{"id":16060,"date":"2026-02-04T23:14:10","date_gmt":"2026-02-04T22:14:10","guid":{"rendered":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/?p=16060"},"modified":"2026-04-18T22:13:49","modified_gmt":"2026-04-18T21:13:49","slug":"schweiz-ms-cloud-falle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/schweiz-ms-cloud-falle\/","title":{"rendered":"Schweiz tappt in die gro\u00dfe Microsoft (Cloud) Falle"},"content":{"rendered":"<p>Digitale Souver\u00e4nit\u00e4t? Nicht in der Schweiz: Das Land gibt seine digitale Unabh\u00e4ngigkeit endg\u00fcltig auf und ist seit kurzem voll von Microsofts Clouddiensten aus den USA abh\u00e4ngig. Die Verantwortlichen versuchen zudem mit <em>Open Source Washing<\/em>. Jammern soll eine angebliche Alternativlosigkeit herbei zu beschw\u00f6ren &#8211; mit fatalen Folgen f\u00fcr das Land und dessen B\u00fcrger.<\/p>\n<p>Das <em>Kettens\u00e4genmassaker<\/em> von Donald Trump mit (damals noch) Elon Musk m\u00fcsste \u00fcber ein Jahrzehnt nach Snowden<sup data-fn=\"86e7bba0-8c4a-4db9-bf58-44e4cd7e08a7\" class=\"fn\"><a href=\"#86e7bba0-8c4a-4db9-bf58-44e4cd7e08a7\" id=\"86e7bba0-8c4a-4db9-bf58-44e4cd7e08a7-link\">1<\/a><\/sup> sp\u00e4testens den letzten alarmiert haben &#8211; sollte man erwarten. Doch statt sich von Clouddiensten aus unsicheren Drittstaaten endg\u00fcltig zu verabschieden, f\u00fchrt die Bundesverwaltung die Microsoft 365 Clouddienste (!) auf rund 54.000 PCs (!!) ein. Und zahlt daf\u00fcr auch noch satte Preisaufschl\u00e4ge (!!!), da der Konzern seine abh\u00e4ngigen Kunden all zu gerne ausnimmt.<\/p>\n<p>Was sich lie\u00dft wie das per &#8222;KI&#8220; halluzinierte Drehbuch f\u00fcr einen schlechten Horror-Film, ist in der Schweiz noch vor Weihnachten 2025 bittere Realit\u00e4t geworden. Ausgerechnet in jenem Land, wo man stolz war, frei &amp; unabh\u00e4ngig zu sein. Die Schweiz wurde zum Synonym f\u00fcr Neutralit\u00e4t. Wie viel bleibt davon \u00fcbrig, wenn die IT-Infrastruktur aus der Hand gegeben wird?<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Grinch bringt den Cloud-GAU zu Weihnachten: Vergaberecht missachtet<\/h2>\n<p>Am 18.12.2025 wird die schockierende Nachricht verk\u00fcndet: Microsoft 365 ist in der Schweizer Bundesverwaltung eingef\u00fchrt. Rund 54.000 PCs enthalten nun die von Abos &amp; \u00f6ffentlichen Clouddiensten abh\u00e4ngige Software des Konzerns. Die Mitarbeiter m\u00fcssen damit arbeiten. Zumindest weitgehend: Lediglich Dokumente, die als &#8222;besonders sch\u00fctzenswert&#8220; klassifiziert sind, d\u00fcrfen nicht in der externen Cloud von Microsoft gespeichert werden. Jedes Dokument bekommt ein Label. Wird es als besonders sch\u00fctzenswert eingestuft, soll es stattdessen lokal in den eigenen Rechenzentren des Bundes verbleiben.<sup data-fn=\"ad736756-6307-4023-a2b5-a270e233e081\" class=\"fn\"><a href=\"#ad736756-6307-4023-a2b5-a270e233e081\" id=\"ad736756-6307-4023-a2b5-a270e233e081-link\">2<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Bereits zuvor gab es massive Kritik, weil das Schweizer Bundesamt f\u00fcr Bauten und Logistik bereits Anfang 2025 bis zu 165 Millionen Euro direkt an Microsoft f\u00fcr M365 Cloudabos bezahlt hat. Dazu kamen weitere 14 Millionen Euro f\u00fcr Support-Leistungen, ebenfalls direkt vom Quasi-Monopolisten.<sup data-fn=\"d3e8456f-4f75-4679-ac2d-539dd1e5f575\" class=\"fn\"><a href=\"#d3e8456f-4f75-4679-ac2d-539dd1e5f575\" id=\"d3e8456f-4f75-4679-ac2d-539dd1e5f575-link\">3<\/a><\/sup> All das erfolgte ohne die \u00fcbliche Ausschreibung. Damit wurde alternativen Anbietern nicht einmal die theoretische M\u00f6glichkeit gegeben, daran teilzunehmen. Begr\u00fcndet wird die Entscheidung mit der stetig wiederholenden Leier von angeblicher Alternativlosigkeit: Der Leistungsbezug sei &#8222;weiterhin zwingend Erforderlich&#8220;, weil man bereits abh\u00e4ngig sei. Mit der gleichen fragw\u00fcrdigen Taktik hat auch die EU bereits massive Steuergelder an den Konzern flie\u00dfen lassen.