{"id":11119,"date":"2025-11-29T14:43:06","date_gmt":"2025-11-29T13:43:06","guid":{"rendered":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/?p=11119"},"modified":"2025-12-02T19:44:16","modified_gmt":"2025-12-02T18:44:16","slug":"rs-vs-selbst-hosten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/rs-vs-selbst-hosten\/","title":{"rendered":"Raspberry Pi\/Heimserver vs Cloud\/Rechenzentrum: Was ist besser?"},"content":{"rendered":"<p>Raspberry Pi\/Heimserver wie Mini-PCs oder doch lieber externen (Cloud-) Hoster? In diesen Beitrag werden diese zwei M\u00f6glichkeiten miteinander verglichen. So kannst du herausfinden, welche davon f\u00fcr dich und deine Projekte am besten geeignet ist und wo m\u00f6gliche Stolperfallen lauern! Inklusive m\u00f6glicher Kompromisse &amp; Alternativen.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ausgangsszenario: Du m\u00f6chtest Serverdienste betreiben<\/h2>\n<p>Voraussetzung ist in jedem Falle der Bedarf, einen (Mini-) Server f\u00fcr einen oder mehrere Serverdienste zu betreiben. Du m\u00f6chtest also nicht blo\u00df Konsument von den Diensten anderer sein, wie beispielsweise diesen Artikel, den du gerade lie\u00dft. Sondern selbst aktiv am Web bzw. Internet teilnehmen und etwas f\u00fcr dich selbst oder andere bereitstellen. Die M\u00f6glichkeiten sind dabei vielf\u00e4ltig, im Folgenden einige Beispiele:<\/p>\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Eine Webseite oder einen Blog betreiben<\/li>\n<li>Eine private Cloud, um die Kontrolle \u00fcber deine Daten zu behalten<\/li>\n<li>Einen eigenen Server f\u00fcr Spiele, wie zum Beispiel <a href=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/spigot-minecraft-server-auf-docker-mit-docker-compose-wir-containerisieren-eine-java-anwendung-x86-server-und-raspberry-pi\/\" data-type=\"post\" data-id=\"9124\">dem bekannten Minecraft<\/a><\/li>\n<li>Dein eigenes soziales Netzwerk mit Mastodon &amp; co.<\/li>\n<li>Dein eigenes &#8222;Netflix&#8220; Streaming-Center f\u00fcr Filme, Serien usw.<\/li>\n<li>Freie, unabh\u00e4ngige Zentrale zur Heimautomatisierung<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Liste lie\u00dfe sich beliebig weiter f\u00fchren. In jedem Falle brauchst du ein System (Server), auf dem die gew\u00fcnschten Dienste installiert und f\u00fcr einen bestimmten Personenkreis (Familie, Freunde, \u00d6ffentlichkeit, &#8230;) bereitgestellt werden. Im Falle von Clouddiensten betreibt jemand anders den Server. Genau das willst du nicht, wenn du dich f\u00fcr das selbst hosten interessierst. Auch daf\u00fcr gibt es genug Grunde: Lernen, Schutz der Privatsph\u00e4re, Sicherheit, Kosten etc.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Abgrenzung im Cloud-Hype<\/h2>\n<p>Da insbesondere <em>Cloud<\/em> zu einem Marketing-Buzzword verkommen ist, das inflation\u00e4r f\u00fcr v\u00f6llig verschiedene Dinge eingesetzt wird, sollten wir uns klar machen, worum es geht und worum nicht: Bei Raspberry Pis oder Heimservern haben wir einen physischen Computer mit voller Kontrolle. Prinzipiell kann jede Software darauf installiert werden. M\u00f6chten wir das Auslagern, bieten Hoster zum einen dedizierte Hardware (teils <em>dedicated<\/em> oder <em>root<\/em>-Server genannt) an &#8211; auch hier l\u00e4uft ein physischer PC nur f\u00fcr uns. Vergleichbar mit einem Einfamilienhaus. Alternativ dazu virtuelle Server, bei dem ein dediziertes System virtualisiert wird. Jeder Kunde hat eine eigene VM mit vollst\u00e4ndiger Kontrolle \u00fcber das Betriebssystem, die jedoch auf gemeinsam genutzter Infrastruktur liegt. Wie bei einer Mietwohnung, in der man sich das Haus teilt und jeder seine abgeschlossene Wohnung besitzt. Gerade f\u00fcr kleinere Projekte wie private Blogs reicht ein virtueller Server oft aus.