{"id":7739,"date":"2021-10-31T01:09:48","date_gmt":"2021-10-30T23:09:48","guid":{"rendered":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/?p=7739"},"modified":"2022-12-12T18:27:00","modified_gmt":"2022-12-12T16:27:00","slug":"dateien-per-ssh-auf-den-raspberry-pi-uebertragen-per-windows-im-explorer-und-unter-linux","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/dateien-per-ssh-auf-den-raspberry-pi-uebertragen-per-windows-im-explorer-und-unter-linux\/","title":{"rendered":"Dateien per SSH auf den Raspberry Pi \u00fcbertragen: Per Windows im Explorer und unter Linux"},"content":{"rendered":"<p>Wenn auf eurem Raspberry Pi keine grafische Desktopumgebung installiert ist, weil er z.B. als Server genutzt wird, m\u00f6chtet ihr wahrscheinlich fr\u00fcher oder sp\u00e4ter Dateien zwischen eurem PC\/Laptop und dem Pi \u00fcbertragen. Beispielsweise um an Programmen oder Skripten zu arbeiten. Ich zeige euch im Folgenden, wie ihr per SSH bequem auf eure Dateien zugreifen k\u00f6nnt!<\/p>\n<p>Der gro\u00dfe Vorteil von SSH: Man hat es meist sowieso aktiv, da es die Standard-Schnittstelle zur Administration von Linux-Systemen aus der Ferne ist. Zudem ist SSH durch seine Verschl\u00fcsselung sicher. Somit muss keine gesonderte Software installiert werden, die eventuell sogar unverschl\u00fcsselt arbeitet, wie beispielsweise FTP. Voraussetzung ist demnach aber, dass SSH aktiviert ist &#8211; entweder per Vorkonfiguration, beispielsweise mit dem Raspberry Pi Imager, oder nachtr\u00e4glich in der Raspberry Pi Konfiguration.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00dcber Windows auf die Daten des Raspberry Pi zugreifen<\/h2>\n<p>Beginnen wir mit Windows: Hier habe ich zwei verschiedene Wege f\u00fcr euch. In beiden F\u00e4llen wird allerdings extra Software aus Drittanbieter-Quellen ben\u00f6tigt, da Microsoft sich bis heute weigert, SSH in den Windows Explorer zu integrieren. <\/p>\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Variante 1: Einzelne Dateien \u00fcber MobaXterm bearbeiten<\/h3>\n<p>Der erste funktioniert \u00fcber Programme wie beispielsweise MobaXterm, die euch das \u00c4ndern und \u00dcbertragen von Dateien per SSH erm\u00f6glichen. Das habe ich im Video zum Bearbeiten von Dateien als einen Weg gezeigt: Ihr k\u00f6nnt Dateien bearbeiten, herunterladen und hochladen. Entweder \u00fcber die Kn\u00f6pfe oder per Drag &amp; Drop hinein ziehen.<\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-8.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"490\" height=\"510\" src=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-8.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-7740\" srcset=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-8.png 490w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-8-288x300.png 288w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-8-67x70.png 67w\" sizes=\"auto, (max-width: 490px) 100vw, 490px\" \/><\/a><\/figure>\n<p>Gerade beim Bearbeiten von Dateien hat dies aber Schw\u00e4chen: Man kann nur einzelne Dateien \u00f6ffnen, nicht ganze Ordner. Au\u00dferdem dauert es nach jeder \u00c4nderung ein paar Sekunden, bis die neue Datei auf den Pi geladen wurde. F\u00fcr einzelne wenige \u00c4nderungen mag das ausreichen. Doch wer beispielsweise auf dem Pi Programmieren m\u00f6chte, wird das sp\u00e4testens bei etwas komplexeren Projekten nerven.<\/p>\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Variante 2: Den Raspberry Pi im Windows Explorer einbinden<\/h3>\n<p>Wesentlich komfortabler ist es, den kompletten Raspberry Pi im Windows Explorer als eine Art Netzlaufwerk einzubinden. Dies funktioniert \u00fcber <strong>SFTP Drive<\/strong>: Das Programm ist zur privaten Nutzung kostenfrei. Die wichtigste Einschr\u00e4nkung ist, dass man sich nur mit einem Pi bzw. Linux-Server parallel verbinden kann. Wen das st\u00f6rt, der kann eine Lizenz f\u00fcr 39 US-Dollar kaufen &#8211; je nach Kurs entspricht das derzeit ungef\u00e4hr 33 Euro. Wer nur einen Pi hat bzw. damit leben kann, dass er sich nur nacheinander statt parallel mit seinen Pis verbinden kann, dem reicht die kostenfreie Version auch. <a href=\"https:\/\/www.nsoftware.com\/sftp\/drive\/download.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Diese bekommt man unter der Bezeichnung Personal Edition auf der Homepage des Herstellers<\/a>. Einfach oben bei der Personal-Edition auf <strong>Free Download<\/strong> klicken.