1. #1
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    Avatar von capqin35
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    Standard Verbraucherschützer verklagen Microsoft

    Hallo,

    habe vorhin gelesen das die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg Microsoft. Grund dafür ist der penetrante Update zwang von Windows 7/8/8.1 auf das neue Windows 10.

    Als Grund wird das heimliche und ohne Bestätigung des Nutzer durchgeführte herunterladen der Installationsdatein von Windows 10.

    Ich persönlich finde es gut, da ich es doch sehr sehr penetrant finde wie Microsoft versucht die Leute zu zwingen auf Windows 10 Upzugraden.

    Quelle: Computerbase.de
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    ABP (19.12.2015), DMW007 (08.11.2020), DotNet (20.12.2015)

  3. #2
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    Avatar von ewasp
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    Standard AW: Verbraucherschützer verklagen Microsoft

    Du hast recht, das automatisierte Herunterladen der Installationsdateien ist nicht korrekt. Aber über kurz oder lang kommt man an Windows 10 nicht vorbei, daher kann man auch direkt auf Windows 10 umsteigen (noch kostenneutral). Ich habe diese Entscheidung bisher nicht bereut. Alles läuft auf allen Geräten. Das Supportende für Windows 7 und Windows 8 sind doch schon gesetzt. Ansonsten würde ich das Update verweigern.
    Dazu musst der Registry-Schlüssel DisableOSUpgrade in HKEY_LOCAL_MACHINE \SOFTWARE \Policies \Microsoft \Windows \WindowsUpdate angelegt und auf 1 gesetzt werden.
    Auch in einem Berg voller Scherben, kann man ein Muster erkennen.

  4. #3
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    Standard AW: Verbraucherschützer verklagen Microsoft

    Man kann, wenn man pfiffig ist, dieses ewige Update-Symbol sperren lassen. Dabei braucht man nur ein paar Einstellungen im Betriebssystem über Systemeinstellungen win 7 beachten und kann es deaktivieren. Anleitungen dazu gibt es im WWW zu hauf. Es nicht kompliziert und ist auch für jeden PC-User verständlich. Es ist wirklich sehr lästig, wenn man jedesmal genötigt wird, das win10-update Button anzuklicken. Einfach Suchmaschine arbeiten lassen und Anweisungen befolgen.

  5. #4
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    Standard AW: Verbraucherschützer verklagen Microsoft

    Ich finde es richtig und begrüßenswert, dass Microsoft für diesen Wahnsinn endlich zur Rechenschaft gezogen wird. Worauf @ewasp hinaus will verstehe ich zwar, aber ich würde die Aussage trotzdem nicht ganz unterschreiben, denn der Release-Zyklus hat sich geändert. Wie man hier nachlesen kann, wird selbst Windows 7 noch bis 2020 mit Updates versorgt. Bei Windows 8 sind es 3 Jahre länger bis 2023. Windows 10 wird gerade mal 2 Jahre länger bis 2025 unterstützt! Es gibt somit keinen Grund nach dem Motto "langfristig muss ich sowieso" überstürzt auf Windows 10 zu wechseln.

    Bis 2023 ist es noch eine lange Zeit, vieles kann sich ändern. Wenn die Kunden nur ausreichend protestieren kann Windows 11 ganz anders werden wie Windows 10. Sieht man doch gerade an Windows 10 sehr schön: Viele Nutzer waren sauer wegen des fehlenden Startmenüs, nun ist es in Windows 10 wieder da Würden die Nutzer aufwachen und gegen ungefragte Massenüberwachung oder den Updatezwang rebellieren - ihr glaubt gar nicht wie schnell Microsoft zurückrudert und den Mist aus Windows 11 wieder streicht. Die wollen Geld machen. Wenn ein Konzern seine Nutzer in eine für sie nachteilige Ecke drängen kann in der der Konzern aber mehr Geld verdient, wird er das tun. Wenn die Kunden naiv genug sind das zu akzeptieren => Optimalfall für den Softwarekonzern.

