{"id":10864,"date":"2023-08-16T21:19:04","date_gmt":"2023-08-16T19:19:04","guid":{"rendered":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/?p=10864"},"modified":"2024-12-30T23:20:54","modified_gmt":"2024-12-30T21:20:54","slug":"von-wegen-anti-account-sharing-so-hat-netflix-uns-verappelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/von-wegen-anti-account-sharing-so-hat-netflix-uns-verappelt\/","title":{"rendered":"Von wegen Anti Account-Sharing: So hat Netflix uns ver\u00e4ppelt &#8211; Vorsicht vor Zusatzmitgliedern"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/twitter.com\/netflix\/status\/840276073040371712\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/twitter.com\/netflix\/status\/840276073040371712\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Noch 2017 schrieb Netflix selbst auf Twitter\/X<\/a>: &#8222;Liebe ist das Teilen eines Passworts&#8220; und spielt damit auf Kunden an, die ihr Netflix-Konto gemeinsam mit anderen nutzen. Davon ist nicht viel \u00fcbrig geblieben: Der Konzern will mehr Geld verdienen und k\u00fcndigt an, gegen das Teilen mit Personen au\u00dferhalb des eigenen Haushalts vorzugehen. Viele waren betroffen, machten sich Sorgen, wie Netflix das pr\u00fcfen m\u00f6chte. Doch der Konzern hat uns an der Nase herum gef\u00fchrt: Account-Sharing ist nicht endg\u00fcltig beendet. Zudem haben die offiziellen Zusatzmitglieder entscheidende Nachteile.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was ist Account-Sharing und welche Vorteile bietet es?<\/h2>\n<p>Zur Einordnung beginnen wir mit einen Blick in den Kontext. Netflix bietet verschiedene Abos, die sich in der Aufl\u00f6sung und damit Qualit\u00e4t sowie der Anzahl an maximal gleichzeitig nutzbaren Ger\u00e4ten unterscheiden: Standard (derzeit 12,99\u20ac\/Monat) erlaubt zwei gleichzeitige Streams, bei Premium (17,99\u20ac\/Monat) d\u00fcrfen es maximal vier sein. Um die Kosten zu reduzieren, teilen sich einige die Abo-Geb\u00fchren. Einer bucht beispielsweise Premium f\u00fcr 17,99\u20ac, drei andere Personen zahlen ihm regelm\u00e4\u00dfig den Anteil und nutzen das gleiche Konto. <\/p>\n<p>Man spricht von <strong>Account-Sharing<\/strong>, also dem Teilen eines Kontos mit mehreren Personen. Somit kommt jede Person in diesem Beispiel auf nur rund 4,50\u20ac pro Monat und kann die h\u00f6chste 4K-Aufl\u00f6sung nutzen. Innerhalb eines Haushalts ist das offiziell erlaubt. Doch viele machen es auch dar\u00fcber hinaus: Etwa mit Freunden oder Familienmitgliedern, die in ihrer eigenen Wohnung leben. Einige Zeit hat Netflix dies toleriert &#8211; das Wachstum war so stark, dass man die Kr\u00fcmel ignorierte bzw. duldete, um die Reichweite zu st\u00e4rken. Wer den Dienst \u00fcber ein geteiltes Konto nutzt, ist schlie\u00dflich n\u00e4her an Netflix, als jemand der ihn gar nicht verwendet.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kein Account-Sharing mehr: Das ist seit 2021 passiert<\/h2>\n<p>Auf dem Schirm hat Netflix das Thema schon l\u00e4nger: <a href=\"https:\/\/www.wsj.com\/articles\/using-someone-elses-netflix-password-is-likely-to-get-harder-11616059801\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Bereits 2019 informierte der Konzern seine Investoren<\/a>, dass man nach &#8222;nutzerfreundlichen M\u00f6glichkeiten&#8220; suche, um dagegen vorzugehen. Eigenen Untersuchungen zufolge streamen <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/netflix-streaming-account-disney-passwort-teilen-1.5579735\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/netflix-streaming-account-disney-passwort-teilen-1.5579735\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">100 