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Deutsche verlieren Vertrauen in die Politik und Wirtschaft!

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Immer mehr Bürger verlieren das Vertrauen in die Politik, die Manager der Unternehmen und in die Gesellschaftsform, die Soziale Marktwirtschaft in Deutschland. Quelle: Edelman Trust Barometer 2017:Sieht man sich die verschiedenen Bereich genauer an, ist das nicht weiter verwunderlich.

Politik verliert Vertrauen

Die Politik wirbt immer wieder für Vertrauen bei den Bürgern. Laut Art.38,2 GG sind die Abgeordneten Vertreter des ganzen  Volkes. Die Gewählten missbrauchen das ihnen entgegengebrachte Vertrauen um es für sich selbst ausnutzen. Aufgrund ihrer Politischen Position, werden sie von Interessengemeinschaften oder Lobbyisten angeworben und verschaffen sich einen persönlichen Vorteil. Dabei vergessen die  Politiker, dass sie nicht durch persönliche Leistungen sondern durch die Wahlstimme des Bürgers in ihrem Amt sind.

Zwei willkürlich, nicht repräsentative Beispiele zeigen die Probleme der persönlichen Bereicherung, die zum Vertrauensverlust führt auf. Dabei ist zu beobachten, dass der Politiker selbst es nicht versteht warum der Bürger ihm nicht vertraut.

„Politiker haben Schulz zufolge eine besondere Beziehung zur Glaubwürdigkeit. „Wenn ich das Land verändern möchte, muss ich den Bürgern vortragen, was mir vorschwebt.“ sagte Martin Schulz. Wähler glaubten Politikern im „Idealfall“, dass diese ihr Programm auch umsetzten. Umfragen besagten aber „leider“, dass nur 15 Prozent der Menschen in Deutschland Politikern vertrauten, …“ Merkur

Martin Schulz, der mit „Zeit für mehr Gerechtigkeit“ wirbt, hat sich als EU Parlamentarier im Spesenskandal selbst bereichert.

„Altkanzler Gerhard Schröder sieht sich wegen seines Einstiegs bei der Betreibergesellschaft North European Gas Pipeline (NEGP) dem Verdacht von Korruption und Vetternwirtschaft ausgesetzt. Die Zeit Als Bundeskanzler genehmigte er dem Russischen Konzern Gazprom den Bau der Nord Stream Nach der verlorenen Bundestagswahl 2005 wechselte Gerhard Schröder zu Gazprom, wo er bis heute Bezüge als Altkanzler in Höhe von 250.000,-€ und als Aufsichtsrat 303.000,-€ Jährlich bezieht, laut Tagesspiegel. Nun will der Ex-Bundeskanzler in den Aufsichtsrat des Energiekonzerns Rosneft, trotz EU-Sanktionen gegen Russland. Auf diese weise steigt sein Einkommen auf ca 500.000,-$ jährlich, dazu kommen noch die Bezüge und Rentenansprüche als Altkanzler, berichtet der Tagesspiegel

Die Wirtschaft

In der Wirtschaft gibt es ebenfalls Interessenkonflikte, die das Vertrauen schwinden lassen. Die folgenden Beispiele sind zufällig ausgewählt.

Im VW Dieselskandal wurde der Autokäufer vorsätzlich Betrogen. Während ein VW Manager in Südkorea in Untersuchungshaft sitzt und ein VW Ingenieur in USA zu einer Gefängnisstrafe von drei Jahren und vier Monaten sowie eine Geldbuße von 200 000 Dollar verurteilt wurde, wird in Deutschland ein Dieselgipfel einberufen zu dem die Automobilindustrie die Politiker einlud um zu besprechen wie in der Abgasaffäre verfahren werden soll.

Der VW Manager Martin Winterkorn, der die Verantwortung für das VW Unternehmen trug, war für alles das in dem Unternehmen geschah verantwortlich. Zu beginn der VW Abgasaffäre gab er bekannt, nichts zu wissen und trat zurück. Bis heute blieb Martin Winterkorn straffrei und bezog wie bei Vorständen üblich vom VW Konzern bis ende 2016 sein Managergehalt von 16 Mio. Euro jährlich ohne im Amt zu sein. Dazu hat er gegenüber VW noch Rentenansprüche von 1,33 Euro pro Jahr.

Banken tricksen mit den Cum-Cum und Cum-Ex  Geschäften das Finanzamt aus. Der Bundestag bildete einen Untersuchungsausschuss und verbot die Geschäfte ohne dass es für die Beteiligten Konsequenzen hatte, obwohl dem Staat ein Schaden von ca. 1 Mrd. Euro entstand, wird auf der Homepage vom Bundestag berichtet.

Die soziale Marktwirtschaft

Die soziale Marktwirtschaft ist die Wirtschaftsordnung der Bundesrepublik Deutschland. Der Staat gibt den Rahmen vor in dem sich die Wirtschaft agieren kann. Dabei achtet der Staat auf Soziale Aspekte für seine Bürger.

Bereits im Jahr 2008 stellte sich in einer Bertelsmann-Studie heraus, dass 73% der Menschen die wirtschaftlichen Verhältnisse als nicht gerecht empfinden. Einerseits reicht dem Bürger ein Vollzeit Beschäftigungsverhältnis nicht aus um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Andererseits verabschieden die Abgeordneten des Bundestages ein Gesetz zur automatischen Erhöhung der Diäten.

Managergehälter erreichen zwei stellige Millionen Beträge, während die Bürger lediglich Beschäftigung in befristeter Zeitarbeit bei Werkvertrag Betrieben erhält wo er auch noch Angst um seine Rentenansprüche durch das geringe Einkommen haben muss. Oftmals muss der Bürger trotz Vollbeschäftigung noch Sozialleistungen in Anspruch nehmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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