{"id":3499,"date":"2016-04-21T19:21:14","date_gmt":"2016-04-21T18:21:14","guid":{"rendered":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/?p=3499"},"modified":"2016-04-21T19:21:47","modified_gmt":"2016-04-21T18:21:47","slug":"so-laedst-du-smartphones-tablets-und-andere-usb-geraete-schneller-wieder-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/so-laedst-du-smartphones-tablets-und-andere-usb-geraete-schneller-wieder-auf\/","title":{"rendered":"So l\u00e4dst du Smartphones, Tablets und andere USB-Ger\u00e4te schneller wieder auf"},"content":{"rendered":"<p>Fr\u00fcher wurde \u00fcber das Aufladen von Handy-Akkus nicht gro\u00df\u00a0nachgedacht: Der Akku hat mindestens etliche Tage durchgehalten, teils sogar Wochen. Heutige Smartphones verbrauchen nicht zuletzt wegen des gro\u00dfen und hochaufl\u00f6senden Displays wesentlich mehr Strom, und m\u00fcssen daher deutlich h\u00e4ufiger an die Steckdose &#8211; Meist alle 1-2 Tage. Besonders wenn z.B. aufgrund von Terminen nur wenig\u00a0Zeit zum aufladen zur Verf\u00fcgung steht, soll dies m\u00f6glichst schnell gehen &#8211; Das zeigt euch dieser Artikel.<\/p>\n<p>Die hier vorgestellten Tipps gelten auch, aber nicht nur f\u00fcr Smartphones. Sie k\u00f6nnen eben so auf nahezu s\u00e4mtliche Ger\u00e4te angewendet werden, die man per USB aufl\u00e4dt. Darunter beispielsweise Tablets und manche Digitalkameras.<\/p>\n<h3><strong>#1: Leistungsstarke Aufladeger\u00e4te verwenden<\/strong><\/h3>\n<p>Das wichtigste Kriterium f\u00fcr die Ladedauer ist die Stromst\u00e4rke des Ladeger\u00e4tes. Sie wird in Ampere (A) oder Milliampere (mA) gemessen. Die meisten heutigen Smartphones k\u00f6nnen mit bis zu 2,5 A geladen werden. Manche Ger\u00e4te kommen von Haus aus mit einem schw\u00e4cheren Ladeadapter, wie beispielsweise das iPhone 6: Das mitgelieferte Ladeger\u00e4t leistet lediglich 1 A, wobei das Smartphone mit bis zu 2,1 A geladen werden kann. Die Ladezeit wird dadurch mehr als verdoppelt.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich ist es v\u00f6llig unproblematisch, leistungsst\u00e4rkere Ladeger\u00e4te zu verwenden. Smartphones k\u00f6nnen auch an 3 A Netzteilen geladen werden. Die Ladeelektronik befindet sich n\u00e4mlich im Smartphone selbst, und regelt die Stromst\u00e4rke anhand des vom Hersteller festgelegten Limits automatisch herunter. Es besteht also keine Gefahr, das Smartphone dadurch zu besch\u00e4digen oder gar Br\u00e4nde zu verursachen. Lediglich die Spannung muss \u00fcbereinstimmen. Wobei man darauf bei USB-Ladekabeln ohnehin nicht achten muss, da deren Spannung genormt ist.<\/p>\n<p>Wie leistungsf\u00e4hig das aktuell verwendete Ladekabel ist, kann man in wenigen Sekunden auf dem Typenschild nachsehen. Es ist auf dem Ladeadapter angebracht, der in die Steckdose gesteckt wird. Man muss lediglich unter\u00a0<strong>Output<\/strong> oder\u00a0<strong>Ausgang<\/strong> nachschauen:<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/u-img.net\/img\/8450Mw.png\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>In diesem Beispiel ist links ein schw\u00e4cheres Ladeger\u00e4t zu sehen, das lediglich 1,2 A Ladestrom liefert. Das rechte hat mit 2 A dagegen deutlich mehr Power,\u00a0und kann Akkus daher deutlich schneller wieder aufladen.<\/p>\n<h3><strong>#2: USB-Kabel ist nicht gleich USB-Kabel<\/strong><\/h3>\n<p>Wenn das Aufladen selbst mit einem leistungsstarken Ladeger\u00e4t immer noch Stunden dauert, ist wahrscheinlich das Kabel schuld: Es gibt verschiedene Qualit\u00e4tsstufen, die sich jeweils durch den Querschnitt der Adern unterscheiden. Vor allem g\u00fcnstige Kabel sind meist d\u00fcnner, sodass weniger Strom flie\u00dfen kann. Der Hersteller spart dabei pro Kabel wahrscheinlich nur Bruchteile eines Cents ein. In der Massenproduktion bei hunderttausenden Kabeln rechnet sich das aber nat\u00fcrlich langfristig f\u00fcr ihn.