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  1. #161
    Avatar von DMW007
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    Standard AW: Kommentar von @vbinsider

    Ich schon: Hier steht ein Intel i7 aus der ersten Generation von 2009 mit 48 GB RAM. Der läuft bei mir als Test-VM Host und könnte von der Leistung her noch zum alltäglichen Arbeiten genutzt werden. Mit einem Browser im Web zu surfen, stellt den vor keine Herausforderung. Ich habe in meinem Hauptsystem bis vor ca. 4 Jahren einen i5 aus 2010 genutzt, selbst Spielen war damit in einem gewissen Rahmen noch möglich. Gewechselt bin ich letztendlich nur, weil das Board durch sein Alter auf 32 GB RAM beschränkt war und mit mehr nicht stabil lief. Ich weiß nicht, woher der Mythos kommt, dass Hardware nach ein paar Jahren für 0815 Aufgaben zu langsam sein soll. Das ist höchstens dann der Fall, wenn man sich Komponenten kauft, die zum Kaufzeitpunkt bereits schwach waren. Besagter i7 war damals High-End Hardware, den habe ich vor ein paar Jahren günstig gebraucht gekauft.

    Läuft übrigens auf GNU/Linux. Dort läuft weitaus ältere Hardware noch benutzbar. Zu Testzwecken habe ich auf manchen älteren Systemen Windows 11 installiert. Obwohl das nicht so schlank ist, läuft es auf älterer Hardware (die MS offiziell nicht unterstützt) noch durchaus brauchbar. Siehe dazu den im Video gezeigten Beitrag Windows 11 auf einem 10 Jahre alten PC. Der ist schon bisschen älter, sind mittlerweile also auch etwas über 10 Jahre.

    Abgesehen von all dem ist mein größter Kritikpunkt nicht mal die POPCNT-Pflicht. Sondern, dass dies erstmals eine aktive Blockierung älterer Systeme in Windows 11 darstellt, die man mit den bekannten Registry-Schlüsseln nicht mehr umgehen kann. Also die erste Stufe zur Verschärfung. Es ist zu befürchten, dass dies in Zukunft verschärft wird. MS führt unliebsame Maßnahmen gerne per Salamitaktik ein, wie z.B. die Pflicht zum MS Cloudkonto in Windows 11: Erst nur Home, wer das nicht will, soll zu Pro wechseln. Inzwischen auch Pro, wer lokale Konten möchte, soll zu Enterprise wechseln. Zwischendrin hat der Konzern bekannte Wege zur Umgehung dieses Zwangs unbrauchbar gemacht. Mit den Windows 11 Anforderungen geht es bisher auch in die Richtung: Anfangs konnte man die Umgehen, aber laut MS nicht unterstützt und sie können Updates verweigern. Nun geht das mit der ersten Verschärfung nicht mehr. So wie MS drauf ist, wird das nicht die letzte gewesen sein.


  2. #162
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    Standard Kommentar von @nesyta1749

    Kommentar von @nesyta1749:
    Ich hab mich gefragt, warum Zeit für Zeit die Geruch nach Linux immer stärker bei mir ankommt, und warum ich Automatisch schon langsam angefangen habe mein Freie Boot stick zu vorbereiten.

  3. #163
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    Standard Kommentar von @soldat1.klasse661

    Kommentar von @soldat1.klasse661:
    Der weltweite sozialistische totalitarismus besetzt jeden bereich unseres lebens.

  4. #164
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    Standard AW: Kein Windows 11 ohne POPCNT: Microsoft schränkt Prozessor-Anforderungen weiter ein

    Wenn einer der größten Konzerne der Welt die Kunden dazu drängt bis implizit zwingt, neue Hardware zu kaufen, ist das gewiss vieles, aber kein Sozialismus. Du bist irgendwo ganz falsch abgebogen oder nutzt eine kaputte Autokorrektur xD


  5. #165
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    Standard Kommentar von @alterweiermann2376

    Kommentar von @alterweiermann2376:
    Warum sich weiter dieser Willkür von Microsoft unterwerfen? Linux tut es in den meisten Fällen auch, ist kostenlos und für alle erdenklichen Prozessoren verfügbar.

  6. #166
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    Standard Kommentar von @Evolver1980

    Kommentar von @Evolver1980:
    Na dann wird es wohl zeit sich mal Linux anzuschaun.....

    - - - Aktualisiert - - -

    Antwort von @Volker-Dirr:
    @ULabs Man merkt, dass du noch nie eine große Anwendung geschrieben hast.

