1. #1
    Avatar von Hase
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    Standard Wusstet ihr, dass Stress dem Gehirn schadet?

    Forscher haben herrausgefunden das man durch zuviel Stress dümmer wird. Als Anzeichen dafür ist dass man immer mehr vergisst was man eigentlich hohlen wollte. Der Körper braucht dann eine Pause wenn die Nerven immer schneller im Alltag blank liegen, dass ist das Zeichen dafür das man unbedingt eine Pause braucht. Denn durch die andauernde Belastung verkümmern unsere Nervenzellen.

    Eine junge Hirnforscherin war über Wochen hinweg sehr ausgelastet und ist sehr unter Stress gestanden. Eines Tages hat sie ihr Hirn mal Untersucht in dem sie sich von ihrem Gehirn Bilder angesehen hat. Darauf erkannte sie das der Hippocampus eindeutig geschrumpft war. Der Hippocampus ist eine Areal im Gehirn, das für das Denken und Merken von Sachen zuständig ist. Wenn dieser Bereich schrumpft wird man zunehmend Vergesslicher.

    Der Neurowissenschaftler Bruce McEwen untersuchte in den 1980er-Jahren an der Rockefeller-Universität die Wirkung von Stress auf die Nervenzellen. McEwen setzte dafür seine Labormäuse unter viel Stress in dem er dominantere Mäuse auf friedlichere Mäuse los ließ. Aber das nur 2 mal pro Tag und nur für eine Kurze Zeit. Denn kein Tier sollte verletzt werden. Das problem war das beide Mäuse Arten nebeneinander in zwei Käfigen hausten. Dadurch waren die friedlicheren Tiere immer auf Alarmbereitschaft und das wirkte sich negativ auf deren Lernfähigkeit aus. Denn die Friedlicheren Mäuse haben nicht den richtigen Weg zum Futter gefunden, oder vergaßen wo sie schonmal langgingen. Das kam daher, dass das Stresshormon zu lange auf das Mäuse Hirn wirkte und somit schädigte.

    Das Problem ist das sich das menschliche Hirn nur teilweise vom Stress erhohlen kann. Denn bei Mäusen wachsen die Zellen im Hirn nach einer gewissen Zeit nach. Ob das bei Menschen funktioniert wurde noch nicht erforscht. Klar ist das Bewegung und Entspannung den Stress pegel sinken lassen und der Hippocampus vor Beschädigung geschützt wird.


    Leidet ihr an viel Stress im Alltag?

    Was macht ihr für die Stress reduzierung?

    Oder wie vermeidet Ihr Stress?
    LG Hase

  2. #2
    Avatar von Darkfield
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    Standard AW: Wusstet ihr das Stress dem Gehirn schadet?

    Wusstet Ihr:

    Hirn ist keine Seife, es wird nicht weniger wenn man es BENUTZT!
    Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren. (Benjamin Franklin)
    Die zwei häufigsten Elemente im Universum sind Wasserstoff und Blödheit. (Yonathan Simcha Bamberger)
    Wer schweigt, stimmt nicht immer zu. Er hat nur manchmal keine Lust mit Idioten zu diskutieren. (Albert Einstein)
    Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert. (Dante)
    Es gibt Besserwisser, die niemals begreifen, dass man recht haben und ein Idiot sein kann. (Martin Kessel)
    Doofheit ist keine Entschuldigung.

  3. #3
    Avatar von DMW007
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    Standard AW: Wusstet ihr das Stress dem Gehirn schadet?

    Ich finde nicht, dass man das ins Lächerliche ziehen sollte. Es gibt einige Dinge, die wir wissen oder zumindest wissen sollten, aber sie nicht oder unzureichend umsetzen. Man schaue nur mal z.B. darauf, wie viele Menschen (halb) Krank Arbeiten gehen. Wir leben in einer Leistungsgesellschaft, in der es für einige immer noch erstrebenswert ist, möglichst viel zu arbeiten. Oder zumindest total Beschädigt zu wirken, weil das historisch bedingt als Zeichen von Fleiß in der Gesellschaft gewertet wird. Dadurch sind es einige Menschen gewohnt, ständig unter Stress zu stehen. Leider auch, weil es vor allem in bestimmten Berufen normal geworden ist.

    Viele Pflegekräfte z.B. sind nicht gestresst, um Gesellschaftlich geachtet zu werden. Sondern, weil sie durch beispielsweise Sparmaßnahmen notorisch Unterbesetzt sind. Hier ist dagegen vorgehen besonders schwer, weil Menschenleben davon abhängen können. Selbst wenn es den Betroffenen durchaus bewusst ist, wie ungesund dies auf Dauer für sie ist. Einem anderen Teil ist es das möglicherweise (noch) nicht. Mein Onkel z.B. war Selbstständig und dachte damals, ausreichend Schlaf/Erholung brauchen nur die anderen. Ging eine Weile gut, bis es ihm richtig den Stecker gezogen hat. Insbesondere bei Menschen, die ihren Beruf sehr gerne machen und/oder sehr zielstrebig sind, ist das schwierig.

