{"id":16752,"date":"2026-03-04T23:00:47","date_gmt":"2026-03-04T22:00:47","guid":{"rendered":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/?p=16752"},"modified":"2026-03-05T16:21:25","modified_gmt":"2026-03-05T15:21:25","slug":"481k-steuergeld-ms","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/481k-steuergeld-ms\/","title":{"rendered":"\u00dcber 481.000.000\u20ac Steuergeld f\u00fcr Microsoft &#8211; pro Jahr!"},"content":{"rendered":"<p>Erneut hat Deutschland einen traurigen Rekord gebrochen: \u00dcber 481 Millionen Euro flie\u00dfen alleine an Microsoft. Die Zahlen steigen rasant und sind dennoch &#8222;nur&#8220; die Spitze vom Eisberg. Insgesamt landen Milliarden von Steuergelder an Konzerne, die unfreie Software entwickeln. \u00dcber 90% davon befinden sich im Ausland. Der Staat kann dabei nur verlieren: Seit Jahren explodieren die Kosten. Und er finanziert damit seine eigene Abh\u00e4ngigkeit, \u00e4hnlich wie ein Drogenabh\u00e4ngiger. Wir alle Zahlen den Preis daf\u00fcr &#8211; der noch weiter steigen d\u00fcrfte. Die Regierung unter Friedrich Merz spricht zwar \u00fcber die grunds\u00e4tzliche Notwendigkeit. Bei den konkreten Pl\u00e4nen sieht es dagegen d\u00fcster aus. Von unseren Nachbarn l\u00e4sst sich lernen, wie es besser geht.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Unsere j\u00e4hrliche Dosis Microsoft explodiert<\/h2>\n<p>In mehreren Beitr\u00e4gen habe ich bereits beil\u00e4ufig auf die Lizenzzahlungen des Bundes f\u00fcr propriet\u00e4re Software hingewiesen. Zuletzt mit den seit Februar 2025 bekannten Zahlen f\u00fcr 2024. Damals sind die Kosten auf 204,5 Millionen Euro gestiegen, 2023 waren es 197,7 Millionen Euro.<sup data-fn=\"713ee503-654b-45b8-b649-f1a875c6e659\" class=\"fn\"><a href=\"#713ee503-654b-45b8-b649-f1a875c6e659\" id=\"713ee503-654b-45b8-b649-f1a875c6e659-link\">1<\/a><\/sup> Beides gigantische Summen &#8211; doch sie wurden ein weiteres mal getoppt, diesmal massiver als je zuvor. Die aktuellen Zahlen belaufen sich auf 481 Millionen Euro (!) f\u00fcr das Jahr 2025.<sup data-fn=\"1b08049e-219d-4407-ba1b-0d3e0d6c4517\" class=\"fn\"><a href=\"#1b08049e-219d-4407-ba1b-0d3e0d6c4517\" id=\"1b08049e-219d-4407-ba1b-0d3e0d6c4517-link\">2<\/a><\/sup><\/p>\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/chart_2026-03-04_16-20-16.985Z.avif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"512\" src=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/chart_2026-03-04_16-20-16.985Z-1024x512.avif\" alt=\"\" class=\"wp-image-16794\" srcset=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/chart_2026-03-04_16-20-16.985Z-1024x512.avif 1024w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/chart_2026-03-04_16-20-16.985Z-300x150.avif 300w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/chart_2026-03-04_16-20-16.985Z-768x384.avif 768w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/chart_2026-03-04_16-20-16.985Z-1536x768.avif 1536w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/chart_2026-03-04_16-20-16.985Z-640x320.avif 640w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/chart_2026-03-04_16-20-16.985Z-340x170.avif 340w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/chart_2026-03-04_16-20-16.985Z.avif 1780w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n<p>Sie werden mit einer h\u00f6heren Zahl an Bezugsberechtigten versucht zu relativieren. Doch das macht die Lage nicht besser &#8211; im Gegenteil: Die Abh\u00e4ngigkeit von MS ist nicht geschrumpft &#8211; obwohl politisch im Koalitionsvertrag klar das Gegenteil vereinbart ist. Zumal darin &#8222;nur&#8220; Lizenzen sowie Cloudabos f\u00fcr die Bundesverwaltung und deren nachgeordnete Stellen enthalten sind. Bundesl\u00e4nder machen sich teils ebenfalls von Microsoft abh\u00e4ngig. Das aktuelle Negativbeispiel ist Bayern, die sich scheinbar um jeden Preis Microsofts Clouddiensten unterwerfen wollen. All diese Lizenzen\/Abos werden separat gekauft, d.H. sie sind in den 481 Millionen noch gar nicht enthalten.