Millionen Nutzer \u00fcber das Konto eines anderen<\/a>. Erste, scheinbar nur vereinzelte Tests mit Warnmeldungen <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/apps\/passwort-teilen-bei-netflix-geht-das-unternehmen-jetzt-dagegen-vor-a-958ba393-6a07-48b9-bfc7-92d0c4fe6523\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/apps\/passwort-teilen-bei-netflix-geht-das-unternehmen-jetzt-dagegen-vor-a-958ba393-6a07-48b9-bfc7-92d0c4fe6523\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">wurden bereits 2021 bekannt<\/a>. Der Streaming-Anbieter hat von der Pandemie profitiert. Als diese langsam endete, begann Netflix damit, N\u00e4gel mit K\u00f6pfen zu machen: <a href=\"https:\/\/www.buffed.de\/Netflix-Firma-259629\/News\/Passwort-Sharing-Weitergabe-2023-Ende-1410319\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.buffed.de\/Netflix-Firma-259629\/News\/Passwort-Sharing-Weitergabe-2023-Ende-1410319\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">2022 startete eine Testphase, um das gemeinsame Teilen von Konten zu unterbinden<\/a>. Anfang 2023 sollte jeder Mitnutzer entweder extra bezahlen, oder eben auf das Streaming-Angebot verzichten. <a href=\"https:\/\/www.galaxus.de\/de\/page\/netflix-verschiebt-account-sharing-vorerst-27395\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.galaxus.de\/de\/page\/netflix-verschiebt-account-sharing-vorerst-27395\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Der Plan wurde verschoben<\/a> und lange Zeit wurde ger\u00e4tselt, wie eine Umsetzung erfolgen k\u00f6nnte. <\/p>\n<p>Man hatte offenbar Respekt vor diesem 180 Grad Wechsel. Nicht ohne Grund, wie ein Experiment in Spanien zeigt: Dort sind 2\/3 der Zuschauer Mitnutzer eines anderen Kontos. <a href=\"https:\/\/winfuture.de\/news,135874.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Der Konzern hat daher eine Million Nutzer verloren<\/a>. Dies sind inoffizielle Zahlen, da sich Netflix aus taktischen Gr\u00fcnden recht bedeckt h\u00e4lt. Sie zeigen jedoch, wie sehr so eine Aktion nach hinten los gehen kann. Festhalten wollen sie trotzdem an ihrem Plan. Nachdem sie diesen bereits vor geraumer Zeit ihren Aktion\u00e4ren versprochen hatten, w\u00e4re ein Schritt zur\u00fcck schwierig zu kommunizieren gewesen.<\/p>\n<p>Ab Ende Mai 2023 ging es auch in Deutschland los: Da hat Netflix eine E-Mail an die Kontoinhaber gesendet, von denen sie denkt, dass sie ihr Konto mit anderen Personen au\u00dferhalb des Haushalts teilen. Sie informiert, das Teilen sei nur f\u00fcr Personen innerhalb des gleichen Haushalts vorgesehen. Sollte jemand von Au\u00dferhalb dabei sein, muss eine zus\u00e4tzliche Mitgliedschaft f\u00fcr 4,99\u20ac monatlichen Aufpreis gebucht werden. Oder die Person legt sich ein eigenes Abo an. Hierf\u00fcr wurde eine Funktion eingebaut, um Profile auf ein neues Konto \u00fcbertragen zu k\u00f6nnen. Konsequenzen oder gar Drohungen enth\u00e4lt sie nicht. Die Nachricht erweckt den Eindruck, als ob Netflix seine Konditionen ver\u00e4ndert hat und der Nutzer soll bitte pr\u00fcfen, ob er handeln muss.