{"id":4959,"date":"2016-11-09T15:49:05","date_gmt":"2016-11-09T14:49:05","guid":{"rendered":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/?p=4959"},"modified":"2024-12-30T23:36:25","modified_gmt":"2024-12-30T21:36:25","slug":"donald-trump-ist-45-praesident-der-usa-was-bedeutet-das-fuer-die-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/donald-trump-ist-45-praesident-der-usa-was-bedeutet-das-fuer-die-welt\/","title":{"rendered":"Donald Trump ist 45. Pr\u00e4sident der USA &#8211; Was bedeutet das f\u00fcr die Welt?"},"content":{"rendered":"<p>Seit heute Morgen ist es amtlich: Donald Trump wurde zum 45. Pr\u00e4sident der Vereinigten Staaten von Amerika gew\u00e4hlt. Der 70-J\u00e4hrige Unternehmer wird zum Nachfolger von Barack Obama, die Vereidigung findet am 20. Januar 2017 statt. Besonders \u00e4ltere B\u00fcrger w\u00e4hlten ihn, allen voran die Generation der 50- bis 64-J\u00e4hrigen. Clinton dagegen konnte viele Frauen f\u00fcr sich gewinnen &#8211; allerdings weniger als erhofft. <em>Bild von Michael Schwarzenberger auf Pixabay.<\/em><\/p>\n<h3><strong>Wie wurde gew\u00e4hlt?\u00a0<\/strong><\/h3>\n<p>In den USA laufen die Wahlen indirekt ab. Das bedeutet: Die B\u00fcrger w\u00e4hlen einen oder mehrere\u00a0Wahlm\u00e4nner ihres Bundesstaates. Wie viele es gibt, h\u00e4ngt von der Bev\u00f6lkerungsst\u00e4rke ab. Der Pr\u00e4sident sowie sein Stellvertreter werden\u00a0von den Wahlm\u00e4nnern 41 Tage nach dem offiziellen Wahltag im Geheimen gew\u00e4hlt. Entschieden ist die Wahl, wenn einer der Kandidaten die Mehrheit von 270 Wahlm\u00e4nnerstimmen erreicht. In 48 der 50 Bundesstaaten gilt zu dem das\u00a0<em>The winner takes it all<\/em> Prinzip: Sobald ein Kandidat die Mehrheit der W\u00e4hlerstimmen erreicht hat, gehen alle m\u00f6glichen Stimmen des Bundesstaates an ihn. So kann ein Kandidat zum Pr\u00e4sident gew\u00e4hlt werden, obwohl er nicht die Stimmen der Mehrheit aller W\u00e4hler bekommen hat.<\/p>\n<h3><strong>Was wird sich unter Donald Trump ver\u00e4ndern?\u00a0<\/strong><\/h3>\n<p>Vorweg: Frisch nach der Wahl ist es nat\u00fcrlich unm\u00f6glich, konkrete\u00a0Aussagen\u00a0\u00fcber die zuk\u00fcnftige Politik der USA zu machen. Ein Blick in Trumps Wahlprogramm bzw. seine bisherige Haltung zu wichtigen Themen zeigt jedoch bereits ein recht deutliches Bild, in welche Richtung es wahrscheinlich gehen wird.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\"><strong>Au\u00dfenpolitik\u00a0<\/strong><\/h4>\n<h5><strong>&#8222;America First&#8220;<\/strong><\/h5>\n<p><em>Amerika vor allem anderen<\/em>, das ist Donald Trumps Motto. Am wichtigsten ist ihm also, was dem eigenen Land, den Vereinigten Staaten von Amerika, dient. Die Interessen anderer L\u00e4nder hinter den eigenen zu stellen kommt f\u00fcr ihn nicht in Frage. Gerade diese Haltung d\u00fcrfte viele Menschen dazu bewegt haben, ihre Stimme an Ihn zu geben. Bekannt ist in dem Zusammenhang auch der von ihm verwendete Slogan\u00a0<em>Make America great again<\/em>.<\/p>\n<h5><strong>N\u00e4he zu Russland?<\/strong><\/h5>\n<p>Von Trump waren bisher einige positive Komplimente\u00a0\u00fcber Russlands Pr\u00e4sident Vladimir Putin zu h\u00f6ren.\u00a0So hat er ihn als\u00a0&#8222;starken F\u00fchrer&#8220; betitelt, der in der Welt geachtet\u00a0werde. Diese hat auch Putin zur\u00fcck gegeben, der in Trump beispielsweise eine &#8222;trahlende Pers\u00f6nlichkeit&#8220; sieht. Und das, obwohl es laut offiziellen Quellen bislang kein Treffen zwischen den beiden gegeben hat. Dennoch bedeutet das nicht zwingend eine 180 Grad-Wende zwischen den beiden L\u00e4ndern: Neben Kritik hagelte es teils auch widerspr\u00fcchliche Aussagen. Anfang des Jahres wurde Putin von Trump neben dem IS als gr\u00f6\u00dfte Bedrohung f\u00fcr die USA bezeichnet.