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  1. #61
    Avatar von DMW007
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    Standard AW: 16.000 Arbeitsplätze: Österreichisches Bundesheer schmeißt Microsoft Office raus

    Darüber brauchen wir gar nicht diskutieren, weil sich weite Teile der Regierung auf einem ganz anderen Niveau bewegen: Bundeswehr setzt auf Google-Cloud.
    Das BSI kann man in der Hinsicht leider auch vergessen. Die haben sich zu Zeiten von Windows 8 zuletzt halbwegs kritisch über solche Konzerne & die daraus entstandenen Abhängigkeiten geäußert. Seit dem sind die zunehmend zu einer Art Steigbügelhalter geworden und sagen im Kern: Wenn du unsere Listen abarbeitest und ein paar Verträge aufsetzt, ist alles halb so wild, das passt dann schon. Jetzt wo zusätzlich Trump weiter eskaliert, dem Papier ziemlich egal ist, sehen sie US-Clouds erst mal alternativlos - weil man ja nicht vorbereitet ist. Klar sind das nur wenige, nachdem das BSI diese Problematik in den letzten Jahren wenig ernst genommen hat. Hätte man bei den Snowden-Enthüllungen gehandelt, wäre über 10 Jahre Zeit gewesen, um alles sorgfältig & vernünftig unabhängig zu gestalten.

    Leider bindet sich nicht nur DE solche Abhängigkeiten ans Bein. Die Schweiz hat aktuell (vor wenigen Wochen abgeschlossen!) ihre ganze Bundesverwaltung zu M365 migriert. 54.000 PCs sind betroffen, die Nutzer müssen alle M365 verwenden & hängen an den MS Clouddiensten. Schon für sich ist das ein Hammer. Wer die massiven Gefahren selbst nach Trump immer noch nicht kapiert hat, der wird sie nie verstehen. Dazu sind einige Aussagen der Verantwortlichen zum fremdschämen. Der Entscheider sagt z.B., Trump habe gezeigt, wie wichtig digitale Unabhängigkeit ist. Der gleiche Mann, der die M365 Umstellung verantwortet... Ich arbeite gerade an einem Beitrag dazu, der voraussichtlich heute Abend erscheinen wird.


  2. #62
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    Standard Antwort von @Praxidikai

    Antwort von @Praxidikai:
    Der eigentlich Wahnsinn ist ja, dass man beim Kauf von jeder Hardware eine M$-License dazukaufen muss. Das ist wie eine Steuer, denn wer nutzt dieses räudige OS? Noch schlimmer ist, dass die meisten Behörden und öffentlichen Einrichtungen (auch Krankenhäuser) Billionen (weltweit? EU?) vom Steuergeld an M$ zahlen. Kürzlich haben sie auch alle noch gut funktionierenden Computer in den Electroschrott entsorgt, weil M$ Windoof 11 ausgerollt hat.
    Vermutlich wird nur mit Warmongering in der EU noch mehr Steuergeld verschwendet.

  3. #63
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    Standard AW: 16.000 Arbeitsplätze: Österreichisches Bundesheer schmeißt Microsoft Office raus

    Jein. Es gibt PCs und Laptops, die ohne Windows ausgeliefert werden. Daher ist "muss" streng genommen falsch. Wenngleich ich deine Kritik dahinter teile: MS hat sich diese Marktmacht erkauft, wodurch die allermeisten Computer standardmäßig mit Windows ausgeliefert werden. Wünschenswert wäre, dass gesetzlich eine verpflichtende Wahlfreiheit herrscht. Das würde es Alternativen deutlich besser ermöglichen, diese Quasi-Monopolstellung realistisch zu brechen.

    Die Steuerverschwendung für proprietäre Software ist gigantisch. Alleine bei uns in Deutschland sind wir bei einer Milliarde Euro pro Jahr, ein erheblicher Teil davon fließt alleine an Microsoft. Tendenz klar steigend, weil sich auch die Behörden zunehmend in deren Clouddienste drängen lassen, womit die Abhängigkeit noch viel weiter steigt. Preissteigerungen sind damit ein Selbstläufer, wie beim Drogendealer.


