{"id":2929,"date":"2015-08-25T20:43:07","date_gmt":"2015-08-25T19:43:07","guid":{"rendered":"https:\/\/u-labs.de\/?p=2929"},"modified":"2024-12-30T23:38:56","modified_gmt":"2024-12-30T21:38:56","slug":"milchquote-abgeschafft-bauern-kaempfen-erneut-mit-fallenden-preisen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/milchquote-abgeschafft-bauern-kaempfen-erneut-mit-fallenden-preisen\/","title":{"rendered":"Milchquote abgeschafft: Bauern k\u00e4mpfen erneut mit fallenden Preisen"},"content":{"rendered":"<p>26 Cent pro Kilogramm erhalten Milchbauern derzeit etwa f\u00fcr ein Kilogramm ihrer Milch. Was die Verbraucher beim einkaufen freut, hat f\u00fcr die produzierenden Betriebe fatale Konsequenzen: Sie ben\u00f6tigen mindestens 40 Cent, um kostendeckend zu wirtschaften. Das entspricht dem Milchpreis des vorherigen Jahres 2014. Wie konnte es zu diesem massiven Preisverfall von 35 Prozent innerhalb nur eines Jahres kommen?<\/p>\n<h3>Einstellung der EU-Milchquote zum 31. M\u00e4rz 2015<\/h3>\n<p>Um die Zusammenh\u00e4nge zu verstehen, ist ein kleiner Ausflug in die Vergangenheit notwendig: Die\u00a0landwirtschaftlichen Betriebe produzierten in den 1950er Jahren weniger Lebensmittel als ben\u00f6tigt wurden. Um die Produktion zu erh\u00f6hen,\u00a0wurden staatliche Subventionen eingef\u00fchrt: Die Bauern erhielten vom Staat einen garantierten Abnahmepreis f\u00fcr bestimmte Agrarprodukte wie Getreide, Butter\u00a0und Milch.\u00a0Damit hatten sie eine sichere und vor allem stabile Einnahmequelle, die nicht wie sonst \u00fcblich von Angebot und Nachfrage abh\u00e4ngig war und stark schwanken konnte.\u00a0Es fand also ein starker Eingriff in die freie Marktwirtschaft statt.<\/p>\n<p>Diese attraktiven Bedingungen f\u00fchrten\u00a0zum gew\u00fcnschten Ergebnis. Die Produktion dieser Lebensmittel stieg stark an &#8211; Allerdings ohne absehbares Ende. Nach einiger Zeit war der Bedarf gedeckt, und so kam es gegen Ende der 1970er Jahre\u00a0zu einer \u00dcberproduktion. Die Differenz zwischen produzierten und ben\u00f6tigten Lebensmitteln wurde immer mehr, da die Subventionen weiter liefen.\u00a0Man lagerte den \u00dcberschuss daher ein.\u00a0Diese Interventionslager werden\u00a0h\u00e4ufig auch als\u00a0<strong>Milchseen<\/strong> oder\u00a0<strong>Butterberge<\/strong> bezeichnet.\u00a0Nat\u00fcrlich war die\u00a0Lagerung bei einer st\u00e4ndigen \u00dcberproduktion\u00a0keine nachhaltige L\u00f6sung.\u00a0Denn der Markt ist ges\u00e4ttigt und fr\u00fcher oder sp\u00e4ter werden die aufbewahrten Lebensmittel verderben.<\/p>\n<p>1984 wurde daher die Milchquote von der Europ\u00e4ischen Gemeinschaft beschlossen: Sie stellte die Milchanlieferungsmenge des Jahres 1983 dar und diente als Referenz f\u00fcr den Verbrauch. Man teilte diese Milchquote einfach\u00a0auf alle Mitgliedstaaten auf. Diese wiederum teilten Ihren Anteile ebenfalls auf, um sie an die Betriebe weiterzugeben. Liefert ein Bauer mehr Milch als es ihm seine Quote erlaubt, muss er mit Strafen &#8211; sogenannten\u00a0<strong>Superabgaben<\/strong> &#8211; rechnen. Dadurch sollte\u00a0sich \u00dcberproduktion nicht lohnen.<\/p>\n<h3>Die\u00a0Praxisfolgen der Milchquote<\/h3>\n<h4>Niedrige Strafzahlungen<\/h4>\n<p>Was in der Theorie gut klang, hat in\u00a0der Praxis nicht ganz so gut funktioniert. Beispielsweise waren die Strafzahlungen f\u00fcr illegale \u00dcberproduktion nicht besonders hoch. Meistens lagen sie sogar unter den Pachtpreisen, die Bauern f\u00fcr die offizielle Produktion h\u00e4tten zahlen m\u00fcssen. