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  1. #121
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    Standard AW: Windows Recall ist noch unsicherer, als Microsoft behauptete

    Das sind halt die Konsequenzen des Quasi-Monopols, welches die große Mehrheit über die letzten Jahrzehnte Windows-Dominanz heran getastet hat. Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder sich von MS gängeln lassen und brav über jeden Stock hüpfen, den der Konzern hin hält. Heißt konkret, bis Oktober 2025 zu Windows 11 wechseln mit allem was dazu gehört, wie ich bereits sagte. Oder zu einem freien Betriebssystem wechseln.

    Mag für manche eine unbefriedigende Antwort sein, aber so sieht die Realität aus. Es gibt keinen magischen Knopf, der Konzerne wie MS dazu zwingt, alte Betriebssysteme wie Windows 7 auf ewig zu unterstützen. Die geben bekannt, ein Betriebssystem wird bis Datum X unterstützt, danach ist Ende. Kann man doof finden und seinen Teil dazu beitragen, das zu ändern. Beispielsweise Parteien wählen, die fordern, dass Hersteller ihre Software zur weiteren Pflege der Community übergeben müssen, wenn sie die kommerziell einstellen. Damit könnte ältere Software am Leben gehalten werden, obwohl MS kein Interesse hat. Bis das genügend machen und entsprechende Gesetze tatsächlich umgesetzt werden, bleiben in der Praxis erst mal nur die beiden Möglichkeiten.


  2. #122
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    Standard AW: Windows Recall ist noch unsicherer, als Microsoft behauptete

    Antwort von @robinhood20233:
    @ULabs Man kann es aber abschalten und das ist der entscheidende Punkt.

  3. #123
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    Standard AW: Windows Recall ist noch unsicherer, als Microsoft behauptete

    Sehe ich nicht. Das ist bloß der erste Schritt, um den Fuß in die Tür zu bekommen. Übermorgen sieht es dann anders aus. Insbesondere bei MS gibt es genügend Beispiele, wie sie per Salamitaktik ihre Interessen Schrittweise durchdrücken: Beispielsweise erst automatische Windows-Updates, die man bis Windows 8 steuern konnte (z.B. herunterladen und beim Herunterfahren installieren, wenn es passt). Seit Windows 10 hat man als Nutzer die Kontrolle darüber verloren, MS entscheidet. Nächstes Thema: Cloudkonto-Zwang in Windows? Laut MS damals alles Hysterie, das sei nur eine zusätzliche Alternative für Windows 10, hieß es damals. Erst folgten die Dark Patterns, dann der Zwang zum Cloudkonto mit Windows 11 Home und mittlerweile auch bei Windows 11 Pro. Und nein, die inoffiziellen Hacks sind keine Alternative. Die sind inoffiziell, MS nagelt die zu. Haben sie in der Vergangenheit bereits getan und erst kürzlich mit dem Hack eines gesperrten bzw. nicht existierenden MS Kontos.

    Genau mit der gleichen Nebelkerze versucht es die EU bei der Chatkontrolle ironischerweise mittlerweile auch: Nun wollen sie das auf "freiwilliger Basis" umsetzen, weil es zu großen Widerstand gegen die ursprüngliche Form gibt, die eine Totalüberwachung bedeuten würde. Also geht man einen Schritt zurück und später wieder zwei nach vorne zum Ziel. Ich bin gespannt, ob die Mitglieder ins EU-Parlament sich davon blenden lassen. Dann wird es eine Frage der Zeit sein, bis wir die Chatkontrolle in der ehemals geplanten Form haben werden. Etwas das schon da ist Schrittweise immer mehr zu verschärfen, ist leichter als eine radikale Änderung auf einen Schlag. Gerade bei allem in Richtung Überwachung kann man das seit Jahren beobachten. Das ist der Hauptgrund, warum dort ebenfalls seit längerem eine Überwachungsgesamtrechnung gefordert wird. Da würde die Salamitaktik schnell auffliegen. Und zusätzlich ein Überblick entstehen, wo wir überhaupt gerade stehen, wenn ein Politiker mal wieder nach "Wir brauchen mehr Überwachung" schreit.


