Öffentliches Ladenetz zunehmend gefährlich. Das BSI hat die IT-Sicherheit des öffentlichen Ladenetzes untersucht – und Probleme ausgemacht. Im schlimmsten Fall sei die Netzstabilität gefährdet. Werden Elektroautos an öffentlichen Ladestellen geladen, kommt zur Strom- auch eine Datenverbindung. Diese kann Einfallstor für Angriffe auf die Ladestation, das Stromverteilnetz oder dessen Steuersysteme, aber auch das angeschlossene E-Auto sein. Zu möglichen Angriffspunkten an den annähernd 150.000 Normal- und 50.000 Schnellladesäulen in Deutschland zählt beispielsweise ein Bug im Open Charge Point Protocol 2025.
Netzstabilität im schlimmsten Fall gefährdet. „Falls zeitgleich mehrere oder weitreichende Verbindungen von Angriffen betroffen sind, kann dies im schlimmsten Fall die Netzstabilität gefährden.“
Bidirektionalität verstärkt das Problem. Und das Problem wird größer, warnt das BSI: „Durch die Einführung von bidirektionalem Laden wird der Effekt um ein Vielfaches verstärkt.“ www.heise.de
Ladestationen werden benötigt, da sehr viele Nutzer von Elektroauto nicht die Möglichkeit heben ihr Elektroauto zu Hause oder am Arbeitsplatz zu laden. Mit der Zunahme an öffentlichen Ladesäulen ergeben sich neue Probleme.

Das öffentliche Stromnetz wird mit mehr Ladesäulen zunehmend belastet. Wie wird sich das auf das Stromnetz auswirken?
Elektroauto nehmen über eine Schnittstelle Kontakt mit der Ladestation auf. Wie ist die Schnittstelle vor fremden unbefugten Zugriff geschützt?