauptgerät auf den Raspberry Pi zugreifen und die Eingabegeräte flexibel nutzen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um dies umzusetzen. Der Windows Remotedesktop (RDP) wird als Alternative hier vorgestellt.. Die Textversion der Anleitung, um einen VNC-Server auf dem Raspberry Pi zu installieren, findest du hier: VNC auf dem Raspberry Pi aktivieren und einrichten.


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    Darkfield (21.04.2022), Hase (26.04.2022)

  3. #2
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    Funktioniert super ! / Man kann an den Raspberry Pi eine USB Kamera anschließen und mit dem Programm: guvcview betreiben. - Dank VNC- Verbindung sieht man das Kamerabild auf dem Window- PC.

    Kommentar von Paul Meyer.

  4. The Following User Says Thank You to U-Labs YouTube For This Useful Post:

    Hase (26.04.2022)

  5. #3
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    Standard AW: So steuerst du die grafische Desktopoberfläche des Raspberry Pi mit VNC fern

    bei Eingabe pi kommt die Meldung: Der angegebene Host ist unbekannt. Was ist zu tun?

    Kommentar von Christian Fink.

  6. #4
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    Standard AW: So steuerst du die grafische Desktopoberfläche des Raspberry Pi mit VNC fern

    Dann hast du bei oder nach der Installation einen anderen Hostname festgelegt, steht im Terminal links im Promt: benutzer@host, das was nach dem @ steht ist dein Host. Ich nenne meine Testgeräte für die Beiträge meist "pi", weil es kurz ist. Kann man aber frei wählen (ausgenommen Sonderzeichen wie z.B. Leerzeichen, muss ein gültiger Hostname sein). Alternativ kannst du auch die IP-Adresse angeben (z.B. mit ip a auf der Konsole auslesbar). Allerdings ist hier Vorsicht geboten: Wenn der Router eine dynamische vergibt, kann die sich unter Umständen ändern. IPs würde ich nur zum Testen nutzen oder wenn du sie statisch vergeben hast. Und in letzterem Fall aus dem DHCP-Bereich des Routers raus nehmen, sonst kann das schwer zu findende Konflikte verursachen, falls der die gleiche IP einem anderen Gerät zuweist.

    Am einfachsten und flexibelsten ist daher, einen Hostname zu vergeben und den zu verwenden. Die meisten Router können den auflösen, so lange du den Router als DNS auf den Systemen hinterlegt und nicht selbst einen anderen (Quad9, Google etc) hinterlegt hast, können die dann alle den Pi auflösen.


  7. #5
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    Standard AW: So steuerst du die grafische Desktopoberfläche des Raspberry Pi mit VNC fern

    Wenn ich "VIM" auch nur höre kommt der pure Hass in mir hoch. Das sowas heute noch nötig ist, nur damit eine kleine Möchtegern-Elite von Nerds sich irgendwie adelig vorkommen kann... Noch nie sowas User unfreundliches wie diesen Editor gesehen ... Aber tolles Video, auch deine anderen sind sehr gut erklärt. Danke für die Mühe, weiter so!

    Kommentar von Eddy Kowalski.

  8. #6
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    Standard AW: So steuerst du die grafische Desktopoberfläche des Raspberry Pi mit VNC fern

    Danke dir für dein Feedback zum Beitrag, das freut mich
    Der Verurteilung/Pauschalisierung von Vim bzw. deren Nutzern kann ich nicht zustimmen. Der Editor ist komplex. Allerdings bietet er sehr viele Funktionen und ich sehe keinen Weg, wie man das wesentlich besser abbilden könnte, als mit verschiedenen Modi, den Befehlen usw. Eine Menüstruktur für alle Funktionen wäre ebenfalls komplex und würde die Anwender erschlagen, dort das zu finden, was sie suchen. Vor allem bei häufig benötigten Funktionen will ich gar nicht erst in einem Kontextmenü etwas raus suchen müssen und dann ggf. noch Dialogfenster ausfüllen. Wenn ich z.B. was ersetzen möchte, ist :s/a/b/g wesentlich effizienter und einfacher getippt. Zumal das Syntax von anderen Sprachen/Werkzeugen bereits bekannt ist. Wenn ich das noch auf bestimmte Zeilen einschränken will, schreibe ich die davor. Bei vielen anderen Texteditoren müsste ich alleine dafür erst mal suchen, ob es da eine Möglichkeit gibt, das auf eine Auswahl oder ähnliches einzuschränken.

