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  1. #21

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    Standard AW: Haus kaufen oder Mietwohnung?

    Als ich diesen Thread angefangen habe zu lesen dacht ich mir so: WTF Was das denn für ein Spi...er aber das war ja vor 6 Jahren. Man da hätte ich mal auf die Idee kommen sollen.
    Ich wohne aktuell in Berlin und habe ein sehr gutes Einkommen, eine Frau mit ebenfalls gutem Einkommen und 2 Kinder. Aber wir wollen jetzt ein Haus.
    Nach unseren Wünschen würde es hier in Berlin ca. 1-1,5M€ kosten .. 100k€
    Na jedenfalls suchen wir jetzt in einer ländlichen Region, 1,5h von Berlin entfernt aber Top-Anbindung. Und immer noch sind wir bei aktuell 600k€. Der Immomarkt ist krass, zu krass. Aber man kann nix falsch machen. Selbst wenn es eine Blase geben sollte und diese platzen sollte, dieser Markt erholt sich so schnell, Wahnsinn.

  2. #22
    Avatar von Fritz
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    Standard

    Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Wenn du wartest, bis dir jemand an die Tür klopft und mit einem Haustürschlüssel winkt wird sehr viel Zeit vergehen.
    Wenn du tatsächlich ein Eigenheim kaufen möchtest, wirst du einen Beratungstermin bei deiner Bank machen und ein Finanzierungsplan erstellen. Nach dem Beratungstermin wirst du überrascht sei, dass du nicht 1oo% finanzieren musst sondern Familien mit Kinder viele Zuschüsse bekommen.

    Förderung von Wohneigentum. Der Verein zur Förderung von Wohneigentum in Berlin e.V. (VWB) wurde im Jahr 2017 gegründet und hat sich zur Aufgabe gemacht, die Bildung von Wohneigentum in Berlin einzufordern. VWB

    Wer ein Eigenheim kaufen bzw. bauen will oder eine renovierungsbedürftige Wohnung besitzt, kann unterschiedliche Fördermöglichkeiten in Anspruch nehmen. Sparkasse Berlin

    Wichtig ist, sich selbst zu informieren und nicht von Beratern für sich denken zu lassen.
    Falls die Immobilienblase platzt, gibt es viele günstige Häuser. Aber, wann war das schon mal der Fall?

  3. The Following User Says Thank You to Fritz For This Useful Post:

    Caleb79 (15.12.2021)

  4. #23
    Avatar von Darkfield
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    Standard AW: Haus kaufen oder Mietwohnung?

    Je näher man an einem Ballungszentrum wohnt, desto surrealer die Preise für Eigenheime (fertiges Haus, oder Neubau)!
    Und nachdem man fest gestellt hat, dass die ganzen Altervorsorge-Proklamationen nur dazu führen das man später bei der Steuer zur Kasse gebeten wird,
    suchen viele ihr Heil im Betongold.

    Häuser die früher (vor ca. 5-8 Jahren) hier um die 80.000€ gekostet haben, liegen aktuell zwischen 130. und 200.000 €, von Grundstückspreisen spreche ich da nicht mal.
    Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren. (Benjamin Franklin)
    Die zwei häufigsten Elemente im Universum sind Wasserstoff und Blödheit. (Yonathan Simcha Bamberger)
    Wer schweigt, stimmt nicht immer zu. Er hat nur manchmal keine Lust mit Idioten zu diskutieren. (Albert Einstein)
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    Es gibt Besserwisser, die niemals begreifen, dass man recht haben und ein Idiot sein kann. (Martin Kessel)
    Doofheit ist keine Entschuldigung.

  5. #24
    Avatar von DMW007
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    Standard AW: Haus kaufen oder Mietwohnung?

    Es scheint, als ob sich dieser Trend nun umkehrt: In Norddeutschland berichten Makler, dass die Nachfrage im Vergleich zum Vorjahr deutlich eingebrochen ist. Die Frau im Interview spricht von mindestens 50 Prozent. Immobilien sind länger leerstehend, bis sich ein Käufer findet. Teils müssen auch die Preise gesenkt werden, damit man ein Inserat überhaupt los wird. Mit einem deutlichen Rückgang der Nachfrage und damit einhergehenden sinkenden Preisen hatte ich ursprünglich bereits zu Beginn der Pandemie gerechnet.

    Die aktuelle Lage sehe ich aber zweischneidig: Zwar sinken die Preise und der Markt entschleunigt sich. Doch das liegt im Kern daran, dass viele Kosten im Alltag deutlich gestiegen sind und zeitgleich die Kreditzinsen ebenfalls weit höher sind, als noch beispielsweise Anfang 2022. Mit anderen Worten: Wenn ein Haus oder eine Wohnung jüngst z.B. 100.000 Euro weniger kostet wie das Beispiel im Beitrag, dann ist dieses Angebot wahrscheinlich kaum erschwingbarer für jemanden, der es sich vor einem Jahr zum höheren Preis nicht leisten konnte. Denn der Kredit ist nun deutlich teurer, womit im Umkehrschluss ja die maximale Darlehenssumme sinkt, die jemand mit einem Einkommen X gewährt bekommt bzw. auch sich leisten kann. Zeitgleich hat man in so ziemlich jedem Bereich des Alltags zusätzlich höhere Kosten (Lebensmittel, Energie usw), sodass man am Ende doppelt getroffen ist.

