{"id":5670,"date":"2018-03-24T15:19:28","date_gmt":"2018-03-24T14:19:28","guid":{"rendered":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/?p=5670"},"modified":"2018-03-24T15:19:28","modified_gmt":"2018-03-24T14:19:28","slug":"raspbian-unter-kubuntu-linux-mit-dd-auf-sd-karte-schreiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/raspbian-unter-kubuntu-linux-mit-dd-auf-sd-karte-schreiben\/","title":{"rendered":"Raspbian unter Kubuntu\/Linux mit dd auf SD-Karte schreiben"},"content":{"rendered":"<p>Im Gegensatz zu Windows verf\u00fcgt Linux bereits ab Werk in nahezu jeder Distribution das Werkzeug dd. Dieses Tool erm\u00f6glicht bitgenaue Kopien von Datentr\u00e4gern. Beispielsweise l\u00e4sst sich so ein vollst\u00e4ndiges Abbild von Festplatten erstellen, um diese zu klonen. Wir k\u00f6nnen damit aber auch Images von Betriebssystemen auf ein externes Medium schreiben, um davon zu booten. Beispielsweise f\u00fcr ein Installationsmedium oder eben eine vorinstallierte Speicherkarte mit Raspbian f\u00fcr den Raspberry Pi.<\/p>\n<h2>Vorbereitung<\/h2>\n<h3>Laufwerk ermitteln<\/h3>\n<p>Zun\u00e4chst m\u00fcssen wir die Ger\u00e4tedatei f\u00fcr unser Wechselmedium ermitteln. Hierzu gibt es verschiedene Werkzeuge. Eines der einfachsten ist wohl <strong>fdisk<\/strong>, welches mit dem Schalter <strong>-l<\/strong> alle verf\u00fcgbaren Laufwerke inklusive deren Partitionen auflistet:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/u-img.net\/img\/8081Jv.png\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/u-img.net\/img\/8081Jv.png\" \/><\/a><\/p>\n<p>Im Regelfall sollte dies bereits ausreichen, um den Wechseldatentr\u00e4ger an der Gr\u00f6\u00dfe zu erkennen. Hier ist <em>\/dev\/sdb<\/em> unsere 32GB Speicherkarte. Gerade wenn das System viele Laufwerke besitzt, m\u00f6chte man vielleicht doch lieber auf Nummer sicher gehen. Hier kann uns beispielsweise lshw helfen, und mit entsprechenden Parametern etwa Hersteller und Modell anzeigen:<\/p>\n<pre class=\"brush: bash; title: ; notranslate\" title=\"\">\r\nsudo lshw -class disk -class storage -short\r\n<\/pre>\n<p><a href=\"https:\/\/u-img.net\/img\/8476Iq.png\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/u-img.net\/img\/8476Iq.png\" \/><\/a><\/p>\n<p>Hier wird best\u00e4tigt, dass<em> \/dev\/sdb<\/em> tats\u00e4chlich eine Speicherkarte ist. Nat\u00fcrlich gibt es &#8211; wie meist unter Linux der Fall &#8211; verschiedene Wege zum Ziel. Wir k\u00f6nnten beispielsweise genau so gut parted nutzen und erhalten ebenfalls die ben\u00f6tigten Informationen, nur in einer anderen Form:<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/u-img.net\/img\/5991Qh.png\" \/><\/p>\n<h3>Aush\u00e4ngen<\/h3>\n<p>Grunds\u00e4tzlich ist es empfehlenswert, vor derartigen Operationen sicherzustellen, dass der Datentr\u00e4ger ausgeh\u00e4ngt ist. Je nach Umgebung werden Wechseldatentr\u00e4ger m\u00f6glicherweise automatisch vom System gemountet. Dies geschieht mit dem Befehl umount:<\/p>\n<pre class=\"brush: bash; title: ; notranslate\" title=\"\">\r\nsudo umount \/dev\/sdb\r\n<\/pre>\n<p>Ist das Laufwerk nicht eingeh\u00e4ngt, erscheint dies entsprechend in einer Fehlermeldung. In diesem Falle geschieht schlicht nichts.<\/p>\n<h2>Image beschreiben<\/h2>\n<p>Nun k\u00f6nnen wir das gew\u00fcnschte Abbild mittels dd auf unser Laufwerk schreiben. In diesem Beispiel nutze ich Raspbian. Das komprimierte ZIP-Archiv muss zun\u00e4chst entpackt werden. Eine sichere und komfortable Methode ist der -p Schalter. Er erm\u00f6glicht die Verwendung von Pipes, anstatt ins Dateisystem zu entpacken. Alternativ k\u00f6nnten wir nat\u00fcrlich auch klassisch in zwei Schritten entpacken. dd muss dann mittels if die img-Datei als Quelle \u00fcbergeben werden. Bei gr\u00f6\u00dferen Dateien auf FAT-Dateisystemen kann dies jedoch Probleme verursachen.<\/p>\n<pre class=\"brush: bash; title: ; notranslate\" title=\"\">\r\nunzip -p 2018-03-13-raspbian-stretch-lite.zip | sudo dd of=\/dev\/sdb bs=4M conf=fsync status=progress\r\n<\/pre>\n<p>Auf der Konsole wird der Fortschritt ausgegeben:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/u-img.net\/img\/7470Qj.png\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/u-img.net\/img\/7470Qj.png\" \/><\/a><\/p>\n<p>Erkl\u00e4rung zu den Parametern:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>of<\/strong> steht f\u00fcr <em>output file<\/em>, also das Ziel (hier unsere Speicherkarte)<\/li>\n<li><strong>bs<\/strong> ist die Blockgr\u00f6\u00dfe (Blocksize). 4MB werden von Raspbian empfohlen<\/li>\n<li>conv=fsync erzwingt ein Flush f\u00fcr Daten und Metadaten, um sicherzustellen, dass die Daten auf das phsyische Medium geschrieben werden<\/li>\n<li><strong>status=progress<\/strong> ist optional und zeigt den Fortschritt an. F\u00fcr die reine Funktion nicht relevant, aber als Status sinnvoll<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Gegensatz zu Windows verf\u00fcgt Linux bereits ab Werk in nahezu jeder Distribution das Werkzeug dd. Dieses Tool erm\u00f6glicht bitgenaue Kopien von Datentr\u00e4gern. Beispielsweise l\u00e4sst sich so ein vollst\u00e4ndiges Abbild von Festplatten erstellen, um diese zu klonen. Wir k\u00f6nnen damit aber auch Images von Betriebssystemen auf ein externes Medium schreiben, um davon zu booten. Beispielsweise &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":5676,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[671],"tags":[75,639],"class_list":["post-5670","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-raspberry-pi","tag-linux","tag-raspberry-pi"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5670","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5670"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5670\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5677,"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5670\/revisions\/5677"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5676"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5670"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5670"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5670"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}