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Regierung bekommt es immer noch nicht hin<\/h2>\n<p>Die Zahlen von 2023 waren der damaligen Bundesregierung derart peinlich, dass der Bundesfinanzminister Christian Lindner von der FDP sie vertuschen wollte. Erst nach Protest des Bundestagsabgeordneten Victor Perli von der Partei &#8222;Die Linke&#8220; (damals Fraktion) durften die Ergebnisse ver\u00f6ffentlicht werden.<sup data-fn=\"8d916b94-4d7d-454d-8aab-654fe2019aca\" class=\"fn\"><a href=\"#8d916b94-4d7d-454d-8aab-654fe2019aca\" id=\"8d916b94-4d7d-454d-8aab-654fe2019aca-link\">3<\/a><\/sup> Warum ist mit einem Blick aufs Geld schnell klar: Microsoft hat an die FDP gespendet.<sup data-fn=\"74feae71-b063-41cd-89a1-a47709d52ee0\" class=\"fn\"><a href=\"#74feae71-b063-41cd-89a1-a47709d52ee0\" id=\"74feae71-b063-41cd-89a1-a47709d52ee0-link\">4<\/a><\/sup> Den G\u00f6nner m\u00f6chte man nicht in schlechtes Licht r\u00fccken. Das ist ein Armutszeugnis f\u00fcr eine Regierung, die mit dem Versprechen f\u00fcr Quelloffene Software angetreten war. Davon ist leider sehr wenig \u00fcbrig geblieben.<\/p>\n<p>Erneut brachte damals eine Anfrage mehrerer Politiker von &#8222;Die Linke&#8220; Licht.<sup data-fn=\"d71e6a40-d37e-4bde-9319-32e6630d8b18\" class=\"fn\"><a href=\"#d71e6a40-d37e-4bde-9319-32e6630d8b18\" id=\"d71e6a40-d37e-4bde-9319-32e6630d8b18-link\">5<\/a><\/sup> Sie enth\u00fcllt schockierende Details, welche Anke Domscheit-Berg in einem Blogbeitrag zusammenfasst.<sup data-fn=\"3027ce87-b3e6-4d62-ba13-071715bb08f7\" class=\"fn\"><a href=\"#3027ce87-b3e6-4d62-ba13-071715bb08f7\" id=\"3027ce87-b3e6-4d62-ba13-071715bb08f7-link\">6<\/a><\/sup> Erg\u00e4nzt wird es durch ein 4-Seitiges PDF-Dokument.<sup data-fn=\"7582e922-ac49-48d3-a4a4-e2f91f9a14e5\" class=\"fn\"><a href=\"#7582e922-ac49-48d3-a4a4-e2f91f9a14e5\" id=\"7582e922-ac49-48d3-a4a4-e2f91f9a14e5-link\">7<\/a><\/sup> Demnach erhalten die 10 gr\u00f6\u00dften Vertragspartner von IT-Rahmenvertr\u00e4gen mehr als 13,6 Milliarden Euro an Steuergeldern. Ganz vorne befindet sich der US-Konzern Oracle mit alleine \u00fcber 4,6 Milliarden bis 2030. F\u00fcr Microsoft sind rund 1,3 Milliarden Euro vorgesehen.<\/p>\n<p>Rahmenvertr\u00e4ge sind allgemeine Bedingungen, um Waren und\/oder Dienstleistungen \u00fcber einen l\u00e4ngerfristigen Zeitraum zu beziehen. Damit soll vermieden werden, dass jedes Projekt einen neuen Auftrag erzeugt, den die Parteien verhandeln m\u00fcssen. Sie sind somit eine Art Sammelbecken, woraus Ressourcen f\u00fcr einzelne Auftr\u00e4ge flexibel vom K\u00e4ufer abrufbar werden. Das Volumen ist h\u00f6her, weil sie nicht auf ein Jahr beschr\u00e4nkt sind. Manche aus der konkreten Anfrage sind etwa bis 2030 g\u00fcltig.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nicht nur die Zahlen ersch\u00fcttern: Cloud? Souver\u00e4nit\u00e4t? Egal!<\/h2>\n<p>Abseits der riesigen Summen bleibt man auch an anderer Stelle sprachlos zur\u00fcck. Etwa, wenn keine \u00dcbersicht \u00fcber die Cloudabh\u00e4ngigkeit herrscht und darin nicht mal ein Risiko f\u00fcr die digitale Souver\u00e4nit\u00e4t erkannt wird. Clouddienste laufen auf fremden Servern ohne jegliche Kontrolle des Nutzers. Die sind per Definition unsouver\u00e4n, viel schlimmer geht es gar nicht.<\/p>\n<figure class=\"wp-block-pullquote\">\n<blockquote>\n<p>Welche Anwendungen perspektivisch ausschlie\u00dflich als Cloud-L\u00f6sung angeboten werden, entzieht sich der Kenntnis der Bundesregierung. Die Nutzung von cloudbasierter propriet\u00e4rer Software stellt nicht zwangsl\u00e4ufig ein Risiko f\u00fcr die\r\ndigitale Souver\u00e4nit\u00e4t dar. [&#8230;]<\/p>\n<p><cite>Bundesregierung (kleine Anfrage)<\/cite><\/p><\/blockquote>\n<\/figure>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Open Source bekommt 0,55%<\/h2>\n<p>Ebenfalls katastrophal sieht es bei Quelloffener Software aus. Seit Beginn der damaligen Legislaturperiode wurden lediglich 0,55% der Ausgaben in <em>Open Source<\/em> investiert. Das Digitalministerium vergab etwa Entwicklungsauftr\u00e4ge f\u00fcr 22,3 Millionen Euro &#8211; davon sind lediglich 121.000\u20ac f\u00fcr OSS ausgegeben worden (0,55%). Bei den Dienstleistungen des Bundes sind 3,5 Milliarden Euro geflossen. Davon sind gerade einmal 18,6 Millionen (0,54%) an quelloffene Software geflossen.