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Massive Kritik: Clouddienste vorschnell genutzt<\/h2>\n<p>Die Schweiz ist in Kantone eingeteilt. Sie sind ungef\u00e4hr vergleichbar mit Bundesl\u00e4ndern in Deutschland, wobei die Kantone \u00fcber mehr Eigenst\u00e4ndigkeit &amp; Rechte verf\u00fcgen. \u00c4hnlich wie manche Bundesl\u00e4nder haben sich auch Schweizer Kantone von Microsofts propriet\u00e4rer Cloud verf\u00fchren lassen: Z\u00fcrich, Bern, Aargau und Basel nutzen bereits M365.<sup data-fn=\"17541ecb-9fab-478e-925c-11b141ffb09f\" class=\"fn\"><a href=\"#17541ecb-9fab-478e-925c-11b141ffb09f\" id=\"17541ecb-9fab-478e-925c-11b141ffb09f-link\">4<\/a><\/sup> Doch dabei wird oft die Sorgfalt au\u00dfer acht gelassen. Es fehle an technischer sowie rechtlicher Beurteilung. So kommt es, dass fremde Clouddienste leichtsinnig verwendet werden. Das entspreche nicht den Anforderungen des Vertrauens der B\u00fcrger an die Staatsorgane.<\/p>\n<figure class=\"wp-block-pullquote\">\n<blockquote>\n<p>Viele Gemeinden und Kantone entscheiden, ohne sich grosse Gedanken zu machen, f\u00fcr eine Cloud-L\u00f6sung<\/p>\n<p><cite>Dominika Blonski, Datensch\u00fctzerin des Kantons Z\u00fcrich<\/cite><\/p><\/blockquote>\n<\/figure>\n<p>Eine Klassifizierung klingt in der Theorie gut, doch sie wird kritisch gesehen: Dominika Blonski weist darauf hin, dass besonders sensible Daten zwar unter eigener Kontrolle au\u00dferhalb der M365 Clouddienste gespeichert werden. Doch der Austausch erfolgt per E-Mail &#8211; damit landen sie letztendlich doch in der gnadenlosen Maschinerie des \u00dcberwachungskapitalismus von Microsoft.<\/p>\n<p>Dies kann ich aus der Praxiserfahrung unterstreichen. Ich habe das sogar extremer beobachtet: Ein System wurde offiziell nur f\u00fcr unsensible Daten in Betrieb genommen. Das wurde nach dem Projektstart nie wieder erw\u00e4hnt, geschweige denn gelebt. Schon an der fehlenden Klassifizierung scheiterte es, welche von der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung verweigert wurde &#8211; niemand wusste, was nun sensibel war und was nicht. Somit landeten schlussendlich alle Dateien darin. Eine klare Trennung &amp; Abgrenzung ist auf Dauer unrealistisch.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Risiken sind noch viel gr\u00f6\u00dfer<\/h2>\n<p>Dazu kommt, dass es nicht &#8222;nur&#8220; um die Daten geht. Nat\u00fcrlich sind die wichtig und sollen gesch\u00fctzt werden. Der Punkt an dieser Stelle ist: Es gibt noch weitaus mehr Probleme. Beispielsweise Metadaten, welche bekanntlich auf die Inhalte schlie\u00dfen lassen. Teilweise verraten sie sogar mehr. Das klassische Beispiel: Jemand kontaktiert eine Beratungsstelle f\u00fcr Schwangerschaftsabbr\u00fcche. Mit wenigen Metadaten ist klar, worum es hier gehen muss.<\/p>\n<p>Brisant wird es in Kombination mit M365: Das Office-Paket ist stark vom Internet abh\u00e4ngig. Au\u00dferdem \u00fcberwacht es den Nutzer massiv. Bereits 2018 wurde bekannt, dass M365 (damals noch Office 365) bis zu 25.000 Ereignisse erfasst.<sup data-fn=\"4ce366eb-eab4-4081-b8ff-2a1526f42df8\" class=\"fn\"><a href=\"#4ce366eb-eab4-4081-b8ff-2a1526f42df8\" id=\"4ce366eb-eab4-4081-b8ff-2a1526f42df8-link\">5<\/a><\/sup> Diese Dimensionen haben jegliches Ma\u00df verloren. Zum Vergleich: Bei Windows 10 sind es &#8222;nur&#8220; bis zu 1.200 Ereignisse. Selbstverst\u00e4ndlich ist das f\u00fcr ein Betriebssystem ebenfalls absurd, es sollten 0 sein. Wenn allerdings ein im Vergleich dazu mickriges Office-Paket rund 21x mehr Daten erfasst, ist offensichtlich, dass hier etwas v\u00f6llig aus dem Ruder gelaufen ist.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Schweizer Datenschutzbeauftragte erkennen das Problem&#8230;<\/h2>\n<p>Im November 2025 fand die Konferenz der schweizerischen Datenschutzbeauftragten statt.