{"id":8635,"date":"2022-03-09T00:55:16","date_gmt":"2022-03-08T22:55:16","guid":{"rendered":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/?p=8635"},"modified":"2023-04-30T19:58:36","modified_gmt":"2023-04-30T17:58:36","slug":"mini-pc-test-lenovo-thinkcentre-m910q-tiny-vergleich-raspberrypi4-geschwindigkeit-stromverbrauch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/mini-pc-test-lenovo-thinkcentre-m910q-tiny-vergleich-raspberrypi4-geschwindigkeit-stromverbrauch\/","title":{"rendered":"Mini-PC im Test: Lenovo ThinkCentre M910q Tiny im Vergleich mit dem Raspberry Pi 4 &#8211; Geschwindigkeit &#038; Stromverbrauch"},"content":{"rendered":"<p>Der Tiny ist deutlich gr\u00f6\u00dfer als ein Raspberry Pi, aber dennoch weit kleiner als es selbst kompaktere PC-Geh\u00e4use sind. Sicher gibt es kleinere Mini-PCs, doch der Tiny hat daf\u00fcr andere St\u00e4rken, die wir uns gleich anschauen.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Anschl\u00fcsse<\/h2>\n<p>Vorne gibt es je eine 3,5&#8243; Klinke-Buchse f\u00fcr Mikrofon und Kopfh\u00f6rer. Das sind die einzigen Buchsen, es gibt also keine zus\u00e4tzlichen hinten am Ger\u00e4t, wie man es von Tower-PCs her kennt. Daneben zweimal USB, <a href=\"https:\/\/download.lenovo.com\/pccbbs\/thinkcentre_pdf\/m910q_ug_hmm_en.pdf\" title=\"laut Datenblatt\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">laut Datenblatt<\/a> und Mainboard-Beschriftung alles USB 3.0, auch wenn sie nicht typisch blau gef\u00e4rbt sind. Die rechte ist eine &#8222;Always On&#8220; Buchse. Dort kann man z.B. eine kabellose Maus laden, selbst wenn der Tiny ausgeschaltet ist.<\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/DSC02533.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"694\" src=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/DSC02533.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8648\"\/><\/a><\/figure>\n<p>Hinten haben wir vier weitere USB 3.0 Ports, also insgesamt sechs St\u00fcck. Dazu zweimal DisplayPort. Zwei Bildschirme daran zu nutzen ist kein Problem, allerdings ben\u00f6tigt man ggf. einen Adapter auf HDMI &#8211; je nachdem, welche Anschl\u00fcsse die Bildschirme unterst\u00fctzen. Teils gibt es auch Tinys die zumindest einen HDMI-Anschluss mitbringen. \u00dcber die Erweiterungsbuchsen lassen sich zus\u00e4tzliche Anschl\u00fcsse nachr\u00fcsten.<\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/DSC02537.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"651\" src=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/DSC02537.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8649\"\/><\/a><\/figure>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Innenleben: Modular und flexibel erweiterbar<\/h2>\n<p>Um den Tiny zu \u00f6ffnen, muss man nur eine Schraube hinten am Geh\u00e4use l\u00f6sen. Anschlie\u00dfen l\u00e4sst sich die Abdeckung nach vorne schieben und anheben. Oben l\u00e4sst sich eine Standard 2,5&#8243; Zoll SSD oder Festplatte per SATA einbauen. Darunter befindet sich ein M2-Slot f\u00fcr ein WLAN-Modul, f\u00fcr dass hinten dann auch eine Antenne eingebaut wird.<\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/DSC02542.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1765\" src=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/DSC02542.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8650\"\/><\/a><\/figure>\n<p>Es gibt noch eine Bodenplatte, die ebenfalls nach vorne weggeschoben werden kann. Der M2-Slot ist f\u00fcr eine per NVM Express angeschlossene SSD vorgesehen, d.H. die SSD wird per PCI-Express angebunden. Dies erh\u00f6ht die Geschwindigkeit, wobei das vor allem bei vielen parallelen Zugriffen oder gro\u00dfen Datenmengen bemerkbar ist. F\u00fcr die meisten Heimnutzer ist es kaum sp\u00fcrbar, ob eine SATA oder M2 SSD im System steckt. Vorteilhaft ist das an der Stelle eher f\u00fcr den Platz: Wir k\u00f6nnen dadurch zwei SSDs oder eine SSD mit Festplatte verbauen. Ein sinnvoller Anwendungsfall w\u00e4re z.B. eine SSD f\u00fcr das Betriebssystem und eventuell die laufenden VMs wenn man virtualisiert, und dazu eine Festplatte zum Hosting einer eigenen Nextcloud, Dateiservern oder \u00e4hnlichem.<\/p>\n<p>Gegen\u00fcber befinden sich zwei Steckpl\u00e4tze f\u00fcr den Arbeitsspeicher. Hier sind 8 GB verbaut, man kann aber auf bis zu 32 GB aufr\u00fcsten. Verbaut sind SO-DIMM (Small Outline) DDR4 Module, wie man sie von Laptops her kennt. Im Grunde basiert das System auf Notebook-Hardware. Aber mit einer Besonderheit bzw. einem Umstand, der heutzutage (leider) besonders ist: Man kann so ziemlich alles austauschen! Weder Arbeitsspeicher noch SSD sind verl\u00f6tet &#8211; im Gegenteil, es gibt sogar Platz f\u00fcr zwei SSDs bzw. eine SSD und eine HDD.