    Die gesellschaftliche Mentalität ändert sich zunehmend mit den jüngeren Generationen. Einige wollen nicht Jahre oder gar Jahrzehnte lang für ihre Lohnarbeit leben, um dadurch ihr Privatleben zu vernachlässigen oder sogar Krank zu werden. Sie feiern die frühere Mentalität nicht, mindestens 100% oder besser noch mehr bis zur Rente zu geben. Und dafür gibt es nachvollziehbare Gründe. Einige aus der Gesellschaft sehen diese Forderung aber nicht darin, aus ungesunden 110% nun vernünftigere 80% zu machen. Sondern sehen gleich die extreme andere Seite: Niemand hat heutzutage mehr Bock auf Arbeit. Abgesehen davon, dass diese vermeintliche Feststellung seit Jahrzehnten immer wieder kommt, ist das im Gesamten nicht der Punkt, worum es geht.

    Daher halte ich es für wichtig, dass wir uns klar machen: Sich ständig im Hamsterrad drehen ist kein Zeichen von Fleiß, sondern schadet unserer Gesundheit wie alles andere, das zu exzessiv praktiziert wird: Rauchen/Drogen, Ungesundes Essen, Sport usw. Ich habe das Gefühl, dort ist uns die Skala klarer. Wenige haben ein Problem damit, z.B. derart viel Sport zu treiben, dass es unserem Körper schadet. Gesellschaftlich finden viele regelmäßig Sport in einem moderaten Umfang (z.B. 2x/Woche) in Ordnung. Gar kein Sport wird hingegen eher negativ aufgefasst - was es auf Dauer ja auch ist, sofern ausreichend Bewegung nicht anderweitig (z.B. Berufliche Tätigkeit) gewährleistet ist. Bei Stress & Arbeit sollten wir ebenfalls eine vernünftige Mitte finden. Hier und da ein bisschen Stress ist kein Problem, sondern kann sogar positiv sein. Die Extremseiten sind es, die uns schaden.


  4. The Following 2 Users Say Thank You to DMW007 For This Useful Post:

    Darkfield (10.02.2024), Hase (09.02.2024)

  5. #4
    Avatar von Darkfield
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    Standard AW: Wusstet ihr, dass Stress dem Gehirn schadet?

    Stress entsteht wenn Vorstellung und Realität nicht zusammen passen!

    Stress entsteht oft durch andere Menschen, die Ihre Müll bei Anderen abladen (in welcher Form auch immer).

    In unserer so modernen Gesellschaft, wo wir uns für soooo Zivilisiert halten, ist Stress einer DER auslöser für
    diverse Krankheiten (allen voran Burnout, Depressionen, Suizid - das ist NICHT Lächerlich).

    Ich mach das nicht lächerlich, ich erlebe selbst jeden Tag wie mich andere Menschen Stressen, welche in Positionen
    die geballte Ahnungslosigkeit ausspielen - und die sind sich ihrer Blödheit durchaus bewusst.

    Aber jeden Tag steht einer auf der die Dose mit den Idioten auf macht.
    Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren. (Benjamin Franklin)
    Die zwei häufigsten Elemente im Universum sind Wasserstoff und Blödheit. (Yonathan Simcha Bamberger)
    Wer schweigt, stimmt nicht immer zu. Er hat nur manchmal keine Lust mit Idioten zu diskutieren. (Albert Einstein)
    Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert. (Dante)
    Es gibt Besserwisser, die niemals begreifen, dass man recht haben und ein Idiot sein kann. (Martin Kessel)
    Doofheit ist keine Entschuldigung.

  6. #5
    Avatar von Fritz
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    Standard AW: Wusstet ihr, dass Stress dem Gehirn schadet?

    Stress entsteht meist durch zu große Anforderungen in Beruf und Familie und überhöhte Ansprüche der Betroffenen an sich selbst. AOK.de
    Werden Arbeitnehmer eingesetzt, entstehen Kosten: Lohn und Gehalt, Sozialversicherungsbeiträge, Unfallversicherungsbeiträge, tarifliche Leistungen, Entgeltfortzahlungen etc. BWL-Lexikon.de

    Unternehmer die Personalkosten senken möchten können entweder die Löhne senken oder den Mitarbeitern mehr Arbeit bei gleichbleibendem Lohn geben. Werden die Löhne gesenkt, wandern Mitarbeiter ab. Gibt man den Mitarbeitern mehr Arbeit, sinken die Personalkosten und der Mitarbeiter hat mehr Stress. Dieses ist in vielen Bereichen zu beobachten und wird mit Personalmangel begründet um die Mitarbeiter zu beruhigen und die Mehrarbeit zu begründen. Auf diese weise ist es Möglich mit weniger personal die gleiche Arbeit zu erledigen. Ein solches Arbeitgeberverhalten findet man in allen Bereichen wie z.B. in Pflegeberufen.

    In vielen Beschäftigungsverhältnissen ist es üblich, dass am Arbeitsplatz gegessen wird während weitergearbeitet wird. Ein solches Verhalten findet man oft in Bürotätigkeiten oder bei Telefonarbeit. Durch die fehlende Arbeitsunterbrechung in der sich der Mitarbeiter erholen kann steigt der Stress.

    Arbeitgeber ignorieren, dass Mitarbeiter die mit immer mehr Arbeit in gleicher Zeit beschäftigt werden kurzfristig effektiver, billiger sind aber langfristig hohe Kosten durch Ausfall, Kranktage verursachen. Mitarbeiter die dem Stress entgehen wollen suchen sich ein anderes Beschäftigungsverhältnis und in den Stressjobs entsteht ein Mitarbeitermangel.

  7. The Following User Says Thank You to Fritz For This Useful Post:

    DMW007 (05.03.2024)

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