  6. The Following User Says Thank You to ABP For This Useful Post:

    livedliberty (20.12.2015)

  7. #5
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    Standard AW: Verbraucherschützer verklagen Microsoft

    Ich finde es auch positiv wenn sich gegen die "Nötigung" von Microsoft gewehrt wird.

    Das Supportende von Windows 7 und Nachfolgern als Begründung zu verwenden für das Vorgehen von Microsoft finde ich falsch (Sorry ewasp, muss dir leider wiedersprechen, ABP hat es Vorher bereits erklärt). Wenn Microsoft so ein ewiges Fortführen und erweitern des Supportendes wie bei Windows XP verhindern will (was ich irgendwie auch verstehen kann), dann finde ich ist es trotzdem noch das falsche Vorgehen.

    Das Automatische Herunterladen ist das einzige, was man wirklich vorhalten kann (rein rechtlich), das Verhalten ist aber trotzdem vom Ansatz her falsch (IMHO).

    JeroBork hat sicherlich recht, wenn er sagt, dass es sich händisch deaktivieren lässt, aber wo würde man hinkommen wenn man da anfangen muss selbst nachzuarbeiten. Wenn ich in der Werkstatt neue Winterreifen Montieren lasse, will ich auch nicht hören "Die neuen Reifen haben mehr grip als die traditionellen, jedoch ist alle 3 Wochen der Druck zu erneuern". Kann theoretisch ja jeder an der Tanke machen, muss er sich halt nur dafür interessieren wies geht. Ich glaube bei solch einem Verhalten von einer Werkstatt würde es auch was geben, daher sollte bei Microsoft auch was dagegen unternommen werden.

    Für mich muss ich sagen ist durch dieses Verhalten Linux doch wieder um einiges interessanter geworden, könnte mach anderer vielleicht auch drüber nachdenken, da es z.B. mit Ubuntu absolut keine Hexerei mehr ist.
    Ein Umstieg ist denke ich mal die beste Art des Protests.

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    ABP (20.12.2015), DotNet (20.12.2015)

  9. #6
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    Avatar von Kirby110
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    Standard AW: Verbraucherschützer verklagen Microsoft

    Ich finde es auch Richtig das sie Microsoft verklagen
    Jeder soll selbst entscheiden wann die auf windows 10 upgraden
    aber es gibt auch pc oder laptops die total überfordert sind mit dem 10 wegen Leisten und so
    Generell soll man so machen das JEDER selbst sagt : OK ich Upgrade auf Windows 10 ODER Nein Danke ich bin zufriedne mit mein Windows 7/8

    So meine Meinung dazu

  10. #7
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    Standard AW: Verbraucherschützer verklagen Microsoft

    Ich stimme @livedliberty zu. Das Problem beim (zumindest vollständigen) umsteigen ist aber, dass vieles nur auf Windows läuft. Als Gamer beispielsweise ist es extrem: Da braucht man für die meisten Spiele nicht nur zwingend irgend ein Windows, sondern für das aktuellste DirectX 12 sogar Windows 10, weil Microsoft die Version nicht an Windows 7 und 8 verteilt. Damit haben wir auch wieder einen indirekten Updatezwang. Im Moment ist die Liste mit DirectX 12 Spielen überschaubar, aber das ändert sich natürlich schnell mit jedem neueren Titel, der erscheint. Zum Glück sind immer mehr Geräte wie Drucker, Scanner etc. mit Windows 10 kompatibel, sodass der Otto-Normalnutzer der nicht gerade spielt in den meisten Fällen ohne größere Einbußen wechseln könnte.

    Im Krieg gibt es keine Gewinner, nur Verlierer!

  11. #8
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    Standard AW: Verbraucherschützer verklagen Microsoft

    Naja, wenn Du ein Mac User bist, dann...
    Apple wird ja immer empfohlen, wenns um MS-Windows. geht.

    Ich persönlich finde den Update-Zwang zwar manchmal etwas nervig und vor allem undurchsichtig.
    Das Update auf windows 10 stört mich aber nicht, zumal es ja nur ein Angebot ist - man muß es ja nicht annehmen.