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Viele Einschr\u00e4nkungen: Die Zusatzmitglieder sind das trojanische Pferd<\/h2>\n<p>M\u00f6chte man Netflix weiterhin gemeinsam nutzen, muss man dazu zahlen &#8211; klingt auf den ersten Blick zumindest halbwegs fair. Allerdings besitzt selbst dieser offizielle Weg starke Einschr\u00e4nkungen: Erst ab Standard (am zweitteuersten f\u00fcr 12,99\u20ac\/Monat) ist es \u00fcberhaupt m\u00f6glich und erlaubt nur ein zus\u00e4tzliches Mitglied. Du hast dein Konto mit zwei Personen geteilt? Dann ist doppelter Aufpreis f\u00e4llig: Selbst beim gr\u00f6\u00dften Abo f\u00fcr 17,99\u20ac\/Monat sind es maximal zwei Zusatzmitglieder. Hier werden statt 17,99\u20ac dann zus\u00e4tzlich 2 * 4,99\u20ac und somit insgesamt 27,97\u20ac f\u00e4llig. Bei mehr als zwei Personen sind weitere Konten notwendig. <a href=\"https:\/\/help.netflix.com\/de\/node\/123279\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/help.netflix.com\/de\/node\/123279\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Jedes Zusatzmitglied besitzt zudem nur ein einziges Ger\u00e4t, auf dem man die Inhalte parallel nutzen kann<\/a>. Herunterladen ist generell nur auf einem Smartphone\/Tablet m\u00f6glich, nur ein Profil l\u00e4sst sich anlegen. Es ist damit fast nur f\u00fcr Einzelpersonen sinnvoll nutzbar. Kurzum: Es wird in jedem Fall teurer, f\u00fcr manche zus\u00e4tzlich eingeschr\u00e4nkter\/komplizierter.<\/p>\n<p>Wer als Single ein eigenes Abo bucht, hat ohne Account-Sharing <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/meinung\/Account-Sharing-bei-Netflix-Ein-Mittelfinger-an-alle-Singles-9065508.html?wt_mc=rss.red.ho.ho.rdf.beitrag.beitrag\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.heise.de\/meinung\/Account-Sharing-bei-Netflix-Ein-Mittelfinger-an-alle-Singles-9065508.html?wt_mc=rss.red.ho.ho.rdf.beitrag.beitrag\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">weiterhin ein schlechtes Angebot<\/a>: Die Pakete b\u00fcndeln nach wie vor Bildqualit\u00e4t mit der Anzahl an gleichzeitigen Ger\u00e4ten. F\u00fcr Full-HD (seit Jahren Standard) zahlen sie den Aufpreis eines zweiten parallelen Ger\u00e4ts mit. Wer 4k m\u00f6chte, muss sogar 4 Ger\u00e4te mitbezahlen &#8211; obwohl er nur eines nutzen m\u00f6chte. Durch ein geteiltes Konto konnte man im besten Falle 4k Inhalte auf bis zu 4 Personen aufteilen und jeder zahlte mit 4,50\u20ac\/Monat einen Preis, den viele sicherlich als Fair einstufen w\u00fcrden.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie verhindert und sanktioniert Netflix Account-Sharing?<\/h2>\n<p>Aber es wird noch interessanter. \u00dcber Monate wurde viel gemutma\u00dft, wie Netflix das Verbot in der Praxis kontrollieren und umsetzen m\u00f6chte &#8211; ohne treue zahlende Kundschaft gro\u00df zu \u00e4rgern. <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20230131144432\/https:\/\/help.netflix.com\/en\/node\/123277\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20230131144432\/https:\/\/help.netflix.com\/en\/node\/123277\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Im Januar 2023 tauchte eine englischsprachige Netflix Hilfeseite auf:<\/a> Nach sp\u00e4testens 31 Tagen muss sich jedes Ger\u00e4t am Netzwerk (meist WLAN) des Hauptstandortes anmelden und einen Inhalt streamen, sonst wird es gesperrt. Aufgehoben werden kann die Sperre f\u00fcr 7 Tage mit einem per E-Mail an den Kontoinhaber gesendeten Code. Eine offizielle Ank\u00fcndigung gab es nicht. Als Medien auf die Hilfeseite aufmerksam wurden, setzte sie Netflix kommentarlos auf die alte Fassung ohne diese Einschr\u00e4nkungen zur\u00fcck. Seit dem gab es keinerlei Informationen, wie geteilte Konten sanktioniert werden sollen.<\/p>\n<p>Daher <a href=\"https:\/\/winfuture.de\/news,1365531.html\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/winfuture.de\/news,1365531.