{"id":6208,"date":"2019-10-03T11:36:53","date_gmt":"2019-10-03T09:36:53","guid":{"rendered":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/?p=6208"},"modified":"2019-10-03T11:36:54","modified_gmt":"2019-10-03T09:36:54","slug":"ubuntu-server-login-text-anpassen-message-of-the-day","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/ubuntu-server-login-text-anpassen-message-of-the-day\/","title":{"rendered":"Ubuntu Server Login-Text anpassen (Message of the Day)"},"content":{"rendered":"<p>Loggt man sich per SSH im grafischen statt Textmodus auf einer Ubuntu-Maschine ein, zeigt das Betriebssystem n\u00fctzliche Systeminformationen an. Dies ist auch als <em>Message of the Day (MOTD)<\/em> bekannt. Wie oben zu sehen sind dies gro\u00dfteils dynamische Daten: OS- und Kernel-Version, Serverload, Plattenauslastung, freier Arbeitsspeicher, Pakete die aktualisiert werden k\u00f6nnen usw. Teils sind auch statische Informationen enthalten, etwa Links zur Dokumentation. M\u00f6gen diese f\u00fcr Anf\u00e4nger durchaus sinnvoll sein, m\u00f6chten erfahrenere Administratoren diese anpassen. Etwa in dem stattdessen andere n\u00fctzliche Informationen angezeigt werden. Oder schlicht die MOTD verkleinern. <\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Anpassen der Message of the Day<\/h2>\n<p>Beim Login werden s\u00e4mtliche Skripte im Ordner <strong>\/etc\/update-motd.d<\/strong> ausgef\u00fchrt und so die MOTD generiert. Standardm\u00e4\u00dfig befinden sich bereits einige Skripte in diesem Verzeichnis. Sie generieren die ab Werk vorhandene Ausgabe vom obigen Screenshot:<\/p>\n<div class=\"wp-block-syntaxhighlighter-code \">\n<pre class=\"brush: bash; title: ; notranslate\" title=\"\">\n~ # l -l \/etc\/update-motd.d\/\ntotal 36\n-rwxr-xr-x 1 root root 1220 Apr  9  2018 00-header*\n-rwxr-xr-x 1 root root 1157 Apr  9  2018 10-help-text*\nlrwxrwxrwx 1 root root   46 Apr 23 13:40 50-landscape-sysinfo -&gt; \/usr\/share\/landscape\/landscape-sysinfo.wrapper*\n-rwxr-xr-x 1 root root 4264 Aug 20  2018 50-motd-news*\n-rwxr-xr-x 1 root root   97 Jan 27  2016 90-updates-available*\n-rwxr-xr-x 1 root root  299 May 18  2017 91-release-upgrade*\n-rwxr-xr-x 1 root root  129 Aug  5  2016 95-hwe-eol*\n-rwxr-xr-x 1 root root  142 Jul 12  2013 98-fsck-at-reboot*\n-rwxr-xr-x 1 root root  144 Jul 12  2013 98-reboot-required*\n<\/pre>\n<\/div>\n<p>Die Zahlen am Anfang legen die Reihenfolge fest. Der Hinweis auf einen Neustart durch Updates wird dadurch beispielsweise erst ganz am Schluss dargestellt. Wir k\u00f6nnen diese frei erweitern, modifizieren oder auch entfernen. Um beispielsweise den Hilfe-Text mit den Links zur Ubuntu-Dokumentation auszublenden, l\u00f6scht man einfach das dazugeh\u00f6rige Skript:<\/p>\n<div class=\"wp-block-syntaxhighlighter-code \">\n<pre class=\"brush: bash; title: ; notranslate\" title=\"\">\nrm \/etc\/update-motd.d\/10-help-text\n<\/pre>\n<\/div>\n<p>Um die Neuigkeiten zu deaktivieren, kommt ein komplexeres Skript zum Einsatz. Dies sieht die Abschaltung explizit vor, ohne die komplette Datei entfernen zu m\u00fcssen. So ist eine sp\u00e4tere Aktivierung einfacher m\u00f6glich. Dazu setzen wir in der Datei <strong>\/etc\/default\/motd-news<\/strong> die Variable <strong>ENABLED<\/strong> von 1 auf 0:<\/p>\n<div class=\"wp-block-syntaxhighlighter-code \">\n<pre class=\"brush: plain; title: ; notranslate\" title=\"\">\nsed -i -s &#039;s\/ENABLED=1\/ENABLED=0\/g&#039; \/etc\/default\/motd-news\n<\/pre>\n<\/div>\n<p>Nat\u00fcrlich ist es auch m\u00f6glich, eigene Ausgaben zu erstellen. Daf\u00fcr legt man ein neues Skript in <strong>\/etc\/update-motd.d\/<\/strong> mit einer passenden Nummer als Prefix an &#8211; je nachdem, an welcher Stelle die Ausgabe erfolgen soll. Anschlie\u00dfend noch mit chmod +x ausf\u00fchrbar machen. Da es sich um normale Shellskripte handelt, kann man sehr frei beispielsweise auch Informationen aus einem Drittsystem laden. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Loggt man sich per SSH im grafischen statt Textmodus auf einer Ubuntu-Maschine ein, zeigt das Betriebssystem n\u00fctzliche Systeminformationen an. Dies ist auch als Message of the Day (MOTD) bekannt. Wie oben zu sehen sind dies gro\u00dfteils dynamische Daten: OS- und Kernel-Version, Serverload, Plattenauslastung, freier Arbeitsspeicher, Pakete die aktualisiert werden k\u00f6nnen usw. 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