<sup data-fn=\"767cf9b4-ecb9-4bc8-b1c1-6e082e1aca5e\" class=\"fn\"><a href=\"#767cf9b4-ecb9-4bc8-b1c1-6e082e1aca5e\" id=\"767cf9b4-ecb9-4bc8-b1c1-6e082e1aca5e-link\">6<\/a><\/sup> Dort stellte man fest: \u00d6ffentliche Organe tragen eine &#8222;besondere Verantwortung&#8220;, weil sie die Daten s\u00e4mtlicher B\u00fcrger speichern. Bekanntlich gibt es beim Staat keine Wahl &#8211; im Gegensatz zu privaten Unternehmen. Soll ausgelagert werden, m\u00fcssen Datenschutz &amp; Sicherheit sichergestellt sein. Das zu kontrollieren, sei bei Konzernen im Ausland &#8222;schwierig&#8220; &#8211; eine Untertreibung. Schlussendlich existiert keinerlei Kontrolle. Lediglich Vertrauen, welches von diesen Konzernen &#8211; allen voran Microsoft &#8211; bereits mehrfach missbraucht wurde. Die Schlussfolgerung ist korrekt: Erheblicher Kontrollverlust.<\/p>\n<p>Eben so wird auf den 2018 geschaffenen &#8222;CLOUD Act&#8220; verwiesen. Er ist das Grundproblem, weswegen US-Clouddienste nicht mal auf dem Papier als vertrauensw\u00fcrdig gelten k\u00f6nnen: Die USA stellen sich damit \u00fcber jegliches Recht und verlangen die unkontrollierte Herausgabe von jeglichen Kundendaten. Ebenfalls wichtig ist die Feststellung, dass dies unabh\u00e4ngig vom Standort des Rechenzentrums gilt. Das hat die US-Regierung bereits klar gestellt. Sie verlangen weltweite Herausgabe.<\/p>\n<p>Sie kommen daher zu einem sehr \u00e4hnlichen Fazit wie ich: Solche fremden Clouddienste in unsicheren Drittstaaten sind h\u00f6chstens dann vertretbar, wenn der Nutzer seine Daten selbst verschl\u00fcsselt &amp; die Kontrolle \u00fcber den Schl\u00fcssel beh\u00e4lt. Setzt man sichere, nicht kompromittierte &amp; sauber implementierte Kryptografie ein, hat der externe Anbieter keinen Zugriff auf die unverschl\u00fcsselten Daten. Erw\u00e4hnenswert ist zus\u00e4tzlich, dass die US-Regierung solche Daten trotzdem hortet. In der Hoffnung, diese zuk\u00fcnftig durch mehr Rechenleistung oder Quantencomputern knacken zu k\u00f6nnen. Daher halte ich das f\u00fcr keine optimale L\u00f6sung. Sondern lediglich einen mit Bauchschmerzen vertretbaren Kompromiss. Wirklich l\u00f6sen lassen sich diese Probleme nur, wenn Dienste aus unsicheren Drittstaaten wie die USA komplett gemieden werden.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">&#8230;w\u00e4hrend der IT-Chef relativiert &amp; redet sch\u00f6n<\/h2>\n<p>In einer v\u00f6llig anderen Welt scheint dagegen Daniel Markwalder als Delegierter des Schweizer Bundesrates f\u00fcr digitale Transformation und IKT-Lenkung zu leben. Als IT-Chef der Schweizer Bundesverwaltung tr\u00e4gt er ma\u00dfgeblich Verantwortung f\u00fcr die Entscheidung. Oder sollte sie tragen &#8211; Er gibt in einem Interview vom 01.07.2025 schockierende \u00c4u\u00dferungen zwischen Gleichg\u00fcltigkeit &amp; offenkundigem Widerspruch von sich.<sup data-fn=\"e96fa0a0-4340-4091-9af2-6487dfc3adea\" class=\"fn\"><a href=\"#e96fa0a0-4340-4091-9af2-6487dfc3adea\" id=\"e96fa0a0-4340-4091-9af2-6487dfc3adea-link\">7<\/a><\/sup> Laut ihm hat sich die Schweiz in die Cloud dr\u00e4ngen lassen, weil sie &#8222;alternativlos&#8220; sei. MS wolle Office nur noch als Cloudabo bereitstellen. Das stellte sich als falsch heraus. Laut einer Anfrage soll Office LTSC 2024 nicht die gleichen Versionen wie Cloud bereitstellen, weswegen es &#8222;nicht infrage&#8220; kam. Welche das sind? Ob man die wirklich braucht\/will? Scheinen unwichtige Details.<\/p>\n<p>Man habe sich mit 2023 mit OSS auseinandergesetzt. Mehr als dieser Satz erscheint dazu nicht, sodass es wie ein Alibi wirkt. Noch absurder wird es, als auf die geopolitischen Entwicklungen seit 2023 hingewiesen wurde: Er sehe sich &#8222;darin best\u00e4tigt, dass digitale Souver\u00e4nit\u00e4t ein relevantes Thema ist&#8220;. Auch ihr Projekt zur B\u00fcroautomation mit quelloffener Software (&#8222;BOSS&#8220;) sei wiKann ein solches Land das noch sein, nachdem der Staat seine Infrastruktur aus der Hand gegeben hat?chtig. Tats\u00e4chlich war es offensichtlich nicht wichtig genug, um N\u00e4gel mit K\u00f6pfen zu machen und ernsthaft darauf zu setzen &#8211; wie andere es l\u00e4ngst tun.