  4. #64
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    Standard Antwort von @interferoMatty

    Antwort von @interferoMatty:
    Bayern ist und bleibt ein Microsoft-Land !!!

  5. #65
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    Standard AW: 16.000 Arbeitsplätze: Österreichisches Bundesheer schmeißt Microsoft Office raus

    Ich könnte mit lachen - wenn das nicht eine Vollkatastrophe für die dort lebenden Menschen wäre: Schwere Sicherheitsmängel, politische Abhängigkeit von einem mehr als problematischen Land, massive Kosten. Und das 10+ Jahre nach Snowden sowie 1 Jahr nach Trumps zweiter Amtszeit. Wer solche Entscheidungen nach dem mehrfachen Wink mit den Zaunpfählen noch immer trifft, muss entweder a) völlig inkompetent sein b) massiven Lobbyismus betreiben oder c) ein Saboteur sein, der Absichtlich Schaden verursachen will. Anders lässt sich das nicht erklären. Alle Fakten sind seit sehr langer Zeit bekannt. Ständig erinnern zudem Trumps Taten in den Nachrichten daran.


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    Darkfield (08.02.2026)

  7. #66
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    Standard AW: 16.000 Arbeitsplätze: Österreichisches Bundesheer schmeißt Microsoft Office raus

    Gerade auf Linkedin gelesen:
    1991 hat ein 21-jähriger Student das wertvollste Stück Software der Menschheitsgeschichte verschenkt.

    Nicht verkauft. Verschenkt.

    Linus Torvalds postete in einer Newsgroup:
    "Ich arbeite an einem freien Betriebssystem – nur ein Hobby, wird nichts Großes und Professionelles."

    Heute läuft dieser "Hobby-Code" auf:
    → 100% aller TOP500-Supercomputer
    → 96% der Top-Webserver weltweit
    → 3 Milliarden Android-Geräten
    → Der ISS, Tesla, NASA Mars Rovern
    → Und ironischerweise: Der Mehrheit von Microsoft Azure

    Torvalds hätte Milliardär werden können.

    Bill Gates wurde es.
    Steve Jobs wurde es.
    Larry Ellison wurde es.

    Torvalds? Nicht mal annähernd.

    Sein Vermögen wird auf 50 Millionen Dollar geschätzt. Das klingt nach viel – bis du realisierst, dass die Infrastruktur, die auf seinem Code läuft, Billionen wert ist.

    Warum hat er das Geld auf dem Tisch liegen lassen?

    1992 stellte er Linux unter die GPL-Lizenz.

    Seine Begründung – in seinen eigenen Worten:
    "Die GPL stellt sicher, dass niemand jemals deinen Code ausnutzen kann. Er bleibt frei. Niemand kann dir das wegnehmen."

    Und: "Linux unter die GPL zu stellen war definitiv das Beste, was ich je getan habe."

    Die Bedingung der GPL: Jeder darf den Code nutzen, kopieren, verbessern, verkaufen. Aber Verbesserungen müssen zurückfließen.

    Das Ergebnis?

    Microsoft, Google, Intel, AMD, IBM, Samsung, Meta, Amazon – sie alle contributen heute zum Linux-Kernel.

    Nicht aus Nächstenliebe. Weil die Lizenz sie dazu zwingt.

    Torvalds hat ein System geschaffen, in dem selbst die größten Konzerne der Welt gezwungen sind, zusammenzuarbeiten.

    34 Millionen Zeilen Code. 11.000 Contributors. Ein Ökosystem, das keiner einzelnen Firma gehört.

    Das ist keine Naivität. Das ist Genialität.

    Und dann ist da noch seine Ehrlichkeit.
    Torvalds sagt, was er denkt. Ungefiltert. Manchmal brutal.

    Über NVIDIA: "Fuck you, NVIDIA." (Ja, wörtlich. Auf einer Konferenz. Mit Mittelfinger.)

    Über GNOME 3: "Ein unheiliges Chaos."

    Über schlechten Code in seinem Kernel: Legendäre E-Mail-Rants, die Entwickler zum Weinen bringen.