<\/p>\n<p>Die Linke erinnert zu Recht an den Koalitionsvertrag, der eine Bevorzugung f\u00fcr freie Software vorgesehen hatte. Nur in begr\u00fcndeten Ausnahmef\u00e4llen d\u00fcrfen propriet\u00e4re Produkte zum Einsatz kommen. Davon kann bei Investitionen von 0,5% keinerlei Rede sein: 99,45% sind auf unfreie Black-Box Technologie entfallen. Selbst davon bleiben nur rund 10% im Land, der Rest flie\u00dft an ausl\u00e4ndische Anbieter. Politisch Bindend ist diese Absichtserkl\u00e4rung auf dem Koalitionsvertrag allerdings nicht &#8211; sie ist ein zahnloser Tiger. Wesentlich wirksamer w\u00e4re es, solch eine Regelung im Vergaberecht festzuschreiben. Das hatte die damalige Regierung jedoch nicht mal geplant. Von der Ampel-Regierung bleiben lediglich openCode und ZenDiS.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Macht es die neue Regierung besser?<\/h2>\n<p>\u00dcberraschenderweise unterscheidet sich die aus CDU &amp; SPD bestehende Koalition gar nicht grundlegend von der Ampel. Die Kollegen von Publicplan<sup data-fn=\"ee3381b4-2d3d-425f-9c8a-6ba4611ce8bd\" class=\"fn\"><a href=\"#ee3381b4-2d3d-425f-9c8a-6ba4611ce8bd\" id=\"ee3381b4-2d3d-425f-9c8a-6ba4611ce8bd-link\">8<\/a><\/sup> haben &#8211; vermutlich versehentlich &#8211; in ihrem Beitrag aus dem Jahre 2025 den Koalitionsvertrag aus der 18. Legislaturperiode (2013 &#8211; 2017) verlinkt. Bereits vor \u00fcber zehn Jahren hatte man sich darauf geeinigt:<sup data-fn=\"9cc89d47-2777-40bc-b6d4-280e45560cd0\" class=\"fn\"><a href=\"#9cc89d47-2777-40bc-b6d4-280e45560cd0\" id=\"9cc89d47-2777-40bc-b6d4-280e45560cd0-link\">9<\/a><\/sup><\/p>\n<figure class=\"wp-block-pullquote\">\n<blockquote>\n<p>Als Alternative zu den geschlossenen digitalen \u00d6kosystemen unterst\u00fctzt und f\u00f6rdert der Bund im Software-Bereich gerade auch die Entwicklung von offenen Plattformen und Open-Source-L\u00f6sungen und setzt sich daf\u00fcr auch auf europ\u00e4ischer Ebene ein.<\/p>\n<p><cite>CDU\/SPD Koalitionsvertrag 2013<\/cite><\/p><\/blockquote>\n<\/figure>\n<p>Dieser Fehler war leicht zu machen: Im aktuellen Dokument aus der 21. Legislaturperiode steht im Kern dasselbe drin. Lediglich mit neuen Beh\u00f6rden, welche hierf\u00fcr geschaffen worden sind. Verschwunden ist der Einsatz auf EU-Ebene, dort ist Microsofts Quasi-Monopol bereits seit langem nahezu unangetastet. Merz selbst geht nicht auf die Abh\u00e4ngigkeit dieser Konzerne ein, sondern betont lediglich die Digitalisierung. Damit bleibt noch mehr Spielraum.<\/p>\n<figure class=\"wp-block-pullquote\">\n<blockquote>\n<p>Wir definieren Ebenen \u00fcbergreifend offene Schnittstellen, offene Standards und treiben Open Source mit den privaten und \u00f6ffentlichen Akteuren im europ\u00e4ischen \u00d6kosystem gezielt voran, unter anderem mit dem Zentrum Digitale Souver\u00e4nit\u00e4t (ZenDiS), der Sovereign Tech Agency, der Bundesagentur f\u00fcr Sprunginnovationen (SPRIND). Daf\u00fcr richten wir unser IT-Budget strategisch aus und definieren ambitionierte Ziele f\u00fcr Open Source.<\/p>\n<p><cite>CDU\/SPD Koalitionsvertrag<\/cite><\/p><\/blockquote>\n<\/figure>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Webseite aus der H\u00f6lle: koalitionsvertrag2025.de<\/h2>\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Screenshot-2026-03-04-at-16-18-02-Koalitionsvertrag-von-CDU-CSU-und-SPD.avif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1020\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Screenshot-2026-03-04-at-16-18-02-Koalitionsvertrag-von-CDU-CSU-und-SPD-1020x1024.avif\" alt=\"\" class=\"wp-image-16789\" srcset=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Screenshot-2026-03-04-at-16-18-02-Koalitionsvertrag-von-CDU-CSU-und-SPD-1020x1024.avif 1020w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Screenshot-2026-03-04-at-16-18-02-Koalitionsvertrag-von-CDU-CSU-und-SPD-300x300.avif 