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Vorsicht vor Trollen!

Mitten in der Gemeinschaft der Menschen leben sympathische, charmante, hoch intelligente Menschen mit einem Hang zum lügen. Für solche Menschen ist friedliches zusammenleben ein Problem. Diese Menschen werden in Internetforen als Trolle bezeichnet. Da ein friedlicher Zustand für Trolle nicht auszuhalten ist, berichten sie über tatsächliche Ereignisse, die sie mit etwas Phantasie anreichern um eine heftige, streitende Gemeinschaft zu bekommen. Für das Leid das Trolle anderen Menschen zufügen können sie kein Mitgefühl empfinden.

Die Erscheinung von Trollen ist so alt wie die Menschheit selbst und somit keine neuzeitliche Erscheinung. Früher nannte man Menschen die Zwietracht säen Pharisäer. Bereits in der Biebel, Römer 16, 17 wird vor Menschen die Zwietracht unter den Christen säen gewarnt.

Im Comic Asterix wurde im Jahre 1970 Tullius Destructivus beschrieben. Ein Römer der Zwietracht sät wird bei den standfesten Galliern eingeschleust. Mit dem Troll Tullius destructivus soll die innere stärke der Gallier geschwächt und das Gallische Dorf von den Römern eingenommen werden.

Einen Troll erkennen

Einen Troll kann man nicht an seiner äußeren Erscheinung erkennen sondern lediglich an seinem verhalten. Er bringt in eine Menschengruppe Unfrieden und Zwietracht. Ein Troll ist ein Mensch der Freude daran hat Geschichten mit Wahrheit und Dichtung so zu vermischen und in einer Menschengruppe zu platzieren, dass die Geschichte in der Menschengruppe emotional explodiert, die Menschen Emotional erregt und anschließend zu einer heftigen Diskussion führt in der die verschiedenen Standpunkte der Menschen sie entzweit.

Zum gelingen einer „Troll bombe“ trägt bei, dass die beteiligten die Geschichten ohne Quellenangaben zu prüfen, leichtfertig weitererzählen und heftig mitdiskutieren.

Ein solches, gegen die Menschengemeinschaft gerichtetes Verhalten wird als asozial bezeichnet.

Ziel eines Troll

Trolle habe Freude daran Zwietracht zu säen und die Menschen dabei zu beobachten wie sie sich gegenseitig in heftigen Wortgefechten gegenseitig angreifen und verletzen. Ziel eines Troll ist es die Stärke einer Menschengruppe zu schwächen. Mit der inneren schwäche wird eine Menschengruppe von außen leichter angreifbar und besiegbar. Oftmals stiften Trolle auch im Auftrag einer Interessengruppe Unfrieden um die zerstrittenen in die Arme einer Interessengruppe zu treiben.

Umgang mit einem Menschen der zwietracht sät, einem Troll

Bei Asterix gelingt es dem Druide Miraculix die Dorfbewohner zur Vernunft zu bringen. Sie verweisen Tullius Destructivus aus ihrer Dorfgemeinschaft. Der Zusammenhalt ist wieder hergestellt und so können die Dorfbewohner die Römer einmal mehr besiegen.

Die Biebel empfiehlt in Römer 16, 17+18 : “ …weichet von ihnen. Denn solche dienen nicht dem HERRN Jesus Christus, sondern ihrem Bauche“

Die Psychologie geht bei Trollen von einer antisozialen Persönlichkeitsstörung aus und nennt diese Soziopathie. Im Umgang mit Soziopathen wird empfohlen Abstand zu halten.

Erkennt man einen Diskussionsteilnehmer der durch seine Halbwahren und provozierenden Diskussionsbeiträge heftige Streitdiskussionen auslöst, kann man den wachsenden Zwietracht in einer Gruppe nur aufhalten, indem man die Diskussion abbricht indem niemand mehr auf den provozierenden Beitrag eingeht. Werden die Beiträge eines Unruhestifters/ Provokateurs von der Gruppe ignoriert, bekommt der Unruhestifter keine weitere Nahrung, verliert das Interesse und verlässt schließlich die Diskussionsgruppe.

Bevor Nachrichten oder Informationen weitergeleitet werden, immer zuerst die Quelle der Information und den Wahrheitsgehalt prüfen. Menschen die Zwietracht säen wollen ohne Diskussion oder Bemerkung ignorieren.

Über Fritz

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