<\/p>\n<p>Leider m\u00f6chte der Hersteller eine E-Mail Adresse f\u00fcr den Download. Allerdings wird die Adresse nicht gepr\u00fcft. Ich habe f\u00fcr solche Zwecke eine Spam-Adresse, die k\u00f6nnt ihr eben so verwenden wie z.B. Einweg-Adressen. Die restlichen Felder sind optional, nach Eingabe einer E-Mail startet der Download. W\u00e4hrend der Installation muss man erneut einen Namen und eine E-Mail eingeben, hier das gleiche Spiel. Am besten unten den Haken f\u00fcr den Newsletter entfernen. Ansonsten kann man den Installationsassistenten durchklicken und die Software mit einem Klick auf <strong>Finish<\/strong> starten.<\/p>\n<p>Im Programmfenster m\u00fcssen wir einmalig eine Verbindung zu unserem Pi durch den Klick auf <strong>New (1)<\/strong> anlegen. Ich empfehle euch, einen festen<strong> Laufwerksbuchstabe (2)<\/strong> festzulegen &#8211; hier etwa <strong>P<\/strong> f\u00fcr <strong>Pi<\/strong>. Das erleichtert euch das Arbeiten, wenn ihr z.B. einen Texteditor oder eine Entwicklungsumgebung nutzt. Welchen ihr nehmt ist egal. Direkt daneben l\u00e4sst sich eine <strong>Beschriftung (3)<\/strong> angeben. Sie erscheint im Explorer und hilft bei der Zuordnung. Unter<strong> (4)<\/strong> folgt der <strong>Hostname oder die IP-Adresse<\/strong> eures Raspberry Pi. Darunter gegebenfalls der Port. Sofern ihr diesen nicht ge\u00e4ndert habt, muss der Standardport 22 nicht ge\u00e4ndert werden. In<strong> (5) und (6)<\/strong> folgen <strong>Nutzername\/Passwort<\/strong>, standardm\u00e4\u00dfig hei\u00dft der Nutzername <strong>pi<\/strong> und das Passwort <strong>raspberrypi<\/strong> &#8211; wobei ihr das Kennwort \u00e4ndern solltet. Noch besser w\u00e4re nat\u00fcrlich, wenn ihr SSH-Keys nutzt. In diesem Falle gen\u00fcgt der Nutzername, man w\u00fcrde oben <em>Authentication Type<\/em> entsprechend \u00e4ndern und den privaten Schl\u00fcssel unter dem Passwortfeld angeben. <\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-10.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"761\" height=\"547\" src=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-10.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-7742\" srcset=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-10.png 761w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-10-300x216.png 300w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-10-70x50.png 70w\" sizes=\"auto, (max-width: 761px) 100vw, 761px\" \/><\/a><\/figure>\n<p>Unten <strong>(7)<\/strong> kann man ausw\u00e4hlen, welches Verzeichnis das Wurzelverzeichnis darstellen soll. Der hier ausgew\u00e4hlte Ordner \u00f6ffnet sich, wenn man das Netzlaufwerk im Explorer \u00f6ffnet. <em>Server root<\/em> ist am flexibelsten, so habt ihr theoretisch auf alles Zugriff, sofern die Rechte stimmen. Optional kann man ganz unten noch den Haken herausnehmen, wenn ihr nicht m\u00f6chtet, dass sich der Ordner im Explorer beim Aufbau der Verbindung \u00f6ffnet.<\/p>\n<p>Schlussendlich unter <strong>(8)<\/strong> die Verbindung testen. Dies sollte kurz darauf mit einer Erfolgsmeldung quittiert werden:<\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-11.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"373\" height=\"147\" src=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-11.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-7743\" srcset=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-11.png 373w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-11-300x118.png 300w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-11-70x28.png 70w\" sizes=\"auto, (max-width: 373px) 100vw, 373px\" \/><\/a><\/figure>\n<p>Beim ersten Verbindungsversuch erscheint der SSH-Fingerabdruck, der best\u00e4tigt werden muss, um die Verbindung aufzubauen. Dies ist ein Verfahren des SSH-Protokolles, um zu verifizieren, ob der Ziel-Host wirklich jener ist, den man erwartet.<\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-15.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"412\" height=\"206\" src=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-15.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-7747\" srcset=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-15.png 412w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-15-300x150.png 300w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-15-70x35.png 70w\" sizes=\"auto, (max-width: 412px) 100vw, 412px\" \/><\/a><\/figure>\n<p>Nachdem ihr zweimal mit OK best\u00e4tigt, bietet euch das Tool an, direkt eine Verbindung aufzubauen. Hier mit <strong>Ja<\/strong> best\u00e4tigen:<\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-9.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"311\" height=\"147\" src=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-9.