{"id":13789,"date":"2025-08-15T23:39:37","date_gmt":"2025-08-15T21:39:37","guid":{"rendered":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/?p=13789"},"modified":"2025-08-15T23:42:53","modified_gmt":"2025-08-15T21:42:53","slug":"bilder-verkleinern-formate","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/bilder-verkleinern-formate\/","title":{"rendered":"So verkleinerst du deine Bilder drastisch"},"content":{"rendered":"<p>Bilder sind seit Jahren allgegenw\u00e4rtig, sie werden in Massen erstellt &amp; verbreitet. Zus\u00e4tzlich steigt der Speicherbedarf pro Datei seit Jahren. Doch das muss nicht sein: Dieser Beitrag zeigt dir verschiedene Formate, um den Platzbedarf deiner Fotos zu reduzieren. Man kann sie mit nahezu jedem g\u00e4ngigen Bildbearbeitungsprogramm nutzen &#8211; ich verwende das freie GIMP. Aufnahmeger\u00e4te wie Kameras &amp; Smartphones bieten in den Einstellungen zu dem oft mehr oder weniger umfangreiche M\u00f6glichkeiten f\u00fcr das Ausgabeformat.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Warum Bilder immer gr\u00f6\u00dfer werden <\/h2>\n<p>Ein mit dem 2005 erschienenen Nokia 6230i geschossenes Foto belegt gerade einmal rund 82 KB Speicherplatz, umgerechnet 0,082 MB. Die ersten Handys mit integrierter Kamera brachte Nokia 2002 auf den Markt &#8211; davor war eine separate Digitalkamera notwendig. Heute belegen Bilder mehrere tausend KB, bei manchen Digitalkameras in bester Qualit\u00e4t sogar bis zu 20.000 KB (20 MB).<\/p>\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/2024-08-31_13-03.avif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"385\" height=\"127\" src=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/2024-08-31_13-03.avif\" alt=\"\" class=\"wp-image-13749\" srcset=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/2024-08-31_13-03.avif 385w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/2024-08-31_13-03-300x99.avif 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 385px) 100vw, 385px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n<p>Der Hauptgrund liegt nat\u00fcrlich am technischen Fortschritt: Heutige Kameras k\u00f6nnen weitaus mehr Bildinformationen erfassen und speichern, als damals. Die Aufl\u00f6sung des Bildes ist deutlich gestiegen. F\u00fcr Handys gilt das um so mehr, wie f\u00fcr jegliche Digitalkameras. Das kann man sehen: Die mit dem Nokia 6230i aufgenommenen Bilder sind selbst bei guten Lichtverh\u00e4ltnissen mit 100% Zoom bestenfalls befriedigend. Viele wirken verwaschen, es fehlt Kontrast und Sch\u00e4rfe. Sp\u00e4testens beim Vergr\u00f6\u00dfern wird das Bild noch unscharfer. Selbst g\u00fcnstige Handys erzeugen deutlich ansprechende Bilder.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Welche Probleme Technik aus den 80ern\/90ern heute macht<\/h2>\n<p>W\u00e4hrend sich die Kameras weiterentwickelt haben, stammt das auch 2024 \u00fcberwiegend genutzte Bildformat JPEG aus den fr\u00fchen 1990er Jahren. Seine Urspr\u00fcnge reichen sogar bis in die sp\u00e4ten 80er zur\u00fcck. Es wurde nicht f\u00fcr die technischen M\u00f6glichkeiten entwickelt, die Jahrzehnte sp\u00e4ter erst entstanden sind. Folglich sind Bilder gr\u00f6\u00dfer, als sie sein m\u00fcssten.<\/p>\n<p>Das Format hat darauf einen wesentlichen Einfluss. Ich habe daher mehrere Messungen mit verschiedenen Bildformaten durchgef\u00fchrt. Dar\u00fcber hinaus gibt es jedoch noch weitere Tipps &amp; Tricks, die zu deutlich kleineren Dateien f\u00fchren &#8211; selbst mit Klassikern wie JPEG oder PNG.