300w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Screenshot-2026-03-04-at-16-18-02-Koalitionsvertrag-von-CDU-CSU-und-SPD-150x150.avif 150w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Screenshot-2026-03-04-at-16-18-02-Koalitionsvertrag-von-CDU-CSU-und-SPD-768x771.avif 768w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Screenshot-2026-03-04-at-16-18-02-Koalitionsvertrag-von-CDU-CSU-und-SPD-1530x1536.avif 1530w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Screenshot-2026-03-04-at-16-18-02-Koalitionsvertrag-von-CDU-CSU-und-SPD-359x360.avif 359w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Screenshot-2026-03-04-at-16-18-02-Koalitionsvertrag-von-CDU-CSU-und-SPD-169x170.avif 169w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Screenshot-2026-03-04-at-16-18-02-Koalitionsvertrag-von-CDU-CSU-und-SPD.avif 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1020px) 100vw, 1020px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n<p>Beil\u00e4ufig sei hierbei die Webseite erw\u00e4hnt, welche f\u00fcr den neuen Koalitionsvertrag eingerichtet wurde. Sie l\u00e4dt unkomprimiert satte 3,50MB (!) an Dateien. Wof\u00fcr? Um die \u00dcberschrift, drei Logos und einen Link zum PDF-Dokument anzuzeigen. Daf\u00fcr braucht es u.a. jQuery mit einem ganzen Zoo an Plugins, die Icon-Bibliothek <em>Font Awesome<\/em> sowie zig weitere riesige CSS\/JS Dateien. Insgesamt 116 (!!!) Anfragen werden hierf\u00fcr gestellt.<\/p>\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/koalitionsvertrag25.de-alle-anfragen.avif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"550\" src=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/koalitionsvertrag25.de-alle-anfragen-1024x550.avif\" alt=\"\" class=\"wp-image-16787\" srcset=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/koalitionsvertrag25.de-alle-anfragen-1024x550.avif 1024w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/koalitionsvertrag25.de-alle-anfragen-300x161.avif 300w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/koalitionsvertrag25.de-alle-anfragen-768x413.avif 768w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/koalitionsvertrag25.de-alle-anfragen-1536x825.avif 1536w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/koalitionsvertrag25.de-alle-anfragen-2048x1100.avif 2048w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/koalitionsvertrag25.de-alle-anfragen-640x344.avif 640w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/koalitionsvertrag25.de-alle-anfragen-317x170.avif 317w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n<p>Wie sinnvoll das ist, zeigt <em>Font Awesome<\/em> exemplarisch. Es wird nur an einer einzigen Stelle im HTML-Code referenziert: Als Navigationsleiste mit einem Eintrag (<em>Startseite<\/em>), welche daher ohnehin ausgeblendet ist. Das reicht nat\u00fcrlich noch nicht. Oben drauf gibt es mit Drupal 7 ein komplettes CMS. Zwar immerhin quelloffen, doch f\u00fcr diesen Zweck extrem \u00dcberdimensioniert. Um die Besucher den Schmerz sp\u00fcren zu lassen, war man sich nicht zu schade, s\u00e4mtliche der 67 (!) CSS-Dateien per @import zu laden. Ein bekanntes Anti-Pattern, weil das Rendering dadurch blockiert wird.<\/p>\n<pre class=\"wp-block-prismatic-blocks\"><code class=\"language-xml\" data-line=\"\">&lt;style&gt;\n@import url(&quot;https:\/\/www.koalitionsvertrag2025.de\/sites\/all\/themes\/omega\/omega\/css\/modules\/system\/system.base.css?svfjck&quot;);\n@import url(&quot;https:\/\/www.koalitionsvertrag2025.de\/sites\/all\/themes\/omega\/omega\/css\/modules\/system\/system.menus.theme.css?svfjck&quot;);\n@import url(&quot;https:\/\/www.koalitionsvertrag2025.de\/sites\/all\/themes\/omega\/omega\/css\/modules\/system\/system.messages.theme.css?svfjck&quot;);\n@import url(&quot;https:\/\/www.koalitionsvertrag2025.de\/sites\/all\/themes\/omega\/omega\/css\/modules\/system\/system.theme.css?svfjck&quot;);\n@import url(&quot;https:\/\/www.koalitionsvertrag2025.de\/sites\/all\/modules\/simplenews\/simplenews.css?svfjck&quot;);\n@import url(&quot;https:\/\/www.koalitionsvertrag2025.de\/sites\/all\/modules\/calendar\/css\/calendar_multiday.css?svfjck&quot;);\n...