<\/p>\n<p>Beim kauf sollte man daher auf hochwertige Kabel achten, am besten mit dem AWG (American Wire Gauge) Standard. G\u00fcnstige Kabel entsprechen meist nur AWG 28\/28\u00a0mit einem\u00a0Au\u00dfendurchmesser von 3,5 mm sowie 0,321 mm innen. Es empfiehlt sich daher AWG 24\/28 zu kaufen, diese sind mit 4,5 mm bzw. 0,511 mm deutlich dicker, und k\u00f6nnen mit ca. 2 A deutlich mehr Strom transportieren. Die AWG\/28\/28 Kabel kommen meist nur auf etwa 500 mA. Au\u00dferdem empfiehlt es sich, m\u00f6glichst kurze Kabel unter 3 m zu verwenden. Jedes Kabel hat n\u00e4mlich einen Eigenwiderstand, der mit zunehmender L\u00e4nge h\u00f6her wird. Oder anders gesagt: Je l\u00e4nger das Kabel, um so mehr geht auf der Strecke\u00a0<em>verloren<\/em>.<\/p>\n<p>Eine gute Wahl ist beispielsweise das <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/B00FAAGNLU\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B00FAAGNLU&amp;linkCode=as2&amp;tag=uha-21\" rel=\"nofollow\" target=\"_blank\">FRiEQ\u00ae Hi-Speed Kabel (1,8m)<\/a>. F\u00fcr dieses Kabel sind 2 A kein Problem, und man hat mit 1,8 m reichlich Bewegungsfreiraum. Au\u00dferdem ist es recht robust.<\/p>\n<h3><strong>#3: Keine PCs oder Laptops als Stromquelle verwenden<\/strong><\/h3>\n<p>Bekannterweise kann man Smartphones mit Micro-USB Anschluss an jedem PC oder Laptop laden. Vor allem wenn die Ger\u00e4te ohnehin laufen bietet es sich doch an, seine USB-Ger\u00e4te gleich dort zu laden &#8211; Leider keine gute Idee, zumindest wenn es schnell gehen soll: USB 1.0 und 2.0 Buchsen liefern laut Spezifikation maximal 500 mA, der Nachfolger USB 3.0 mit 900 mA nicht wesentlich mehr. Erst die neuste USB 3.1 Version ist mit 3 A f\u00fcr das z\u00fcgige Auff\u00fcllen von Akkus geeignet.\u00a0Der Standard ist allerdings recht neu und daher aktuell (2016) noch kaum verbreitet.<\/p>\n<p>Wer Smartphone &amp; co. dennoch ohne externes Steckernetzteil am Computer laden m\u00f6chte, sollte zu einem USB-Hub greifen. Dieser braucht aber nicht nur ein eigenes Netzteil, sondern muss auch einen h\u00f6heren Ladestrom liefern k\u00f6nnen, als die Spezifikation vorsieht. Empfehlenswert ist an dieser Stelle der <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/B00ZQFYWJY\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B00ZQFYWJY&amp;linkCode=as2&amp;tag=uha-21\" rel=\"nofollow\" target=\"_blank\">Anker 60W 7-Port USB 3.0 Datenhub mit 3 PowerIQ Ladeports<\/a>. Er besitzt 3 USB-Anschl\u00fcsse, die mit bis zu 2,1 A beliefert werden. USB-Ger\u00e4te werden daran also genau so schnell geladen, wie mit einem leistungsstarken Ladeadapter.<\/p>\n<h3><strong>#4: Das Smartphone w\u00e4hrend des Ladens m\u00f6glichst nicht nutzen<\/strong><\/h3>\n<p>Obwohl es eigentlich offensichtlich ist, wird es doch gerne vergessen: Das Smartphone braucht w\u00e4hrend der Nutzung Strom. Vor allem bei rechenintensiven Apps wie Spielen. Dadurch bleibt weniger Leistung f\u00fcr das Laden des Akkus \u00fcbrig, wodurch dies l\u00e4nger dauert. Man sollte daher nicht ben\u00f6tige Hintergrund-Apps schlie\u00dfen und das Ger\u00e4t im Standby-Modus ruhen lassen. Am schnellsten ist der Akku wieder voll, wenn man das Ger\u00e4t in den Flugmodus versetzt oder ganz abschaltet. Dadurch wird man aber auch nicht \u00fcber neue Nachrichten oder Anrufe informiert &#8211; f\u00fcr den Alltag ist diese Variante daher wenig praktikabel, aber f\u00fcr Notf\u00e4lle durchaus sinnvoll.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fr\u00fcher wurde \u00fcber das Aufladen von Handy-Akkus nicht gro\u00df\u00a0nachgedacht: Der Akku hat mindestens etliche Tage durchgehalten, teils sogar Wochen. Heutige Smartphones verbrauchen nicht zuletzt wegen des gro\u00dfen und hochaufl\u00f6senden Displays wesentlich mehr Strom, und m\u00fcssen daher deutlich h\u00e4ufiger an die Steckdose &#8211; Meist alle 1-2 Tage. 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