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Abh\u00e4ngigkeit ist bei OSS ein Problem, bei Microsoft scheint es egal<\/h2>\n<p>Einzig positiver Aspekt: Im &#8222;BOSS&#8220; Projekt testen sie immerhin openDesk. Im Fr\u00fchsommer 2026 soll ein erstes Fazit aus den Tests mit ihren Benutzern gezogen werden. Doch bei der Argumentation von Markwalder kann man sich das Lachen nicht verkneifen. Bei den Alternativen  &#8211; u.a. aus der Schweiz &#8211; gibt er die Abh\u00e4ngigkeit zu bedenken. Stattdessen wolle man so unabh\u00e4ngig wie m\u00f6glich sein. <\/p>\n<p>Die daraus folgende Entscheidung, den Quellcode von openDesk &#8222;in Reinkultur&#8220; zu verwenden, mag isoliert betrachtet noch nachvollziehbar sein. Doch wir halten fest: Dieser Mann hat nicht nur entschieden, weiterhin Microsoft einzusetzen. Sondern sogar alles in deren propriet\u00e4re Cloud zu schieben: 54.000 PCs auf Microsoft 365! In diesem Kontext eine absurde Aussage. Als w\u00fcrde man den vegetarischen Burger ablehnen, weil der ja nicht Vegan ist und man das voll wichtig finde. W\u00e4hrend der Burger aus echtem Fleisch l\u00e4ngst bestellt wurde.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Microsoft nimmt die Bedenken ernst: Satire?<\/h2>\n<p>Zum Abschluss weist die Redaktion auf das d\u00e4nische Digitalministerium hin, wo man zum damaligen Zeitpunkt kurz vor Abschluss der Migration auf Libre Office stand. Wie wahrscheinlich sei der Einsatz von quelloffener statt propriet\u00e4rer MS-Software in der Schweiz? Markwalder antwortet in einem wenig glaubw\u00fcrdigen PR-Modus: Man verfolge das alles super interessiert, auch in Schleswig-Holstein. Kern der Aussage: Alles voll schwierig &#8211; ohne eine konkrete Aussage mit Substanz, warum die Schweiz nicht nachmachen kann, was diverse andere vorgemacht haben.<\/p>\n<p>Im letzten Absatz befinden sich mehrere Lachnummern: Cloudzwang bei MS eskaliert, die Kunden wollen Souver\u00e4nit\u00e4t. Diese Diskrepanz habe man MS mitgeteilt. MS habe angek\u00fcndigt, solche Bedenken ernst zu nehmen. Ernsthaft? Sehe ich seit Jahren nicht, blo\u00df PR-Bullshit. Warum sollten sie auch liefern? Markwalder selbst ist ein Paradebeispiel: Er macht den Cloudzwang brav mit. MS hat die Schweiz noch st\u00e4rker Abh\u00e4ngig gemacht, die Ausgaben werden weiter steigen. Der Konzern musste und muss daf\u00fcr kein Geld ausgeben.<\/p>\n<p>Doch die Peinlichkeit l\u00e4sst sich noch weiter steigern. Im vorletzten Satz hei\u00dft es:<\/p>\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Aber uns ist es wichtig, nicht von einer einzelnen Firma abh\u00e4ngig zu sein.<\/p>\n<\/blockquote>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Open Source Washing: &#8222;BOSS&#8220; repariert es nicht<\/h2>\n<p>Er bezieht das auf den Testlauf von BOSS. So wie das mit seinem st\u00e4ndigen Wiederholen von Unabh\u00e4ngigkeit verkauft wird, w\u00fcrde man wohlwollend interpretiert denken: M365 ist der saure Apfel der Abh\u00e4ngigkeit, in den sie kurzfristig bei\u00dfen. Um schnellstm\u00f6glich auf eigenen Beinen zu stehen. <\/p>\n<p>Doch die Projektseite sieht das ganz anders.<sup data-fn=\"13e4ab6b-27d1-4b64-aea7-90eeedcac3b6\" class=\"fn\"><a href=\"#13e4ab6b-27d1-4b64-aea7-90eeedcac3b6\" id=\"13e4ab6b-27d1-4b64-aea7-90eeedcac3b6-link\">8<\/a><\/sup> Man setzt den Fokus auf zwei Szenarien: #1 Als Notfalll\u00f6sung, damit kritische Prozesse ohne externe Clouddienste handlungsf\u00e4hig bleiben. In #2 geht es um sensible Daten, wie etwa von der Armee. Die Abl\u00f6sung von M365 fehlt hier nicht nur. Sie wird in der Abgrenzung sogar ausdr\u00fccklich ausgeschlossen: Man teste lediglich Alternativen.