1. #1
    Avatar von DMW007
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    Durch die Pandemie kaufen noch mehr Menschen online als zuvor und ein erheblicher Teil nutzt Amazon: Rund 50% Marktanteil hat der Konzern mit seinem Marktplatz bereits. Über die Hälfte der Menschen die ihren Online-Einkauf auf Amazon starten, kaufen dort auch etwas.  Vor allem durch das Prime-Abo wird der Kunde dazu verleitet, möglichst viel bei Amazon zu kaufen - schließlich sei der Versand kostenfrei und man bekommt die Ware oft schon am nächsten Tag. Im für Amazon besten Falle sucht der Kunde gar nicht mehr im Internet, sondern nur noch bei Amazon.



    Doch wie andere Konzerne hat auch Amazon nichts zu verschenken: Im Gegenzug sind viele Artikel dort schlichtweg teurer als bei der Konkurrenz. Die Verbraucherzentrale NRW hat bei 20 Händlern jeweils 5 Produkte verglichen, also insgesamt 100 Stück. Ernüchterndes Ergebnis: Bei 98 von 100 Produkten ist Amazon teurer, teils sogar sehr deutlich. Durchschnittlich muss man beim Online-Riese 18% mehr bezahlen.

    Verglichen wurden die Preise jeweils mit den eigenen Shops, welche die Händler selbst betreiben. Viele Artikel werden durch freie Händler verkauft, nicht durch Amazon selbst. Amazon ist hierbei nur der Marktplatz, so wie z.B. eBay. Wie bei anderen Marktplätzen auch muss der Verkäufer eine Gebühr an Amazon bezahlen, um verkaufen zu dürfen. Diese liegt oft zwischen 10 und 15%. Dementsprechend schlagen Händler diese Gebühren auf den Kaufpreis auf, wenn der Kunde bei Amazon shoppt.

    Quelle für die Meldung und das Bild: Euro-Rebellion gegen Amazon (Verbraucherzentrale NRW).

    Kauft ihr auf Amazon ein? War euch bewusst, dass dort viele Produkte deutlich teurer sind als in anderen Shops?
    Führt ihr vor dem Kauf einen Preisvergleich durch und entscheidet euch für Alternativen, wenn diese günstiger sind?
    Oder seid ihr bereit den Mehrpreis zu bezahlen, z.B. aus bequemlichkeit oder weil ihr öfter von Amazons Rücksendungsmöglichkeit gebrauch macht?

  2. #2
    Avatar von Darkfield
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    Standard AW: Test: 98% der Produkte auf Amazon teurer als im eigenen Händler-Shop

    Ich kauf nur dann da wenn der Preis niedriger ist als Offline kaufen,
    oder der Laden die einzige Alternative ist (z.B. wenn ein Produkt aus den USA kommt).
    Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren. (Benjamin Franklin)
    Die zwei häufigsten Elemente im Universum sind Wasserstoff und Blödheit. (Yonathan Simcha Bamberger)
    Wer schweigt, stimmt nicht immer zu. Er hat nur manchmal keine Lust mit Idioten zu diskutieren. (Albert Einstein)
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    Es gibt Besserwisser, die niemals begreifen, dass man recht haben und ein Idiot sein kann. (Martin Kessel)
    Doofheit ist keine Entschuldigung.

    Der Glaube ist die Wissenschaft, die mit Wissen Leiden schafft!

  3. #3
    Avatar von Fritz
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    Standard AW: Test: 98% der Produkte auf Amazon teurer als im eigenen Händler-Shop

    Millionen Verbraucher:innen in Deutschland erhielten im Sommer 2022 eine Mitteilung des Internetkonzerns Amazon EU S.à.r.l., wonach der Preis für das Prime-Abonnement zum 15. September 2022 angehoben werde. Die Verbraucherzentrale NRW klagte dagegen mit Erfolg vor dem Landgericht Düsseldorf (Az. 12 O 293/22, 15.01.2025) und wurde nun auch in zweiter Instanz vom Oberlandesgericht Düsseldorf (Az. I-20 U 19/25, 30.10.2025) bestätigt. Verbraucherzentrale
    Es stellt sich zunehmend heraus, dass der Versandhändler nicht einfach nur billig ist, sondern ebenfalls Geld verdienen will. Wer bei Amazon bestellt akzeptiert das Anbieter von Waren erpresst werden Tagesschau.de, Käufern eine Heile Welt vorgespielt wird, endlich die Löhne der Mitarbeiter erhöht wurden haendlerbund.de und Subunternehmer schlecht bezahlt werden. labournet.de Wer dann noch ein Kleidungsstück bestellt dass in Bangladesch, Indien oder Pakistan gefertigt wurde labournet.de darf sich über seine Verantwortung als Kunde und die Bedeutung des Lieferkettengesetz keine Gedanken machen.

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