\u00a0Dennoch m\u00f6chte er eine engere Allianz mit Russland.\u00a0EU und NATO scheinen ihm dabei weniger wichtig zu sein.<\/p>\n<h5><strong>Bezahlen f\u00fcr US-Milit\u00e4rst\u00fctzpunkte<\/strong><\/h5>\n<p>L\u00e4nder, welche die USA verteidigen, m\u00fcssen daf\u00fcr bezahlen &#8211; Oder f\u00fcr sich selbst sorgen, so Trump anfang des Jahres.\u00a0Und das sind einige: Alleine im Jahr 2009 waren rund 250.000 US-Soldaten in mehr als 700 Milit\u00e4rbasen stationiert, die auf 38 L\u00e4nder verteilt sind. Zumal dies nur die offiziellen sind, zahlreiche Geheime bleiben hier unber\u00fccksichtigt. Von den L\u00e4ndern gew\u00fcnscht sind die St\u00fctzpunkte meist nicht: Viele stammen aus fr\u00fcheren Kriegen, und werden eigentlich nicht mehr ben\u00f6tigt. Aus Macht- und Geostrategischen Gr\u00fcnden geben sie die USA jedoch nicht auf.<\/p>\n<p>Auch Deutschland ist betroffen, hier existieren sogar 19 amerikanische Milit\u00e4rbasen.\u00a0Die Amerikaner errichteten sie nach dem zweiten Weltkrieg,\u00a0als Deutschland von den USA als Siegerland besetzt wurde. Die gr\u00f6\u00dfte und bekannteste ist die Rammstein <em>Air Base<\/em>: Auf 1400 Hektar arbeiteten 2004 satte 35.000 Milit\u00e4rangeh\u00f6rige, sowie weitere 6.000 Zivilisten. Von Rammstein aus wird nicht nur der stark kritisierte US-Drohnenkrieg geleitet &#8211; es befinden sich dort sogar abschussbereite Atombomben unter US-Amerikanischer Kontrolle.<\/p>\n<h5><strong>Mehr Milit\u00e4r und Waffen<\/strong><\/h5>\n<p>Jeder NATO-Partner soll verpflichtet werden, mindestens zwei Prozent des\u00a0Bruttoinlandsprodukts f\u00fcr milit\u00e4rische Verteidigung auszugeben.\u00a0Davon w\u00e4re auch Deutschland betroffen, dessen Ausgaben bislang darunter liegen. Abgesehen davon ist Trump ein starker Bef\u00fchrworter von Waffen: Er wird von der Waffenlobby NRA unterst\u00fctzt, und fordert eine noch viel st\u00e4rkere Bewaffnung der Bev\u00f6lkerung. Seine Logik: Wenn jeder B\u00fcrger bewaffnet ist, k\u00f6nne sich die Bev\u00f6lkerung besser vor Amokl\u00e4ufern sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Diese durchaus fragw\u00fcrdige Denkweise teilt sein Vorg\u00e4nger nicht, im Gegenteil:\u00a0Obama wollte die Kontrollen und Restriktionen versch\u00e4rfen, um es Amokl\u00e4ufern deutlich schwerer zu machen wie bisher, an eine Waffe zu kommen. Erreicht hat er jedoch nichts. Die Waffengesetze variieren stark nach Bundesstaat: Einige wenige sind sehr streng, in anderen kann jeder ohne Pr\u00fcfung oder Angabe von pers\u00f6nlichen Daten mit Bargeld eine Schusswaffe im n\u00e4chstbesten Laden erwerben.<\/p>\n<h5><strong>Kampf gegen den Terror\/Islamischen Staat<\/strong><\/h5>\n<p>Im Kampf gegen den Islamischen Staat will Trump Bodentruppen entsenden und das Milit\u00e4r st\u00e4rken. Ein Blick auf die US-Geschichte l\u00e4sst hierbei die Alarmglocken l\u00e4uten:\u00a0Unter dem Vorwand der Terrorbek\u00e4mpfung\u00a0haben die USA schon mehrere L\u00e4nder \u00fcberfallen &#8211; Mit v\u00f6llig erfundenen Begr\u00fcndungen, wie sich im Nachhinein herausgestellt hat. Bekanntestes Beispiel ist der Irakkrieg, dort kosteten die bewusst erlogenen Kriegsgr\u00fcnde nicht nur rund 30.000 bis 40.000\u00a0Soldaten, sondern auch hunderttausenden unschuldigen Zivilisten das Leben. Zumal das Land nach dem Milit\u00e4rschlag ins Chaos st\u00fcrzte, wovon vor allem terroristische Organisationen stark profitierten.