<\/p>\n<p>Cloudserver sollten sich durch besondere Skalierbarkeit und Flexibilit\u00e4t auszeichnen. Der Aspekt, um den es in diesem Beitrag geht: Bei allem dieser drei Serverarten habt ihr ein vollwertiges Betriebssystem mit SSH-Zugang. Es gibt noch andere Bereitstellungsformen, die als Cloud-Hosting angeboten werden, etwa SaaS. Dort seid ihr wesentlich eingeschr\u00e4nkter, da nur eine bestimmte Software zur Verf\u00fcgung gestellt wird. Bekanntere Beispiele sind Outlook Online, Teams und andere Vertreter aus Microsoft 365. Um derartige Clouddienste dreht sich dieser Beitrag <em>nicht<\/em>: Sondern um Alternativen zu Heimservern, die ihr selbst verwaltet und kontrolliert.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Heimserver: Volle Kontrolle mit Verpflichtungen<\/h2>\n<p>Hierbei spielt es keine Rolle, ob du einen Mini-PC, Raspberry Pi oder anderen Einplatinencomputer verwendest. Diese unterscheiden sich im Detail, etwa in der Prozessorarchitektur. F\u00fcr bestimmte Anwendungsf\u00e4lle mag das relevant sein, beispielsweise f\u00fcr speziellere Software, die nur auf X86 l\u00e4uft. Hier geht es jedoch um die grunds\u00e4tzlichen Vor- und Nachteile von selbst betriebenen (Mini-) Servern.<\/p>\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Vorteile<\/h3>\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Volle Kontrolle \u00fcber die Daten, da sie physisch in den eigenen vier W\u00e4nden liegen<\/li>\n<li>Man kann die gesamte Infrastruktur absichern, wie es den eigenen Anforderungen entspricht &#8211; statt zu hoffen, dass ein Hoster z.B. seine physischen Server zeitig aktualisiert oder sich gegen Ransomware sch\u00fctzt<\/li>\n<li>Direkter Zugriff auf interne Hardware, ohne \u00fcber das Internet gehen zu m\u00fcssen (z.B. lokale Sensoren)<\/li>\n<li>Keine Einschr\u00e4nkungen in der Hardware oder Software: Du kannst das nutzen oder sogar selbst zusammen stellen, was am besten passt!<\/li>\n<li>Schnelle Anbindung an das Heimnetzwerk, weil die Daten nicht \u00fcber das Internet flie\u00dfen m\u00fcssen (macht sich vor allem bei gr\u00f6\u00dferen Dateien\/langsameren Internetanschl\u00fcssen bemerkbar)<\/li>\n<li>Als laufende Kosten f\u00e4llt nur der Stromverbrauch an, dies ist zudem recht kalkulierbar<\/li>\n<\/ul>\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Welche m\u00f6glichen Nachteile hat ein Heimserver?<\/h3>\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Bandbreite in Richtung Internet entspricht der Uploadgeschwindigkeit des Internetanschlusses. Sie ist selbst bei h\u00f6heren Geschwindigkeiten vergleichsweise gering. Beispiel: 1&amp;1 50 Mbit Download, 10 Mbit Upload. F\u00fcr kleinere Webseiten kann das reichen, der Austausch gr\u00f6\u00dferer Dateien dauert entsprechend l\u00e4nger.<\/li>\n<li>Man ben\u00f6tigt eine \u00f6ffentlich erreichbare IP (V4) Adresse. Manche Anbieter sparen sich diese, mit DSL-Light funktioniert es beispielsweise nicht. Au\u00dferdem muss bei wechselnden IP-Adressen (Zwangstrennung nach 24 Stunden ist bei DSL verbreitet) ein DynDNS-Anbieter konfiguriert werden. Durch den IP-Wechsel gibt es bei der Zwangstrennung einen kurzen Ausfall. Das ist meist unproblematisch, da dieser Nachts stattfindet.<\/li>\n<li>Verantwortung f\u00fcr die Hardware: F\u00e4llt beispielsweise etwas aus, muss man sich um Ersatz k\u00fcmmern. Es k\u00f6nnen dadurch ungeplante Kosten (z.B. Festplattenaustausch) anfallen.<\/li>\n<li>Mailserver lassen sich technisch zuhause betreiben, sind im Alltag jedoch unbrauchbar &#8211; die meisten Anbieter unterstellen ihnen Spam, sodass die Mails im Spamordner landen oder gar nicht zugestellt werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Cloudserver\/vServer\/VPS: Hardware auslagern<\/h2>\n<p>Hinter all diesen Begriffen steckt die Auslagerung der Hardware-Server in ein externes Rechenzentrum. Dort k\u00fcmmert sich der Betreiber um die Systeme und vermietet entweder virtuelle oder physische Server. Die Bezeichnungen variieren: vServer und VPS sind klassische virtuelle Server. Teilweise werden diese auch als Cloudserver bezeichnet, um vom Cloud-Hype zu profitieren. Manche bieten bei Cloudservern eine h\u00f6here Flexibilit\u00e4t, wie etwa die nachtr\u00e4gliche Skalierung von VMs. Ich fasse all dies unter <strong>externen Hostern<\/strong> zusammen.