<\/code><\/pre>\n<p>Absurderweise geschieht das in einem Inline Style-Block. Man k\u00f6nnte den Unsinn problemlos sein lassen und durch das nicht blockierende &lt;link&gt; Element ersetzen. Ich h\u00e4tte noch so viele mehr Fragen zu dieser Webseite. Eine davon lautet beispielsweise, wieso dort Stylesheets f\u00fcr Kalender und Elemente zur Datumsauswahl geladen werden. Auf der gesamten Seite ist nichts davon zu sehen und es w\u00fcrde wenig Sinn ergeben. Offensichtlich wurde das von jemandem ohne Sinn &amp; Verstand umgesetzt, der routinem\u00e4\u00dfig v\u00f6llig \u00fcberladene Seiten erstellt. Sodass selbst derartige Extremf\u00e4lle gar nicht mehr auffallen. Das einzig positive an der Anfragen-Flut: Sie setzen Matomo ein &#8211; kein Google Analytics, wie man es bei einer derart konzernfreundlichen Partei erwarten w\u00fcrde.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wird es dank Trump besser?<\/h2>\n<p>Seit den letzten Zahlen von Anfang 2025 ist einiges passiert. Der wohl wichtigste Unterschied f\u00fcr die Netzpolitik: Donald Trump kam ins Amt und hat bewiesen, dass er keinerlei Skrupel vor Zerst\u00f6rung hat. Wodurch die ohnehin schon prek\u00e4ren Zust\u00e4nde zu Unternehmen in unsicheren Drittstaaten (wie den USA) sich noch deutlich verschlimmert haben. Nachdem \u00fcber ein Jahrzehnt nur geredet statt gehandelt wurde, der entscheidende Moment?<\/p>\n<p>Im November 2025 riefen Friedrich Merz und Emanuel Macron auf dem Digitalgipfel zwar nach Souver\u00e4nit\u00e4t sowie Unabh\u00e4ngigkeit. Auf diesen vielversprechenden Auftakt folgt jedoch die Entt\u00e4uschung: Merz bekennt sich noch immer nicht klar zum Wechsel von ausl\u00e4ndischen Cloudanbietern wie MS zu souver\u00e4nen L\u00f6sungen aus der EU. Frankreich m\u00f6chte Europ\u00e4ische Anbieter bevorzugen. Die Deutsche Regierung hat nicht mal einen Plan, die Abh\u00e4ngigkeit zu MS &amp; co. zu verringern.<sup data-fn=\"a6d4134b-fe08-4fc6-bc30-c3669f6b0251\" class=\"fn\"><a href=\"#a6d4134b-fe08-4fc6-bc30-c3669f6b0251\" id=\"a6d4134b-fe08-4fc6-bc30-c3669f6b0251-link\">10<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Stattdessen verliert sich unser Bundeskanzler in uralten Illusionen: Deutschland solle zur &#8222;Innovationsf\u00fchrerschaft&#8220; werden. Diese Idee gibt es seit zwei Jahrzehnten. W\u00e4hrenddessen wurde LiMux politisch zerst\u00f6rt und auch sonst nichts f\u00fcr Innovation oder gar Unabh\u00e4ngigkeit getan, im Gegenteil. Frankreich steht besser da, Macron stellt konkretere Pl\u00e4ne in Aussicht. Digitalminister Karsten Wildberger bringt es ungewollt auf den Punkt: Stetig erw\u00e4hnt er, dass es nun Zeit sei, vom Reden ins Machen zu kommen. Was er \u00fcberhaupt umsetzen m\u00f6chte, bleibt schwammig und unklar. Damit entlarvt er sich als das Gegenteil, was er vorgibt: Ein gro\u00dfer Redner, der offensichtlich keine ernsten Ambitionen umzusetzen hat.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Koalitionsvertrag fordert das Gegenteil<\/h2>\n<p>Quelloffene Software wird zwar nur an zwei Stellen erw\u00e4hnt. Doch es gibt in Punkt 2.3 ein eigenes Kapitel f\u00fcr &#8222;Digitales&#8220;. Bereits die \u00dcberschrift &#8222;Deutschland \u2013 Digital. Souver\u00e4n. Ambitioniert&#8220; macht klare Ansagen. Dem Inhalt nach wurde verstanden: &#8222;Digitalpolitik ist Machtpolitik&#8220;. Auch wolle man ausdr\u00fccklich &#8222;Abh\u00e4ngigkeiten abbauen&#8220;. In dieser Hinsicht sind die Ziele noch ambitionierter als 2013. Statt nur die Software in den Fokus zu nehmen, wird heute sogar Hardware mit eingeschlossen.<\/p>\n<figure class=\"wp-block-pullquote\">\n<blockquote>\n<p>Die Menschen k\u00f6nnen sich auf einen digital souver\u00e4nen und handlungsf\u00e4higen Staat verlassen.