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">fragte Golem im Juni 2023 nach<\/a>, die \u00fcberraschende Antwort: Gar nicht. Es folgt keine K\u00fcndigung des Kontos oder &#8222;irgendeine sonstig geartete Form von Konsequenzen&#8220;. Kann man also einfach weitermachen wie bisher? Nachdem Netflix \u00fcber Jahre daraus ein gro\u00dfes Thema gemacht hat und immer wieder betonte, bald etwas dagegen zu unternehmen?<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ehrliche Zusatzmitglieder werden am meisten geg\u00e4ngelt<\/h2>\n<p>Wer sich dem n\u00e4chsten Netflix Preisaufschlag durch Zusatzmitglieder beugt, bekommt einen weiteren Teil der Wahrheit zu sp\u00fcren, die ebenfalls nicht gro\u00df angek\u00fcndigt wurde: F\u00fcr ein offizielles Konto mit mehreren Haushalten muss der Kontoinhaber zuerst einen Hauptstandort festlegen. Ab diesem Zeitpunkt werden Zugriffe au\u00dferhalb dieses Standortes jedoch verweigert! Diese Einschr\u00e4nkung ist neu und betrifft klassische Einzelkonten nicht. Mobile Ger\u00e4te im Mobilfunknetz oder an Hotspots sind davon ausgenommen. Wer mit dem Handy unterwegs schaut, bekommt also kein Problem. <\/p>\n<p>Laptop\/Tablet bei dem Partner, der Partnerin, den Eltern usw. hingegen schon: Hier scheint <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Account-Sperre-So-laesst-sich-Netflix-am-Zweitwohnsitz-nutzen-9180842.html?wt_mc=rss.red.ho.ho.rdf.beitrag.beitrag\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/help.netflix.com\/de\/node\/24853\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Netflix die 1-Monatsregel \u00fcbernommen zu haben<\/a>, allerdings noch etwas komplizierter: Man muss daf\u00fcr ein Mobilger\u00e4t (Smartphone\/Tablet) am Hauptwohnsitz im Netzwerk anmelden. Ger\u00e4te an anderen Orten lassen sich f\u00fcr einen Monat <em>freischalten<\/em>, wenn dieses Mobilger\u00e4t mitgef\u00fchrt wird und sich im gleichen Netz befindet, wie das andere Ger\u00e4t, auf dem man konsumieren m\u00f6chte (Fernseher, PC, Laptop usw).<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">&#8230;und das mit Erfolg<\/h2>\n<p>Man k\u00f6nnte meinen, dass Netflix damit den n\u00e4chsten Schiffbruch erleidet. Tats\u00e4chlich erf\u00fcllt der Streaming-Anbieter die Erwartungen der Finanzm\u00e4rkte nicht ganz und k\u00fcndigt daher an, noch mehr f\u00fcr st\u00e4rkeres Wachstum tun zu wollen. Aber die Kundenbilanz <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Netflix-gewinnt-ueberraschend-viele-Kunden-article24273128.html\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Netflix-gewinnt-ueberraschend-viele-Kunden-article24273128.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">ist erstaunlich positiv<\/a>: Netflix gewann innerhalb von Monaten satte 5,9 Millionen neue Kunden hinzu, etwa 3x so viel, wie prognostiziert. Offensichtlich haben Monatelange Drohungen, dass bald etwas unternommen wird zusammen mit einer subtilen E-Mail ausgereicht, damit einige Menschen freiwillig mehr bezahlen. F\u00fcr die gibt es obendrein noch neue Schutzma\u00dfnahmen.<\/p>\n<p>Wirklichen Gegenwind gab es kaum. Zwar kam es k\u00fcrzlich <a href=\"https:\/\/www.pcgameshardware.de\/Streaming-Dienst-Thema-268201\/News\/Abmahnung-wegen-Netflix-Unterkonto-1424885\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.pcgameshardware.de\/Streaming-Dienst-Thema-268201\/News\/Abmahnung-wegen-Netflix-Unterkonto-1424885\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">zu einer Abmahnung durch den Bundesverband der Verbraucherzentralen<\/a>. Hierbei ging es jedoch lediglich um die nicht legale Beschriftung des Knopfes, womit