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Quoten fast in jedem Jahr \u00fcberschritten wurden. Wenn ein Parkschein 2,50 \u20ac kostet und die Strafe f\u00fcr Falschparken lediglich 2 \u20ac betr\u00e4gt, l\u00e4sst es nat\u00fcrlich der eine oder andere drauf ankommen.<\/p>\n<h4>Preisschwankungen trotz Milchquote<\/h4>\n<p>Auch die\u00a0Preise konnten nicht derart stabilisiert werden, wie erhofft. Die Milchquote bestand insgesamt 31 Jahre lang. In diesem Zeitraum gab es Schwankungen von bis zu 20 Cent pro Kilo f\u00fcr Rohmilch. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass die Milchquote damals etwa 15 bis 20 % \u00fcber den tats\u00e4chlichen Verbrauch lag.\u00a0Selbst heutzutage liegt sie noch 10 bis 15 % dar\u00fcber. Dieser \u00dcberschuss wird entweder exportiert oder alternativ genutzt, etwa als Futtermittel.<\/p>\n<h4>Anzahl der Erzeuger\u00a0stark zur\u00fcckgegangen<\/h4>\n<p>Die Milchquote hatte auch zum Ziel, den langfristigen Fortbestand der Betriebe zu sichern. Zwischen den Jahren 1984 und 2014 sank die Zahl der milcherzeugenden Betriebe in Deutschland jedoch von 369.000 auf nur noch 77.000, wie das <a href=\"https:\/\/www.bmel.de\/DE\/Landwirtschaft\/Agrarpolitik\/1_EU-Marktregelungen\/_Texte\/Auswirkungen-Ende-Milchquote.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft<\/a>\u00a0mitteilt. Somit sind satte 79 Prozent der Bauern in den letzten 30 Jahren verschwunden. Auch wenn ein gewisser R\u00fcckgang durch die damals vorherrschende \u00dcberproduktion\u00a0abzusehen war, kann man dieses Ziel anhand der Zahlen wohl recht klar als\u00a0gescheitert betrachten. Insbesondere viele kleinere Milchbauern kritisieren, dass die Quote eher gr\u00f6\u00dferen Betrieben zu mehr Wachstum verhilft.<\/p>\n<h4>Passives einkommen durch Verpachtung und Verleasung<\/h4>\n<p>Durch die Milchquote wurde einigen Bauern sogar ein passives Einkommen erm\u00f6glicht: Landwirte die aus dem Gesch\u00e4ft aussteigen konnten ihre Quote an andere Betriebe weitergeben, und so ohne eine einzelne Kuh Geld verdienen. Sie wurden daher h\u00e4ufig als\u00a0<strong>Sofamelker<\/strong> oder\u00a0<strong>Sofabauer<\/strong> bezeichnet.\u00a0Die Milchquote war damit de Facto zum Eigentum der Betriebe geworden. Seit dem Jahr 2000 konnte die Milchquote jedoch nur noch verkauft werden.<\/p>\n<h3>Auch der schwache Export dr\u00fcckt den Preis<\/h3>\n<p>Es gibt aber weitere entscheidende Faktoren, die zur derzeitigen Lage beigetragen haben:\u00a0Neben der Kaufzur\u00fcckhaltung in Abnahmel\u00e4ndern wie China\u00a0macht sich zudem der von Russland verh\u00e4ngte Import-Stopp bemerkbar. Durch den Export von Lebensmitteln erl\u00f6ste die Agrarwirtschaft der\u00a0EU-Staaten im Jahr 2013 rund 12 Milliarden Euro., von denen alleine knapp 14 Prozent aus Deutschland stammen.\u00a0Am h\u00e4ufigsten wird Fleisch und Milch exportiert.\u00a0Im gleichen Jahr lieferte Deutschland Milch und Milchprodukte wie Sahne\u00a0im Wert von knapp 24 Millionen Euro nach Russland. Dazu kommt K\u00e4se im Wert von 141 Millionen Euro, f\u00fcr dessen Produktion ebenfalls Milch ben\u00f6tigt wird.\u00a0Das so entstehende \u00dcberangebot am Deutschen Markt tr\u00e4gt seinen Teil f\u00fcr den niedrigen Preis bei. Sch\u00e4tzungen zufolge wurden bereits im Jahr 2014 etwa 6 bis 7 Milliarden Kilo Milch zu viel produziert.