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Verlustbehaftet vs verlustfreie Kompression<\/h2>\n<p>Jedes g\u00e4ngige Bildformat (mit Ausnahme von RAW) nutzt Komprimierung zur Verkleinerung. Dabei gibt es grunds\u00e4tzlich zwei unterschiedliche Methoden. <strong>Verlustfrei<\/strong> bedeutet: Jedes einzelne Daten-Bit des Originals bleibt erhalten. Es ist damit vergleichbar mit z.B. ZIP-Archiven, bei denen es zu keinen Verf\u00e4lschungen kommt. Daf\u00fcr ist die m\u00f6gliche Datenersparnis begrenzt. Mit <strong>verlustbehafteter Kompression<\/strong> werden Bilder deutlich kleiner, weil man die Qualit\u00e4t technisch verschlechtert.<\/p>\n<p>Das muss nicht zwingend problematisch sein. Eine relativ geringe Kompression ist f\u00fcr das menschliche Auge kaum bis gar nicht wahrnehmbar. Bei 85% JPEG-Kompression verkleinert sich das 4,0 MB gro\u00dfe Bild auf 2,8 MB &#8211; und das ohne sichtbaren Unterschied. Erst in hohen Zoom-Stufen verliert ein Bild an Sch\u00e4rfe und Details. F\u00fcr den Druck eines Plakats w\u00e4re das ung\u00fcnstig. Um das Bild am PC oder gar kleinen Handy anzuschauen, ist es unproblematisch. Es kommt daher auf den Anwendungszweck an. Bei der gro\u00dfen Mehrheit ist ein Kompromiss aus geringer verlustbehafteter Kompression im Gegenzug f\u00fcr relativ kleine Dateien sinnvoll.<\/p>\n<p>Manche Bildformate unterst\u00fctzen ausschlie\u00dflich verlustbehaftete Kompression, wie z.B. JPEG. Andere wiederum nur verlustfreie Kompression &#8211; PNG ist daf\u00fcr ein bekanntes Beispiel. Andere k\u00f6nnen beides, sodass der Nutzer entscheiden kann, ob er Kompromisse eingehen m\u00f6chte.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Welches Format ist das Beste?<\/h2>\n<p>Es existieren mehrere Kriterien, wonach man diese Beurteilung vornehmen sollte. Die Gr\u00f6\u00dfe im Verh\u00e4ltnis zu (vergleichbarer) Bildqualit\u00e4t ist eines der Wichtigsten, vor allem im Web. Bereits hier wird es schwierig: W\u00e4hrend JPEG XL bei Fotos das beste Ergebnis erzielen kann, sieht es mit Bildschirmfotos schon anders aus. Testweise habe ich das obige Bildschirmfoto (mit Flameshot aufgenommen) zur Browser-Unterst\u00fctzung von AVIF in alle drei Formate umgewandelt, jeweils in zwei Qualit\u00e4tsstufen:<\/p>\n<figure class=\"wp-block-table\">\n<table class=\"has-fixed-layout\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Format<\/strong><\/td>\n<td><strong>Qualit\u00e4t<\/strong><\/td>\n<td><strong>Dateigr\u00f6\u00dfe<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>PNG &#8211; Original<\/td>\n<td>&#8211;<\/td>\n<td>54,2 KB<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>JPEG (klassisch)<\/td>\n<td>80%<\/td>\n<td>75,1 KB<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>JPEG (klassisch)<\/td>\n<td>90%<\/td>\n<td>104,9 KB<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>JPEG XL<\/td>\n<td>80%<\/td>\n<td>42,6 KB<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>JPEG XL<\/td>\n<td>90%<\/td>\n<td>60,2 KB<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>AVIF<\/td>\n<td>62% (entspricht 80% JPEG)<\/td>\n<td>16,8 KB<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>AVIF<\/td>\n<td>72% (entspricht 90% JPEG)<\/td>\n<td>19,1 KB<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>WebP<\/td>\n<td>82%<\/td>\n<td>35,9 KB<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>WebP<\/td>\n<td>92%<\/td>\n<td>48,3 KB<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/figure>\n<p>Das klassische JPEG ist mit Abstand das Ineffizienteste: Beide Qualit\u00e4tsstufen sind gr\u00f6\u00dfer als das Original. Dazu verschlechtert sich die Qualit\u00e4t sichtbar. Auf 90% f\u00e4llt es erst beim genaueren Hinsehen oder 200% Zoom auf. 80% Qualit\u00e4t erzeugt bereits mit 100% Zoom sichtbare K\u00f6rner, die den Hintergrund unscharf wirken lassen. Im Vergleich zum originalen PNG w\u00fcrde das klassische JPEG sowohl Dateigr\u00f6\u00dfe, als auch Qualit\u00e4t verschlechtern.