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-7741\" srcset=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-9.png 311w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-9-300x142.png 300w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-9-70x33.png 70w\" sizes=\"auto, (max-width: 311px) 100vw, 311px\" \/><\/a><\/figure>\n<p>Anschlie\u00dfend sollte sich der Explorer \u00f6ffnen. Ihr findet im Windows Explorer nun das Laufwerk mit dem zuvor festlegten Laufwerksbuchstabe, hier P:<\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-12.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"834\" height=\"244\" src=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-12.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-7744\" srcset=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-12.png 834w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-12-300x88.png 300w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-12-768x225.png 768w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-12-70x20.png 70w\" sizes=\"auto, (max-width: 834px) 100vw, 834px\" \/><\/a><\/figure>\n<p>Darin ist nun das zuvor ausgew\u00e4hlte Wurzelverzeichnis zu finden. Habt ihr <strong>Server root<\/strong> ausgew\u00e4hlt, befinden sich darin alle Verzeichnisse von <strong>\/ <\/strong>des Raspberry Pi OS:<\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-13.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"834\" height=\"445\" src=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-13.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-7745\" srcset=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-13.png 834w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-13-300x160.png 300w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-13-768x410.png 768w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-13-70x37.png 70w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-13-620x330.png 620w\" sizes=\"auto, (max-width: 834px) 100vw, 834px\" \/><\/a><\/figure>\n<p>Dort kann man nun etwa \u00fcber <strong>P:\/home\/pi<\/strong> das Heimverzeichnis des Pi-Benutzers \u00f6ffnen. Oder in <strong>P:\/var\/www\/html<\/strong> Dateien und Skripte zur Auslieferung auf dem Webserver \u00e4ndern. Die gro\u00dfen Vorteile sind: Man kann einen gesamten Ordner mit dem Texteditor oder der Entwicklungsumgebung auf dem lokalen PC \u00f6ffnen. Beispielsweise den gesamten html Ordner des Webservers mit Visual Studio Code:<\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-14.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"831\" height=\"304\" src=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-14.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-7748\" srcset=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-14.png 831w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-14-300x110.png 300w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-14-768x281.png 768w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-14-70x26.png 70w\" sizes=\"auto, (max-width: 831px) 100vw, 831px\" \/><\/a><\/figure>\n<p>\u00c4nderungen werden sofort auf den Pi geschrieben, da es keine Verz\u00f6gerung durch das Hochladen gibt wie bei MobaXterm. Voraussetzung ist nat\u00fcrlich, dass die Berechtigungen richtig eingerichtet sind und euer pi-Benutzer entweder Eigent\u00fcmer ist oder Mitglied in einer Eigent\u00fcmergruppe. <a href=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/raspberry-pi-datei-rechte-aendern-vergeben-kompakt-erklaert\/\" title=\"Raspberry Pi Datei-Rechte \u00e4ndern\/vergeben kompakt erkl\u00e4rt (chmod, chown &amp; co)\">Wie dies funktioniert, habe ich in einem vorherigen Beitrag erkl\u00e4rt, du findest ihn hier.<\/a><\/p>\n<p>Damit die Verbindung nach einem Neustart des PCs hergestellt wird, einfach SFTP Drive starten &#8211; etwa \u00fcber das Startmen\u00fc. Anschlie\u00dfend oben auf <strong>Start<\/strong> klicken. <\/p>\n<p>Im Programmfenster k\u00f6nnt ihr mehrere Pis hinzuf\u00fcgen. Damit diese verbunden werden, m\u00fcssen sie rechts auf <em>enabled<\/em> stehen. Hier zeigt sich aber die zuvor erw\u00e4hnte Limitierung: Nach dem Klick auf <em>Start<\/em> oder <em>Restart<\/em> erscheint eine Fehlermeldung:<\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-16.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"733\" height=\"465\" src=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-16.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-7749\" srcset=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-16.png 733w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-16-300x190.png 300w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-16-70x44.png 70w\" sizes=\"auto, (max-width: 733px) 100vw, 733px\" \/><\/a><\/figure>\n<p>Damit der Start funktioniert, muss man alle bis auf einen Host deaktivieren.<\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-17.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"730\" height=\"307\" src=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-17.