DMW007 (05.06.2026)
Thema: Verschenken richtig gemacht.
-
31.05.2026, 19:04 #1Moderation
- Registriert seit
- 18.08.2013
- Beiträge
- 3.298
- Blog Entries
- 1
Thanked 1.634 Times in 1.076 Posts
Verschenken richtig gemacht.
Wer etwas verschenken möchte, muss darauf achten wie verschenkt wird. wer beispielsweise Dinge auf Onlineplatformen verschenkt ist das problemlos. Wer allerdings Dinge auf dem Fußweg vor dem Haus mit einem "Zu verschenken" Schild abstellt, wird sehr schnell Probleme mit dem Ordnungsamt bekommen.
„Zu-verschenken“-Kiste vor der Tür: Diese Regeln solltest du dabei beachten. „Zu-verschenken-Kisten“ können teuer werden. Rechtlich bewegen sich die Spendenkisten allerdings in einer Grauzone. Denn: Hausrat darf nicht einfach vor der Haustür abgestellt. „Wenn Zu-Verschenken-Kisten auf öffentlichem Grund (Gehwegen, Fahrradwegen usw.) abgestellt werden, stellt dies eine ‚wilde Ablagerung auf öffentlichem Grund‘ oder eine Sondernutzung dar, für die eigentlich eine Sondernutzungserlaubnis notwendig wäre“, erklärt Evi Thiermann vom Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM). utopia.de
Wie verschenkst du Dinge die du nicht mehr benötigst?
Wirfst du nicht mehr benötigte Dinge in die Mülltonne?
-
The Following User Says Thank You to Fritz For This Useful Post:
-
Gestern, 22:21 #2Nachrichtendienst
- Registriert seit
- 09.11.2011
- Beiträge
- 137
Thanked 147 Times in 57 Posts
AW: Verschenken richtig gemacht.
Deutschland und seine Absurditäten. Selbst Schenken ist hier keine zwischenmenschliche Geste.
Stellst du etwas bei Kleinanzeigen mit "zu verschenken" rein, bist du nachhaltig, sozial und ein Held der Kreislaufwirtschaft. Stellst du exakt denselben Gegenstand mit einem Zettel vor die Haustür, ist es plötzlich keine gute Tat mehr, sondern eine wilde Ablagerung, eine Sondernutzung des Gehwegs und im Zweifel ein Fall fürs Ordnungsamt.
Und das geht ja noch viel weiter. Der Arbeitgeber kann seinen Mitarbeitern nicht einfach mal nett das Mittagessen spendieren, ohne dass irgendwo jemand fragt, ob das jetzt ein geldwerter Vorteil ist. Deutschland ist das Land, in dem ein belegtes Brötchen nicht einfach ein belegtes Brötchen ist, sondern ein lohnsteuerlich relevanter Vorgang mit Senf.
Ein Geschenk vom Arbeitgeber? Bitte erst prüfen, ob steuerfrei, pauschal versteuert oder doch Arbeitslohn.
Privat ist es auch nicht besser. Verschenkst du ein bisschen was, ist es nett. Verschenkst du zu viel, heißt es irgendwann: Glückwunsch, Schenkungsteuer. Dann freut sich nicht nur der Beschenkte, sondern auch das Finanzamt.
Deutschland ist wirklich das einzige Land, in dem man nicht mal einfach etwas verschenken kann, ohne dass irgendwo ein Beamter leise "kommt drauf an" flüstert.
-
The Following User Says Thank You to Brainy For This Useful Post:
Darkfield (Heute)
Ähnliche Themen
-
Ubuntu pflegen: So wird ein Upgrade auf eine neue Version richtig gemacht
Von DMW007 im Forum LinuxAntworten: 22Letzter Beitrag: 20.04.2025, 15:17 -
[S] - Familynicks zu verschenken.
Von Dr. Bastardo im Forum Knuddels AllgemeinAntworten: 0Letzter Beitrag: 28.05.2017, 20:24 -
[Frage] Mentorpunkt verschenken?
Von Invicible im Forum Fragen & ProblemeAntworten: 1Letzter Beitrag: 20.02.2012, 21:17 -
[VB.NET] Tachenrechner v1.0 (Zu Verschenken)
Von getsha im Forum .NetAntworten: 0Letzter Beitrag: 11.01.2012, 13:05
Diese Seite nutzt Cookies, um das Nutzererlebnis zu verbessern. Klicken Sie hier, um das Cookie-Tracking zu deaktivieren.
Zitieren