<\/p>\n<p><cite>CDU\/SPD Koalitionsvertrag<\/cite><\/p><\/blockquote>\n<\/figure>\n<p>Nahezu jeder Satz lie\u00dft sich beeindruckend, ich habe wenig dagegen einzuwenden &#8211; abgesehen von &#8222;rein digital (digital only)&#8220;, was einem Digitalzwang gleich kommen w\u00fcrde. W\u00e4hrend derart \u00fcberambitionierte Ziele den Koalitionsvertrag schm\u00fccken, wirkt Friedrich Merz auf dem Digitalgipfel, als ob er das Dokument noch nie gesehen h\u00e4tte. Wie will er einen &#8222;digital souver\u00e4nen und handlungsf\u00e4higen Staat&#8220; schaffen, wenn dieser Staat von Jahr zu Jahr noch extremer von ausl\u00e4ndischen Konzernen wie Microsoft &amp; co. abh\u00e4ngig wird? Und der Bundeskanzler nicht einen konkreten Plan vorlegen kann, um das zu \u00e4ndern?<\/p>\n<figure class=\"wp-block-pullquote\">\n<blockquote>\n<p>Zwar wurde zuvor in Unionskreisen eine Besetzung aus der Wirtschaft favorisiert, wie das Handelsblatt aus Parteikreisen erfuhr. Doch es scheint sich eine politische Besetzung durchgesetzt zu haben.<\/p>\n<p><cite>CDU\/SPD Koalitionsvertrag<\/cite><\/p><\/blockquote>\n<\/figure>\n<p>Wie wenig ernst das gemeint sein muss, offenbart ein einziges Zitat zum Digitalministerium.<sup data-fn=\"7b0974f4-e6cf-49fc-9043-c1f29669efda\" class=\"fn\"><a href=\"#7b0974f4-e6cf-49fc-9043-c1f29669efda\" id=\"7b0974f4-e6cf-49fc-9043-c1f29669efda-link\">11<\/a><\/sup> Man gr\u00fcndet sinnbildlich ein Ministerium gegen Drogen und die erste Idee der Regierung ist: Lasst es uns mit Dealern besetzen&#8230;<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Frankreich ist weiter<\/h2>\n<p>Der Digitalgipfel ist eine verpasste Chance, insbesondere f\u00fcr Deutschland. Auch Frankreich h\u00e4tte dort noch st\u00e4rker beweisen k\u00f6nnen, dass sie es nach Donald Trump wirklich ernst meinen. Obwohl unser Nachbar an manchen Stellen zu unkonkret war, m\u00fcssen wir anerkennen: In Frankreich scheint man die Problematik verstanden zu haben &amp; ins Handeln zu gelangen. Bereits im Sommer 2025 hat Lyon, die drittgr\u00f6\u00dfte Stadt, den schrittweisen Umstieg weg von propriet\u00e4rer (Microsoft-) Software begonnen. Im selben Jahr startete die Abl\u00f6sung von Zoom &amp; Teams in staatlichen Beh\u00f6rden.<sup data-fn=\"316c17d6-516d-4f99-b86c-729a487e8bd5\" class=\"fn\"><a href=\"#316c17d6-516d-4f99-b86c-729a487e8bd5\" id=\"316c17d6-516d-4f99-b86c-729a487e8bd5-link\">12<\/a><\/sup> Weitere Projekte laufen oder sind in Planung.<\/p>\n<p>In Deutschland gibt es nach wie vor genau ein Leuchtturmprojekt: Schleswig-Holstein hat Microsoft Office erfolgreich abgel\u00f6st &amp; wird 2026 Windows als letztes gro\u00dfes propriet\u00e4res \u00dcberbleibsel los werden. Abgesehen davon ist die Abh\u00e4ngigkeit zu Microsoft und anderen Konzernen ist auf einen neuen Rekord gestiegen. In den Reden klingt es, als h\u00e4tte sogar der Bundeskanzler endlich die Relevanz von Digitaler Souver\u00e4nit\u00e4t verstanden &#8211; Nachdem das Thema bislang eher eine Nische war. Doch es gibt so gut wie keine Anzeichen daf\u00fcr, dass die Regierung daraus die gebotenen Konsequenzen zieht. <\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Es k\u00f6nnte so einfach sein<\/h2>\n<p>Dabei ist es keine Raketenwissenschaft: Passende FOSS suchen, testen, sich festlegen und migrieren. Mit zumindest einem Teil der frei werdenden Ressourcen f\u00fcr propriet\u00e4re Lizenzen kann das \u00d6kosystem unterst\u00fctzt werden. Alles was dabei entsteht, am besten gemeinfrei ver\u00f6ffentlichen. Das schafft Transparenz &amp; hilft anderen. Schlie\u00dflich nicht jedes (Bundes-) Land zu 100% ein Unikat. Insbesondere durch die EU sind viele Vorg\u00e4nge in den L\u00e4ndern \u00e4hnlich bis identisch. OS-Software aus anderen L\u00e4ndern kann daher &#8211; ggf. mit gewissen Anpassungen &#8211; weiterverwendet werden. Das beschleunigt die Umstellung und spart Kosten.<\/p>\n<p>Mit diesen Mitteln k\u00f6nnten wir sehr viel erreichen. Immerhin geht es um 481 Millionen Euro pro Jahr, die alleine vom Bund an MS flie\u00dfen. Mit anderer propriet\u00e4rer Software ist die Milliardenmarke deutlich \u00fcberschritten. Seit Jahren stelle ich mir die Frage, wo wir heute w\u00e4ren, wenn die Entscheider das Problem fr\u00fcher erkannt h\u00e4tten &#8211; was sp\u00e4testens seit dem NSA-Skandal f\u00fcr jeden m\u00f6glich war. \u00dcber 10 Jahre voller unfassbarer finanzieller Mittel, die wir stattdessen Microsoft &amp; co. geschenkt haben. Statt unsere eigenen, freien, unabh\u00e4ngigen L\u00f6sungen zu haben, mit denen wir die stetig skrupelloser werdenden G\u00e4ngelungen der Technik-Konzerne nur bel\u00e4cheln w\u00fcrden.