<\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/DSC02543.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1249\" src=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/DSC02543.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8651\"\/><\/a><\/figure>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">BIOS\/UEFI<\/h2>\n<p>Durch Dr\u00fccken von <strong>F12<\/strong> w\u00e4hrend des Boot-Vorgangs (Lenovo-Logo) gelangt man in ein Auswahl-Men\u00fc. Hier k\u00f6nnen alle erkannten bootf\u00e4higen Ger\u00e4te ausgew\u00e4hlt werden &#8211; praktisch, um einmalig die Betriebssystem-Installation von einem anderen Medium zu starten. So muss die Startreihenfolge nicht permanent ver\u00e4ndert werden. \u00dcber den letzten Eintrag <strong>Enter Setup<\/strong> kann bei Bedarf das Bios\/Uefi zur Konfiguration aufgerufen werden. Das textbasierte Uefi von Lenovo ist zweckdienlich. Die Maus wird erkannt und kann genutzt werden, optisch ist es im Stil des klassischen Bios (also Textbasiert mit wei\u00dfer Schrift auf blauem Hintergrund) gehalten. Funktionell ist es v\u00f6llig ausreichend und wirkt nicht kastriert.<\/p>\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Screenshot_2023-04-30_19-52-59.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"350\" src=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Screenshot_2023-04-30_19-52-59-1024x350.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10457\" srcset=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Screenshot_2023-04-30_19-52-59-1024x350.jpg 1024w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Screenshot_2023-04-30_19-52-59-300x102.jpg 300w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Screenshot_2023-04-30_19-52-59-768x262.jpg 768w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Screenshot_2023-04-30_19-52-59.jpg 1089w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Stromverbrauch &amp; Vergleich mit dem Raspberry Pi 4<\/h2>\n<p>Den M910 Tiny gibt es <a href=\"https:\/\/psref.lenovo.com\/syspool\/Sys\/PDF\/ThinkCentre\/ThinkCentre_M910_Tiny\/ThinkCentre_M910_Tiny_Spec.PDF\" title=\"mit verschiedenen CPUs aus den i5 und i7-Reihen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">mit verschiedenen CPUs aus den i5 und i7-Reihen<\/a>, teils sogar mit i3 Prozessor. Dazu DDR4 Arbeitsspeicher im SO-DIMM Format. Obwohl der hier verbaute i5-6500T schon einige Jahre auf dem Markt ist, h\u00e4lt sich der Stromverbrauch doch erfreulich in Grenzen: Im Leerlauf <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3Co2hNa\" title=\"habe ich mit dem FRITZ!DECT 200 Messger\u00e4t\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">habe ich mit dem FRITZ!DECT 200 Messger\u00e4t<\/a> 8 W mit Windows 10 gemessen. <\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/grafik-1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"513\" src=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/grafik-1-1024x513.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-9601\" srcset=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/grafik-1-1024x513.png 1024w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/grafik-1-300x150.png 300w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/grafik-1-768x385.png 768w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/grafik-1-1536x769.png 1536w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/grafik-1-2048x1026.png 2048w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/grafik-1-70x35.png 70w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Unter Windows 10 verbraucht der Tiny mehr Strom als mit der GNU\/Linux-Distribution Manjaro.<\/figcaption><\/figure>\n<p>GNU\/Linux ist mit etwa 5,5 Watt sparsamer, dort verursacht er Kosten von 1,68 bzw. 20,24 Euro pro Jahr. Je nachdem wie viel Last man erzeugt, muss man dies noch entsprechend dazu rechnen. Auch dann bleiben die Kosten in bezahlbarem Rahmen, selbst wenn man mit steigenden Energiekosten in den n\u00e4chsten Jahren rechnet.<\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/grafik-2.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"512\" src=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/grafik-2-1024x512.