<\/p>\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Grafik-4-PoC-BOSS-DE.avif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"987\" height=\"265\" src=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Grafik-4-PoC-BOSS-DE.avif\" alt=\"\" class=\"wp-image-16221\" srcset=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Grafik-4-PoC-BOSS-DE.avif 987w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Grafik-4-PoC-BOSS-DE-300x81.avif 300w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Grafik-4-PoC-BOSS-DE-768x206.avif 768w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Grafik-4-PoC-BOSS-DE-640x172.avif 640w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Grafik-4-PoC-BOSS-DE-633x170.avif 633w\" sizes=\"auto, (max-width: 987px) 100vw, 987px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Quelle: PoC BOSS, bk.admin.ch<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<p>Das zerst\u00f6rt die Glaubw\u00fcrdigkeit von Markwalder endg\u00fcltig. Wie MS redet er im PR-Modus von der angeblich so wichtigen &#8222;Souver\u00e4nit\u00e4t&#8220; &#8211; w\u00e4hrend er sie unterw\u00fcrfig noch weiter verschlimmert. Und darauf angesprochen impliziert, dass man dieses Problem mit &#8222;BOSS&#8220; wenigstens in Zukunft wieder l\u00f6sen werde. Dagegen gibt es bis heute keinen Plan, wie man aus der M365-Abh\u00e4ngigkeit wieder heraus kommen soll. Parallel konnte die Umstellung zu M365 schnell abgeschlossen werden.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">+4,3 Millionen f\u00fcr nix: Wenn der Armee-Chef kompetenter ist, als der IT-Chef<\/h2>\n<p>W\u00e4hrend Daniel Markwalder keine nennenswerten Bedenken zu haben scheint und f\u00fcr eine M365 Cloudmigration steht, verschlie\u00dfen andere nicht die Augen vor den Risiken. Thomas S\u00fcssli ist Chef der Schweizer Armeechef.<sup data-fn=\"04cc7904-a9f2-4f35-bb5b-dc5666a206a7\" class=\"fn\"><a href=\"#04cc7904-a9f2-4f35-bb5b-dc5666a206a7\" id=\"04cc7904-a9f2-4f35-bb5b-dc5666a206a7-link\">9<\/a><\/sup> Zwar scheint auch er die grunds\u00e4tzlichen Risiken von M365 zu \u00fcbersehen und sieht darin &#8222;einen wesentlichen Beitrag zur digitalen Transformation der Bundesverwaltung&#8220;. Doch hinsichtlich des Milit\u00e4rs sind sie ihm sehr wohl bewusst.<\/p>\n<p>S\u00fcssli kritisiert in einem Brief an Markwalder den &#8222;erhebliche finanzielle Mehraufw\u00e4nde f\u00fcr M365&#8220;, welche zu Beginn bei rund 4,6 Millionen Franken pro Jahr liegen. \u00dcber das <em>Drogendealer-Modell<\/em> hat er sich informiert und sieht Prognosen zufolge eine Erh\u00f6hung von +10% f\u00fcr das Jahr 2026. Zeitgleich verursache M365 viel Aufwand f\u00fcr Schulungen, die in keinem Verh\u00e4ltnis zum Nutzen stehen. Ein Gro\u00dfteil seiner Dokumente sind als vertraulich klassifiziert. Aufgrund der o.g. M\u00e4ngel bei Sicherheit &amp; Datenschutz ist der Kompromiss, M365 &#8222;nur&#8220; f\u00fcr nicht vertrauliche Daten zu verwenden. Wegen des Kostendrucks auf die Armee h\u00e4lt er die starken Mehrkosten ohne Nutzen f\u00fcr unverantwortlich.<\/p>\n<p>Als L\u00f6sung erwartet er die Bereitstellung einer privaten Cloud. Durch entsprechenden Schutz soll sie f\u00fcr interne\/vertrauliche Daten geeignet sein. Ein Konzept f\u00fcr B\u00fcroautomation sensibler Nutzer sei zu schaffen. Neben der Kostenreduktion f\u00fcr die 12.000 Armee-Arbeitspl\u00e4tze wird die &#8222;Schnellstm\u00f6gliche Konzeption einer \u00abEXIT\u00bb-Strategie&#8220; verlangt: Der Aufbau einer von MS unabh\u00e4ngigen L\u00f6sung. Dazu das Angebot, sich mit seiner Gruppe Verteidigung an einer Quelloffenen Schweizer L\u00f6sung zu beteiligen.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Armee will nicht wie der IStGH von Trump &amp; co ausgeknipst werden<\/h2>\n<p>Zumindest bezogen auf die Armee hat S\u00fcssli die gr\u00f6\u00dften Probleme verstanden: Volle Abh\u00e4ngigkeit von MS zu einem hohen Preis. Seit Jahren warnen ich &amp; weitere vor den vielf\u00e4ltigen Risiken. Mittlerweile wurden die Meisten davon von der Realit\u00e4t eingeholt. Clouddienste sind l\u00e4ngst zum Spielball von Machtinteressen in der internationalen Politik geworden.