StartseiteNewsLeipzig – Deutsche Umwelthilfe klagt saubere Luft beim Bundesverwaltungsgericht ein – Dieselfahrverbot?

Leipzig – Deutsche Umwelthilfe klagt saubere Luft beim Bundesverwaltungsgericht ein – Dieselfahrverbot?

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Jahre lang schlechte Luft in den Städten ohne Auswirkung für Verursacher.

Seit Jahren werden in Deutschland die Grenze von Schadstoffen in der Luft der Städte überschritten.“Feinstaub belastet die Umwelt. Stickoxide schädigen die Gesundheit. „Für die Minderung der Stickstoffemissionen brauchen wir eine übergreifende Strategie“,“ Die Bundesregierung Aus diesem Grund wurde Deutschland zum wiederholten male von der Europäischen Kommission angemahnt etwas für die Einhaltung der Grenzwerte in Städten zu tun. Quelle  In Deutschland wird in 28 Rgionen anhaltend der Grenzwert für Stickstoffdioxid überschritten. Nun drohte Deutschland eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof.

Eine Umweltorganisation, die Deutsche Umwelthilfe,  hat der EU-Kommission vorgegriffen und den Bund vor dem Bundesverwaltungsgericht auf Luftreinhaltung verklagt. Bundesverwaltungsgericht Die Umweltorganisation ist der Meinung, dass die Bundesländer verpflichtet seien Maßnahmen zur Luftreinhaltung zu ergreifen. Dabei sei ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge nicht ausgeschlossen.

Diesel Manipulation offenbart sich.

Die Umweltplaketten wurden eingeführt um durch die Reglementierung der Fahrzeuge die Luftqualität in den Städten zu verbessern.  Die Umweltstationen in den Städten registrieren permanente Überschreitungen der Luftverschmutzung.  Nun entstand ein Kuriosum, dass sich weder Politik noch Umweltschützer erklären konnte. Obwoh nur noch Fahrzeuge mit geringem Abgasausstoß in die Städte fahren dürfen, steigt die Umweltbelastung der Luft. Das Mysterium löste sich als bekannt wurde, dass die Fahrzeughersteller bei den Angaben zu den Abgasen betrogen haben. Nun wird deutlich, dass die Kraftfahrzeuge in den Städten fortschrittliche Umweltfreundlichkeit vorgetäuscht haben. Sie stießen mehr Abgase aus als in den Fahrzeugpappiren angegeben wurde. Die Umweltstationen in den Städten haben die tatsächliche Luftverschmutzung gemessen Zu erwartende logische Folge wäre, dass die Fahrzeuge nicht mehr in die Städte einfahren dürfen um die Luftqualität zu verbessern.  Die Autolobby wehrt sich gegen ein Diesel Fahrverbot in den Städten.

Ursachen für die feinstaubbelastung in den Städten sind vielfältig, wobei der Verkehr zu den Hauptsacheverfahren zählt. Nicht zu unterschätzen ist die Luftbelastung durch den zunehmenden Flugverkehr von Flugzeugen. Quelle: dlf

„Wie zahlreiche Studien gezeigt haben, sind die Hauptverursacher für PM10 der Verkehr, der Hausbrand und die Industrie. Beim Verkehr stammt der Großteil von Diesel-Kfz und der Aufwirbelung von Straßenstaub. Alte, mit Holz oder Kohle betriebene, Einzelöfen sind beim Hausbrand die Hauptverursacher.“ Umweltbundesamt

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat die Komplexität und das Ausmaß der Klage erkannt und möchte nicht über die Dieselproblematik entscheiden, sondern lediglich über die Luftqualität in den Städten. Das Bundesverfassungsgericht sieht sich nur für die Einhaltung der Luftqualität und die Wahrung der Gesundheit der Menschen in den Städten.

Verbesserung der Luftqualität  kann sicher nur durch ein Umdenken und ein Bewusstsein für die Verringerung der Emissionen erreicht werden. Fahrzeuge, Flugzeuge oder Schiffe mit Verbrennungsmotor werden zukünftig stehen bleiben müssen oder durch Abgas freie Antriebe ersetzt werden.  Anders wird sich die Luftqualität in den Städten sicher nicht ändern.

Über Fritz

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