    Ich habe keine statistischen Zahlen zur Hand, aber um die Dimensionen mal ganz grob zu verdeutlichen: In einen Kreditrechner gibt man z.B. 500.000 Euro Kreditsumme ein. Dann einen üblichen früheren Zinssatz, sagen wir 1,5 Prozent. Derzeit hat die Sparkasse ungefähr 4,5 Prozent. Statt 1.720 Euro liegt die Rate bei über 2.500 Euro! 30 Jahren Laufzeit in dem Beispiel. 800€ mehr im Monat ist eine Hausnummer, die man sich erst mal leisten können muss. Wenn diese Immobilie nun für 400.000 statt 500.000 € verkauft wird, sind wir immer noch bei über 2.000 Euro monatlicher Rate. Die Preise müssten also noch weiter fallen, damit auch nur die reine Kreditbelastung gleich bleibt. Und dabei ist noch gar nicht berücksichtigt, dass einige ein kleineres Budget haben dürften, weil mehr Geld für andere gestiegene Kosten drauf geht. Von höheren Kosten zum Renovieren fangen wir gar nicht erst an. Momentan sehe ich also nicht, dass wir als Gesellschaft davon profitieren, nur weil die Preise etwas gesunken sind. Da müsste es in Zukunft noch deutlich günstiger werden, um die auf der anderen Seite gestiegenen Kosten aufzufangen.


  6. #25
    Avatar von Fritz
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    Standard AW: Haus kaufen oder Mietwohnung?

    Wer jetzt eine gebrauchte Immobilie kaufen möchte muss sich Informieren was auf ihn zukommt. Für viele Hauseigentümer wird es teuer. Wer ein schlecht gedämmtes Haus besitzt, wird dies in den nächsten Jahren möglicherweise modernisieren müssen: Die EU-Kommission will Eigentümer zur Sanierung von Altbauten verpflichten. Bis 2050 sollen sämtliche Gebäude in der EU klimaneutral sein. Das ist das Ziel, welches die Kommission in ihrem »Fit for 55«-Paket vorgegeben hat. Objekte, die heute zur schlechtesten Kategorie G gehören, sollen demnach so saniert werden, dass sie mindestens die Klasse F erreichen. Private Eigentümer sollen verpflichtet werden, bis 2030 ihre Häuser zu modernisieren, ... In Deutschland sind es nach Schätzung des Verbands etwa drei Millionen Häuser, die in zwei Stufen ab 2030 und 2033 nicht mehr genutzt werden dürften. In Deutschland gehört fast ein Drittel der Wohnhäuser den schlechtesten Effizienzklassen G oder H an. Spiegel.de

    Was ist das Paket „Fit für 55“? Das europäische Klimagesetz macht die Verwirklichung des Klimaziels der EU, die Emissionen in der EU bis 2030 um mindestens 55 % zu senken, zu einer rechtlichen Verpflichtung. Die EU-Länder arbeiten an neuen Rechtsvorschriften, um dieses Ziel zu erreichen und die EU bis 2050 klimaneutral zu machen. Das Paket „Fit für 55“ umfasst eine Reihe von Vorschlägen zur Überarbeitung und Aktualisierung der EU-Rechtsvorschriften. Außerdem enthält es Vorschläge für neue Initiativen, mit denen sichergestellt werden soll, dass die Maßnahmen der EU mit den Klimazielen in Einklang stehen, die der Rat und das Europäische Parlament vereinbart haben. consilium.europa.eu

    „Fit für 55“ bezieht sich auf das Ziel der EU, die Netto-Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55 % zu senken. Auch im Verkehr und in Gebäuden müssen mehr Treibhausgase eingespart werden. Deshalb soll ab 2027 ein neues Emissionshandelssystem für Gebäude, Straßenverkehr sowie für die Nutzung fossiler Brennstoffe in bestimmten Industriesektoren geschaffen werden – ähnlich dem deutschen Brennstoffemissionshandel. Die CO2-Zertifikate sollen – wie beim bisherigen europäischen Emissionshandel – frei am Markt gehandelt werden. Kostenlose Emissionsrechte sind nicht vorgesehen. Bundesregierung.de

    Wohnen wird teurer, da Hauseigentümer Wärmedämmmaßnahmen durchführen müssen. Hauseigentümer müssen Stufenweise ihre Häuser dämmen um Energie und damit auch CO2 einzusparen. Wer aus egal welchen Gründen nicht renoviert hat, wird sich mit dem Kauf von CO2 Zertifikaten freikaufen können. Da Hauseigentümer Kosten an die Mieter weitergeben, werden die Mieten ebenfalls um die Renovierungsmaßnahmen steigen.

    Das Geheimnis der Zwangsenteignung ist gelüftet: In den Sozialen Medien wird den Menschen Angst gemacht indem man Schlagworte wie "Zwangsenteignung" verwendet. Andere wiederum hetzen gegen Hauseigentümer und stellen es so dar als ob es Mieter nicht betreffen würde. Tatsächlich ist es so dass alle Menschen Klimaschutz befürwortet haben und folglich auch mit den Maßnahmen "Fit für 55" des EU Parlamentes zur Senkung des CO2 Ausstoßes einverstanden sind. Demzufolge sind die Bürger Europas bereit die Kosten für die Energetische Sanierung zu bezahlen. Die Zwangsenteignung Hetzer in den Sozialen Medien berichten nicht über KfW Förderung für Hauseigentümer. Genauso wird in Sozialen Medien verschwiegen, dass Hauseigentümer die Kosten für die Maßnahmen an die Mieter weiter geben und infolge der Energetischen Sanierung die Mieten steigen werden.

    "Fit for 55" Haben die Menschen in Europa gewollt und nun werden alle Menschen, Hauseigentümer und Mieter, die Kosten dafür bezahlen. Wer nicht Renoviert wird CO2 Zertifikate kaufen müssen und ebenfalls bezahlen oder das Haus wird nicht mehr bewohnbar sein.

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