    Sicherlich ist das nicht immer komfortabel. Beim entwickeln z.B. habe ich auch lieber eine grafische Oberfläche, die mir beispielsweise alle Treffer übersichtlich auflistet, im Falle einer IDE per Hover im besten Falle gleich die Zeilen davor/danach für den Kontext und so weiter. Aber um Konfigurationsdateien anzupassen, in Logs was zu finden und ähnliche alltägliche Dinge finde ich vim super, gerade auf Servern wo man für gewöhnlich keine grafische Oberfläche hat und man nicht unbedingt erst mal per SSHFS was mounten will oder ähnliches. Ich empfand vim Anfangs auch als zu aufwändig und habe mit nano gearbeitet, heute würde ich es nicht wieder so machen. War eine Zeit lang ausreichend, bis ich an die Grenzen gestoßen bin. Sei es durch z.B. eine Appliance, auf der es nichts anderes gibt.

    Es kommt sicherlich auch drauf an, was man machen will. Um als kleine Freizeitbeschäftigung 4x im Jahr zwei Zeilen Text per Konsole irgendwo ändert, reicht nano völlig aus. Wird es umfangreicher/häufiger oder man ist gar irgendwo in der Consultant-Richtung unterwegs, kann man mit vim mehr erreichen und die Einarbeitung lohnt sich. Zumindest in das, was man braucht. Ich nutze regelmäßig wahrscheinlich nicht mal 20% der Funktionen. 100% braucht es mMn bei weitem nicht. Es gibt so grundlegende Dinge wie das Suchen/Ersetzen, die man oft gebrauchen kann. Sich so was anzuschauen macht Sinn. Einiges sind jedoch eher spezielle Funktionen, die ich nicht wie Vokabeln in der Schule früher einprügeln würde, sondern bestenfalls dann anschauen, wenn man sie wirklich braucht. Sinnvoll eingesetzt finde ich das ein super Werkzeug. Alles damit erschlagen kann man natürlich auch machen, wenn man möchte, sehe ich in dem Fall nicht wirklich zielführend.


  9. #7
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    Standard AW: So steuerst du die grafische Desktopoberfläche des Raspberry Pi mit VNC fern

    Wenn Vim so viele Funktionen hat, dass ein Menü schlicht unübersichtlich wäre, spricht das doch schon Bände was die User(un)freundlichkeit angeht... Es würde sich niemand einen abbrechen, wenn es einen "Noob" und einen "Expert" Mode gäbe. Bei letzterem können die Geeks sich dann ja gerne austoben. Aber wenn ich von einem Thema keine Ahnung habe und deswegen ein Video schaue, ist es einfach ätzend wenn das Tutorial mich dann in ein Tool führt, das sich weder intuitiv bedienen lässt, noch aus dem ich wieder raus komme, ohne erst dafür wieder ein Tutorial gucken oder 8 Millionen Befehle auswendig lernen zu müssen die komplizierter sind als das Regelwerk von Tutti Frutti^^... Und ich möchte behaupten dass nicht mal Hugo Egon Balder das zu 100% wirklich verstanden hat... Und es gibt ja nicht umsonst den Witz wie man eine mehrere Gigabyte große Datei mit Zufallszeichen erzeugen kann: Einfach einen Windows User vor Vim setzen und kichernd zuschauen wie er versucht da raus zu kommen ... Ha ha, was haben wir gelacht ... Was ich eigentlich sagen will ist: Wer es braucht und Spaß dran hat, kann es ja gerne nutzen. Aber es scheint ja wie bei Apple und Android Nutzer ein regelrechter "Glaubenskrieg" zu sein ... "Mein imaginärer Freund ist cooler!", "Nein, MEIN imaginärer Freund ist cooler!!!" ... Und was das "Pauschalisieren von Vim Nutzern" angeht: Vim ist mir bisher nur an zwei Stellen in meinen Leben begegnet. Vor Jahren ganz kurz während der Ausbildung (um genau zu sein: genau EINE Unterrichtsstunde) und nahezu jedes Mal wenn ich mit denn CCC Leuten beim Dönermann am gleichen Tisch saß, und die sich wie kleine Kinder darüber amüsiert haben, wenn sich wieder mal eine "Windows-Fag" in Vim verhaspelt hat, oder halt wo man es so mitbekommt, wenn Leute an Vim verzweifeln und die "wissenden" das ganze von oben herab belächeln... Also im Prinzip nur negativen Sh*t. Und noch eins ist mir aufgefallen: Wann immer Kritik an Vim aufkommt, kam noch NIE sowas wie "Du, nutz doch einfach XY, das macht das gleiche, ist aber einfacher zu bedienen", oder "Druck dir doch mal einen kleinen Merkzettel mit den wichtigsten Sachen zu Vim aus, dann geht das schon, keine Angst". Nein, stattdessen wird groß und breit erklärt wieviel "einfacher und schneller" das doch damit angeblich alles geht. Im Grunde die gleiche Story wie bei MS Word und LaTex ... Ja, für daily User mag das zutreffen, aber nicht wenn ich als Win User z.B. einfach mal schnell ein Pi-Hole aufsetzen möchte. Also, nutzt es so viel Ihr wollt, ich brauche das nicht. Kommt das in einem Tut (mit einem Thema für Anfänger) vor, wird spätestens an der Stelle abgeschaltet. Und falls ich es eines Tages dann doch vielleicht brauche, ja dann drucke ich mir erstmal 100 Seiten Anleitung dazu aus und lerne die Befehle, aber bestimmt nicht, nur weil ich zwei Zeilen in einer Config-Datei ändern muss ...