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-7750\" srcset=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-17.png 730w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-17-300x126.png 300w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/grafik-17-70x29.png 70w\" sizes=\"auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px\" \/><\/a><\/figure>\n<p>M\u00f6glich ist nur ein Wechsel: Ihr verbindet euch zu Host1, trennt die Verbindung, deaktiviert diesen und anschlie\u00dfend zu Host2. Parallel ist allerdings nicht m\u00f6glich. <\/p>\n<p>Abgesehen davon ist das Programm leider nicht quelloffen. Mit diesen zwei Nachteilen muss man als Kompromiss leben. Ich habe leider bisher keine halbwegs aktuelle und gewartete Software gefunden, die diese Einschr\u00e4nkungen nicht aufweist. Ansonsten funktioniert SFTP Drive wunderbar mit einem einzelnen Host. Falls ihr Alternativen kennt, schreibt es gerne in die Kommentare.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Raspberry Pi Dateisystem unter Linux mounten<\/h2>\n<p>Einfacher und ohne Einschr\u00e4nkungen funktioniert es, wenn wir den Raspberry Pi per SSH auf einer Linux-Maschine mounten. Dazu m\u00fcssen wir lediglich ein Paket nachinstallieren. Unter Debian\/Ubuntu etwa mit apt:<\/p>\n<pre class=\"wp-block-prismatic-blocks\"><code class=\"language-bash\" data-line=\"\">sudo apt update\nsudo apt install sshfs<\/code><\/pre>\n<p>Legt anschlie\u00dfend einen Mountpunkt an, \u00fcber den ihr euren Pi zuk\u00fcnftig erreichen m\u00f6chtet:<\/p>\n<pre class=\"wp-block-prismatic-blocks\"><code class=\"language-bash\" data-line=\"\">mkdir ~\/testpi<\/code><\/pre>\n<p>Anschlie\u00dfend nur noch mit sshfs die Verbindung herstellen, den Fingerabdruck best\u00e4tigen und Anmelden.<\/p>\n<pre class=\"wp-block-prismatic-blocks\"><code class=\"language-bash\" data-line=\"\">$ sshfs pi@testpi:\/ ~\/testpi\nThe authenticity of host &#039;testpi (2001:16b8:24fd:b00:8b09:906:80eb:b3fa)&#039; can&#039;t be established.\nECDSA key fingerprint is SHA256:j4\/nA68gN2DGaeYyJJblGGOU9wVOfkhnYhgAk37jwZs.\nAre you sure you want to continue connecting (yes\/no)? yes\npi@testpi&#039;s password:<\/code><\/pre>\n<p>Nun haben wir Zugriff auf das Wurzel-Verzeichnis \/ des Pi \u00fcber unseren lokalen Einh\u00e4ngepunkt ~\/testpi. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnten wir auch einen speziellen Pfad mounten, etwa beispielsweise mit sshfs pi@testpi:\/var\/www\/html ~\/testpi f\u00fcr das vom Apache2 Webserver ausgelieferte Verzeichnis.<\/p>\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Optional: Automatisch beim Start des Systemes verbinden<\/h3>\n<p>\u00dcber die <strong>\/etc\/fstab<\/strong> k\u00f6nnen wir die Verbindung problemlos ohne zus\u00e4tzliche Software beim Start des Linux-Computers aufbauen lassen, indem wir zur angegebenen Datei folgende Zeile hinzuf\u00fcgen:<\/p>\n<pre class=\"wp-block-prismatic-blocks\"><code class=\"language-bash\" data-line=\"\">pi@testpi:\/  \/home\/myuser\/testpi  fuse.sshfs  defaults  0  0\n<\/code><\/pre>\n<p>Hierf\u00fcr muss die Authentifizierung per SSH-Key durchgef\u00fchrt werden! Das hei\u00dft: Es muss auf der Linux-Workstation einer existieren (mit ssh-keygen generieren) und der \u00f6ffentliche Schl\u00fcssel muss auf dem Pi liegen: <\/p>\n<pre class=\"wp-block-prismatic-blocks\"><code class=\"language-bash\" data-line=\"\">ssh-keygen pi@testpi<\/code><\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn auf eurem Raspberry Pi keine grafische Desktopumgebung installiert ist, weil er z.B. als Server genutzt wird, m\u00f6chtet ihr wahrscheinlich fr\u00fcher oder sp\u00e4ter Dateien zwischen eurem PC\/Laptop und dem Pi \u00fcbertragen. Beispielsweise um an Programmen oder Skripten zu arbeiten. Ich zeige euch im Folgenden, wie ihr per SSH bequem auf eure Dateien zugreifen k\u00f6nnt! Der &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":7870,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[671],"tags":[75,52],"class_list":["post-7739","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-raspberry-pi","tag-linux","tag-windows"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7739","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7739"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7739\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9817,"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7739\/revisions\/9817"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7870"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7739"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7739"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7739"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}