  7. #167
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    Standard AW: Kein Windows 11 ohne POPCNT: Microsoft schränkt Prozessor-Anforderungen weiter ein

    Ahja. Nun verabschieden wir uns also endgültig vom inhaltlichen und landen bei der "Ach, du hast doch eh keinen Plan" Keule. Nun weiß ich immerhin, wo ich dran bin und dass wir uns die inhaltliche Diskussion sparen können


  8. #168
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    Standard AW: Kommentar von @Evolver1980

    Antwort von @@mikemike1183:
    @ULabs Danke für die Antwort. Nun, da hast du mich falsch verstanden oder ich mich falsch ausgedrückt. Ich sage nicht, Win ist ein besseres OS da es mehr Nutzer hat, sondern weil es mehr Nutzer hat. Das ist ein Unterschied. Auf der Applikationsseite hat man unter Windoof bessere und professionellere Tools. Und ja, es gibt einiges bei Linux, man ist dabei aber ähnlich wie bei OSX in einem Ökosystem gefangen und kann je nach Anwendung auch in Kompatibilitätsproblemen enden. Und ja, man kann emulieren auf Linux. Aber selbst bei der Installation werden die meisten 08/15 User scheitern. Ich finde deine Aufklärung ja toll und ich würde mir wünschen, dass es mehr Wettbewerb geben würde. Auf Servern finde ich Linux toll. Auf Rechnern kann ich mich mit der Schemata von Linux einfach nicht anfreunden. Ich bin ein Power-User und nutze ein breites Anwendungsspektrum. Und so nutze ich das Fenster einfach aus Bequemlichkeit. Da hab ich kein Bock auf ein, sorry Rumgefrickel, um arbeiten zu können.
    Und ja, ich weiss. Ich habe täglich Berührungspunkte mit Linux. Halt nicht auf meinen Workstations. Die sind btw genügend aktuell, dass TPM 2.0 kein Problem darstellt. Über Nutzen und Risiken dessen kann man natürlich diskutieren. Aber, vielleicht bin ich naiv oder gutgläubig. Aber ich denke nicht alle Welt ist böse. Wie ich anderorts schon geschrieben habe, was nützt ein faires BS, wenn im Netz mit den eigenen Daten rumgeschludert wird. Da spielt es auch keine Rolle mehr, wenn Redmond noch was abgreift. Traurig aber wahr.

  9. #169
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    Standard AW: Kommentar von @Evolver1980

    Das sind viele Themen auf einmal. Bei den Nutzergruppen würde ich mit Differenzieren anfangen: Der 0815 Nutzer wird von sich aus nicht zu GNU/Linux wechseln, weil er davon gar nichts weiß und i.d.R. auch nicht wissen möchte. Der kauft einen PC und nutzt das, was drauf ist - so wurde Windows groß und bleibt es bis heute. Daher der Post, in dem ich darauf verwiesen habe, dass der Marktanteil wenig über die Qualität aussagt. Denn das würde voraussetzen, dass jeder darüber informiert ist und die Entscheidung bewusst trifft. Viele von Ihnen könnten wohl allerdings zu GNU/Linux wechseln, wenn sie jemand unterstützt. Habe ich mit mehreren erfolgreich gemacht. Solche Leute nutzen kaum spezifische Software, sondern Standardsachen wie Browser, Mail usw. Das kann jedes OS. Hinderlich kann wenn dann eher im Einzelfall mal ein Gerätetreiber für den Drucker oder so sein. Der Punkt ist meiner Erfahrung nicht, dass GNU/Linux zu kompliziert sei. Sondern die Leute haben null technisches Verständnis und sind daher mit der Installation eines Betriebssystems grundsätzlich überfordert. Die würden auch kein Windows (neu) installieren, sondern das Gerät an jemanden abgeben, der sich kümmert oder austauschen.

    Bei Power- und professionellen Nutzern kommt es wohl stark auf den Anwendungsfall an. Ich sehe mich da auch drin und bin seit einer Weile mit dem primären Desktop-OS zu GNU/Linux gewechselt. Es gibt noch zwei Windows Programme, für die ich bisher keinen vergleichbaren Ersatz habe. Die werden bei Bedarf in einer VM gestartet. In den Stackoverflow Entwickler-Umfragen liegt GNU/Linux mit wenig Abstand auf Platz 2, sogar noch vor MacOS. Im letzten Jahr waren es um die 40%. Hier hat man also bereits einen ganz anderen Marktanteil als in der gesamten Verbreitung, bei der wir gerade die 3% Marke feiern. Ich habe vergleichsweise Glück, weil viele Programme die ich benötige entweder unter GNU/Linux portiert wurden, oder es vergleichbare Alternativen gibt. Je nachdem was man nutzt, kann man damit auch Pech haben. Wenn man 80% der Zeit in einer Windows-VM verbringen würde, macht der Wechsel noch wenig Sinn. Diese Fälle mag es geben, jedoch trifft das nur einen Teil der Windows-Nutzer.