    Den Update-Button kann man sehr leicht abstellen, das ist kein Problem (gibt genügend Tips dazu online).
    Was ich viel blöder finde, das ist die Einstellung der Unterstützung für ältere Windows-Versionen.

    Microsoft handelt da aus meiner Sicht nicht gerade Benutzerfreundlich, und daß ständig Updates nötig sind ist auch seltsam.
    Ein gutes Produkt braucht doch nicht ständige Veränderungen, denke ich halt.

  12. #9
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    Standard

    Kann bzw. konnte man eben nicht! Zum einen ist das nicht unterstützt. Und das ist bei Windows 10 ein echtes Problem, da es alle paar Monate Upgrades gibt. Diese Upgrades sind technisch im Endeffekt eine Neuinstallation, auf die anschließend alle Programme/Daten wieder eingespielt werden. Dementsprechend wird ALLES zurückgesetzt. Sieht man sehr schön mit Tools wie O&O ShutUp 10, die das aus dem Grunde mittlerweile überwachen. Startet man das Tool alle paar Wochen wird man immer wieder feststellen, dass verschiedene Datenschutzeinstellungen durch Updates wieder auf die (unvorteilhafteren) Standards zurückgesetzt wurden.

    Zum anderen wurden die Upgradepolitik immer aggressiver, weil MS allen Windows 10 aufs Auge drücken wollte. Zuletzt wurde das reine Schließen des Upgrade-Fensters beispielsweise als Zustimmung (!!!) gewertet. Spieler werden durch geplante Obsoleszenz dazu gezwungen, da z.B. neuere DirectX-Versionen nur noch auf Windows 10 unterstützt werden.


    Zitat Zitat von MySweetSatan Beitrag anzeigen
    Ein gutes Produkt braucht doch nicht ständige Veränderungen, denke ich halt.

    Jein. Du hast erst mal drei Arten von Updates: Zum einen Sicherheitsupdates, die sind für den sicheren Betrieb natürlich unerlässlich. Vor allem bei einem grundlegenden und komplexen System wie einem Betriebssystem. Dann gibt es Fehlerkorrekturen, auch die sind im Alltag sinnvoll. Und zu guter Letzt die Funktionsupdates, die du wahrscheinlich meinst: Sie bringen neue Funktionen oder verändern bestehende.

    Grundsätzlich brauchst du Funktionsupdates als Hersteller aber auch mindestens zu einem gewissen Grad, um dich dem allgemeinen technischen Wandel anzupassen. Sonst ist dein System irgendwann veraltet und die Anwender nutzen ein Konkurrenzprodukt. Ein Windows 98 würde theoretisch immer noch funktionieren, erfüllt aber nicht die heutigen Anforderungen. Alleine schon weil es aus einer Zeit kam, als das Internet eine sehr neue Nische war und bei Microsoft die Einstellung herrschte: Das ist nur ein Trend, der nicht lange anhält.

    Plug&Play gab es zu der Zeit beispielsweise auch nicht. Wenn du da ein Gerät (Digitalkamera, Scanner was auch immer) angeschlossen hast, musstest du erst mal den richtigen Treiber installieren. Heutzutage ist das eher die Ausnahme, weil viele Treiber in Windows sogar schon integriert sind und die fehlenden automatisch aus dem Internet geladen wurden. Gabs damals alles nicht. Genau das erwarten die Anwender aber, da es die Technik mittlerweile her gibt. Wäre Windows auf dem Stand stehen geblieben, würden heute vermutlich mehr Menschen MacOS und Linux benutzen.

    Die Liste könnte man noch weiter führen, aber man sieht denke ich worum es in dem Punkt geht. Worüber man natürlich diskutieren kann ist, welche Neuerungen Sinn machen. Oder in welchem Intervall. Eine automatische und tiefe Integration von Sprachassistenten, Microsofts Clouddienst OneDrive oder das automatische Anpinnen von "wichtigen" Anwendungen im jüngsten 20H2 Update sind Beispiele, die sicher nicht jeder als sinnvoll empfindet.

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