<\/p>\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Vorteile von externen Servern<\/h3>\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Keine Verantwortung f\u00fcr die Hardware, um Defekte muss sich der Betreiber k\u00fcmmern (SLAs f\u00fcr m\u00f6gliche Ausfalldauer beachten!)<\/li>\n<li>Mehr Ressourcen\/Server k\u00f6nnen dazu gebucht werden, ohne ggf. Hardware aufzur\u00fcsten oder austauschen zu m\u00fcssen<\/li>\n<li>Bandbreite meist deutlich h\u00f6her als zuhause (gerade bei virtuellen Servern variiert dies je nach Anbieter\/Auslastung)<\/li>\n<li>Bei professionellen Hostern ist die Ausfallzeit i.d.R. vergleichsweise gering, da diese gegen St\u00f6rungen gesch\u00fctzt sind (Unterbrechungsfreie Stromversorgung, redundante Anbindung usw)<\/li>\n<\/ul>\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Nachteil der externen Hoster<\/h3>\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Monatliche Kosten, die v.a. f\u00fcr leistungsstarke Server oder Systeme mit gro\u00dfem Speicherbedarf vergleichsweise hoch sein k\u00f6nnen<\/li>\n<li>Flexibilit\u00e4t hat mehr oder weniger Grenzen: Wer z.B. nur mehr Arbeitsspeicher ben\u00f6tigt, kann teilweise nicht ausschlie\u00dflich den RAM dazu buchen. Sondern muss ein gr\u00f6\u00dferes Paket w\u00e4hlen, in dem man auch f\u00fcr andere Dinge (mehr Speicher\/CPU-Kerne) bezahlen muss, die gar nicht ben\u00f6tigt werden<\/li>\n<li>Man verliert die physische Kontrolle \u00fcber die Daten. Vor allem im EU-Ausland droht Missbrauch durch schw\u00e4chere Sicherheits- und Datenschutzgesetze. Teilweise l\u00e4sst sich dies mit Verschl\u00fcsselung lindern.<\/li>\n<li>K\u00fcmmert sich der Hoster nicht ausreichend um die Absicherung, habt ihr den Schaden &#8211; man muss dem Anbieter also vertrauen<\/li>\n<li>Da alles \u00fcbers Internet l\u00e4uft, ben\u00f6tigt ihr vor allem f\u00fcr gro\u00dfe Daten (z.B. private Cloud) eine schnelle Internetanbindung &#8211; sonst wird es z\u00e4h<\/li>\n<\/ul>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Vorteil oder Nachteil? Nicht immer eindeutig<\/h2>\n<p>Es gibt auch Dinge, die man auf beiden Seiten sehen kann &#8211; je nachdem, wie man sie betrachtet. Bei einem Heimserver besch\u00e4ftigst du dich mit Hardware-Themen: Passende Systeme\/Komponenten suchen, evtl. zusammen bauen, installieren, einrichten, Virtualisierung in der Praxis und so weiter. Das kann von Vorteil sein, wenn man sich daf\u00fcr interessiert und\/oder eine berufliche Karriere in der IT-Branche starten m\u00f6chte. Ist all das nicht der Fall, empfindet manch einer dies m\u00f6glicherweise als unangenehme Arbeit.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich sieht es mit den Kosten aus. Ein Heimserver kostet einmalig in der Anschaffung, danach f\u00e4llt \u00fcber viele Jahre nur der Stromverbrauch an. Diesen kannst du reduzieren: Den Server abschalten, wenn er nicht gebraucht wird (z.B. Nachts). Im besten Falle reduziert eine Photovoltaikanlage die Stromkosten zus\u00e4tzlich und ist damit ggf. sogar g\u00fcnstiger, als ein gemieteter Server. Fremdgehostet muss man jeden Monat daf\u00fcr zahlen.<\/p>\n<p>M\u00f6chte man Dienste ins Internet stellen (z.B. ein \u00f6ffentlicher Blog), ist ein externer Hoster tendenziell die bessere Wahl: Vor allem wenn die Seite stark besucht ist oder gr\u00f6\u00dfere Downloads beinhaltet, profitieren Besucher von der Bandbreite. Eine private Cloud hingegen m\u00f6chte man ggf. schon aus Sicherheitsgr\u00fcnden so weit wie m\u00f6glich aus dem Internet heraus halten. Wird viel Speicher ben\u00f6tigt, kann dies zudem teuer werden. Der Heimserver ist standardm\u00e4\u00dfig nicht im Internet erreichbar. Braucht man das nicht, erh\u00f6ht dies die Sicherheit und senkt das Risiko erfolgreicher Angriffe.