<\/p>\n<p>Sollten diese Praktiken fortgesetzt werden, wird das zahlreichen Menschen, vor allem unschuldigen, das Leben kosten. Auch sch\u00fcrt dies den Terror, also Konsequenzen, die auch uns in Europa treffen k\u00f6nnen und werden.<\/p>\n<h5><strong>Fl\u00fcchtlinge und Einwanderer<\/strong><\/h5>\n<p>Hier sorgten Forderungen wie die Schlie\u00dfung der Grenzen oder gar den Bau einer Mauer zu Mexiko bereits f\u00fcr viel Aufsehen &#8211; Zumal diese Mauer auch noch von den Mexikanern bezahlt werden soll. Zumindest wenn es nach dem zuk\u00fcnftigen Pr\u00e4sident Donald Trump geht, denn Mexiko will davon nichts wissen. Hier kn\u00fcpft er an seine Forderung von Arbeitspl\u00e4tzen f\u00fcr US-Amerikaner an. Am liebsten w\u00fcrde er die Grenzen schlie\u00dfen und alle illegalen Einwanderer aus dem Land ausweisen, sowie die dadurch entstandenen Jobs f\u00fcr die eigenen B\u00fcrger zur Verf\u00fcgung stellen.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\"><strong>Wirtschaft<\/strong><\/h4>\n<h5><strong>Weniger Armut<\/strong><\/h5>\n<p>Ein gro\u00dfes Problem in der US-Amerikanischen Gesellschaft ist Armut &#8211; Kein neues Ph\u00e4nomen, aber seit Jahren steigt deren Anzahl stark an: Bereits 2010 galten \u00fcber 15 Prozent der Bev\u00f6lkerung als Arm, das entspricht 45 Millionen Menschen &#8211; der h\u00f6chste Stand seit\u00a01993.\u00a0Oder anders geht: Mehr als die H\u00e4lfte der Deutschen Bev\u00f6lkerung. Als\u00a0<em>arm<\/em> wird eine 4-K\u00f6pfige Familie mit weniger als\u00a022.314 US-Dollar Jahreseinkommen (ca.\u00a020.119 Euro) oder ein Single-Haushalt mit unter\u00a011.139 US-Dollar j\u00e4hrlich (ca. 10.043 Euro) angesehen.<\/p>\n<p>Trump will sich daf\u00fcr einsetzen, dass jeder B\u00fcrger einen sicheren\u00a0Job erh\u00e4lt.\u00a0In dem Zuge will er sogar Firmen finanziell bestrafen, die Arbeitspl\u00e4tze ins Ausland verlagern. Aus diesem Grunde sollen bevorzugt Produkte aus dem eigenen Land verkauft werden, statt Auslandsimporte.\u00a0Insbesondere China ist ihm hier ein Dorn im Auge. In diesem Kontext war auch schon von Strafz\u00f6llen die Rede.<\/p>\n<h5><strong>Steuersenkungen<\/strong><\/h5>\n<p>Durch radikale Steuersenkungen sollen die USA als Standort f\u00fcr Firmen und damit Arbeitspl\u00e4tze lukrativer gemacht werden: Versprochen wurde, die Unternehmenssteuern von derzeit 35 Prozent auf 15 Prozent zu senken. Aber auch die \u00e4rmeren Schichten der Bev\u00f6lkerung will Trump durch Freibetr\u00e4ge profitieren lassen: Bis zu einer gewissen Grenze m\u00fcssen\u00a0Arbeitnehmer dann gar keine Steuern bezahlen.<\/p>\n<h5><strong>Freihandelsabkommen\u00a0<\/strong><\/h5>\n<p>Viele Deutsche d\u00fcrfte es freuen, dass der neue US-Pr\u00e4sident ein Gegner von Freihandelsabkommen ist. Sowohl das\u00a0transpazifische Handelsabkommen <em>TPP<\/em> als auch das hierzulande bekanntere\u00a0amerikanisch-europ\u00e4ische Handelsabkommen <em>TTIP<\/em> d\u00fcrften unter seiner Leitung zun\u00e4chst endg\u00fcltig begraben werden &#8211; nachdem bereits der Widerstand aus Europa das TTIP-Abkommen recht unwahrscheinlich gemacht hat.