    Manche nennen das toxisch. Andere nennen es Qualitätskontrolle. Ich glaube, er ist einfach ein Nerd, der immer sein eigenes Ding durchzieht.

    Fakt ist: Der Linux-Kernel ist eines der stabilsten, sichersten und langlebigsten Software-Projekte der Geschichte.

    Vielleicht weil jemand an der Spitze steht, der Bullshit nicht toleriert.

    In einer Welt voller CEOs, die "Shareholder Value maximieren" und "Synergien leveragen"...

    ...gibt es einen Typen in Finnland, der seit 33 Jahren denselben Job macht, seinen Code verschenkt und Leuten sagt, wenn ihre Arbeit scheiße ist.

    Und seine Erfindung läuft auf mehr Geräten als Windows und macOS zusammen.
    Ich konnte mir das Grinsen nicht verkneifen!
    Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren. (Benjamin Franklin)
    Die zwei häufigsten Elemente im Universum sind Wasserstoff und Blödheit. (Yonathan Simcha Bamberger)
    Wer schweigt, stimmt nicht immer zu. Er hat nur manchmal keine Lust mit Idioten zu diskutieren. (Albert Einstein)
    Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert. (Dante)
    Es gibt Besserwisser, die niemals begreifen, dass man recht haben und ein Idiot sein kann. (Martin Kessel)
    Doofheit ist keine Entschuldigung.

    Der Glaube ist die Wissenschaft, die mit Wissen Leiden schafft!

  8. #67
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    Standard Antwort von @TomTomGo44

    Antwort von @TomTomGo44:
    Leider ist Microsoft Office der Gold Standard, Libre Office ist einfach nicht sehr bedienerfreundlich m.E.

  9. #68
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    Standard Antwort von @HippoXXL

    Antwort von @HippoXXL:
    Kann es sein, daß du einfach nicht in der Lage bist, mit neuer Software umzugehen?

  10. The Following User Says Thank You to U-Labs YouTube For This Useful Post:

    Darkfield (Heute)

  11. #69
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    Das Gefühl habe ich auch. Kurioserweise ist das Standard-Design von LO identisch mit dem früheren von MS-Office. Wo die MS Nutzer noch Jahre später auf die Barrikaden gegangen sind, wie schlimm die Ribbons seien. Ich habe über die letzten Jahre viele Leute weg von proprietärer Software (vor allem MS) zu freier Software wie GNU/Linux & co. geholt. Alle die wollten, haben es hinbekommen. Gründe, warum es angeblich unmöglich sein soll, kamen und kommen immer von denen, die gar nicht wollen. Ausreden werden auch 2026 noch weiter fleißig gesucht.


  12. #70
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    Standard Antwort von @peterhollitzer4786

    Antwort von @peterhollitzer4786:
    Im reinen OfficeBetrieb gibt es keinen echten Grund auf Microsoft zu setzen; IM Gegenteil.
    Allerdings darf man auch nicht vergessen, das "bewilligte" Gelder auch verbraten werden müssen; weil man beim nächsten Mal weniger bekommen würde...
    Ein guter Angstmacher um Entscheidungsträgern, aber Null Ahnunghabern, teure Hardware , samt Saftware, anzudrehen.
    Es wil ja keiner auf durchaus potenter, aber älteren HArdware weiterarbeiten.
    Wenn man jedoch bedenkt, wieviele Terminals ausgetauscht werden (müssen), die zwar durchaus das Zeug zum Weiterbetrieb hätten....; wenn man bedenkt, wie wenig IT Firmen dadurch verdient, weil man eben keine Hardware (samt Serviceverträgen) verkaufen würde...

    Also die Einsager vertreten da ganz große Eigeninteressen; die locker schon vor 10 oder 15 Jahren abgedreht werden hätten können; also zu nem ZEitpunkt, wo selbst ungeübte Enduser locker "Linux"; und damit Officeableger, am Heimrechner installieren konnten..
    Aber es wurde weiterhin die Angst geschürrt: Ja aber, das ist ja dann nicht kompatible...

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