1. #1
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    Ergänzend zum vorherigen Beitrag folgt hier eine Vorstellung von Alpine Linux. Primär auf den Raspberry Pi bezogen, zu dessen offiziellem Raspberry Pi OS ich auch immer wieder Vergleiche ziehe. Aber es werden auch grundsätzliche Besonderheiten sowie Vor- und Nachteile von Alpine Linux beschrieben, die auch dann interessant sind, wenn ihr das vielleicht auf X86 Hardware betreiben möchtet. Zur Textversion im Portal.


  2. #2
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    Wenn ein Debian stable Pakete nach 2 Tagen einfach durchreichen würde, wäre es für viele Anwendungen keine Option mehr. Für bleeding edge gibt es andere Distributionen (und auch einen Debian fork dafür).


    Kommentar von derallli1.

  3. #3
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    Bei Alpine gibt es kein "einfach durchreichen". Auch dort werden die Pakete in einem eigenen Zweig getestet und erst dann in Main/Community bereitgestellt. Zwei Tage ist ein Extrembeispiel, bei anderen brauchen die auch etwas länger. Dennoch sind die mit Updates tendenziell deutlich schneller wie Debian. Das wollte ich damit aufzeigen, weil es man für einige Anwendungszwecke ja eben doch aktuellere Software möchte bzw. diese Vorteile bietet. Wobei das ja auch nur ein Teilaspekt von Alpine ist, der sich in die weiteren Ziele und Eigenheiten einreiht.

    Das sollte keine Aufforderung an Debian sein, deren Releasezyklen massiv zu verkürzen. Dies hat seine Daseinsberechtigung, eben so wie z.B. RHEL und deren Forks wie Rocky Linux, bei denen eine Hauptversion ~10 Jahre lang mit Bugfixes/Sicherheitsupdates versorgt wird. Für Projekt A sind solche stabileren und eher konservativen Distributionen besser, für andere machen Alternativen mehr Sinn. Gegebenenfalls kann man auch auf Container zurückgreifen. Damit ist die Wahl der Distribution zweitrangig, weil auch auf einem älteren CentOS aktuellere Software darin ausgeführt werden kann.

    In der Hinsicht bietet die Linux-Welt den Vorteil, dass man die Wahl hat. Kann manchmal auch die Qual der Wahl sein. Aber ich muss mich eben nicht in das vom Hersteller vorgegebene zwängen, wenn das für meinen Anwendungsfall nicht passt.

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