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-9607\" srcset=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/grafik-2-1024x512.png 1024w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/grafik-2-300x150.png 300w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/grafik-2-768x384.png 768w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/grafik-2-1536x769.png 1536w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/grafik-2-2048x1025.png 2048w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/grafik-2-70x35.png 70w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n<p>Der Raspberry Pi liegt im Leerlauf <a href=\"https:\/\/u-labs.de\/forum\/raspberry-pi-266\/raspberry-pi-stromverbrauch-stromkosten-gemessen-so-viel-kostet-dich-der-pi-als-pc-mini-server-40595?p=446235&amp;viewfull=1#post446235\" title=\"bei unter 3 Watt\">bei unter 3 Watt<\/a>. Dieser absolut gesehen gro\u00dfe Abstand zum Tiny mag zun\u00e4chst viel klingen. Doch hier sollte man nicht vergessen: Eine M2-SSD ist bereits enthalten und  der i5 besitzt weit mehr Leistungsreserven. Vor allem wenn man diese auch braucht (z.B. bei VMs oder anderen zeitweise lastintensiven Aufgaben) ist der Tiny klar im Vorteil und der Verbrauch angesichts dieser Power moderat. Ein Desktop-PC oder gar Server der in diesem Leistungsbereich als Alternative in Frage k\u00e4me, verbraucht weit mehr Energie. (<em>Aktualisierung vom 23.10.2022: Messungen mit Windows erg\u00e4nzt, GNU\/Linux konkretisiert<\/em>).<\/p>\n<p>Wenn ich gezielt einzelne Prozessorkerne mit dem Kommandozeilenwerkzeug <strong>stress <\/strong>auslaste, erhalten wir folgende Werte &#8211; Messpunkt (1) entspricht dem Leerlauf:<\/p>\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>1 Kern (25%) auf 100%: 17,5 Watt (2)<\/li>\n<li>2 Kerne (50%) auf 100%: 25 Watt (3)<\/li>\n<li>3 Kerne (75%) auf 100%: 29 Watt (4)<\/li>\n<li>4 (alle, 100%) Kerne auf 100%: 36 Watt (5, kurzzeitige Spitze auf 40 Watt)<\/li>\n<\/ul>\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"377\" src=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-1024x377.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-8636\" srcset=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-1024x377.png 1024w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-300x111.png 300w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-768x283.png 768w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-1536x566.png 1536w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-2048x754.png 2048w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-70x26.png 70w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n<p>Schauen wir uns noch ein realistisches Alltagsszenario f\u00fcr die Desktop-Nutzung an: Videostreaming, jeweils in Vollbild auf einem Full-HD Bildschirm. In der ZDF-Mediathek mit bester Qualit\u00e4tsstufe schwankt die Prozessorlast zwischen 20 und 30%, vereinzelt kurze Spitzen in Richtung 50%. Dabei verbraucht der Tiny zwischen <strong>9,7 und 12,4 Watt<\/strong>.<\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-2.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"435\" src=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-2-1024x435.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-8638\" srcset=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-2-1024x435.png 1024w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-2-300x127.png 300w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-2-768x326.png 768w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-2-1536x653.png 1536w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-2-2048x870.png 2048w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-2-70x30.png 70w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n<p>Wird dagegen ein Video auf YouTube mit 1080p und 60 FPS gestreamt, steigt die CPU-Last auf 40% &#8211; 65 % an. Der Stromverbrauch erh\u00f6ht sich auf <strong>17,5W &#8211; 20,1W<\/strong> mit ebenfalls kurzzeitigen Spitzen von bis zu 29,2 Watt.<\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-3.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"462\" src=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-3-1024x462.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-8639\" srcset=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-3-1024x462.png 1024w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-3-300x135.png 300w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-3-768x347.png 768w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-3-1536x693.png 1536w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-3-2048x924.png 2048w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-3-70x32.png 70w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n<p>Hier sieht man Mediathek (links) und YouTube im Vergleich:<\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-4.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"456\" src=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-4-1024x456.