<\/p>\n<p>JPEG XL ist auf 90% Qualit\u00e4t nur 6 KB gr\u00f6\u00dfer und verschlechtert das Bild optisch nicht sichtbar. Mit 400% Zoom l\u00e4sst sich eine minimale Unsch\u00e4rfe erkennen. Die ist nur im direkten Vergleich sichtbar, auf 100% oder 200% Zoom bereits nicht mehr. Mit 80% Qualit\u00e4t nimmt die Unsch\u00e4rfe zu. Auf 100% Zoomstufe erkenne ich selbst beim hin- und her wechseln keinen Unterschied. Das \u00e4ndert sich erst bei 200% oder mehr Zoom. Oft d\u00fcrfte das Verschmerzbar sein und man wird durch 21,4% (11,6 KB) Speicherersparnis belohnt. In jedem Falle sieht man hier deutlich, wie JPEG XL sein Versprechen gehalten hat: Die Bildqualit\u00e4t ist deutlich besser, als beim klassischen JPEG.<\/p>\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/png-vs-jpeg_jpeg-xl.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"441\" height=\"344\" src=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/png-vs-jpeg_jpeg-xl.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-13770\" srcset=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/png-vs-jpeg_jpeg-xl.png 441w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/png-vs-jpeg_jpeg-xl-300x234.png 300w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/png-vs-jpeg_jpeg-xl-218x170.png 218w\" sizes=\"auto, (max-width: 441px) 100vw, 441px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n<p>WebP zeigt \u00e4hnliche Ergebnisse. Wobei der Unterschied vom Original zu 92% Qualit\u00e4t (mit 90% bei JPEG vergleichbar) etwas schlechter ist, als bei JPEG XL. Selbst bei 100% Gr\u00f6\u00dfe sieht man sowohl zu 92% als auch 82% WebP einen Unterschied im direkten Vergleich. Vor allem 82% WebP sieht im Hintergrund verwaschener aus. Im Gegenzug begn\u00fcgen sich beide mit weitaus weniger Speicher, schon 92% liegt etwas unter dem Original.<\/p>\n<p>Da zwischen dem Video-Codec von AVIF und dem in WebP eingesetzten zwei Generationen liegen, ist erwartbar, dass AVIF in mindestens einem Aspekt punkten kann. Bereits bei der Gro\u00dfe h\u00e4ngt AVIF alle anderen deutlich ab: 62% sollen mit etwa 80% JPEG-Qualit\u00e4t vergleichbar sein. Die Gr\u00f6\u00dfe des Orginals wird dabei um satte 69% reduziert. Bei 100% Zoom sind alle drei Bilder identisch. Mit 200% Zoom sieht man bei 72% Qualit\u00e4t ein leichtes Rauschen bei roten Zahlen, das man ansonsten wohl kaum bemerken w\u00fcrde. 62% Qualit\u00e4t verst\u00e4rkt dies. Es ist im direkten Vergleich wahrnehmbarer, beeintr\u00e4chtigt dies Lesbarkeit aber in beiden F\u00e4llen nicht. Bei einem Unterschied von lediglich 2,3 KB lohnt sich 72% mehr.<\/p>\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/png-vs-webp-avif.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"441\" height=\"344\" src=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/png-vs-webp-avif.