<\/p>\n<p>Ein Beispiel: Mitte 2025 wurde der Chefankl\u00e4ger des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) von Microsofts Clouddiensten pl\u00f6tzlich ausgeschlossen.<sup data-fn=\"3e58cc80-66d1-4648-bcfe-36a18ffb3934\" class=\"fn\"><a href=\"#3e58cc80-66d1-4648-bcfe-36a18ffb3934\" id=\"3e58cc80-66d1-4648-bcfe-36a18ffb3934-link\">10<\/a><\/sup> Als Folge ist der Gerichtshof massiv gel\u00e4hmt: E-Mails &amp; co. sind weg, die Kommunikation bricht zusammen. Der US-Konzern folgte damit Donald Trumps Wunsch. Dem US-Pr\u00e4sidenten missfielen Haftbefehle des IStGH gegen den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu sowie dem ehemaligen Verteidigungsminister Yoav Gallant. Dies zeigt zum einen erneut, wie sich Trump weiter als Diktator radikalisiert und damit die USA in Richtung Faschismus abdriften.<\/p>\n<p>Vor allem macht es deutlich, wie unterw\u00fcrfig sich Microsoft-Kunden verhalten m\u00fcssen. Insbesondere wer sich von Clouddiensten abh\u00e4ngig macht, kann mit dem buchst\u00e4blichen Knopfdruck abgeschaltet werden. Die USA haben den Rechtsstaat dabei schon mehrfach mit F\u00fc\u00dfen getreten, nicht erst seit 2025. Man erinnere sich etwa an Julian Assange. Unter Trump l\u00f6st sich jedoch zunehmend der verbleibende Rest davon auf. In der IT scheint wenig gr\u00f6\u00dferer Wahnsinn vorstellbar, als sich ausgerechnet mit dem Milit\u00e4r von einem unsicheren Drittstaat abh\u00e4ngig zu machen.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Eskalierende Kosten: Z\u00fcrich zeigt, wie es eskaliert<\/h2>\n<p>Nicht nur Sicherheit, Datenschutz &amp; Unabh\u00e4ngigkeit sind ein Totalschaden. Cloudabos haben nur einen Zweck: Die Abh\u00e4ngigkeit der Kunden in eine neue Dimension zu steigern. Mittel- bis langfristig sollen sie dadurch maximal viel bezahlen, w\u00e4hrend der Wechsel so schwierig wie m\u00f6glich gemacht wird. Obwohl das schon lange ein offenes, nachvollziehbares <em>Geheimnis<\/em> ist, befinden sich viele in dieser Falle. Es tappen sogar neue hinein.<\/p>\n<p>In der Schweizer Verwaltung l\u00e4sst sich das am Beispiel der Stadt Z\u00fcrich aufzeigen. Dort reichten mehrere Mitglieder des Gemeinderats eine Anfrage ein, um den aktuellen Stand der Abh\u00e4ngigkeit zu erfahren.<sup data-fn=\"dfe60e3e-1569-4192-8a07-4cedb97162fa\" class=\"fn\"><a href=\"#dfe60e3e-1569-4192-8a07-4cedb97162fa\" id=\"dfe60e3e-1569-4192-8a07-4cedb97162fa-link\">11<\/a><\/sup> Vorausgegangen war die \u00fcberraschende Erkenntnis, dass die Stadt M365 Clouddienste nutzt. Sowie das vernichtende Urteil des Datenschutzbeauftragten zu deren Gefahren &amp; Risiken.<\/p>\n<p>Das Ergebnis: Ein Zoo aus M365, Microsoft Phone, Cisto WebEx (weil der MS Teams Clouddienst nicht alle Funktionen beherrscht), Azure, SAP, BMC Helix, Atlassian sind bereits als fremd betriebene Clouddienste im Einsatz. Auch eine Auflistung der Kosten war angefragt. Bereits die Daten zu den Microsoft Clouddiensten erschrecken: In nur 6 Jahren (2019 &#8211; 2025) sind die Kosten von auf 28,4 Millionen Franken eskaliert &#8211; eine Steigerung um satte 385%! 2026 wird mit einem weiteren Anstieg auf 31,5 Millionen gerechnet. Dies w\u00fcrde 427% mehr gegen\u00fcber 2019 entsprechen. Auch die anderen Dienste kosten Z\u00fcrich mit zunehmender Nutzung immer mehr Geld.<\/p>\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/z-anfrage_ms.avif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"305\" src=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/z-anfrage_ms-1024x305.