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-8640\" srcset=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-4-1024x456.png 1024w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-4-300x134.png 300w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-4-768x342.png 768w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-4-1536x684.png 1536w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-4-2048x912.png 2048w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-4-70x31.png 70w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n<p>Die Spitzen waren nicht in jeder Messung vorhanden, der Verbrauch von 17,5W &#8211; 20,1W ist dagegen repr\u00e4sentativ. Rechnet man eher pessimistisch mit 21 Watt, kostet es bei 32 Cent pro KWh jeden Monat 40 Cent, wenn man t\u00e4glich 2 Stunden Videos streamt. Aufs Jahr gerechnet w\u00e4ren das 4,84\u20ac. <\/p>\n<p>Im Vergleich mit dem Raspberry Pi ist der Stromverbrauch h\u00f6her, aber durchaus noch bezahlbar. Zumal man bei solchen Vergleichen nicht vergessen darf: Der Tiny hat deutlich mehr Leistung und kann auf bis zu 32 GB Arbeitsspeicher erweitert werden. Beim Raspberry Pi sind es nur maximal 8 GB, die zudem fest verl\u00f6tet sind.<\/p>\n<p>Ein direkter Vergleich <a href=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/raspberry-pi-4-stromverbrauch-gemessen-so-viel-stromkosten-verursacht-der-pi\/\" title=\"mit dem vorherigen Verbrauchstest des Pi \">mit dem vorherigen Verbrauchstest des Pi <\/a>ist nicht m\u00f6glich, da in diesem Beitrag ein moderneres Messger\u00e4t eingesetzt wurde &#8211; <a href=\"https:\/\/u-labs.de\/forum\/raspberry-pi-266\/raspberry-pi-stromverbrauch-stromkosten-gemessen-so-viel-kostet-dich-der-pi-als-pc-mini-server-40595?p=446235&amp;viewfull=1#post446235\" title=\"Details habe ich in diesem Post aufgezeigt\">Details habe ich in diesem Post aufgezeigt<\/a>. Um dies genauer in Relation zu setzen, anbei noch einen Raspberry Pi 4 (4 GB Arbeitsspeicher) mit dem gleichen Messger\u00e4t. Raspberry Pi OS 11 ohne Anpassungen oder Optimierungen l\u00e4uft im Leerlauf, es sind keine Ger\u00e4te angeschlossen, die Netzwerkverbindung erfolgt per Ethernet:<\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-7.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"468\" src=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-7-1024x468.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-8646\" srcset=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-7-1024x468.png 1024w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-7-300x137.png 300w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-7-768x351.png 768w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-7-1536x702.png 1536w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-7-2048x936.png 2048w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-7-70x32.png 70w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n<p>Im Leerlauf haben wir einen Mehrverbrauch von ungef\u00e4hr 1,5 Watt, das entspricht einer Kilowattstunde pro Monat. Macht derzeit ungef\u00e4hr 32 Cent pro Monat und 4,15\u20ac im Jahr, wenn man vom Leerlauf ausgeht. Gerade f\u00fcr Server ist das interessant, da diese ja \u00fcberwiegend nur wenig bis gar nicht ausgelastet sind. Der gr\u00f6\u00dfte Unterschied ergibt sich unter Last, was nat\u00fcrlich daran liegt, dass der i5 deutlich st\u00e4rker ist als der BCM2711 des Raspberry Pi 4.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Preis und Leistung<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/amzn.to\/3vSSj5h\" title=\"F\u00fcr ca. 250 - 280\u20ac ist der M9\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">F\u00fcr ca. 250 &#8211; 280\u20ac ist der M9<\/a><a href=\"https:\/\/amzn.to\/3vSSj5h\" title=\"10q Tiny in der hier gezeigten Ausstattung problemlos zu haben\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">10q Tiny in der hier gezeigten Ausstattung als general\u00fcberholtes Ger\u00e4t zu haben<\/a>. Diese stammen in der Regel aus Unternehmen, beispielsweise als Leasing-R\u00fcckl\u00e4ufer und sind dementsprechend oft in einem guten Zustand. Alternativ finden sich auch etwas schw\u00e4chere Modelle, auch mit normalen Gebrauchtger\u00e4ten l\u00e4sst sich sparen &#8211; beispielsweise knapp 100\u20ac mit einem i3 statt i5 Prozessor. <\/p>\n<p>Preislich mag im Vergleich mit dem Raspberry Pi zun\u00e4chst hoch erscheinen, doch in der Gesamtrechnung sieht es anders aus: Ein Raspberry Pi 4 mit 8 GB kostet derzeit (Stand 08.03.2022) rund 150\u20ac mit voraussichtlicher Lieferzeit von 15 Wochen. Auf Lager muss man rund 210\u20ac bezahlen &#8211; Tendenz eher steigend als sinkend:<\/p>\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-5.