  4. #124
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    Antwort von @simon99-de:
    @ULabs das stimmt, leider benötigen viele Programme trotzdem Administrator rechte Bein starten. Teilweise auch Windows interne Software (die Daten werden an einem falschen Ort einfach gespeichert/ Benutzung ohne Bestätigung nicht möglich.)

  5. #125
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    Standard AW: Windows Recall ist noch unsicherer, als Microsoft behauptete

    Das sollte bei halbwegs aktueller Software nicht mehr passieren. Da würde ich mit dem Entwickler Kontakt aufnehmen. Außer die ändert etwas an den Systemeinstellungen, wofür die Rechte technisch nötig sind. Dann ist es wiederum nachvollziehbar und in Ordnung.


  6. #126
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    Standard AW: Windows Recall ist noch unsicherer, als Microsoft behauptete

    Antwort von @robinhood20233:
    @ULabs Wie ich mittlerweile mitbekommen habe ist Microsoft jetzt schon zurück gerudert, das ganze soll opt-in sein, jetzt soll es auch tatsächlich verschlüsselt sein und zwar nur für den jeweiligen Benutzer, ein Admin soll es zwar deaktivieren können (in Firmen), aber nicht aktivieren. Die Entschlüsselung soll nur für die Daten durchgeführt werden, die man sich gerade ansieht, entschlüsselt wird nur mit "hello".

  7. #127
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    Standard AW: Windows Recall ist noch unsicherer, als Microsoft behauptete

    Schon letzte Woche. Hatte ich in meinem Beitrag gegen Ende im Ausblick erwähnt, dass MS das angekündigt hat. Der kleine Schritt zurück ändert an den Argumenten nichts nennenswertes: Es ist immer noch proprietäre Software, die MS kontrolliert und in die sie jederzeit einbauen können, was ihnen lustig ist. Warten sie halt etwas, bis sich alle dran gewöhnt haben und kommen dann mit Recall 365 oder was sie sich als nächstes ausgedacht haben um die Ecke, wie sie es bisher auch gemacht haben.


  8. #128
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    Standard Kommentar von @dot1298

    Kommentar von @dot1298:
    Nur, welches Linux ist jetzt das zukunftssicherste/beste? Debian, Ubuntu, Mint oder was anderes?

  9. #129
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    Standard AW: Windows Recall ist noch unsicherer, als Microsoft behauptete

    Um Zukunftssicher würde ich mir bei denen wenig Sorgen machen. Die basieren alle direkt oder indirekt auf Debian, einem GNU/Linux Urgestein. Das ist älter als ich, seit 1993 wird es regelmäßig gepflegt. Ubuntu ist mit seinen 20 Jahren auch kein Neueinsteiger.
    "Das Beste" gibt es so pauschal nicht. Der Vorteil von GNU/Linux ist ja, dass es eben nicht "das eine" Betriebssystem gibt. Sondern verschiedene Distributionen mit unterschiedlichen Zielgruppen/Schwerpunkten. Wer Spielen möchte (oder aus anderem Grund möglichst aktuell sein), der profitiert z.B. von einer Distribution mit aktueller Software. Wer ein solides System mit möglichst wenig Veränderungen möchte, ist mit eher konservativen Distributionen in ihrem LTS-Zweig für lange Pflege besser beraten.

    Das ist ein etwas anderes Konzept als bei proprietären Betriebssystemen wie Windows/MacOS. Die haben in der Regel nur eine Hauptversion, maximal zwei (derzeit Windows 10 + 11). Da kriegt jeder das Gleiche und muss halt damit leben. Das hat seine Vor- und Nachteile.


  10. #130
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    Standard Kommentar von @basti2k100

    Kommentar von @basti2k100:
    NTFS unterstützt seit Windows 2000 EFS. Damit würde das mit den Admin-Account wegfallen.

    Das Zertifikat um die Daten zu entschlüsselt, ist mit dem PW des Users verschlüsselt. Das PW kann z.B. Dann nur der richtige User machen. Macht das ein Admin von außen, zerschießt er das Zertifikat zum entschlüsseln.

    Aber EFS gibt es nicht in der Home Edition.

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