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\"><strong>Gesellschaft<\/strong><\/h4>\n<h5><strong>Gleichgeschlechtliche Ehe<\/strong><\/h5>\n<p>Trump ist kein direkter Bef\u00fcrworter von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften und bef\u00fcrwortet solche Ehen daher nicht. Als Republikaner zeigt er sich jedoch \u00fcberraschend liberal zu diesem Thema: Er hat sich schon mehrfach daf\u00fcr ausgesprochen, Homosexuelle und Lesben nicht zu diskriminieren. Sein Standpunkt ist daher sehr \u00e4hnlich zu dem von Angela Merkel, und weicht auch nicht stark vom Vorg\u00e4nger Barack Obama ab.<\/p>\n<h5><strong>Abtreibungen<\/strong><\/h5>\n<p>Bei der Frage um Abtreibungen zeigt sich Trump kontrovers: Anfangs bef\u00fcrwortete er diese, lehnt sie mittlerweile jedoch ab. Seiner Ansicht nach geh\u00f6ren \u00c4rzte bestraft, die Abtreibungen au\u00dferhalb von H\u00e4rtef\u00e4llen wie\u00a0Inzest oder Vergewaltigungen durchf\u00fchren.<\/p>\n<h5><strong>Todesstrafe\/Folter<\/strong><\/h5>\n<p>Auch hier unterscheidet sich seine Position stark vom Vorg\u00e4nger &#8211; Trump bef\u00fcrwortet unmenschliche Foltermethoden wie Waterboarding. Geheimgef\u00e4ngnisse wie Guantanamo, die klar jegliche rechtsstaatliche Prinzipien und Menschenrechte verletzen, will er weiter fortf\u00fchren statt sie abzuschaffen. Die Todesstrafe ist f\u00fcr ihn eine legitime Bestrafung, vor allem f\u00fcr Taten, bei denen Polizisten ums Leben kommen.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\"><strong>Energie\/Umwelt<\/strong><\/h4>\n<p>Den neuen Pr\u00e4sidenten k\u00fcmmert es wenig, dass die USA weltweit einen erheblichen Anteil an klima- und umweltsch\u00e4dlichen Abgasen verursachen. Obama hat zumindest teilweise versucht, dies zu reduzieren. Donald Trump m\u00f6chte seine Bem\u00fchungen r\u00fcckg\u00e4ngig machen. Stattdessen sollen Ol, Kohle, Erdgas und andere fossile Energiequellen\u00a0ohne Einschr\u00e4nkungen produziert werden k\u00f6nnen. In diesen Bereichen m\u00f6chte er auch neue Jobs schaffen.<\/p>\n<h3><strong>Fazit<\/strong><\/h3>\n<p>Donald Trump macht vieles anders. Die Bandbreite reicht dabei von relativ vern\u00fcnftig \u00fcber akzeptabel bis hin zu verr\u00fcckt. Allerdings sollte nicht jedes seiner Worte f\u00fcr bare M\u00fcnze genommen werden. Manches ist\u00a0wohl eher als Wahlkampf-Propaganda anzusehen, um Aufsehen und damit Stimmen zu gewinnen. Es d\u00fcrfte zu erwarten sein, dass sich die eine oder andere Forderung mit der Zeit an die Realit\u00e4t anpasst.<\/p>\n<p>Und auch sein rauer Ton gegen\u00fcber anderen Politikern d\u00fcrfte sich m\u00e4\u00dfigen, nachdem er sein Ziel erreicht hat. So bezeichnete er Bundeskanzlerin Merkel im Kontext ihrer Fl\u00fcchtlingspolitik beispielsweise als &#8222;geisteskrank&#8220;. Er d\u00fcrfte schnell merken, dass er sich mit solchen \u00c4u\u00dferungen nicht gerade Freunde macht.<\/p>\n<p>Es wird definitiv spannend sein zu beobachten, wie er sich zuk\u00fcnftig in seinem Amt verh\u00e4lt. Sicher ist: Die US-Amerikanische Politik wird sich deutlich ver\u00e4ndern. Selbst wenn der neue Pr\u00e4sident nur einen Teil seiner angek\u00fcndigten Pl\u00e4ne in die Tat umsetzt. Und das wird nicht nur Auswirkungen auf die USA selbst haben &#8211; sondern als Imperialmacht ebenfalls auf andere Industrienationen wie unter anderem Deutschland.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit heute Morgen ist es amtlich: Donald Trump wurde zum 45. Pr\u00e4sident der Vereinigten Staaten von Amerika gew\u00e4hlt. Der 70-J\u00e4hrige Unternehmer wird zum Nachfolger von Barack Obama, die Vereidigung findet am 20. Januar 2017 statt. Besonders \u00e4ltere B\u00fcrger w\u00e4hlten ihn, allen voran die Generation der 50- bis 64-J\u00e4hrigen. 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