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"573\" height=\"428\" src=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-5.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-8644\" srcset=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-5.png 573w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-5-300x224.png 300w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-5-70x52.png 70w\" sizes=\"auto, (max-width: 573px) 100vw, 573px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Preisentwicklung Raspberry Pi 4 mit 8 GB RAM (Quelle: idealo.de)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<p>In diesem Preis ist aber noch kein Zubeh\u00f6r erhalten. Ihr braucht mindestens Netzteil und Speicherkarte, um es mit dem Tiny zu vergleichen stattdessen eine SSD. Abh\u00e4ngig davon kann man noch mal ca 20-50\u20ac Euro dazu rechnen. Meist m\u00f6chte man auch noch ein Geh\u00e4use, das schl\u00e4gt nochmals mit ungef\u00e4hr 10-40\u20ac zu Buche, je nachdem welches. Kurzum: Abgesehen von einzelnen Aktionsangeboten ist man inklusive Zubeh\u00f6r von den ungef\u00e4hr 250\u20ac des Tiny gar nicht mehr so weit entfernt, der bereits mit allem Zubeh\u00f6r inklusive SSD geliefert wird.<\/p>\n<p>Dazu darf man nicht vergessen, dass der Tiny deutlich mehr Leistung besitzt:  Der hier verbaute i5-6500T ist bei Benchmarks mit einem Kern mehr als 3x so leistungsstark. Beim Einsatz aller Kerne h\u00e4ngt er den Pi mit rund Faktor 6 komplett ab. <\/p>\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-6.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"835\" height=\"474\" src=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-6.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-8645\" srcset=\"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-6.png 835w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-6-300x170.png 300w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-6-768x436.png 768w, https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grafik-6-70x40.png 70w\" sizes=\"auto, (max-width: 835px) 100vw, 835px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Raspberry Pi 4 Prozessor vs. der in diesem Tiny verbaute i5-6500T<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<p>Wer ein Neuger\u00e4t m\u00f6chte, kann sich die nachfolgenden Generationen anschauen &#8211; diese sind entsprechend teurer, aber m\u00f6glicherweise interessant, wenn man noch mehr Leistung ben\u00f6tigt. <\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit<\/h2>\n<p>Der Lenovo ThinkCentre M910q Tiny eignet sich vor allem f\u00fcr jene, die mehr Leistung ben\u00f6tigen, aber dennoch auf ein kompaktes Ger\u00e4t mit moderatem Stromverbrauch Wert legen. Durch den x86 Prozessor hat man &#8211; im Gegensatz zur ARM-Architektur des Raspberry Pi &#8211; mehr Freiheiten bei der Auswahl der Software und eine bessere Unterst\u00fctzung f\u00fcr Video-Codecs. Man kann ihn als kleiner Desktop-PC und Server einsetzen. Reichen Leistung oder Speicher nicht mehr, l\u00e4sst sich nahezu alles \u00fcppig aufr\u00fcsten. Andere Mini-PCs sind durchaus g\u00fcnstiger und kleiner, leider lassen sich viele nur eingeschr\u00e4nkt oder gar nicht aufr\u00fcsten. Dennoch gibt es auch hier Alternativen. Wenn ihr euch daf\u00fcr interessiert, schreibt es gerne zu uns auf u-labs.de ins Forum oder in die Kommentare.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Tiny ist deutlich gr\u00f6\u00dfer als ein Raspberry Pi, aber dennoch weit kleiner als es selbst kompaktere PC-Geh\u00e4use sind. Sicher gibt es kleinere Mini-PCs, doch der Tiny hat daf\u00fcr andere St\u00e4rken, die wir uns gleich anschauen. Anschl\u00fcsse Vorne gibt es je eine 3,5&#8243; Klinke-Buchse f\u00fcr Mikrofon und Kopfh\u00f6rer. Das sind die einzigen Buchsen, es gibt &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":8652,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1064],"tags":[],"class_list":["post-8635","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-raspberry-pi-alternativen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8635","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8635"}],"version-history":[{"count":17,"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8635\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10458,"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8635\/revisions\/10458"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8652"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8635"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8635"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/u-labs.de\/portal\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8635"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}