    Kommentar von Eddy Kowalski.

  10. #8
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    Standard AW: So steuerst du die grafische Desktopoberfläche des Raspberry Pi mit VNC fern

    Eben nicht pauschal, weil es - wie schon erwähnt - erst mal darauf ankommt, wie man Benutzerfreundlichkeit überhaupt definiert. Ein Einsteiger oder jemand der wie du anscheinend eher grafische Oberflächen bevorzugt, findet ein Dialogfenster nutzerfreundlich. Wenn ich das alle paar Tage oder Wochen immer wieder brauche, sehe ich das eher als ineffizient an, weil ich viel mehr Tippen/Klicken muss, als in Vim beispielsweise :s zu nutzen. Und letzteres ist die Zielgruppe von dem Editor. Da wird keiner Anfangen, einen über 30 Jahre alten Editor quasi noch mal neu zu schreiben. Wozu auch? Gerade das ist ja das Markenzeichen davon. Das ist, als würde Visual Studio Code auf die Konsole portiert oder Tesla mit Verbrennern anfangen. Alles ein ganz anderer Fokus, wofür es Alternativen gibt.

    Glaubenskriege mit Klischees die mal mehr mal weniger zutreffen, gibt es wohl schon immer. Da lassen sich Bücher mit füllen, und zwar problemlos in alle Richtungen. Dass du unter Nerds wie beim CCC so was hörst, sollte nicht überraschen. Sehe ich aber nicht, in wie weit das sachlich mit dem Thema zu tun hat. Glaube ist per Definition etwas unsachliches, was der Logik von wissenschaftlichen Dingen wie sie u.a. in der IT vorliegen, entgegen steht. Da sollte es gute Gründe geben, warum man etwas tut oder auch nicht. Wenn du das bei beispielsweise Vim nicht so siehst, benutze halt was anderes. Nur weil auf dem CCC jemand Witze macht, muss ja keiner einen anderen Editor verwenden.

    Meinen Editor wechseln werde ich wegen dir allerdings nicht. Dass Einsteiger damit nicht umgehen können ist nachvollziehbar. Genau deswegen habe ich dazu mal einen eigenen Beitrag gemacht, der in diesem auch verlinkt ist. Der zeigt insgesamt 4 Wege auf, um Textdateien zu bearbeiten. Zwei grafische, dazu nano und vim mit einem sehr kompakten Crashkurs, der sich auf das allernotwendigste beschränkt - also simple Änderungen, ohne auf die Funktionen von Vim einzugehen. Da sollte also wirklich für jeden was dabei sein. Wenn du nicht in der Lage bist, der extra verlinkten Einblendung auf diesen Beitrag zu folgen bzw. davor abschaltest und dich lieber ein Stück weit an solchen Glaubenskriegen beteiligst, kann ich dir nicht mehr helfen.


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