1. #1
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    Wer Netflix bereits seit einiger Zeit abonniert hat, wird bereits gemerkt haben: Der Dienst wird immer teurer. Vor einigen Monaten habe ich das in einem Beitrag analysiert, das ganze ist dennoch aktuell. Zur Textversion im Portal.


  2. #2
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    Gut recherchiert! Da soll noch einer sagen, dass die Inflationsraten stabil bleiben... wie auch, je mehr Informations- und Unterhaltungsmedien produziert werden, umso belangloser und repetitiv werden die Inhalte, Intensionen und die Genregrenzen verschwimmen zum Einheitsbrei, wie bei Independent Produktionen (Theater, Film/Serie, Videospiele, Belletristik, Infotainment). Der Mode-Begriff oder was IN/OUT ist, betrifft nur noch wenige Minoritäten für immer kürzere Zeiträume, und dieser Konsumentenpluralism*us wird nur willkürlich monetarisiert, ohne einen besonderen Anspruch und Erwartungshaltung an die Qualität (nach dem Motto - "Dann kommt eben der nächste Dumme durch die Ladentür"). Da Vollzeitarbeit ja bekannter Maßen schon länger am abnehmen ist, als auch Grundsicherungsempfä*ngerzahlen auf der anderen Seite ständigen Zuwachs erfährt, haben die Leute eben mehr Zeit für "leichte" Unterhaltungskost. Wenn man sowas auch noch kräftig finanziell unterstützt, schafft man damit profitable Konsumentenmärkte, und es wird inflationär wie Werbung im Privatfernsehen, was ein generisches Phänomen der privilegierten Weltbevölkerung ist. Nicht um sonst besteht eine eindeutige Korrelation von den Umsatzzahlen bei Amazon mit dem ständigen Zuwachs an Socialmedia-Plattformen, Nutzeranzahlen (hat mit Facebook 2004, Twitter 2006 begonnen), und dem generellen kommerziellen Erfolg des kompletten Internet-Handels + Streaming, etc.. MfG

    Kommentar von Patrick Kranz.

  3. #3
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    nur im Jahr 2022 sind die Kunden nicht mehr bereit mehr zu Zahlen, bezw die meisten Teilen ja ihren Account, und Netflix verliert mehr Inhalt durch Disney+ und demnächst auch Paramount +. Und die anderen Streamindienste wie Prime Video und Disney sind deutlich Günstiger, und Disney und Primevideo haben ihre Film und Seriernstudios. Disney hat Fox, Prime Video hat MGM, Netflix hat nix

    Kommentar von Michael Fuchs.

  4. #4
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    Standard AW: Mehr Geld für Streamingdienste: Darum werden Netflix, Amazon Prime & co immer teurer

    Netflix kündigt ein neues Vorgehen gegen "Account-Sharing" an. Gemeint ist, dass jemand sein Passwort an Freunde und Familie außerhalb des eigenen Haushaltes weitergibt, damit diese das Konto auch nutzen können. 2017 hatte Netflix noch selbst damit geworben und sah dieses Praxis lange Zeit locker. Nun scheint der Konzern sie als Möglichkeit entdeckt zu haben, um die Umsätze zu steigern. Bereits seit einigen Monaten experimentiert Netflix mit z.B. Hinweisen auf unerwünscht geteilte Zugänge. Mittlerweile wird in Chile, Costa Rica und Peru eine neue Form getestet: Man kann sein Konto mit anderen gemeinsam nutzen, muss dafür aber einen Aufpreis bezahlen. Dies soll günstiger sein, als wie wenn sich die zusätzlichen Personen je ein eigenes Abo abschließen würden. Aber eben dennoch teurer als der Normalpreis, der seit Jahren bereits deutlich gestiegen ist.

    Netflix argumentiert: Durch die gemeinsam genutzten Konten wären die Möglichkeiten eingeschränkt, um finanziell in neue Serien/Filme zu investieren. Ob das genug Leute mitmachen? Konkrete Pläne für Deutschland gibt es bisher nicht. Es ist aber davon auszugehen, dass der Konzern zunächst in den drei Ländern nur experimentieren möchte. Abhängig davon wird sicher auch etwas derartiges hierzulande kommen. Account-Sharing ist Netflix schließlich in jüngster Zeit definitiv ein Dorn im Auge und man versucht, daraus Kapital zu machen.


  5. #5
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    Standard AW: Mehr Geld für Streamingdienste: Darum werden Netflix, Amazon Prime & co immer teurer

    Netflix macht es vor, Amazon Prime zieht nach: Alle Zahlungen mit Fälligkeit ab dem 15. September 2022 müssen deutlich mehr bezahlen. Bei monatlicher Abrechnung steigt das Abo von 7,99 € auf 8,99 €, dies entspricht rund 108 Euro im Jahr. Wer jährlich bezahlt, musste bislang nur 69 Euro bezahlen - nun sind es mit 89,90 Euro deutlich mehr. Auch international steigen die Preise, allerdings in unterschiedlicher Höhe: In Großbritannien sind es nur +20% und damit weniger als hierzulande. Im EU-Ausland wie Spanien, Italien und Frankreich sind die Steigerungen noch höher, [url=https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/amazon-prime-streaming-abo-101.html]bis zu 43% mehr Aufschlag müssen von den Kunden gezahlt werden.

    Bei Amazon gab es bisher wenige Preisanpassungen, die aber dafür um so höher ausfielen: Bis 2017 kostete die Prime-Mitgliedschaft lediglich 49€ pro Jahr, sie stieg im selben Jahr um ebenfalls 20€ auf 49€. Offensichtlich hat Amazon hier in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht und geht davon aus, dass die Kunden 20€ mehr im Jahr akzeptieren werden. Der Konzern begründet dies mit hoher Inflation, gestiegenen Betriebskosten und mehr Streaminginhalten. Die Gehälter und Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter können damit wohl nicht gemeint sein. Amazon geriet bereits dutzende Male für fragwürdige Arbeitsbedingungen in die Kritik.

    Wer Prime abonniert hat und die Preiserhöhung nicht akzeptieren möchte, kann bis zum Stichtag sein Abo kündigen. Dabei versucht der Konzern per Dark Pattern zu suggerieren, man verliere sofort alle Vorteile. Dies stimmt natürlich nicht, man hat weiterhin Zugriff auf sämtliche bereits bezahlte Dienste - bis zum Ablauf des aktuellen Abrechnungszeitraumes.


  6. The Following User Says Thank You to DMW007 For This Useful Post:

    Darkfield (27.07.2022)

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