man eine Zusatzmitgliedschaft bucht: <strong>Zusatzmitglied starten<\/strong> war unzul\u00e4ssig, weil es zum Schutz der Verbraucher seit einiger Zeit verpflichtend ist, bei kostenpflichtigen Aktionen klar darauf hinzuweisen. Schon <strong>Zahlungspflichtige Zusatzmitgliedschaft bestellen<\/strong> w\u00e4re ausreichend, um dieses Problem aus der Welt zu schaffen. <\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit: Netflix hat euch erfolgreich ver\u00e4ppelt<\/h2>\n<p>Das kann man zum aktuellen Zeitpunkt recht klar sagen, denn gegen das bisher g\u00e4ngige Account-Sharing hat Netflix nicht nur nichts unternommen. Es ist sogar attraktiver als vorher, da es im Gegensatz zur neuen Zusatzmitgliedschaft weder Aufpreis kostet, noch zus\u00e4tzliche Einschr\u00e4nkungen beinhaltet. Vom Marketing her ist das clever: Gutgl\u00e4ubige Menschen zahlen drauf, w\u00e4hrend unwillige mangels Einschr\u00e4nkungen nicht zur K\u00fcndigung motiviert werden.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chste Idee zur Steigerung des Umsatzes von Netflix ist bereits in Arbeit: Man m\u00f6chte Zusatzmitglieder auf Dauer in eigene Abonnenten umwandeln, welche den vollen (also h\u00f6heren) Preis bezahlen. Das erkl\u00e4rt auch die zuvor genannten Einschr\u00e4nkungen. <a href=\"https:\/\/t3n.de\/news\/netflix-abschaffung-basis-abo-1561216\/?utm_source=rss&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=news\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/t3n.de\/news\/netflix-abschaffung-basis-abo-1561216\/?utm_source=rss&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=news\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Das g\u00fcnstigste kostenpflichtige Abonnement soll au\u00dferdem verteuert werden<\/a>. Entweder zahlt man selbst mehr, oder der Konzern profitiert indirekt durch die Erl\u00f6se eures Werbekonsums. Ich bin gespannt, ob es Netflix hier auch gelinkt, gen\u00fcgend Menschen durch geschickte Kommunikation in die gew\u00fcnschte Richtung zu lenken.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Weitere Quellen\/Informationen<\/h2>\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>10.02.2023 Account-Sharing: Kanadische Netflix-Abonnenten ziehen reihenweise die Rei\u00dfleine\r\nhttps:\/\/www.gamestar.de\/artikel\/account-sharing-kanadische-netflix-ziehen-reissleine,3389789.html<\/li>\n<li>02.06.2023 Kostenpflichtiges Account-Sharing: Netflix Plan k\u00f6nnte schieflaufen\r\nhttps:\/\/www.pcgameshardware.de\/Streaming-Dienst-Thema-268201\/News\/Netflix-Konto-Sharing-1421105\/<\/li>\n<li>03.06.2023 Netflix k\u00f6nnte wegen Account-Sharing-Geb\u00fchr Millionen von Kunden verlieren\r\nhttps:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000173074\/netflix-koennte-wegen-account-sharing-gebuehr-millionen-von-kunden-verlieren?ref=rss<\/li>\n<li>10.06.2023 Netflix USA: Ma\u00dfnahmen gegen Account-Sharing lassen Abozahlen steigen\r\nhttps:\/\/www.computerbase.de\/2023-06\/netflix-usa-massnahmen-gegen-account-sharing-lassen-abozahlen-steigen\/<\/li>\n<li>20.07.2023 Nach Aus f\u00fcr Passwort-Sharing: Netflix mit Schub bei Abo-Zahlen\r\nhttps:\/\/t3n.de\/news\/vorgehen-trittbrettfahrer-netflix-abo-zahlen-1565438\/?utm_source=rss&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=news<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch 2017 schrieb Netflix selbst auf Twitter\/X: &#8222;Liebe ist das Teilen eines Passworts&#8220; und spielt damit auf Kunden an, die ihr Netflix-Konto gemeinsam mit anderen nutzen. 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