<\/p>\n<p>Manche Aspekte sind f\u00fcr gewisse Anwendungsf\u00e4lle kein Problem bzw. akzeptabel. Wer etwa eine private Webseite mit einer Hand voll Besucher zuhause betreibt, wird sich wahrscheinlich wenig daran st\u00f6ren, wenn diese durch z.B. einen DSL-Ausfall gelegentlich mal f\u00fcr ein paar Minuten nicht erreichbar sein sollte. Die private Cloud mit einer Hand voll Freunde\/Familienmitglieder kann das sicherlich ebenfalls verkraften. Wer dagegen gr\u00f6\u00dfere Projekte betreibt und evtl. sogar Geld damit verdient, wird dies wohl anders bewerten.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">So findest du die beste L\u00f6sung<\/h2>\n<p>Es l\u00e4sst sich daher nicht pauschal sagen, welcher der beiden Wege besser oder schlechter ist. Man stelle sich etwa einen Haushalt mit 16 Mbit Upload und 1 Mbit Upload vor. Wer hier eine kleine Cloud betreiben m\u00f6chte, um Freunden und Familie gr\u00f6\u00dfere Mengen von Daten zur Verf\u00fcgung zu stellen, wird wahrscheinlich nicht gl\u00fccklich werden. Ein anderer Haushalt, der zuverl\u00e4ssig 50 Mbit Upload besitzt, gro\u00dfen Wert auf Datenschutz und Sicherheit legt, der kann dagegen die eigene private Cloud umsetzen und mit z.B. einem VPN vom Internet aus zus\u00e4tzlich sch\u00fctzen. <\/p>\n<p>Man sollte sich daher zun\u00e4chst einige Gedanken \u00fcber sein Vorhaben machen:<\/p>\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Was soll konkret umgesetzt werden und welche \u00c4nderungen sind in den n\u00e4chsten Jahren zu erwarten?<\/li>\n<li>Worauf lege ich am meisten Wert? Beispielsweise Verf\u00fcgbarkeit, Sicherheit, Datenschutz, geringe Kosten, &#8230;<\/li>\n<li>Wie lauten die Rahmenbedingungen? (Geschwindigkeit Internetanschluss, maximal verf\u00fcgbare Bandbreite, &#8230;)<\/li>\n<li>Wie viel Budget kann investiert werden und was ist ggf. schon vorhanden?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Abh\u00e4ngig davon ist manches schon von vorne herein nur eingeschr\u00e4nkt oder gar nicht m\u00f6glich. Wichtig ist auch: Es muss keine Entweder-Oder L\u00f6sung sein! Gerade wenn es um mehrere unterschiedliche Projekte geht, kann es am sinnvollsten sein, beides miteinander zu verbinden. Bei U-Labs beispielsweise liegen die \u00f6ffentlich erreichbaren Dienste auf einem gemieteten Server bei Hetzner. Internes sowie die Nextcloud wird von einem Heimserver bereitgestellt.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">M\u00f6gliche Alternativen<\/h2>\n<p>Alternativ kann ein Kompromiss m\u00f6glich sein: Wer etwa am meisten Wert auf Sicherheit und Datenschutz legt, aber aufgrund der Rahmenbedingungen die Systeme nicht komplett selbst betreiben kann, greift m\u00f6glicherweise doch auf einen externen Anbieter zur\u00fcck &#8211; ergreift aber zus\u00e4tzliche Schutzma\u00dfnahmen wie eine <a href=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/sicherer-cloudspeicher-3-gruende-warum-du-dropbox-onedrive-google-drive-co-selbst-verschluesseln-solltest\/\" data-type=\"post\" data-id=\"10173\">Ende-zu-Ende-Verschl\u00fcsselung seiner Daten<\/a>, um die Risiken der Auslagerung zu minimieren. So ist er gegen jegliche Kompromittierung des Anbieters gesch\u00fctzt, vorausgesetzt die eingesetzte Cryptografie ist stark und ohne Hintert\u00fcren.<\/p>\n<p>Wer sich f\u00fcr einen externen Hoster entscheidet, sollte generell Anbieter aus Deutschland oder zumindest der EU bevorzugen. Vor allem im EU-Ausland gelten oft deutlich geringere Standards, die eine Gefahr f\u00fcr eure Daten darstellen. In den Snowden-Dokumenten wurde ab 2013 detailliert beschrieben, mit welchen fragw\u00fcrdigen bis perfiden Methoden die Daten nicht nur abgegriffen und missbraucht, sondern teilweise sogar manipuliert werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Raspberry Pi\/Heimserver wie Mini-PCs oder doch lieber externen (Cloud-) Hoster? In diesen Beitrag werden diese zwei M\u00f6glichkeiten miteinander verglichen. So kannst du herausfinden, welche davon f\u00fcr dich und deine Projekte am besten geeignet ist und wo m\u00f6gliche Stolperfallen lauern! 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