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit<\/h2>\n<p>Microsoft bezahlen wir alle. Selbst jene, die den Schuss l\u00e4ngst geh\u00f6rt haben und zu GNU\/Linux wechselten. Von Merz gibt es kaum Ambitionen oder gar Pl\u00e4ne. Er wirkt, als wolle er die Probleme h\u00f6chstens ganz vorsichtig ansprechen. Aber nicht zu direkt und in der Praxis m\u00fcsse alles so (konservativ) bleiben, wie es ist. Auch 2026 werden daher Rekordsummen unseres Steuergeldes f\u00fcr unfreie Software verplempert. Es w\u00e4re ein Wunder, wenn sich bis zum Ende der Legislaturperiode daran etwas \u00e4ndern w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Das sind schlechte Neuigkeiten f\u00fcr uns alle. W\u00e4hrend z.B. am Sozialstaat gespart wird,<sup data-fn=\"bbd6831b-5c57-4b91-b5a4-ffbaab9951b7\" class=\"fn\"><a href=\"#bbd6831b-5c57-4b91-b5a4-ffbaab9951b7\" id=\"bbd6831b-5c57-4b91-b5a4-ffbaab9951b7-link\">13<\/a><\/sup> weil das Geld nicht mehr so locker sitze, sind Milliarden an ausl\u00e4ndische Konzerne anscheinend f\u00fcr die politische F\u00fchrungsetage von CDU &amp; SPD unproblematisch. Auch nachdem selbst Friedrich Merz verstanden zu haben scheint, dass dies eine gef\u00e4hrliche Abh\u00e4ngigkeit darstellt &#8211; zus\u00e4tzlich zu den finanziellen Kosten.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Quellen<\/h2>\n<ol class=\"wp-block-footnotes\">\n<li id=\"713ee503-654b-45b8-b649-f1a875c6e659\"><a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Digitale-Insouveraenitaet-Bund-gibt-wieder-mehr-fuer-Microsoft-Lizenzen-aus-10293821.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">https:\/\/www.heise.de\/news\/Digitale-Insouveraenitaet-Bund-gibt-wieder-mehr-fuer-Microsoft-Lizenzen-aus-10293821.html<\/a> <a href=\"#713ee503-654b-45b8-b649-f1a875c6e659-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 1 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"1b08049e-219d-4407-ba1b-0d3e0d6c4517\"><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Bund-zahlt-481-Millionen-Euro-fuer-Microsoft-Lizenzen-id30340536.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Bund-zahlt-481-Millionen-Euro-fuer-Microsoft-Lizenzen-id30340536.html<\/a> <a href=\"#1b08049e-219d-4407-ba1b-0d3e0d6c4517-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 2 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"8d916b94-4d7d-454d-8aab-654fe2019aca\"><a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Bund-Lizenzkosten-fuer-Microsoft-auf-hohem-Niveau-insgesamt-neuer-Rekord-9744319.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">https:\/\/www.heise.de\/news\/Bund-Lizenzkosten-fuer-Microsoft-auf-hohem-Niveau-insgesamt-neuer-Rekord-9744319.html<\/a> <a href=\"#8d916b94-4d7d-454d-8aab-654fe2019aca-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 3 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"74feae71-b063-41cd-89a1-a47709d52ee0\"><a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/rekordhoehe-bei-lizenzen-ampel-koalition-investition-digitalisierung-93115350.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/rekordhoehe-bei-lizenzen-ampel-koalition-investition-digitalisierung-93115350.html<\/a> <a href=\"#74feae71-b063-41cd-89a1-a47709d52ee0-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 4 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"d71e6a40-d37e-4bde-9319-32e6630d8b18\"><a href=\"https:\/\/dserver.bundestag.de\/btd\/20\/096\/2009641.