<\/p>\n<h3>Bauern protestieren gegen Niedrigpreise<\/h3>\n<p>Die Preise von derzeit nur noch etwa 26 Cent je Liter\u00a0treffen viele Bauern stark. Nach eigenen Angaben erhalten die Produzenten weniger, als sie zur Herstellung der Milch aufwenden m\u00fcssen. Dies liegt nicht nur am Milchpreis an sich, der in den vergangenen Jahren bereits mehrfach gesunken ist: Haupts\u00e4chlich die gestiegenen\u00a0Produktionskosten wie etwa f\u00fcr Energie und Futter w\u00fcrden eine Preiserh\u00f6hung notwendig machen. \u00a0Viele\u00a0sollen sich daher derzeit sogar nur mithilfe von Krediten \u00fcber Wasser halten k\u00f6nnen.\u00a0Einige\u00a0Bauern erh\u00f6hen aus Verzweiflung ihre Produktion. Damit tun sie sich aber ebenfalls keinen Gefallen, da so der Markt mit noch mehr Milch \u00fcberschwemmt wird. Folglich sinken die Preise weiter in den Keller.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_2973\" aria-describedby=\"caption-attachment-2973\" style=\"width: 1092px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/u-labs.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/milchpreis-2000-2014.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2973\" src=\"https:\/\/u-labs.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/milchpreis-2000-2014.png\" alt=\"Entwicklung des Milchpreises seit dem Jahr 2000\" width=\"1092\" height=\"810\" srcset=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/milchpreis-2000-2014.png 1092w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/milchpreis-2000-2014-300x223.png 300w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/milchpreis-2000-2014-1024x760.png 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1092px) 100vw, 1092px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2973\" class=\"wp-caption-text\">Entwicklung des Milchpreises seit dem Jahr 2000<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Einige Milchbauern machen Ihrer Unmut nun Luft: Bereits Anfang der Woche fanden\u00a0in Schleswig-Holstein\u00a0Staffelfahrten mit zusammen mehr als\u00a050 Trecker\u00a0statt. F\u00fcr Anfang September sind noch gr\u00f6\u00dfere Aktionen geplant.\u00a0In Frankreich finden neben Protesten auch eher unkonventionelle Methoden Anwendung. Bereits seit mehreren Wochen liegt immer wieder Mist vor den\u00a0<a href=\"http:\/\/www.leberry.fr\/cher\/actualite\/pays\/boischaut\/2015\/07\/22\/des-agriculteurs-ont-mene-des-actions-d-envergure-dans-deux-supermarches_11528432.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">franz\u00f6sischen Filialen des Discounters &#8222;Lidl&#8220;<\/a>. Die Milchbauern sehen den Discounter in der Verantwortung, da er die ohnehin niedrigen Milchpreise noch weiter senkt. Ein Liter Milch\u00a0war dort Anfang des Monats f\u00fcr gerade einmal 55 Cent zu haben.<\/p>\n<h3>Ein Missbrauch der Marktmacht?<\/h3>\n<p>Nicht nur in diesem Bereich sorgen Dumpingpreise f\u00fcr Frust &#8211; Auch Fleisch wird beispielsweise sehr g\u00fcnstig angeboten. Hier l\u00e4gen die Erzeugungskosten f\u00fcr ein Schwein bei 165 Euro. Doch der Handel sei derzeit nur bereit 130 Euro zu zahlen, demonstriert\u00a0Johannes R\u00f6ring, Pr\u00e4sident des Westf\u00e4lisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes vor. Dem Handel wird daher vorgeworfen, bei Preisverhandlungen seine Marktmacht zum eigenen Vorteil auszunutzen. Insbesondere bei Fleisch hat dies nicht nur negative Auswirkungen auf die Produzenten. Neben der Qualit\u00e4t leidet oft auch die Umwelt: So sind beispielsweise rund 15.000 Liter Wasser notwendig, um ein Kilo Rindfleisch herzustellen. Zum Vergleich: F\u00fcr die gleiche Menge Tomaten m\u00fcssen lediglich rund 190 Liter Wasser aufgewendet werden.