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-13772\" srcset=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/png-vs-webp-avif.png 441w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/png-vs-webp-avif-300x234.png 300w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/png-vs-webp-avif-218x170.png 218w\" sizes=\"auto, (max-width: 441px) 100vw, 441px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Weitere Beispiele &amp; Faktoren<\/h2>\n<p>Die Ergebnisse h\u00e4ngen stark von der Kamera sowie deren Software ab: Welches Format wird erzeugt? Welche Qualit\u00e4t setzt sie? Was ver\u00e4ndert\/optimiert die Software noch am Bild? Smartphone-Bilder werden zunehmend programmatisch nachbearbeitet &#8211; dies ist den Nutzern nicht immer bewusst. Gerade vollwertige Kameras, aber auch zunehmend Handys bieten diverse Einstellungen an. Bei der Sony Alpha 6400 beispielsweise l\u00e4sst sich die <em>Bildgr\u00f6\u00dfe<\/em> (vmtl Aufl\u00f6sung) setzen. Aber auch die <em>JPEG-Qualit\u00e4t<\/em> erlaubt drei Stufen. Mit <em>Extrafein<\/em> setzt Sony die JPEG-Qualit\u00e4t auf 99%, auf <em>Fein<\/em> sind es 90%. Das vergr\u00f6\u00dfert die Dateien erheblich: Ein Testbild wird auf <em>Ultrafein<\/em> 20,1 MB gro\u00df, das Zweite immerhin noch 14,9 MB. Exportiert man das 18,1 MB Bild mit GIMP als klassisches JPEG mit 90% Qualit\u00e4t, reduziert sich dessen Gr\u00f6\u00dfe um satte 65,8% auf 6,2 MB.<\/p>\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/sony-img-settings.avif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"249\" src=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/sony-img-settings.avif\" alt=\"\" class=\"wp-image-13776\" srcset=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/sony-img-settings.avif 1000w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/sony-img-settings-300x75.avif 300w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/sony-img-settings-768x191.avif 768w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/sony-img-settings-640x159.avif 640w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/sony-img-settings-683x170.avif 683w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n<p>Haben wir in der Kamera dagegen <em>Fein<\/em> ausgew\u00e4hlt, sind die Bilder ja bereits mit 90% Qualit\u00e4t komprimiert und dementsprechend kleiner, wie folgendes Beispiel zeigt:<\/p>\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/sony-alpha-img-attr.avif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"422\" height=\"281\" src=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/sony-alpha-img-attr.avif\" alt=\"\" class=\"wp-image-13773\" srcset=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/sony-alpha-img-attr.avif 422w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/sony-alpha-img-attr-300x200.avif 300w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/sony-alpha-img-attr-255x170.avif 255w\" sizes=\"auto, (max-width: 422px) 100vw, 422px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Differenz von 7,2 MB und 7,5 MB stammt durch die Einheiten MB\/MiB.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<p>Exportieren wir dies erneut mit 90%, f\u00e4llt das Sparpotenzial deutlich geringer aus. Dass sich die Gr\u00f6\u00dfe hier \u00fcberhaupt reduziert, d\u00fcrfte an weiteren Optimierungen liegen, die von der Kamera nicht vorgenommen werden. Zur Vereinfachung f\u00fchre ich die Messungen an den anderen Formate nur mit 90% Qualit\u00e4t oder Vergleichbar durch. Es geht an dieser Stelle ja nicht darum, die Parameter innerhalb eines Formates zu vergleichen. Sondern um die Unterschiede bei ungef\u00e4hr vergleichbarer Qualit\u00e4tsstufe.