    Zum Thema "Die Welt ist nicht böse": Die Welt ist sehr allumfassend. Wenn man jedem etwas böses unterstellen würde, hat man ein schwieriges (gar kein?) Leben. Da gehe ich voll mit. Wir reden aber ja gerade von Microsoft und da ist meine Erfahrung eine andere: Deren alleiniges Ziel ist es, Umsatz und Gewinn jedes Jahr anzukurbeln. Man könnte locker eine Master-Arbeit darüber schreiben, wie sie die Nutzer an zig verschiedenen Stellen gängeln, damit diese möglichst genau in die gewünschte Richtung abbiegen. Die zahlreiche Werbung in z.B. Windows für MS Cloudabos sind dabei nur die offensichtlichsten. Das kann man auf viele größere Unternehmen übertragen - schaue als Beispiel z.B. mein Video zu John Deere an. Da nötigt man mit allen Mitteln die Kunden zu teuren Reparaturen in den eigenen Monopol-Werkstätten. Die Liste ließe sich noch weit länger führen, Fazit: Bei Unternehmen (insbesondere großen Konzernen) halte ich es für unrealistisch, denen blind gute Motive zu unterstellen. Das passt in unserem Wirtschaftssystem überhaupt nirgendwo hin. Welcher Konzern wird effektiv belohnt, wenn er gutes für seine Kunden tut? Eher muss er aufpassen, dass er es nicht zu gut mit ihnen meint - sonst gibt es Ärger mit den Aktionären und auf Dauer droht gar die Pleite.

    Zu den Daten: Das halte ich für komplett falsch, in jedem Bereich. Der Logik nach könnte man auch lauter Fast Food essen, weil ja eh alles mit irgendwas verseucht ist. Abseits von dieser düsteren Sicht hat man dann doch einige Möglichkeiten, sowohl bei der Ernährung, als auch in der IT. Es fängt an mit Datensparsamkeit. Du selbst bestimmst wesentlich, wo du dich überhaupt anmeldest und welche Daten du preis gibst. Ob du werbefinanzierte Angebote nutzt (mit der massiven Datensammlung dahinter), oder Alternativen bzw. evtl für häufig genutzte Dienste ein paar Euro zahlst. Für unwichtige Dienste eine spezielle Mailadresse mit ggf. ausgedachten Daten nehmen usw, auch die Liste könnte man noch weiter führen. Ich würde es eher anders herum sehen: Ein vertrauenswürdiges & datensparsames Betriebssystem ist die beste Grundlage dafür. Wenn du z.B. Windows nutzt, sind die Möglichkeiten halt ein Stück weit beschränkt, weil das in jedem Fall ein gewisses Maß an Daten sammelt. Du kannst wenn es Windows sein muss, die auf ein Minimum reduzieren. Das ist schon mal besser als nichts, aber wird niemals optimal sein. Wie von 100% Fast Food Ernährung auf eine Mahlzeit am Tag runter.

    Hier sollte man für sich selbst entscheiden: Was will ich und welche Kompromisse bin ich bereit einzugehen. Trifft man diese Entscheidung mündig, halte ich Überwachung auch für vertretbar, sofern es nur die jeweilige Person betrifft. Analog wie jeder für sich selbst entscheiden kann, seinem Körper durch viele Dinge wie z.B. ungesunde Ernährung, (legale) Drogen usw. zu schaden. Mit den negativen Folgen muss diese Person leben. Sicher kann man nun darüber diskutieren, in wie weit dies gesellschaftlich vertretbar ist, weil so jemand z.B. höhere Kosten verursacht. So weit sind wir übertragen auf Windows aber noch gar nicht.


  10. #170
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    Standard Kommentar von @spiegelboss2820

    Kommentar von @spiegelboss2820:
    Windows 11 ist halt einfach auf nem Ryzen 5 1600 nicht unterstützt. Hat ja nur 6 Kerne und 12 Threads der olle Schinken, einfach unbrauchbar. Zumindest laut Microsoft.

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