<\/p>\n<h3>Bisher keine L\u00f6sung in Sicht<\/h3>\n<p>Eine L\u00f6sung dieses Problemes ist bislang noch offen: Viele fordern die Politik auf, zu handeln. Auch die Auszahlung der\u00a0Superabgaben wurde als Unterst\u00fctzung vorgeschlagen. Da die Milchquote erst vor einigen Monaten abgeschafft wurde, stehen die Strafzahlungen f\u00fcr 2014\/2015 noch aus. Mit alleine in Deutschland 309 Millionen Euro stellen diese einen neuen Rekord dar.<\/p>\n<p>Aber selbst das w\u00fcrde allenfalls eine\u00a0Finanzspritze zur \u00dcberbr\u00fcckung darstellen. Langfristig hilft wohl nur ein Umdenken der Verbraucher, weg von der &#8222;Geiz ist Geil&#8220; Mentalit\u00e4t hin zum qualit\u00e4tsbewussten einkaufen und einer besseren Wertsch\u00e4tzung der Lebensmittel.\u00a0<a href=\"http:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/75719\/umfrage\/ausgaben-fuer-nahrungsmittel-in-deutschland-seit-1900\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Statistiken zeigen<\/a>, dass wir einen immer geringer werdenden Anteil unseres Einkommens f\u00fcr Nahrungsmittel ausgeben: Waren es 1960 noch 38 Prozent, sank der Wert 10 Jahre sp\u00e4ter auf nur noch 25 Prozent. 1980\u00a0gaben wir nur noch 20% f\u00fcr Lebensmittel aus.<\/p>\n<p>Aktuell wurden im Vergangenen Jahr 2014 lediglich 13,8% des Einkomemns zur Ern\u00e4hrung ausgegeben. Seit 2013 ist dieser Wert jedoch erstmals wieder gestiegen, von 13,5 auf 13,7 Prozent. Auch 2014 war ein Anstieg um 0,1 Prozent zu verzeichnen. Zwar nicht viel, aber dennoch ein Hinweis darauf, dass langsam aber sicher mehr Menschen \u00fcber dieses Thema nachdenken. Denn abgesehen von den schlecht bezahlten Produzenten hat dieses Konsumverhalten langfristig auch gravierende Folgen f\u00fcr die Umwelt und unsere Gesundheit. Der momentan niedrige Milchpreis\u00a0ist hierbei nur eines der Probleme.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>26 Cent pro Kilogramm erhalten Milchbauern derzeit etwa f\u00fcr ein Kilogramm ihrer Milch. Was die Verbraucher beim einkaufen freut, hat f\u00fcr die produzierenden Betriebe fatale Konsequenzen: Sie ben\u00f6tigen mindestens 40 Cent, um kostendeckend zu wirtschaften. Das entspricht dem Milchpreis des vorherigen Jahres 2014. Wie konnte es zu diesem massiven Preisverfall von 35 Prozent innerhalb nur &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":2930,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1110,5,4],"tags":[280,282,278,277,276,281,279],"class_list":["post-2929","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-gesellschaftliches","category-news","category-politik-news","tag-lebensmittel","tag-lebensmittelpreise","tag-milchbauer","tag-milchpreis","tag-milchquote","tag-nahrungsmittel","tag-preisdumping"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2929","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2929"}],"version-history":[{"count":46,"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2929\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2977,"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2929\/revisions\/2977"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2930"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2929"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2929"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2929"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}