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">In Details verlieren<\/h2>\n<p>Jedes Format verf\u00fcgt \u00fcber einen Parameter zur Qualit\u00e4t, der die Detail mehr oder weniger zugunsten kleinere Dateien reduziert. Bereits damit sind verschiedene Stufen denkbar, die sich zudem je nach Format &amp; Quellmaterial unterschiedlich auswirken. Zus\u00e4tzlich bieten manche Formate weitere Parameter. Das folgende Bildschirmfoto zeigt den GIMP Exportieren-Dialog von JPEG XL. Die Geschwindigkeit steht standardm\u00e4\u00dfig auf &#8222;3&#8220;, wodurch der Export recht flott verl\u00e4uft. Stellen wir diesen Regler auf den niedrigsten Wert &#8222;1&#8220;, verlangsamt sich das Ganze noch st\u00e4rker, als unter WebP. Daf\u00fcr werden bei einem Testbild 200 KB gespart &#8211; ohne Reduzierung der Qualit\u00e4t. Im Alltag m\u00f6gen solche Verz\u00f6gerungen st\u00f6rend sein. Doch z.B. in einer Pipeline zum Bauen einer Webseite wiederum kaum.<\/p>\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Bildschirmfoto_2024-09-01_14-42-30.avif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"623\" height=\"443\" src=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Bildschirmfoto_2024-09-01_14-42-30.avif\" alt=\"\" class=\"wp-image-13788\" srcset=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Bildschirmfoto_2024-09-01_14-42-30.avif 623w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Bildschirmfoto_2024-09-01_14-42-30-300x213.avif 300w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Bildschirmfoto_2024-09-01_14-42-30-506x360.avif 506w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Bildschirmfoto_2024-09-01_14-42-30-239x170.avif 239w\" sizes=\"auto, (max-width: 623px) 100vw, 623px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n<p>Man kann daraus verschiedenste Konstellationen erstellen, die zumindest f\u00fcr manche Einsatzzwecke n\u00fctzlich sein m\u00f6gen. Eben so w\u00e4re der umgekehrte Weg denkbar: Die Parameter derart anzupassen, damit ein Testbild in allen Formaten etwa gleich viel Speicherplatz belegt. Anschlie\u00dfend l\u00e4sst sich die Qualit\u00e4t vergleichen und feststellen, welches Format den Speicher f\u00fcr optimale Bildqualit\u00e4t nutzt.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit<\/h2>\n<p>Neuere bzw. weiterentwickelte Bildformate bieten Vorteile, vor allem in der Dateigr\u00f6\u00dfe. Immerhin sind die Urgesteine bereits mehrere Jahrzehnte alt. Damals entstandene Trennungen (z.B. PNG f\u00fcr Transparenz) entfallen zunehmend. Zwar handelt es sich bei den Nachfolgern um keine brandaktuelle Technik. Bei aller Euphorie sollte man dennoch nicht vergessen: Zur Archivierung eignen sich alte, bis heute g\u00e4ngige Formate am besten. In 10, 20 oder 30 Jahren wird man ein JPEG-Bild sicherlich weiterhin \u00f6ffnen k\u00f6nnen. Weniger verbreiteten Alternativen sinkt die Chance.<\/p>\n<p>Gerade bei der Bereitstellung im Web ist dieses Argument nebens\u00e4chlich. Alle Formate werden von s\u00e4mtlichen g\u00e4ngigen Browsern unterst\u00fctzt &#8211; ohne Ende in Sicht. Selbst wenn, lie\u00dfen sich diese Umwandeln. Im besten Falle archiviert der Betreiber die originalen Dateien in einem klassischen Format. Beispielsweise JPEG von der Kamera, das f\u00fcr die Webseite in AVIF umgewandelt wird. So profitieren alle von den Vorteilen, ohne Datenverlust f\u00fcrchten zu m\u00fcssen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bilder sind seit Jahren allgegenw\u00e4rtig, sie werden in Massen erstellt &amp; verbreitet. Zus\u00e4tzlich steigt der Speicherbedarf pro Datei seit Jahren. Doch das muss nicht sein: Dieser Beitrag zeigt dir verschiedene Formate, um den Platzbedarf deiner Fotos zu reduzieren. 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