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Alte Festplatten von privaten Daten richtig säubern (Bild: Michael Lemke / pixelio.de)
Alte Festplatten von privaten Daten richtig säubern (Bild: Michael Lemke / pixelio.de)

Alte Festplatten sicher löschen und weitergeben

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Vorsicht vor dem Papierkorb!

Irgendwann wird jede Festplatte einmal ausgemustert. In Zeiten von kontinuierlich steigenden Datenmengen immer häufiger nicht wegen eines Gerätedefektes, sondern weil mehr Speicherplatz benötigt wird. Abhängig vom Nutzungsverhalten und den vorhandenen Geräten sowie Komponenten macht es nicht selten Sinn, das alte Laufwerk als zusätzliche Festplatte weiterzunutzen. Oder alternativ für wenige Euro ein Festplattengehäuse kaufen, um das Gerät als externe Festplatte verwenden zu können. Werden jedoch keine weiteren Speichermedien benötigt, erscheint der Gedanke die alte Festplatte gebraucht zu verkaufen oder an Freunde/Bekannte zu verschenken sinnvoll. Damit dadurch keine privaten Daten in unbefugte Hände gelangen zeigt folgender Artikel, wie man eine Festplatte vor der Weitergabe richtig löscht.

Trügerisch: Löschen via Windows

Viele löschen ihre Daten einfach mit der von Windows angebotenen Löschfunktion und leeren anschließend den Papierkorb. Augenscheinlich sind die Daten anschließend nicht mehr vorhanden – viele glauben daher, dies wäre zur Weitergabe der Festplatte ausreichend. Leider wiegt diese Funktion den Nutzer in falscher Sicherheit: Windows löscht keinerlei Daten von der Festplatte, sondern markiert lediglich ihre Speicherbereiche als frei. Mit der Zeit werden diese von neuen Daten überschrieben, sodass die ursprünglich gelöschten Daten irgendwann nicht mehr wiederherstellbar sind. Abhängig von der Größe kann dies jedoch etliche Wochen bis Monate dauern und erfordert die aktive Nutzung der Platte. Bis das geschehen ist stehen die Chancen gut, gelöschte Dateien mit spezieller Software wiederherstellen zu können. Zum sicheren Löschen von Dateien ist die Windows-Eigene Löschfunktion daher nicht geeignet!

Ähnliches gilt für die Formatierung über Windows, beispielsweise vor der Installation. Auch hier bleiben die eigentlichen Daten unangetastet. Ob dabei die Datenträgerverwaltung verwendet wird oder die Installationsroutine über ein bootbares Medium (DVD, USB-Stick) ist unerheblich. Auch auf diese Methoden sollte man sich daher nicht verlassen, wenn die Daten nicht in die Hände anderer gelangen sollen.

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Vorsicht vor dem Papierkorb!

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