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-16102\" srcset=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/z-anfrage_ms-1024x305.jpg 1024w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/z-anfrage_ms-300x89.jpg 300w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/z-anfrage_ms-768x229.jpg 768w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/z-anfrage_ms-640x191.jpg 640w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/z-anfrage_ms-570x170.jpg 570w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/z-anfrage_ms.avif 1103w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit<\/h2>\n<p>Wohlwollend k\u00f6nnte man Herr Markwalder &#8222;nur&#8220; Inkompetenz &amp; Naivit\u00e4t vorwerfen. Dann h\u00e4tte ein fragw\u00fcrdiges Projekt wie die M365 Cloudmigration niemals in seine H\u00e4nde gegeben werden d\u00fcrfen. Schlie\u00dflich w\u00fcrde er in diesem Falle nicht mal die Grundlagen der folgenschweren Entscheidung verstehen. Oder will er den Cloudzwang durchsetzen? \u00c4hnliches ist in M\u00fcnchen geschehen, als die CSU an die Macht kam und mit noch absurderer Propaganda einen Wechsel zur\u00fcck zu Microsoft erzwang.<sup data-fn=\"bee5d947-d2e6-4cf3-a6f7-bc17838fa6b6\" class=\"fn\"><a href=\"#bee5d947-d2e6-4cf3-a6f7-bc17838fa6b6\" id=\"bee5d947-d2e6-4cf3-a6f7-bc17838fa6b6-link\">12<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Was davon zutrifft, wissen wir nicht. Trauriger Fakt ist jedoch: Die Schweiz hat ihre Chance verspielt. Statt ihre Neutralit\u00e4t wenigstens zu wahren oder mit OSS sogar auszubauen, haben sie sich an den Dealer verkauft. Diese Entscheidung wird sie mehrfach teuer zu stehen kommen: Schlichtweg finanziell durch die hohen Kosten, welche in Zukunft weiter explodieren werden. Vor allem aber durch ihre starke Abh\u00e4ngigkeit von MS und ihren Clouddiensten. Zu erw\u00e4hnen sind auch deren schwere Sicherheitsm\u00e4ngel, denen die Schweizer Bev\u00f6lkerung zuk\u00fcnftig ausgesetzt ist. Alles denkbar schlechte Voraussetzungen f\u00fcr die Regierung eines unabh\u00e4ngigen Landes. <\/p>\n<p>Es bleibt zu hoffen, dass diese katastrophale Fehlentscheidung von einem kompetenten, im Sinne des Landes agierenden Nachfolger korrigiert wird. M\u00f6glichst zeitnah, um den Schaden wenigstens zu minimieren.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Quellen<\/h2>\n<ol class=\"wp-block-footnotes\">\n<li id=\"86e7bba0-8c4a-4db9-bf58-44e4cd7e08a7\"><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/zehn-jahre-nsa-affaere-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/zehn-jahre-nsa-affaere-100.html<\/a> <a href=\"#86e7bba0-8c4a-4db9-bf58-44e4cd7e08a7-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 1 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"ad736756-6307-4023-a2b5-a270e233e081\"><a href=\"https:\/\/www.inside-it.ch\/m365-ist-in-der-bundesverwaltung-ausgerollt-20251218\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">https:\/\/www.inside-it.ch\/m365-ist-in-der-bundesverwaltung-ausgerollt-20251218<\/a> <a href=\"#ad736756-6307-4023-a2b5-a270e233e081-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 2 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"d3e8456f-4f75-4679-ac2d-539dd1e5f575\"><a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Massive-Abhaengigkeit-Schweiz-mietet-Microsoft-Software-ohne-Ausschreibung-10251262.html?view=print\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">https:\/\/www.heise.de\/news\/Massive-Abhaengigkeit-Schweiz-mietet-Microsoft-Software-ohne-Ausschreibung-10251262.html?view=print<\/a> <a href=\"#d3e8456f-4f75-4679-ac2d-539dd1e5f575-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 3 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"17541ecb-9fab-478e-925c-11b141ffb09f\"><a href=\"https:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/datenschutz-schweizer-behoerden-bei-microsoft-365-gewarnt-616508053394\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">https:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/datenschutz-schweizer-behoerden-bei-microsoft-365-gewarnt-616508053394<\/a> <a href=\"#17541ecb-9fab-478e-925c-11b141ffb09f-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 4 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"4ce366eb-eab4-4081-b8ff-2a1526f42df8\"><a href=\"https:\/\/www.golem.de\/news\/datenschutz-aerger-microsoft-sammelt-bis-zu-25-000-ereignistypen-bei-office-1811-137815.