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">https:\/\/dserver.bundestag.de\/btd\/20\/096\/2009641.pdf<\/a> <a href=\"#d71e6a40-d37e-4bde-9319-32e6630d8b18-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 5 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"3027ce87-b3e6-4d62-ba13-071715bb08f7\"><a href=\"https:\/\/mdb.anke.domscheit-berg.de\/2023\/12\/pressemitteilung-bund-hat-milliarden-fur-rahmenvertrage-mit-us-konzernen-aber-nur-05-prozent-fur-open-source\/\" target=\"_blank\" 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rel=\"nofollow\">https:\/\/www.publicplan.de\/blog\/neue-regierung-neuer-anlauf-digitalisierung-open-source<\/a> <a href=\"#ee3381b4-2d3d-425f-9c8a-6ba4611ce8bd-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 8 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"9cc89d47-2777-40bc-b6d4-280e45560cd0\"><a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/resource\/blob\/194886\/696f36f795961df200fb27fb6803d83e\/koalitionsvertrag-data.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">https:\/\/www.bundestag.de\/resource\/blob\/194886\/696f36f795961df200fb27fb6803d83e\/koalitionsvertrag-data.pdf<\/a> <a href=\"#9cc89d47-2777-40bc-b6d4-280e45560cd0-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 9 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"a6d4134b-fe08-4fc6-bc30-c3669f6b0251\"><a href=\"https:\/\/digitalrechte.de\/news\/digitalgipfel-zwischen-deregulierung-und-wunschdenken\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">https:\/\/digitalrechte.de\/news\/digitalgipfel-zwischen-deregulierung-und-wunschdenken<\/a> <a href=\"#a6d4134b-fe08-4fc6-bc30-c3669f6b0251-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 10 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"7b0974f4-e6cf-49fc-9043-c1f29669efda\"><a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/koalitionsvertrag-deutschland-erhaelt-sein-erstes-digitalministerium\/100120315.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/koalitionsvertrag-deutschland-erhaelt-sein-erstes-digitalministerium\/100120315.html<\/a> <a href=\"#7b0974f4-e6cf-49fc-9043-c1f29669efda-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 11 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"316c17d6-516d-4f99-b86c-729a487e8bd5\"><a href=\"https:\/\/taz.de\/Digitale-Souveraenitaet\/!6149277\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">https:\/\/taz.de\/Digitale-Souveraenitaet\/!6149277\/<\/a> <a href=\"#316c17d6-516d-4f99-b86c-729a487e8bd5-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 12 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"bbd6831b-5c57-4b91-b5a4-ffbaab9951b7\"><a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2025\/12\/12\/bayern-kritik-an-milliarden-auftrag-fuer-microsoft-aber-kinderstartgeld-gestrichen\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">https:\/\/borncity.com\/blog\/2025\/12\/12\/bayern-kritik-an-milliarden-auftrag-fuer-microsoft-aber-kinderstartgeld-gestrichen\/<\/a> <a href=\"#bbd6831b-5c57-4b91-b5a4-ffbaab9951b7-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 13 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erneut hat Deutschland einen traurigen Rekord gebrochen: \u00dcber 481 Millionen Euro flie\u00dfen alleine an Microsoft. Die Zahlen steigen rasant und sind dennoch &#8222;nur&#8220; die Spitze vom Eisberg. Insgesamt landen Milliarden von Steuergelder an Konzerne, die unfreie Software entwickeln. \u00dcber 90% davon befinden sich im Ausland. Der Staat kann dabei nur verlieren: Seit Jahren explodieren die &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":16800,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"[{\"content\":\"<a href=\\\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Digitale-Insouveraenitaet-Bund-gibt-wieder-mehr-fuer-Microsoft-Lizenzen-aus-10293821.html\\\">https:\/\/www.heise.de\/news\/Digitale-Insouveraenitaet-Bund-gibt-wieder-mehr-fuer-Microsoft-Lizenzen-aus-10293821.html<\/a>\",\"id\":\"713ee503-654b-45b8-b649-f1a875c6e659\"},{\"content\":\"<a href=\\\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Bund-zahlt-481-Millionen-Euro-fuer-Microsoft-Lizenzen-id30340536.html\\\">https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Bund-zahlt-481-Millionen-Euro-fuer-Microsoft-Lizenzen-id30340536.html<\/a>\",\"id\":\"1b08049e-219d-4407-ba1b-0d3e0d6c4517\"},{\"content\":\"<a 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