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Die Systemplatte von unnötigem Software-Müll säubern (Bild: gnubier / pixelio.de)
Die Systemplatte von unnötigem Software-Müll säubern (Bild: gnubier / pixelio.de)

Vorinstalliertes Windows sauber neu installieren: Legal an Lizenzschlüssel und Installationsmedium gelangen

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Warum ein vorinstalliertes Windows häufig zugemüllt ist

Wer sich einen Laptop oder fertigen Computer kauft, bekommt diesen meist mit vorinstalliertem Windows inklusive aller nötigen Treiber. Der Käufer kann diesen einschalten und ohne nennenswerte Konfigurationsarbeit mit seinem neuen Gerät arbeiten. Was als nützliche Idee anfing, hat sich im Laufe der Zeit leider zu einem nervigen Übel entwickelt: Neben Demo-Versionen von nützlicher Software wie etwa das Office-Paket von Microsoft beinhalten neue Computer immer häufiger Adware, Bloatware, Toolbars und andere wenig brauchbare Programme. Der Hersteller verdient dadurch zusätzlich zum normalen Kaufpreis des Gerätes Geld. Allerdings zulasten des Nutzers: Die Zusatzprogramme nerven hänfig und verlangsamen seinen Computer.

Doch das ist noch nicht alles: Vorinstallierte Programme können sogar Sicherheitslücken beinhalten und dadurch die Sicherheit des Computers gefährden. Dies ist erst kürzlich bei Lenovo, einem der weltweit größten Computerhersteller geschehen. Er lieferte seine PCs mit Superfish Visual Discovery aus. Das Programm blendet auf vom Nutzer aufgerufene Internetseiten zusätzlich Werbung ein, für die Lenovo Geld bekommt. Bei verschlüsselten Webseiten wird dies problematisch, da diese Eigenschaft von Kriminellen dazu missbraucht werden kann, sensible Zugangsdaten wie etwa Passwörter für Online-Banking unbefugt mitzulesen. Letztendlich hat der Nutzer keinerlei Vorteile von dieser Software, dafür aber einige, teils brisante, Nachteile.

Besonders bei erfahrenen Anwendern besteht der erste Schritt bei einem solchen neuen System daher nicht selten in einer kompletten Neuinstallation des Betriebssystems. So erhält man einen sauberen und schnellen Computer, der nicht durch unnötigen Ballast des Herstellers gebremst wird. Darauf kann der Nutzer dann die Software installieren, welche er wirklich benötigt. Doch um Windows neu installieren zu können muss der Lizenzschlüssel eingegeben werden, der insbesondere bei neueren Systemen leider häufig nicht mehr mitgeliefert wird. Die Recovery-Möglichkeiten der Hersteller können dieses Problem nicht lösen: Sie beinhalten keine „nackte“ Windows-Installation sondern eben jene durch den Hersteller angepasste, die mit unerwünschter Zusatz-Software versehen wurde. U-Labs zeigt, wie man trotzdem eine saubere Neuinstallation von Windows realisiert.

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Warum ein vorinstalliertes Windows häufig zugemüllt ist

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