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">https:\/\/www.golem.de\/news\/datenschutz-aerger-microsoft-sammelt-bis-zu-25-000-ereignistypen-bei-office-1811-137815.html<\/a> <a href=\"#4ce366eb-eab4-4081-b8ff-2a1526f42df8-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 5 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"767cf9b4-ecb9-4bc8-b1c1-6e082e1aca5e\"><a href=\"https:\/\/www.privatim.ch\/de\/privatim-verabschiedet-resolution-zu-internationalen-cloud-losungen\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">https:\/\/www.privatim.ch\/de\/privatim-verabschiedet-resolution-zu-internationalen-cloud-losungen\/<\/a> <a href=\"#767cf9b4-ecb9-4bc8-b1c1-6e082e1aca5e-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 6 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"e96fa0a0-4340-4091-9af2-6487dfc3adea\"><a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Interview-Wie-abhaengig-ist-die-Schweizer-Bundesverwaltung-von-Microsoft-10466802.html?view=print\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Interview-Wie-abhaengig-ist-die-Schweizer-Bundesverwaltung-von-Microsoft-10466802.html?view=print<\/a> <a href=\"#e96fa0a0-4340-4091-9af2-6487dfc3adea-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 7 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"13e4ab6b-27d1-4b64-aea7-90eeedcac3b6\"><a href=\"https:\/\/www.bk.admin.ch\/bk\/de\/home\/digitale-transformation-ikt-lenkung\/standarddienste\/bueroautomation\/poc-boss.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">https:\/\/www.bk.admin.ch\/bk\/de\/home\/digitale-transformation-ikt-lenkung\/standarddienste\/bueroautomation\/poc-boss.html<\/a> <a href=\"#13e4ab6b-27d1-4b64-aea7-90eeedcac3b6-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 8 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"04cc7904-a9f2-4f35-bb5b-dc5666a206a7\"><a href=\"https:\/\/www.inside-it.ch\/armeechef-gegen-m365-einsatz-bei-der-armee-20251031\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">https:\/\/www.inside-it.ch\/armeechef-gegen-m365-einsatz-bei-der-armee-20251031<\/a> <a href=\"#04cc7904-a9f2-4f35-bb5b-dc5666a206a7-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 9 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"3e58cc80-66d1-4648-bcfe-36a18ffb3934\"><a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Strafgerichtshof-Microsofts-E-Mail-Sperre-als-Weckruf-fuer-digitale-Souveraenitaet-10387368.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">https:\/\/www.heise.de\/news\/Strafgerichtshof-Microsofts-E-Mail-Sperre-als-Weckruf-fuer-digitale-Souveraenitaet-10387368.html<\/a> <a href=\"#3e58cc80-66d1-4648-bcfe-36a18ffb3934-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 10 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"dfe60e3e-1569-4192-8a07-4cedb97162fa\"><a 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Souver\u00e4nit\u00e4t? Nicht in der Schweiz: Das Land gibt seine digitale Unabh\u00e4ngigkeit endg\u00fcltig auf und ist seit kurzem voll von Microsofts Clouddiensten aus den USA abh\u00e4ngig. Die Verantwortlichen versuchen zudem mit Open Source Washing. Jammern soll eine angebliche Alternativlosigkeit herbei zu beschw\u00f6ren &#8211; mit fatalen Folgen f\u00fcr das Land und dessen B\u00fcrger. Das Kettens\u00e4genmassaker von &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":16236,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"[{\"content\":\"<a href=\\\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/zehn-jahre-nsa-affaere-100.html\\\">https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/zehn-jahre-nsa-affaere-100.html<\/a>\",\"id\":\"86e7bba0-8c4a-4db9-bf58-44e4cd7e08a7\"},{\"content\":\"<a href=\\\"https:\/\/www.inside-it.ch\/m365-ist-in-der-bundesverwaltung-ausgerollt-20251218\\\">https:\/\/www.inside-it.ch\/m365-ist-in-der-bundesverwaltung-ausgerollt-20251218<\/a>\",\"id\":\"ad736756-6307-4023-a2b5-a270e233e081\"},{\"content\":\"<a 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